Sebastian Kurz – neuer VP-Chef

https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2017/neuer-oevp-chef-kurz-will-regierungskoalition-beenden/ (15.5.):

… Am Sonntag hatte der ÖVP-Parteivorstand den 30 Jahre alten konservativen Außenminister einstimmig zum neuen geschäftsführenden Obmann gewählt. Kurz wird bei der nächsten Wahl mit der „Liste Sebastian Kurz – die neue Volkspartei“ antreten.

„Es war kein Schritt, den ich mir leicht gemacht habe, denn die ÖVP hat in den letzten zehn Jahren vier Obleute gehabt.“ Er räumte auch ein, daß er „einigen viel abverlangt“ habe. Die offizielle Wahl findet am nächsten Parteitag statt.

… Der Parteivorstand akzeptierte Kurz‘ Bedingungen für die Übernahme des Amts. …


Ergänzung 17.5.2017:

http://www.freiewelt.net/nachricht/oevp-erteilt-sebastian-kurz-alle-macht-10070916/ (15.5.):

Am Sonntag bestimmte in Wien die ÖVP Außenminister Sebastian Kurz (30) einstimmig zum neuen Parteichef. Dabei akzeptierten sie alle seine Forderungen, wie Neuwahlen im Parlament, Antritt als »Liste Sebastian Kurz« und die alleinige Personalhoheit. …

… Fazit: Die ÖVP folgte nach einiger Diskussion letztlich der Forderung, alle Machtbefugnisse weitgehend in eine Hand zu geben. Für Kurz war es kraft seines jungen Alters zwar sicherlich nicht die letzte Chance, nach der Kanzlerschaft zu streben, aber die Christdemokraten standen ohne echte personelle Alternative da.

… Hinzu kommt, dass die Große Koali­tion bei den Österreicher ausgedient hat. Nur noch 21 Prozent wollen weiter ein Bündnis von SPÖ und ÖVP. Beliebteste Regierungskonstellation ist unterdessen mit 37 Prozent ein ÖVP-FPÖ-Bündnis. …


Ergänzung 18.5.2017:

https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2017/oesterreicher-waehlen-am-15-oktober-neues-parlament/ (16.5.)


Ergänzung 24.5.2017:

Christian Zeitz: http://www.andreas-unterberger.at/2017/05/ist-kurz-der-neue-övp-messias?/ (19.5.):

… Auch auf das begeisterte Publikum, ja selbst die „kritische“ Presse scheint die geplante Reform eine magische Anziehungskraft auszuüben. Geht es doch schließlich um die Kastration des verhassten Parteifunktionärs und seiner unsympathischen Umtriebe. Dieser gilt als der Inbegriff des Machtmissbrauchs, der Mauschelei, der Freunderlwirtschaft, der Seilschaftsbildung, des Postenschachers, des Gruppenegoismus, des Erpressungs- und Gegengeschäfts, ja sogar der Bestechlichkeit – und das alles auf dem Rücken der Allgemeinheit. In der ÖVP würde die bündische Struktur und ihre föderative Gliederung das ideale Unterfutter für die Schacherdemokratie in ihrer übelsten Ausprägung abgeben. All dem würde die Kurz’sche Sieben-Punkte-Erlösung nunmehr den Garaus machen.

… Sein Vorhaben hat mit einer Parteireform nicht das Geringste zu tun. Es läuft zwangsweise auf etwas ganz anderes hinaus: auf die unwiderrufliche und unumkehrbare Liquidation der ÖVP.

… Der Außenminister will seine Popularität nutzen, um die ÖVP als Partei zu beseitigen und durch eine „Bewegung“ zu ersetzen, deren Außenwirkung ausschließlich oder zumindest überwiegend an seiner Person orientiert ist. Es ist schon mehrfach gesagt worden, dass er sich mit seinem Projekt am Erfolg des neuen französischen Präsidenten Emmanuel Macron orientiert. Diese Aussage ist natürlich nicht spektakulär. Aber was ist eine „Bewegung“ und was bedeutet sie? Eine Bewegung ist eine ungegliederte, im Prinzip geschichtslose Massenveranstaltung ohne explizite Ideologie und mit nur vage formulierten Zielsetzungen. …

Zeitz geht auch auf die bedenkliche Rolle des Soros-affinen ECFR-Netzwerks ein, dem Kurz angehört.


 

Ergänzung 4.7.2017:

http://www.freiewelt.net/nachricht/kurz-will-mit-bundesliste-ohne-oevp-politiker-antreten-10071361/ (3.7.):

… Der am Wochenende mit 98,7 Prozent zum neuen Parteichef der Österreichischen Volkspartei (ÖVP) gewählte Sebastian Kurz hat sich in Linz zugleich die Vollmacht erteilen lassen, zu den anstehenden Neuwahlen für den österreichischen Nationalrat über die Aufstellung der Kandidaten für die Bundesliste allein entscheiden zu können.

Diese Änderung des Parteistatuts wurde einstimmig angenommen. Von Seiten des 30-jährigen Außenministers sickerte dazu heute durch, dass er nur Quereinsteiger dafür nominieren will. Mit Ausnahme des Spitzenkandidaten Kurz soll die Bundesliste der »neuen Volkspartei« ausschließlich mit parteifreien Personen besetzt werden.

Offiziell wollte die Partei die Pläne nicht im Detail kommentieren. »Der Listenerstellungsprozess läuft, die Listen werden zeitgerecht im August präsentiert«, erklärte ein Sprecher von Kurz. …


Ergänzung 6.10.2017:

Klaus Faißner: http://www.allesroger.at/artikel/das-andere-gesicht-des-sebastian-kurz (1.4.):

Er ist laut Umfragen der beliebteste Politiker des Landes. Auch ist er der Star der Medien. Kein Wunder, dass er bald ÖVP-Chef werden soll. Doch hinter der Fassade kommt ein Sebastian Kurz zum Vorschein, der beste Kontakte zu den Förderern der Masseneinwanderung hat und der österreichische Soldaten in EU-Kriegseinsätze schicken will. …

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