Nürnberg: Verhinderte Abschiebung

Vera Lengsfeld: http://www.freiewelt.net/blog/nicht-die-fluechtlinge-sind-das-problem-sondern-die-medien-und-die-fluechtlingshelfer-10071114/ (7.6.):

Nach den blutigen Pfingsttagen und ihrer nicht minder blutigen Fortsetzung ist es an der Zeit zu analysieren, was uns Tag für Tag an Ereignissen in den Medien serviert wird.

Der Anschlag in London, die Massenpanik in Turin, die Terrorwarnung bei Rock am Ring, die angeblich vom Ramadan verursachte Randale von „Flüchtlingen“ in Dresden, der Mord am Eis essenden Syrer in Oldenburg, um nur einige Ereignisse zu nennen, haben die verhinderte Abschiebung eines jungen Afghanen in Nürnberg schon wieder weit in den Hintergrund gerückt. Dabei zeigt dieser Fall exemplarisch, was in Deutschland fatal schief läuft.

Die dramatischste Berichterstattung über dieses Ereignis lieferte die „Süddeutsche“.

Unter der martialischen Überschrift: „Wer aus dem Klassenzimmer abschiebt, hat jedes Gefühl für Menschlichkeit verloren“ erzählt das Blatt eine Story, die alle Kriterien einer ausgewachsenen Zeitungsente, Neudeutsch Fake News, erfüllt. Es werden weder die Fakten noch die Hintergründe des Falls erläutert, sondern es wird Stimmung gemacht – gegen die Polizeibeamten und damit den Rechtsstaat.

„Da flimmern etwa eine Stunde vor Unterrichtsbeginn diese Bilder aus Kabul aufs Smartphone, ganze Straßenzüge sind zerstört. Dann ertönt der Gong und es marschieren Polizeibeamte ins Schulgebäude, die einen Menschen abholen wollen, der genau dort hingeschickt werden soll.“ …


Ergänzung 11.6.2017:

Konrad Adam: https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2017/erneut-umgefallen/ (10.6.):

Wieder einmal ist die Regierung umgefallen. Der brutale Klamauk, den ein paar Schüler inszeniert, das Fernsehen weitergetragen und die vereinigte Linke im Bundestag aufgegriffen hatte, war genug, um die Mutprobe, zu der sich die Bundesregierung unter dem Druck der Verhältnisse durchgerungen hatte, schnell wieder abzublasen. In Sachen Asylmißbrauch, Flüchtlingschaos und öffentlicher Unsicherheit hat der Rechtsstaat abermals kapituliert. Wie oft wohl noch?

Der Anlaß war banal. Ein Asylbewerber, der sich den Aufenthalt in Deutschland erschlichen hatte, sollte von der Polizei in Gewahrsam genommen werden, um ihn in seine Heimat abzuschieben. Der Plan war durchgestochen worden, und so war das Fernsehen pünktlich zur Stelle, um über das Spektakel zu berichten.

… Die Chance, sich vor aller Welt als Gutmenschen in Szene zu setzen, wollten sich die Nürnberger Berufsschüler nicht entgehen lassen. Sie wollten vorführen, was ihnen eingetrichtert worden war, und ein bißchen Bürgerkrieg spielen, indem sie die Polizisten angriffen und drei von ihnen verletzten. So etwas gilt in Deutschland als ziviler Ungehorsam und darf mit Anerkennung rechnen. …

… „In einem Monat bin ich wieder da“ soll der Nürnberger Afghane gerufen haben, als ihn die Polizei endlich gefaßt hatte, „dann bringe ich Deutsche um!“ So lange muß er gar nicht warten. Wenn er die Absurditäten des deutschen Asylrechts begriffen hat und einen Anwalt findet, der sie für ihn ausnutzt, kann er schon früher zuschlagen. Ob sich seine Mitschüler auch dann noch für ihn einsetzen, für ihn demonstrieren und mit der Polizei anlegen wollen? Wahrscheinlich ja. Denn sie sind Kinder, die jedem Rattenfänger nachlaufen.

… Was mögen sie von ihren Lehrern gelernt, ihren Schulbüchern entnommen haben? Daß Deutschland scheiße ist. Daß Soldaten Mörder sind. Daß sich die Lüge rentiert, wenn es die richtige Lüge ist. Daß Gewalt nicht nur erlaubt, sondern geboten ist, wenn sie dem politischen Gegner schadet. Daß Flüchtlinge auch dann Zuwendung verdienen, wenn sie gar nicht daran denken, die Gesetze und Gewohnheiten des Landes zu respektieren, das ihnen Schutz gewährt und Hilfe geboten hat. …

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