Andreas Gabalier im Visier der Political Correctness

Manuela Hahofer: http://www.andreas-unterberger.at/2017/05/der-gabalier-skandal-des-wiener-konzerthausdirektors/ (20.5.):

Ich habe auf einen Aufschrei in den Medien gewartet, oder auf einen Shitstorm–- aber entweder werden die Premium-Artikel der Zeitung „Die Presse“ unter Ausschluss der Öffentlichkeit geschrieben oder die Mehrheit der Leser ist schon so abgestumpft von den täglichen links moralisierenden Aussagen diverser Politiker, Medien und Kulturschaffenden, dass sie sich ein dickes Fell haben wachsen lassen und es einfach ignorieren.

Denn was jetzt Matthias Naske, der Wiener Konzerthausdirektor, gesagt hat, sollte uns mehr als nervös machen. Dieser meinte sinngemäß, er würde Andreas Gabalier nicht im Konzerthaus auftreten lassen, weil ihm seine Ideologie nicht passt.

Genau sagte er der Presse Folgendes auf die Feststellung, dass der Sänger kürzlich im Goldenen Saal des Musikvereins ein Konzert gegeben hat: „Ich glaube, das war einfach ein Fehler. Wir hätten das nicht gemacht.“

Nachfrage des Interviewers: „Und wieso?“

„Weil das Signale sind. Man muss wissen, wer Gabalier ist, wofür er steht, und dann abwägen. […] Aber ich glaube, dass ein Hubert von Goisern hier sehr viel besser aufgehoben ist. Wir treffen auch gesellschafts- und kulturpolitische Aussagen, so harmlos ist das nicht. Auf der anderen Seite dienen wir auch keiner Ideologie. Wie gesagt, ich glaube, das mit Gabalier war eine Unachtsamkeit oder vielleicht auch Kalkül.“ …

Daniel Witzeling: http://www.andreas-unterberger.at/2017/06/andreas-gabalier-im-rechten-eck/ (2.6.):

Abwertende Äußerungen und Stigmatisierungen als Zeichen des guten Tons in einer moralisch überlegenen Gesellschaft. Über die Grenzen des guten Geschmacks. …

http://www.andreas-unterberger.at/2017/06/unappetitlich-der-herr-vom-konzerthaus-und-die-dame-vom-rathaus/ (7.6.):

… Als ob diese moralische Verkommenheit noch nicht genug wäre, kommt gleichzeitig noch eine Widerlichkeit des ja derzeit sehr links geführten Wiener Konzerthauses dazu.

… Dessen derzeitiger Geschäftsführer, ein gewisser Matthias Naske, hat etwas getan, was in Kulturkreisen absolut tabu ist: Er hat einen Sänger, der in einem Konkurrenzhaus, dem Musikverein, aufgetreten ist, öffentlich ehrabschneiderisch beschimpft. Und den Musikverein gleich mit.

Das ist nicht nur stil- und geschmacklos, das kann ihn als Kreditschädigung auch sehr teuer kommen, wenn der Sänger nachweisen kann, dass er deswegen auch nur einen einzigen anderen Auftritt nicht bekommen hat. …

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