Bloß keine „Ehe für alle“!

Während Mathias von Gersdorff noch versucht hat, die Union von der vorrangigen Stellung der klassischen Ehe zu überzeugen –
https://kultur-und-medien-online.blogspot.co.at/2017/06/homo-ehe-union-sollte-klar-und-deutlich.html Homo-Ehe – Union sollte klar und deutlich erklären: Christen lassen sich nicht erpressen (26.6.)
– scheint der Zug in die falsche Richtung abzufahren (vor allem das Homo-Adoptionsrecht wäre für die betroffenen Kinder ein großes Übel):

https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2017/merkel-schwankt-bei-homo-ehe/ (27.6.):

BERLIN. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Bereitschaft signalisiert, vom klaren Nein der Union zur sogenannten „Ehe für alle“ abzurücken. Sie wünsche sich eine Diskussion, die „eher in Richtung einer Gewissenentscheidung geht“, sagte Merkel bei einer Veranstaltung des Frauenmagazins Brigitte am Montag abend in Berlin.

Laut der Nachrichtenagentur dpa habe sie die Linie zuvor mit CSU-Chef Horst Seehofer abgesprochen.

Man habe zur Kenntnis genommen, daß die Union mittlerweile die einzige Partei im Bundestag sei, die die „Ehe für alle“ ablehne. …


 

Mathias von Gersdorff: https://kultur-und-medien-online.blogspot.co.at/2017/06/stellungnahme-der-aktion-kinder-in.html Stellungnahme der Aktion „Kinder in Gefahr“ zu den Aussagen der Bundeskanzlerin bezgl. der sog. „Ehe für alle“ (27.6.):

Bundeskanzlerin Angela Merkel ist in einer Veranstaltung der Zeitschrift „Brigitte“ von ihrem eindeutigen „Nein“ zur sog. „Ehe für alle“ abgerückt. Gemeint ist die Öffnung des Ehegesetzes für gleichgeschlechtliche Paare. Konkret sagte Merkel, sie wünsche sich eine Diskussion, die „eher in Richtung einer Gewissensentscheidung geht“. De facto würde das bedeuten, dass im Bundestag der Fraktionszwang aufgehoben wäre und die Abgeordneten des Koalitionspartners abstimmen, wie sie es wollen. In der Legislaturperiode 2013–2017 hat aus Gründen der Koalitionsräson die SPD darauf verzichtet, ein entsprechendes Gesetzesprojekt in den Bundestag zu bringen.

Die Aussagen der Bundeskanzlerin stellen einen Paradigmenwechsel in der Familienpolitik der CDU dar.

Wir halten die Entscheidung der Bundeskanzlerin für moralisch, rechtlich und politisch falsch und zudem höchst bedauerlich. Unsere wichtigsten Gründe für diese Beurteilung: …


 

https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2017/steinbach-merkel-opfert-grundsatzposition-der-cdu/ (27.6.):

BERLIN. Die aus der CDU ausgetretene Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach hat Bundeskanzlerin Angela Merkel in der Frage der Homo-Ehe Prinzipienlosigkeit vorgeworfen. Nachdem SPD, FDP und Grüne die sogenannte „Ehe für alle“ als Koalitionsbedingung ausgegeben hätten, habe sie zwar erwartet, daß Merkel um den Preis des Regierens in der Frage nach der Wahl umfallen werde, sagte Steinbach der JUNGEN FREIHEIT.

Daß sie aber so früh dem linken Zeitgeist nachgebe und der Ehe für Homosexuelle die Tür öffne, habe sie überrascht und entsetzt. „Die CDU-Vorsitzende ist nicht willens, Grundsatzpositionen ihrer eigenen Partei zu verteidigen. Im gültigen Grundsatzprogramm von 2007 heißt es: ‘Die Ehe ist unser Leitbild der Gemeinschaft von Mann und Frau. Sie ist die beste und verläßlichste Grundlage für das Gelingen von Familie’“, erinnerte die langjährige Bundestagsabgeordnete.

„Und weiter: In der Ehe kommt die gemeinsame Verantwortung von Vätern und Müttern für ihre Kinder verbindlich zum Ausdruck. Auch in Ehen, die ohne Kinder bleiben, übernehmen Männer und Frauen dauerhaft füreinander Verantwortung. Deshalb steht die Ehe unter dem besonderen Schutz unseres Grundgesetzes.“ Im Grundsatzprogramm lehne die CDU eine Gleichstellung homosexueller Partnerschaften mit der Ehe ebenso klar ab wie das Adoptionsrecht für solche Paare. Das habe nun offenbar keine Gültigkeit mehr. …


Ergänzung 28.6.2017:

http://www.freiewelt.net/nachricht/merkel-kippt-auch-bei-der-homo-ehe-um-10071310/ (28.6.):

Merkel, die im vorigen Bundestagswahlkampf Adoptionen von gleichgeschlechtlichen Paaren noch ablehnte, berichtete unterdessen von einem »einschneidenden Erlebnis« in ihrem Wahlkreis. Dort soll sie von einer lesbischen Frau eingeladen worden sein, zuhause bei ihr und ihrer Partnerin vorbeizuschauen und zu sehen, dass es ihren acht Pflegekindern gut gehe. Das hätte auf sie Eindruck gemacht.

Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) rief die Unionsabgeordneten jetzt ebenso auf, in möglichst großer Zahl an einer jetzt für diese Woche noch anberaumten Abstimmung teilzunehmen. Jene, die eine völlige Gleichstellung der Homo-Ehe mit der Ehe von Frau und Mann ablehnten, sollten respektvoll mit der Meinung der anderen umgehen.

Zugleich kritisierte Kauder die SPD scharf für die Entscheidung, in dieser Woche zusammen mit der Opposition über einen Gesetzentwurf zur »Ehe für alle« abstimmen zu wollen. »Das ist ein Vertrauensbruch, und wir werden der Aufsetzung auch nicht zustimmen«, erklärte der CDU-Politiker vor der Sitzung der Bundestagsfraktion. »Die SPD muss dann eben mit der rot-grünen Opposition zusammen diesen Tagesordnungspunkt auf die Tagesordnung setzen und muss dann gegen uns diese Abstimmung durchführen«, fügte dieser hinzu. …


https://demofueralle.wordpress.com/2017/06/28/blitzaktion-ehe-bleibt-ehe-rufen-sie-heute-ihren-cducsu-abgeordneten-an-keine-stimme-fuer-ehe-faelscher-bei-der-bundestagswahl/:

Angela Merkel hat in einer Überrumpelungs-Aktion eine weitere Grundhaltung der Christdemokraten über Bord geworfen, das Nein zur sogenannten „Ehe für Alle“. Eigenmächtig räumt sie damit den eindeutigen CDU-Parteitagsbeschluß gegen eine Ehe-Öffnung von vor einem halben Jahr ab. Bereits am Freitag könnte eine Mehrheit der Bundestagsabgeordneten die Fake-Ehe „für alle“ beschließen. Rufen Sie jetzt sofort im Abgeordnetenbüro Ihres CDU/CSU-Abgeordneten an (auch SPD- und Grüne-MdBs!) und fragen sie ihn (bzw. den Büro-Mitarbeiter), ob er für oder gegen die Fake-Ehe stimmen wird.

Fordern Sie ihn auf, der Ehe-„Öffnung“ entschieden entgegenzutreten und klarzustellen: Ehe bleibt Ehe und zwar zwischen Mann und Frau. Teilen Sie Ihrem Abgeordneten mit, daß Sie es von seinem Abstimmungsverhalten in der Ehe-Frage abhängig machen, ob er Ihre Stimme bei der Bundestagswahl im September bekommt oder nicht. Keine Erst- oder Zweitstimme für Ehe-Fälscher!

Jeder Telefonanruf hat eine Riesen-Wirkung in den Abgeordnetenbüros. Schreiben Sie zusätzlich Ihren Protest (gern können Sie unseren Petitionstext dafür verwenden) an so viele Abgeordnete wie möglich. Hier finden Sie Telefonnummern und Kontaktdaten aller Unions-Abgeordneten. …


https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2017/csu-rechtsexperte-keine-ehe-fuer-alle-ohne-grundgesetzaenderung/ (28.6.):

BERLIN. Der CSU-Rechtsexperte Alexander Hoffmann hat vor einer vorschnellen Entscheidung in der Frage der sogenannten „Ehe für alle“ gewarnt. Eine Öffnung der zivilen Ehe für homosexuelle Paare sei nicht ohne Grundgesetzänderung möglich, sagte Hoffmann der JUNGEN FREIHEIT.

Das Bundesverfassungsgericht habe stets betont, daß nur die Ehe zwischen Mann und Frau unter dem besonderen Schutz des Grundgesetzes stehe. So hätten die Karlsruher Richter beispielsweise im Mai 2013 festgehalten: „Die Ehe als allein der Verbindung zwischen Mann und Frau vorbehaltenes Institut (…) erfährt durch Artikel 6 Absatz 1 Grundgesetz einen eigenständigen verfassungsrechtlichen Schutz.“

Laut Hoffmann bedeute das: „Wenn wir daran etwas ändern wollen, brauchen wir eine konsistente Grundgesetzänderung – das sieht auch das SPD-geführte Bundesjustizministerium so. Wir tun uns deshalb keinen Gefallen damit, wenn wir das jetzt binnen drei oder vier Tagen durchpeitschen.“ Ihm wäre es daher lieber gewesen, wenn in dieser Legislaturperiode keine Entscheidung mehr erzwungen worden wäre. …


Ergänzung 29.6.2017:

Andreas Becker: http://www.katholisches.info/2017/06/blitzaktion-ehe-bleibt-ehe-gegen-merkels-ueberrumpelungsaktion-zur-einfuehrung-der-homo-ehe/ (28.6.):

Berlin) „Wir lassen die Drähte in den CDU/CSU-Abgeordneten-Büros heiß laufen.“ Gegen die „Überrumpelungs-Aktion“ von Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Einführung der „Ehe für alle“ ruft Demo für alle zur Blitzaktion „Ehe bleibt Ehe!“ auf. „Rufen Sie jetzt sofort im Büro Ihrer Bundestagsabgeordneten an, von der CDU/CSU, aber auch der SPD und der Grünen.“

Obwohl der CDU-Bundesparteitag erst vor einem halben Jahr einer Uminterpretation der Ehe eine Absage erteilte, wischt die Bundeskanzlerin das CDU-Nein zur „Homo-Ehe“ selbstherrlich vom Tisch. Offiziell war Merkel bei einem lesbischen Paar zu Gast, dem unverständlicherweise acht Pflegekinder anvertraut wurden, und fand das „so schön“, daß sie nun nicht mehr gegen die Homo-Adoption argumentieren könne, wie sie der Frauenzeitschrift Brigitte erzählte. Die sentimentale Inszenierung erinnert an Barack Obamas „Gespräch“ mit seinen Töchtern, mit dem er die Einführung der „Homo-Ehe“ begründete.

In Wirklichkeit übt die Homo-Lobby hinter den Kulissen massiven Druck aus, vollendete Tatsachen zu schaffen. So erklärten Grüne und SPD die Legalisierung der „Homo-Ehe“ zur Bedingung für einen Koalitionseintritt. Beide Parteien scheinen sich bereits damit abgefunden zu haben, nach den Bundestagswahlen bestenfalls Juniorpartner einer Merkel-geführten Bundesregierung werden zu können. Da die Union eine Koalition mit ihrem natürlichen Partner, der Alternative für Deutschland, und mit der radikalen Linken ablehnt, sind die Rechnungen schnell gemacht, weshalb bereits um die Machtverteilung nach den Wahlen gefeilscht wird. …


 

Dringende Leseempfehlung:
Michael Paulwitz: https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2017/skrupellose-ehe-travestie/ (29.6.):

Wieder ein konservativer Restbestand im CDU-Programm abgeräumt, wieder ein Parteitagsbeschluß in den Mülleimer geworfen, wieder ein Wahlversprechen gebrochen, wieder mal die eigene Partei als rückgrat- und gesinnungslosen Machterhaltungs- und Kanzlerclaqueurverein vorgeführt und die CSU als großmäulige Konservatismus-Simulanten bloßgestellt: Das Manöver, mit dem die Kanzlerin den linksgrünen Zeitgeistfundamentalisten ermöglicht, das ideologische Randgruppenprojekt „Ehe für alle“ noch vor der Sommerpause durch den Bundestag zu drücken, ist ein Parade-Lehrstück in angewandtem Merkelismus. …


 

https://kultur-und-medien-online.blogspot.co.at/2017/06/eilaktion-zur-homo-ehe-abstimmung.html Eilaktion zur Homo-Ehe-Abstimmung am Freitag, dem 30. Juni 2017 (28.6.):

In einer beispiellosen Nacht-und-Nebel-Aktion will nun der Bundestag das Ehegesetz für gleichgeschlechtliche Paare öffnen.

Wir haben wenig Zeit. Bitte schreiben Sie Ihrem Abgeordneten eine E-Mail oder rufen Sie ihn an.

Ihren Abgeordneten finden Sie leicht in der Liste der Abgeordneten auf der Internetseite des Bundestages: https://www.bundestag.de/abgeordnete18/


 

Rudolf Voderholzer: https://kultur-und-medien-online.blogspot.co.at/2017/06/bischof-voderholzer-regensburg-ehe-fur.html Bischof Voderholzer (Regensburg): „Ehe für alle“ wäre „Abkehr [vom historischen Eheverständnis]“ (28.6.):

… Sollte dieses Gesetz verabschiedet werden, bedeutete dies die Abkehr von einer in der Menschheitserfahrung seit unvordenklichen Zeiten hochgehaltenen und vom Grundgesetz ausdrücklich geschützten Institution: vom Verständnis von „Ehe“ als dauerhafter Gemeinschaft von Mann und Frau, offen auf Nachkommenschaft und als einziger Ort, an dem Menschen auf natürliche Weise gezeugt und zur Welt gebracht werden.

Niemand wird diskriminiert, wenn die Ehe als Lebensgemeinschaft von Mann und Frau als der Ort der Zukunftseröffnung einer Gesellschaft privilegiert und besonders geschützt wird.

… Angesichts der schon lange besorgniserregenden demographischen Entwicklung in unserem Land verdienten anstelle der geforderten Gleichstellung vielmehr die Förderung von Ehe und Familie im Sinne des Grundgesetzes alle Kraft und Phantasie der politisch Verantwortlichen. …


 

https://kultur-und-medien-online.blogspot.co.at/2017/06/anti-homo-ehe-protest-vollstandige-e.html Anti-Homo-Ehe-Protest: Vollständige E-Mail-Liste der Abgeordneten der Union (29.6.)


 

https://kultur-und-medien-online.blogspot.co.at/2017/06/deutsche-bischofskonferenz-staat-muss.html Deutsche Bischofskonferenz: ‚Staat muss Ehe zwischen Mann und Frau weiterhin schützen‘ (29.6.):

(PM DBK) Zur aktuell in der Öffentlichkeit geführten Debatte um die Einführung der „Ehe für alle“ erklärt der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx:

Die Deutsche Bischofskonferenz betont, dass die Ehe – nicht nur aus christlicher Überzeugung – die Lebens- und Liebesgemeinschaft von Frau und Mann als prinzipiell lebenslange Verbindung mit der grundsätzlichen Offenheit für die Weitergabe von Leben ist.

Wir sind der Auffassung, dass der Staat auch weiterhin die Ehe in dieser Form schützen und fördern muss.

Wir bedauern, wenn dieser Ehebegriff aufgelöst werden soll und damit die christliche Auffassung von Ehe und das staatliche Konzept weiter auseinandergehen. Es ist auch wegen der von vielen Seiten geäußerten erheblichen verfassungsrechtlichen Bedenken völlig unangemessen, eine solche gesellschaftspolitische Grundentscheidung in diesem überstürzten Verfahren zu fällen.

Die Deutsche Bischofskonferenz hat in ihren Stellungnahmen zum Lebenspartnerschaftsrecht betont, dass es ein Missverständnis wäre, die hervorgehobene Rechtsstellung der Ehe und ihren bleibenden besonderen Schutz als Diskriminierung homosexuell veranlagter Männer und Frauen zu verstehen.“ …



 

Ergänzung 30.6.2017:

https://schreibfreiheit.eu/2017/06/30/merkel-kommunistischer-maulwurf-in-der-cdu/:

Wie lange musste Merkel warten, das Projekt „Ehezerstörung“ und „Familienumdeutung“ zur Vollendung zu bringen? …

… Merkel hatte von Beginn an den langfristigen Plan, das Öffnen von Fenstern zu plötzlichen, diktatorischen Maßnahmen auszunützen. Sie konnte jeden kleinen Spalt für sich nützen.

Mit der heutigen Aktion hat sie einen großen und ganz wesentlichen Fortschritt in der Vernichtung des Bürgertums geschafft. Wir können Frau Merkel dazu nur traurig gratulieren. …


 

http://www.katholisches.info/2017/06/schwarzer-freitag/ (30.6.):

Wider das Naturrecht und unsere Verfassung haben heute Morgen 393 Abgeordnete gegen 226 Stimmen und vier Enthaltungen eine Neudefinition der Ehe beschlossen und damit einen entscheidenden Zivilisationsbruch und Kulturbruch vollzogen. Ab sofort ist die zivile Ehe zur leeren Hülle geworden, die, je nach Machtverhältnissen gesellschaftlicher Gruppen, beliebig mit neuen Inhalten gefüllt und pervertiert werden kann.

Genau dafür steht das Programm „Ehe für alle“. Homosexuellen-Paare können jetzt Kinder adoptieren, was die Legalisierung der menschenverachtenden Leihmutterschaft nach sich ziehen wird. Wir werden angesichts des sprunghaft wachsenden muslimischen Bevölkerungsanteils absehbar die weitere Ausweitung der „Ehe“ auf Polygamie und dann auch Kinderehe erleben. Unsere Volksvertreter haben heute mehrheitlich gezeigt, daß ihnen kein Grundgesetz, kein Verfassungsgerichtsurteil, kein CDU-Parteitagsbeschluss, und erst recht kein Gott heilig ist, wenn ihre aktuelle Gefühlslage gerade dagegensteht. Dieser Tag ist ein schwarzer Freitag.

Hedwig von Beverfoerde


 

https://demofueralle.wordpress.com/2017/06/30/ein-schwarzer-tag-fuer-die-ehe-jetzt-normenkontrollklage-auf-den-weg-bringen/:

… Wenn Sie den ersten Schock verdaut haben, ermutigen Sie jetzt Unionsabgeordnete, die gegen die Ehe-Öffnung gestimmt haben, eine Normenkontrollklage gegen die „Ehe für alle“ auf den Weg zu bringen. Hier finden Sie eine E-Mail- und Telefon-Liste aller Unionsabgeordneten, die mit Nein gestimmt haben.

Selten hat ein Thema die Bürger unseres Landes so aufgebracht. Allein in den letzten drei Tagen wurde unsere Petition „Ehe bleibt Ehe“, die bei 44.000 Online-Unterzeichnern stand, von weiteren 140.000 Bürgern unterzeichnet und hat mit aktuell mehr als 180.000 Online-Unterstützern eine unglaubliche Dynamik erreicht.

Bitte helfen Sie mit, daß es noch viel mehr werden: Unterschriften-Sammellisten zum Herunterladen finden Sie hier. …


 

Ergänzung 1.7.2017:

http://www.familien-schutz.de/2017/06/29/es-ist-nur-noch-wenig-zeit-spd-gruene-und-fdp-putschen-die-regierung-zur-ehe-fuer-alle-protestieren-sie-jetzt-dagegen/:

… Die Entscheidung des Parlaments am 30. Juni 2017 ist nur Willensbekundung zum Gesetz, die Letztentscheidung liegt beim Bundesverfassungsgericht. Dieses hat im Jahr 2002 die eingetragene Lebenspartnerschaft als Aliud (Anderes) zur Ehe geschaffen und rechtlich mit der Ehe gleichgestellt. Die Begründung: „Jeder ehefähigen Person steht auch nach Einführung der eingetragenen Lebenspartnerschaft durch das LPartDisBG der Weg in die Ehe offen. Allerdings kann die Ehe nur mit einem Partner des jeweils anderen Geschlechts geschlossen werden, da ihr als Wesensmerkmal die Verschiedengeschlechtlichkeit der Partner innewohnt und sich nur hierauf das Recht der Eheschließungsfreiheit bezieht. Gleichgeschlechtlichen Paaren bleibt auch nach dem LPartDisBG die Ehe verschlossen. Ihnen wird für eine dauerhafte Bindung als Rechtsinstitut allein die eingetragene Lebenspartnerschaft eröffnet.“ Dem ist nichts hinzuzufügen. Damit es beim Urteil des Bundesverfassungsgerichts bleibt, schließen Sie sich bitte unserem Protest an. …


 

https://www.civitas-institut.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2615:ehe-im-bundestag-30062017-abschied-in-rekordgeschwindigkeit&catid=1:neuestes&Itemid=33 (30.6.):

Da soll doch noch jemand sagen, in der BRD werde nicht schnell und zielorientiert gearbeitet… Innerhalb kürzester Zeit hat sich heute das BRD-Parlament aus Wertvorstellungen verabschiedet, die immer Grundlage des Zusammenlebens waren. Spätere Zeiten werden den heutigen Tag als denjenigen benennen, an dem der Bruch mit dem Naturrecht, dem BRD-Grundgesetz und unserer bisherigen Zivilisation vollzogen wurde.

In hervorragender Weise wird die katholische Sicht auf dieses Geschehen hier dargelegt.

Wir wollen unsererseits an dieser Stelle auf den erstaunlichen Zeitplan aufmerksam machen, der viel über die ganze Angelegenheit aussagt:
Heute morgen um 8.00 Uhr wurde der Punkt der gleichgeschlechtlichen „Ehe“ auf die Tagesordnung gesetzt.
Um 8.05 wurde das Gesetz den Abgeordneten bekanntgemacht bzw. vorgestellt.
Die Abstimmung begann um 8.59 Uhr.
Um 9.03 war der Gesetzesvorschlag „durch“. …


 

https://kultur-und-medien-online.blogspot.co.at/2017/06/forum-deutscher-katholiken-sog-ehe-fur.html Forum Deutscher Katholiken: Sog. “Ehe für alle” öffnet weitere Schleusen (30.6.):

(PM Forum Deutscher Katholiken) In dieser Republik werden Gesetze und Grundsätze zunehmend nicht mehr ernst genommen. Mit der Entscheidung zur sog. “Ehe für alle” widerspricht eine Mehrheit des Deutschen Bundestages dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes von Juli 2002, und die Christdemokraten handeln zusätzlich gegen das Grundsatzprogramm der CSU bzw. einen Parteitagsbeschluss der CDU von Dezember 2015. Es ist ein Dammbruch, der alle Schleusen öffnet für weitere Formen des Zusammenlebens, die zur “Ehe” erklärt werden (Mehr“Ehe”, Geschwister“Ehe”…). Der Artikel 6 unseres Grundgesetzes, in dem Ehe und Familie unter den “besonderen Schutz der staatlichen Ordnung” gestellt worden sind, ist damit auf kaltem Wege außer Kraft gesetzt, weil jetzt alles Ungleiche gleich behandelt wird. Diese überraschende Entwicklung zum jetzigen Zeitpunkt hat allein die Bundeskanzlerin und CDU-Parteivorsitzende zu verantworten, die nicht zufällig, sondern gezielt in einer Veranstaltung der Zeitschrift “Brigitte” die Entscheidung hierfür dem Gewissen jedes einzelnen Abgeordneten im Deutschen Bundestag zugewiesen hat. Damit ist jede nachträgliche Empörung der Christdemokraten über das Vorgehen der SPD unehrliche Rhetorik und ein überflüssiges Ritual.

Das “Forum Deutscher Katholiken” hofft, dass jeder katholische Christ bei seiner Wahl-Entscheidung zum Deutschen Bundestag am 24. September ebenfalls ausschließlich seinem Gewissen folgt.

Prof. Dr. Hubert Gindert


 

Mathias von Gersdorff: https://kultur-und-medien-online.blogspot.co.at/2017/06/bundestag-begrabt-ehe-und-zerreit-cducsu.html Bundestag begräbt Ehe und zerreißt CDU/CSU (30.6.):

… Auch hat man sich gefragt, wie denn die Union zu „Ehe für alle“ steht. Viele fragten sich, wie stark der Kursschwenk Merkels eine Überrumpelung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion darstellte.

Und hier muss man mit Bitterkeit feststellen: Die Tatsache, dass 75 Abgeordnete der Union – also 25 Prozent! – FÜR die Öffnung der Ehe votierten, zeigt, wie stark auch bei den Christdemokraten der wahre Begriff der Ehe demoliert wurde.

… Das Votum vom Freitag ist nicht nur schlimm für die Ehe und damit für Deutschland. Es ist auch schlimm für die CDU. Das Wahlverhalten der C-Abgeordneten hat klar gemacht, dass die Union keine Partei ist, auf die man sich irgendwie verlassen kann. Die Köpfe vieler C-MdBs wurden offenbar zu großen Teilen von der grünen neomarxistischen Weltanschauung okkupiert. Darin hat das christliche Menschenbild keinen Platz mehr. …


 

Ergänzung 2.7.2017:

Karlheinz Weißmann: https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2017/dramatischer-einstellungswandel/ (30.6.):

Es ist gekommen wie erwartet. Die Mehrheit des Bundestages hat für die Einführung der „Universalehe“ (Berthold Kohler) gestimmt. …

… Inhaltlich haben CDU und CSU längst kapituliert. Schon vor dem Bundestagswahlkampf 2017 wurden die weltanschaulichen Bastionen geschleift, als Angela Merkel die Zauberformel sprach „Familie ist da, wo Kinder sind“. Nächstens dürfte man wohl die verbliebenen konservativen Positionen mit Regenbogenfarben anmalen, weil auch in der Schwulenehe „Werte gelebt werden“: „Zwei Menschen sagen vor dem Staat, wir stehen füreinander ein in guten wie in schlechten Zeiten“ (Jens Spahn).

… Nun ist die Berufung auf „Werte“ immer wohlfeil, und selbstverständlich genügt es als Grundlage einer vom Staat gewollten und geförderten Einrichtung nicht, daß zwei Individuen eine Art Haftungsgemeinschaft bilden. Denn das Interesse des Staates muß notwendigerweise über das der einzelnen hinausgehen. Ihm ist es darum zu tun, eine Rahmenordnung für das problematische Feld der Sexualität zu schaffen und den eigenen Fortbestand zu sichern. …


 

https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2017/steinbach-kritisiert-merkel-wegen-homo-ehe/ (30.6.):

BERLIN. Die fraktionslose Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in der Abstimmung zur Homo-Ehe scharf kritisiert. In der Debatte im Bundestag am Freitag über die sogenannte „Ehe für alle“ nannte sie die Art und Weise, wie das Gesetz nun verhandelt werde, eine „Sturzgeburt“. Sie könne den Ärger von Unions-Fraktionschef Volker Kauder (CDU) über die SPD durchaus verstehen, sagte die ehemalige Unionsabgeordnete. Er ziele mit seiner Kritik jedoch auf die Falschen, so Steinbach.

… Unterdessen bezeichnete der CDU-Bundestagsabgeordnete Wolfgang Bosbach das Vorgehen der SPD als „glasklaren Bruch des Koalitionsvertrags“. Die Sozialdemokraten hätten jedoch gewußt, daß von seiten der Union aus diesem Verhalten keine Konsequenzen mehr gezogen würden, sagte er nach der Abstimmung vor Journalisten im Bundestag. „Dies war heute eine Änderung der Verfassung ohne Verfassungsänderung“ kritisierte Bosbach die Entscheidung für die Ehe für alle.

… Kritik an dem Vorgehen kam auch von der AfD. Deren Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl, Alice Weidel, sagte der JUNGEN FREIHEIT: „Die heutige Abstimmung hat gezeigt, daß den Bundestagsabgeordneten unsere Verfassung egal ist.“ Dies wäre mit der AfD nicht zu machen gewesen. „Die Ehe ist als Institut verfassungsrechtlich geschützt. Dies möchten wir als Grundgesetzpartei bewahren und die eingetragene Lebenspartnerschaft erhalten“, erläuterte Weidel. …


Nachtrag 2.7.2017:

http://www.freiewelt.net/nachricht/alexander-gauland-kritisiert-merkels-kehrtwende-beim-thema-ehe-fuer-alle-10071321/ (29.6.):

Gauland: »Wir sind aufgeschlossen gegenüber jedem Lebensentwurf. Die Ehe für alle lehnen wir aber ab. Sie verkennt die herausgehobene Bedeutung der Familien, in denen Kinder erzogen werden. Denn nur Familien mit Kindern sichern die Zukunft unserer Gesellschaft, unserer sozialen Sicherungssysteme und unserer Wirtschaft.« …


 

http://www.freiewelt.net/nachricht/merkels-kniefall-macht-den-weg-fuer-die-ehe-fuer-alle-zunaechst-frei-10071333/ (30.6.):

Mit 393 zu 226 Stimmen wurde aktuell im Bundestag für die Ehe für alle gestimmt. Der Kniefall von Angela Merkel und die Aufhebung des Fraktionszwanges haben diese Entscheidung möglich gemacht. Doch fraglich bleibt, wie sich das Bundesverfassungsgericht zu diesem Komplex stellt. Denn in Karlsruhe hatte man entschieden, dass der Artikel 6 des Grundgesetzes die Ehe zwischen Frau und Mann unter besonderen Schutz stellt. …


 

http://www.freiewelt.net/nachricht/nein-zur-aufloesung-von-ehe-und-familie-10071335/ (30.6.):

In ihrem jüngsten Facebook-Beitrag nimmt AfD-Vize Beatrix von Storch klar Stellung zu der Diskussion um die Ehe für alle. Sie spricht sich vehement gegen die Auflösung von Ehe und Familie und für den Erhalt europäischer Werte aus. Der Linksrutsch der Unionsparteien sei absolut.

… Da die linken Parteien die Ehe nicht einfach abschaffen konnten, soll sie jetzt so ausgehöhlt werden, dass am Ende davon nichts übrig bleibt als eine leere juristische Hülle. Wenn die Ehe nicht mehr für die Verbindung von Mann und Frau steht, dann kann sie am Ende alles sein. Das bedeutet, sie ist am Ende nichts mehr.

Wenn die Ehe wirklich nur noch allgemein und abstrakt bedeutet, dass »Menschen füreinander Verantwortung übernehmen«, wie es inzwischen auch in den Wahlprogrammen der CDU heißt, dann kann jede Form der Gemeinschaft zur Ehe erklärt werden. Ehe zwischen Mann und Frau, zwischen zwei Männern, zwischen einem Mann und zwei Frauen, zwischen drei Männern und einer Frau, zwischen Verwandten, Freunden, Wohngemeinschaften… Der Begriff der Ehe wird durch permanente Ausweitung ad absurdum geführt. …


Ergänzung 3.7.2017:

http://www.freiewelt.net/nachricht/katholische-kirche-betont-ablehnung-der-ehe-fuer-alle-10071348/ (30.6.):

Die Katholische Kirche hat sich dagegen vehement gegen die »Ehe für alle« ausgesprochen.

Wie Radio Vatican berichtete, hatte vor der Abstimmung der Leiter des Kommissariats der katholischen Bischöfe in Berlin, Karl Jüsten, in einem Schreiben an alle Bundestagsabgeordneten gefordert, dem Gesetz nicht zuzustimmen. In diesem Schreiben heißt es unter anderem: »Kirche, Staat und Gesellschaft teilen die Erfahrung, dass in der Ehe die Aspekte einer verlässlichen Paarbeziehung und der Weitergabe des Lebens der leiblichen Eltern an ihre Kinder in besonderer Weise verbunden sind«.

Der Regensburger Bischof hatte die Gläubigen seines Bistums dazu aufgerufen, sich mit Protestschreiben an die Politiker zu wenden. …


 

Ergänzung 4.7.2017:

Hubert Hecker: http://www.katholisches.info/2017/07/der-wesensgehalt-der-grundgesetzlich-christlichen-ehe-ist-angetastet/ (3.6.):

Eine Mehrheit im Bundestag hat die Ehe zu einer beliebigen Verantwortungspartnerschaft umdefiniert. Deutschsprachige Bischöfe haben zu dieser Begriffsverwirrung beigetragen. …

Hedwig von Beverfoerde stellte fest: Die Ehe ist eine vorstaatliche Institution seit Beginn der menschlichen Kulturgeschichte. Deren Wesen als bipolare Beziehung von Mann und Frau habe sich nie geändert. Deshalb sei es absurd, durch einfache Mehrheitsentscheidung die Natur der Ehe umdefinieren zu wollen.

… DBK-Familienbischof Heiner Koch ergänzte am Tag der Abstimmung, dass der Gesetzgeber „wesentliche Inhalte des Ehebegriffs aufgegeben hat“, indem er nur die Übernahme gemeinsamer Verantwortung und gegenseitiger Sorge als Begründung für den neuen Ehebegriff ansetzt. …


 

Ergänzung 8.7.2017:

Mathias von Gersdorff: https://kultur-und-medien-online.blogspot.co.at/2017/07/grune-jugend-nach-der-ehe-fur-alle-muss.html Grüne Jugend: Nach der „Ehe für alle“ muss der „Familienvertrag“ kommen (6.7.):

Man kann der „Grünen Jugend“, also der Nachwuchsorganisationen von „Bündnis 90/ Die Grünen“, nicht vorwerfen, sie würden die Zeit verplempern: Schon am Tag der Abstimmung im Bundestag zur sog. „Ehe für alle“ forderten sie, man müsse noch viel weiter gehen. …


 

https://kultur-und-medien-online.blogspot.co.at/2017/07/erklarung-der-aktion-kinder-in-gefahr.html Erklärung der „Aktion „Kinder in Gefahr – DVCK e. V.“ zur Öffnung des Ehegesetzes für gleichgeschlechtliche Paare (7.7.)


 

Birgit Kelle: https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2017/in-windeseile-durchgepeitscht/ (8.7.):

Als im Jahr 2013 das Bundesverfassungsgericht die steuerliche Gleichstellung von homosexuellen Lebenspartnerschaften mit der Ehe beschloß, frohlockte der grüne Schwulenvorkämpfer Volker Beck in die Kameras der Nation, wir würden „gut von Karlsruhe regiert“. Nach den politischen Regenbogenfestspielen der vergangenen Woche kann man im Jahr 2017 nur noch still in sich hineinseufzen, daß damals die Entscheidung zumindest vor dem Bundesverfassungsgericht und somit vor einer höchstrichterlichen Instanz fiel.

Denn gerade wurde eine der weitreichendsten Entscheidungen über die Grundfeste unserer Gesellschaft nicht nur sprichwörtlich zwischen den Stühlen gefällt, sondern tatsächlich auf den Sesseln des Frauenmagazins Brigitte, auf denen die Kanzlerin bei Plauderei über Frau, Karriere und emanzipiertes Wäscheaufhängen mal eben den Weg für die Abstimmung über die Gleichstellung homosexueller Lebensgemeinschaften mit der Ehe im Bundestag ebnete.

… Und nun stellt sich nur noch die Frage, was eigentlich besorgniserregender ist? Die Geschwindigkeit, mit der der Bundestag am vergangenen Freitag gleich zwei wichtige Entscheidungen, die beide eine eigenständige, ausführliche und ernsthafte Debatte verdient hätten, in Windeseile durchgepeitscht hat? Vier Tage zwischen Brigitte-Sofa und Plenum, und in einer guten halben Stunde war die Nicht-Debatte des Bundestages vorbei. …

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5 Antworten zu Bloß keine „Ehe für alle“!

  1. Gerhard Gschwind schreibt:

    Wen wundert das noch? Warum soll Merkel Skrupel haben, eine ganze Gesellschaft in den moralischen Abgrund zu führen, hat sie doch schon mit der Flüchtlingskrise bewiesen, dass ihr das kulturelle und wirtschaftliche Erbe Deutschlands nichts bedeuten und ihr die ganze Welt wichtiger ist als das eigene Volk. Einen größeren Verrrat eines einzigen Politikers hat es wahrscheinllich seit der DDR-Diktatur nicht mehr gegeben. Unschwer zu erkennen ist natürlich, dass diese Gleichstellung von Homopartnerschaften natürlich als wahltatktisches Manöver aufzufassen ist um mit der SPD gleichzuziehen. Es scheint, als ob die traditionelle Gesellschaft durch verrückt gewordene Politiker mit Gewalt zerschlagen werden soll. Da würde mein Vater sagen: „Das ist nicht mehr meine Volkspartei“. De facto rückt die CDU damit nocheinmal ein ganz gehöriges Stück weiter nach links und wird hoffentlich für viele Stammwähler damit zur unmöglichen Partei. So mancher, dem Tradition und Wertorientierung noch etwas bedeutet haben musss nun erkennen, dass Merkel eigentlich nichts heilig ist, sondern dass ihr Bestreben die ideologische Umformung einer Gesellschaft ist, in der Tradition und Werte keine Bedeutung mehr haben. Sie kann damit ihre sozialistiche Prägung in der der Kulturkampf zum politischen Alltag gehört und das Menschenbild nach Parteilaune verändert wird, einfach nicht verleugnen. Wer bis dato glaubt, dass die CDU noch als Volkspartei taugt, der sollte sich einfach die Merkelsche Vitae, vor allem ihre sozialistische Epoche, nocheinmal zu Gemüte führen.

  2. ausverkauft schreibt:

    mit Christen oder solchen, die sich so nennen (Merkel, Ev.-Luth. Kirche & Co) kann man viel Blödsinn erleben. Aber eben auch mit Fundamentalisten oder diesen hier: (in den Zoff Involvierte)
    http://www.bibelkreis.ch/charism/charigef.htm

    z.B. seine Heimat und seinen Platz im Leben verlieren, seine Identität aufgeben…
    ich beneide die, die noch an was glauben

  3. Gassenreh schreibt:

    Promlem Homo-Adoption: Iim Gegensatz zu einem Kind in einer Vater-Mutter-Gruppierung, erleidet das in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung heranwachsende Kind eine gewisse Deprivationssituation, da ihm der enge Kontakt mit der Gegengeschlechtlichkeit verwehrt bleibt und somit eine Art Freiheitsentzug vorliegt.
    Hirnphysiologische Gegebenheiten weisen auf die Bedeutung gegengeschlechtlicher Erziehung und damit auf die Zweckmäßigkeit und Notwendigkeit gegengeschlechtlicher Spiegelung für spätere Stressverarbeitung, Bindungsfähigkeit und emotionale Zwischenmenschlichkeit hin.
    Eine wesentliche neurophysiologische Basis für dieses wichtige Verhalten stellen die so genannten Spiegelneuronen dar, welche zur Grundausstattung des Gehirns gehören. Sie geben bereits dem Säugling die Fähigkeit mit einem Gegenüber Spiegelungen vorzunehmen und entsprechen so dem emotionalen Grundbedürfnis des Neugeborenen. Man geht davon aus, dass diese Spiegelneurone zwischen dem 3. und 4. Lebensjahr voll entwickelt sind. Dies ist nur dann der Fall, wenn die Fähigkeit zu spiegeln optimal und intensiv im familiären Bezugskreis (Mutter oder Vater) genutzt wird. Wie bei allen Nervenzellen im Entwicklungsstadium gegeben, gehen auch die Spiegelneuronen bei mangelnder Anregung zu Grunde („Use it or lose it“).
    [siehe Kapitel „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ im Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 6. Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2015: ISBN 978-3-9814303-9-4]

  4. Pingback: Gegen die „Ehe für alle“ | Kreidfeuer

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