Petition NRW: Kindeswohl fördern statt 24-h-Krippen!

https://www.patriotpetition.org/2017/07/20/kinder-brauchen-mutterliebe-keine-24h-verwahrung/:

Wenn es nach dem Willen der neuen Landesregierung in Nordrhein-Westfalen aus CDU und FDP geht, dann sollen Kinderkrippen dort bald schon rund um die Uhr, 24 Stunden am Tag geöffnet haben. Ein rücksichtsloses Ansinnen, das nur dem Interesse der mächtigen Wirtschaftskonzernen dient, die die Arbeitskraft junger Mütter künftig zu jeder Tages- und Nachtzeit in Anspruch nehmen können und das Kindswohl völlig außer Acht lässt.

Der stellvertretende Ministerpräsident und Familienminister Joachim Stamp (FDP) argumentiert, er wolle mit dem Vorstoß angeblich Eltern „entlasten“, die Schichtarbeit verrichten müssten. Diese Entlastung soll offensichtlich zu Lasten der Kinder gehen. Familien tatsächlich zu helfen, beispielsweise durch ein Verbot nächtlicher Schichtarbeit für junge Mütter, daran denkt der Minister gar nicht, würden solche Ideen doch nur die Profite der Konzerne schmälern.

Damit die Kinderverwahranstalten überhaupt so lange betrieben werden können, muss der Staat deren Trägern erst einmal finanziell kräftig unter die Arme greifen: „Wir werden ein Programm zur Rettung der Kita-Träger auf den Weg bringen“, so Stamp. Sonst sei zu befürchten, dass viele Kinderkrippen im kommenden Jahr schließen müssten. Es scheint also genügend Geld da zu sein, um junge Mütter rücksichtslos dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stellen. Für ein Landeserziehungsgeld wie in Bayern oder gar ein Müttergehalt hingegen hat das reiche Industrieland Nordrhein-Westfalen nichts übrig. …

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4 Antworten zu Petition NRW: Kindeswohl fördern statt 24-h-Krippen!

  1. Britta Brackmann schreibt:

    Ehrlich…Da hört man es wieder raus: Dieses deutsche verkrampfte Verhältnis zu Mutterschaft und Kindererziehung. Diese Relikte des Nationalsozialismus. Oh, Kinder nehmen Schaden, wenn sie statt von 8-12 Uhr im Waldorfkindergarten, von 18-7 Uhr in der 24h-Kita sind…Lasst Euch doch einfach in Ruhe! Es gibt auch hochqualifizierte Berufe mit Schichtdienst. Diese Frauen wollen vielleicht arbeiten, auch nachts, vielleicht macht Ihnen das ja sogar Spass! Es geht doch nicht alles nur ums Geld! Und selbst wenn: Dann wären 24h-Kitas eine Entlastung. Das heißt ja nicht, dass das Kind 24h da ist. Vor allem aber: Jeder sollte doch so leben wie er will und/oder kann. Als 24h-Übermutter, als Beamten-Halbtagsmutti oder eben als sogenannte Rabenmutter. Den jeweils anderen kann das doch bitte Sch…egal sein. Der Staat sollte für alle die dementsprechende Logistik bereitsstellen. Komischer Weise ist mein Eindruck, dass vor allem die verheirateten gutsituierten „Nur-Muttis“ immer allen anderen ihre Lebensweise aufnötigen wollen…Vielleicht haben die zu viel Zeit? Oder insgeheim doch die meisten Zweifel an ihrer Daseinsform? Oder sind sie am meisten unter Rechtfertigungsdruck für ihre Lebensweise? Aber dann doch bitte nicht auf Kosten anderer Mütter mit anderen Lebensentwürfen oder anderen Ausgangsbedingungen! Ich sag immer: In 20 Jahren wird man sehen, wessen Kinder beim Psychiater sitzen. Und ich rate mal, dass es da Zahlen mäßig keinen bedeutenden Unterschied zwischen denen die in der Kita waren und denen die zu Hause geblieben sind geben wird….

    • Carolus schreibt:

      Einer Mutter, die ihr Kind lieber in die Krippe abschiebt, statt es selbst zu umsorgen, kann ohnehin nicht geholfen werden. Das Kind muss es wohl oder übel erleiden.
      Auf der anderen Seite wäre Müttern, die ihr Kind aus Not außer Haus geben müssten, mit direkter Unterstützung besser geholfen als mit der derzeit staatlich forcierten Krippenförderung.

  2. Moe Sizlak schreibt:

    Der Link führt zu Fehler 404…!?

    Liebe Grüße, M.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, dass der Euro und die Europäische Union nur Schaden, jedoch nichts Gutes für die Menschen bringen und auch nie bringen werden. Beide gehören abgeschafft! Ein Anfang ist gemacht – Thanks god and the Brits!

    >

  3. Hebel schreibt:

    Der Entwicklungsverlauf des Gehirns des Kleinkindes in den ersten 3 Lebensjahren hat sich seit Jahrtausenden nicht verändert. Er ist vielmehr derart komplex und vielschichtig, dass man sich nie akut an diese 3 ersten Jahre erinnern kann.
    Warum soll z. B. eine Mutter auf das Betreuungsgeld verzichten und ihr Kind, das sie 9 Monate getragen hat, gleich wieder abgeben, zumal die Aufbewahrung in der Krippe/Kita nicht unproblematisch ist.
    Sorgfältige Recherchen weisen deutlich auf die beachtlichen Probleme der scheinbar alternativlos propagierten Krippe (Stresshormonausschüttung: Cortisol, Wachstumshormonreduktion infolge Schlafmangel, Zerstörung der für die frühkindliche Sprachentwicklung wichtigen Dyadenbindung an die Mutter, auf deren Stimme der Foet bereits ab der 20. Entwicklungswoche massiv fixiert ist) hin, wodurch z. B. mangelnde Stressresistenz und Angstbewältigung, Sprachentwicklungsstörungen (Lese- Rechtschreibstörungen) und auch ADHS teilweise zurückführbar sind. [siehe „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ in: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 6. Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2015: ISBN 978-3-9814303-9-4 und „Es trifft Frauen und Kinder zuerst – Wie der Genderismus krank machen kann“, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2015: ISBN 978-3-945818-01-5

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