D: Familienpolitische Wahlversprechen

Jürgen Liminski: https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2017/die-familienpolitischen-versprechen-der-parteien-vor-der-wahl/ (18.9.):

Es sind paradiesische Zustände für die Familie. Aber nur virtuell und die Zwangsräumung des Paradieses läßt sich auch schon terminieren: Am kommenden Sonntag nach 18 Uhr werden die meisten Versprechen der Parteien wie Seifenblasen zerplatzen. „Nicht bezahlbar“, wird es heißen. Deshalb steht vor jedem Vergleich der familienpolitischen Programmteile der Parteien der finanzielle Vorbehalt. Das denken zwar alle, es sagt aber keiner. Erst nach der Wahl kommen die Bedenkenträger des finanziellen Vorbehalts aus dem Busch. …

… Ideologisch stehen sich die fünf etablierten Parteien im Bundestag und die FDP ziemlich nahe. Das traditionelle Familienbild von Vater, Mutter, Kind ist für sie kein Leitbild. Sie propagieren Wahlfreiheit bei der Familienform, lassen je nach Politiker aber Präferenzen erkennen. Das ließ sich schon an der Abstimmung im Juni beim Thema Ehe für alle ablesen. Ein Drittel der Union sprach sich dafür aus, SPD, Grüne, Linke waren geschlossen dafür. Programmatisch stärkt nur die AfD die traditionelle Familie.

Sie bezeichnet folgerichtig die Gender-Ideologie als „verfassungsfeindlich“ und will jede Förderung der „Gender-Forschung“ abschaffen. Dagegen will sie im Sinn ihrer natalistischen Familienpolitik junge Ehepaare mit Ehe-Start-Krediten zu einer früheren Familienplanung motivieren. Diese Kredite könnten dann „abgekindert“ werden. …

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2 Antworten zu D: Familienpolitische Wahlversprechen

  1. Verlierer*Innen-Land schreibt:

    Es ist schon ein SCH…Land, um mal Klartext zu sprechen
    „Frauen in der Rentenfalle“ Aber worum es in der Sendung geht: um noch mehr bilige Arbeitskräfte…
    man erinnere sich an Kirchhoff!
    http://programm.ard.de/TV/Programm/Alle-Sender/?sendung=28721294520904

  2. Hebel schreibt:

    Es gibt viele wissenschaftliche Fakten über die Bedeutung der intakten Kernfamilie. Zum Beispiel bei Vergleichen von High-School-Abschlüssen von Kindern aus gleichgeschlechtlichen kanadischen Haushalten (D. W. Allen, 2013) mit denen von Kindern aus heterosexuellen Haushalten ergibt sich bei den Erstgenannten nur eine Wahrscheinlichkeit von 65%, einen solchen Abschluss nach zwölf Schuljahren zu erreichen. Besonders Mädchen haben dabei ausgesprochene Schwierigkeiten und liegen je nach Konfiguration der gleichgeschlechtlichen Haushalte bei 45% (weiblich) und nur bei 15% (männlich)
    Die Wissenschaftler folgern daraus, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit der biologisch-intakte Zwei-Personen-Haushalt als optimale Umgebung für die gute Langzeit-Entwicklung der Kinder anzusehen ist. Von keiner anderen Gruppierung kann das derzeit mit Sicherheit gesagt werden. (Siehe Kapitel „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ im Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 6. erweiterte Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014: ISBN 978-3-9814303-9-4

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