Das Blaue Wunder

Ich hätte mir für die AfD zwar noch mehr erhofft, doch muss man fürs Erste schon zufrieden sein:

Hochrechnungen ab 18 Uhr:

  • CDU/CSU über 30 %
  • SPD um die 20 %
  • AfD ca. 13 %
  • FDP ca. 10 %
  • Grüne ca. 9 %
  • Linke ca. 9 %

Ergänzung 25.9.2017:

https://de.wikipedia.org/wiki/Bundestagswahl_2017


Karlheinz Weißmann: https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2017/ein-historischer-wahlabend/ (24.9.):

Das ist der Tag, auf den wir gewartet haben. Die AfD zieht in den Bundestag ein. Sie hat nach den letzten Hochrechnungen mehr als 13 Prozent der Stimmen gewonnen und wird sich als drittstärkste Kraft etablieren. Diejenigen, die über Wochen und Monate auf dieses Ergebnis hingearbeitet haben, können zufrieden sein, und mehr als zufrieden, bedenkt man, daß es einen vergleichbaren politischen Erdrutsch in der Geschichte der Bundesrepublik noch nie gegeben hat.

Das mit dem Widerwillen gegen die Kanzlerschaft Merkels oder dem Unmut über die sogenannte „Flüchtlingskrise“ zu erklären oder mit der bleibenden Konjunktur des Populismus in den westlichen Ländern, greift zu kurz. Denn die dramatischen Verluste der Altparteien zeigen auch, daß die AfD eine Lücke füllt, die die Etablierten geschaffen haben: die SPD, indem sie die tatsächlichen Sorgen der kleinen Leute überging, die FDP, indem sie das Erbe des nationalen Liberalismus verriet sowie CDU und CSU, indem sie die Konservativen abdrängte und isolierte. Die AfD nutzte eine historische Chance, füllte ein Vakuum und formierte eine neue politische Kraft.

… Das ist umso erstaunlicher, wenn man bedenkt, gegen welchen Widerstand dieses Ziel erreicht wurde. Die Einheitsfront reichte von den Altachtundsechzigern in jedem Gremium bis zum Nachtrab akademischer Bildung, von den Grünen bis zur NPD, von der Linken bis zur CSU, vom Führungspersonal der Kirchen bis zum Zentralrat der Muslime, von der ARD bis zum kleinsten Privatsender, vom Anzeigenblatt bis zu Bild, vom Neuen Deutschland bis zur Frankfurter Allgemeinen. Und das Establishment hat nicht nur die eigenen Kräfte mobilisiert, sondern auch die Antifa von der Leine gelassen, wenn es darum ging, handgreiflich zu werden, und halbstaatliche wie staatliche Organisationen eingespannt – etwa die Bundeszentrale für politische Bildung –, um diesen Feind zu bekämpfen. …


Münster scheint noch zu wenig „bereichert“ worden zu sein:
https://www.welt.de/politik/deutschland/article169005472/In-dieser-Stadt-hat-die-AfD-keine-Chance.html (25.9.):

… In einem einzigen Wahlkreis lag das Ergebnis der Partei nicht über der Fünf-Prozent-Hürde: im nordrhein-westfälischen Münster. …


https://www.welt.de/politik/deutschland/article168995513/AfD-ist-in-Sachsen-jetzt-die-staerkste-Kraft.html (25.9.):

… Mit einem Sieg in Sachsen bei der Bundestagswahl ist die AfD bundesweit zudem erstmals stärkste Partei in einem Land. Wie die Landeswahlleitung in der Nacht zum Montag in Kamenz mitteilte, wurde sie mit 27,0 Prozent der Stimmen und einem Vorsprung von nur 0,1 Prozentpunkten auf die CDU stärkste Kraft im Freistaat.

In Mecklenburg-Vorpommern, wo die AfD vor einem Jahr den Sprung in den Landtag geschafft hatte, wurde die Partei nun zur Bundestagswahl zweitstärkste Kraft. Ihr Ergebnis von 18,6 Prozent lag deutlich über dem Bundesresultat der Partei, das etwa 13 Prozent betrug. …

… Offenbar fühlten sich die ostdeutschen Männer besonders von der AfD angesprochen. Laut Infratest dimap machten insgesamt 26 Prozent ihr Kreuzchen bei der AfD, bei den Frauen waren es 17 Prozent. Zum Vergleich: Im Westen votierten 13 Prozent der Männer und 8 Prozent der Frauen für die AfD. …


Adorján Kovács: http://www.freiewelt.net/blog/die-verpasste-chance-10072196/ (24.9.):

… Aber tatsächlich hat das deutsche Volk all die Rechtsbrüche der Kanzlerin mit dieser Wahl legitimiert; sie ist nun nicht mehr alleine dafür haftbar zu machen.

Nur eine Partei hat sich dem einzigen Thema gewidmet, dessen Umsetzung (im Gegensatz zu wirtschaftlichen Agenden) tatsächlich unumkehrbar ist, nämlich die mit massiven finanziellen Anreizen vorangetriebene Umwandlung Deutschlands in einen multikulturellen Vielvölkerstaat. Ist diese vollzogen, dann sind die ethnischen Deutschen nur noch eine Minderheit im ehemals eigenen Land, dann ist auch jeder Widerstand gegen einen globalistisch geprägten Superstaat dahin, denn die eingewanderten Menschen haben keinen Zusammenhalt und auch andere Sorgen, um sich über derlei Gedanken zu machen. Wählen werden sie jene, die ihnen ein im Vergleich zu ihren Herkunftsländern gutes Auskommen versprechen und ihnen sagen, dass sie „Deutsche“ sind. Diejenigen, „die schon länger hier wohnen“, haben jedenfalls nichts mehr zu sagen. Heute hat diese einzige Partei, die dieses Thema kritisch ansprach, etwa 13 % der Stimmen bekommen. Das wird nicht reichen, um irgendetwas zu ändern.

Ich tippe nun auf eine Jamaika-Koalition. Es geht dann gleich weiter mit dem Familiennachzug, also der Einwanderung von weiteren etwa zwei Millionen jungen Menschen vor allem aus dem Orient. …


http://www.freiewelt.net/nachricht/wahldebakel-fuer-die-merkel-regierung-minus-137-prozent-10072197/ (25.9.):

Für die Merkel-Regierung war der gestrige Wahlsonntag ein einziges Debakel. Insgesamt verloren die Regierungsparteien CDU, CSU und SPD fast 14 Prozent Stimmenanteile. Hingegen ist die AfD DER große Wahlsieger und sendet fast 100 Abgeordnete in den neuen Bundestag. …

Das vorläufige amtliche Endergebnis im Überblick:

CDU/CSU: 33,0 Prozent (Verluste: 8,6 Prozent)
SPD: 20,5 Prozent (Verluste: 5,2 Prozent)
AfD: 12,6 Prozent (Zugewinn: 7,9 Prozent)
FDP: 10,7 Prozent (Zugewinn: 6,0 Prozent)
SED*: 9,2 Prozent (Zugewinn: 0,6 Prozent) / *kandidiert jetzt als »Die Linke«
Grüne: 8,9 Prozent (Zugewinn: 0,5 Prozent) …


Ergänzung 26.9.2017:

http://kath.net/news/61082 Sebastian Kurz: Deutsches Wahlergebnis ’nicht überraschend‘ (25.9.):

… Der österreichische Außenminister Sebastian Kurz bezeichnete das Wahlergebnis in Deutschland mit seiner Wahlschlappe für die bisherigen Volksparteien als „nicht überraschend“. Medienberichten zufolge sagte der ÖVP-Chef und im Aufwind befindliche Kanzlerkandidat, dass es in Deutschland „bei vielen Unzufriedenheit mit der Position der Regierung in der Flüchtlingspolitik“ gebe. Darauf führe er das Erstarken der AfD zurück. …



Ergänzung 27.9.2017:

https://schreibfreiheit.eu/2017/09/26/deutschland-waehlt-nur-rechts/:

… Das Wahlergebnis finde ich übrigens deshalb tragisch, weil eben diese deutsche Politik wieder weiter nach links gehen wird, noch mehr marxistisch-leninistischer Internationalismus und noch mehr Planwirtschaft, mit den Grünen in der Regierung. Die Bevölkerung hat dies zwar abgewählt, aber wie Merkel schon des Öfteren das Parlament sowieso umgangen hat, wird sie auch locker gegen die Bevölkerungsmehrheit weiterregieren. Ihre Aussagen nach den Wahlen erinnern mich sehr an Honecker: „Ich bin mir keiner Fehler bewusst.“ Einem Menschen, der solches über sich zu sagen vermag, ist nicht zu trauen. Die Geschichte wird es beweisen. …


Ergänzung 28.9.2017:

http://www.medrum.de/content/sehr-hohe-verluste-fuer-union-und-spd (25.9.):

… will die SPD Oppositionsführer werden, um diese Rolle nicht der AfD zu überlassen.

… Die AfD wird mit 94 Sitzen mehr als doppelt so viele Sitze wie die CSU mit 46 Sitzen haben.

Im Vergleich zu 2013 ist die Wahlbeteiligung von 71,5 % auf 76,2 % angestiegen. …


Ergänzung 29.9.2017:

Sina Lorenz: http://www.freiewelt.net/blog/spaltet-sich-die-afd-10072223/ (26.9.):

Wer die heutige Pressekonferenz und den unorthodoxen Abgang von Frauke Petry gesehen hat, dürfte im ersten Moment ebenso überrumpelt und ratlos geschaut haben wie ihre sprichwörtlich zurückgelassenen Parteikollegen. …

Kommentator Marc Hofmann:

… Die AfD kann jetzt befreiter durchstarten, nachdem Petry und Pretzell ihren Austritt aus der AfD verkündet haben.

Kommentator Klimax:

Zur Ausgangsfrage: die AfD wird sich spalten in AfD und „Die Blauen“. Petry hat sich diesen Namen schon reservieren lassen für eine „Parlamentsgruppe“, rechnet also mit weiteren Überläufern. Anders als weiland Lucke hat sie sich erst einmal in den Bundestag wählen lassen, um von hier aus besser –  und vor allem besser bezahlt – mit diesem schrecklichen Pretzell etwas Neues aufbauen zu können, das auch gleich im Bundestag sitzt. Es wird großer Disziplin bei der AfD-Fraktion bedürfen, um weitere Abgänge zu verhindern. Ich bin erstaunt, daß das Thema nicht höhere Wellen schlägt. Anscheinend sind alle noch bei der Siegesfeier.


Karl Heinrich Haller: http://www.freiewelt.net/blog/die-heimliche-gehirnwaesche-wie-uns-die-medien-beeinflussen-ohne-dass-wir-es-bemerken-10072224/ (26.9.):

Zahlreiche Politiker der etablierten Parteien fordern, die Argumente der AFD zu „demaskieren“, ohne sich überhaupt mit den Argumenten der AFD zu beschäftigen. Wissen sie nicht, dass es viele rationale Argumente gegen die aktuelle Politik gibt und nur wenige dafür? Zwei Drittel der Deutsch-Türken stimmen für Erdogans autoritäre Verfassungsänderung, Seyran Ates lebt unter Polizeischutz, seit sie eine liberale Moschee gegründet hat, zu einer Kölner Demo gegen islamistischen Terror kommen viele deutsche Gutmenschen und kaum Moslems – wer es nicht hält wie die drei Affen, weiß längst, wohin die Reise geht. …

Kommentator Meier:

… Was die AfD betrifft, muss man feststellen, dass 87 Prozent NICHT die AfD gewählt haben, das ist eine satte Mehrheit.
Nach mehr als 50 Jahren unkontrollierter Zuwanderung und einer Invasion von illegalen Migranten, die BIS HEUTE ohne wirkliche Kontrolle und vor allem GEWÜNSCHT weitergeht, nach Anschlägen, massenhaften Vergewaltigungen, einer unglaublich hohen Kriminalität, einem eindeutigen und ebenfalls GEWÜNSCHTEN Bevölkerungsaustausch in den letzten Jahrzehnten unterstützen sage und schreibe 87 Prozent der Bevölkerung diesen Kurs. Ich wage zu behaupten, diesem Volk ist NICHT MEHR ZU HELFEN. Man sollte Deutschland bzw. vielmehr die Deutschen abschreiben, einen Zaun darum bauen und sich mit allen Mitteln davor SCHÜTZEN. Zuerst laufen sie einem Rechten und jetzt den Linken nach, denen fehlt in der Mehrheit einfach die kollektive Intelligenz und dieses Mal, und das ist der Unterschied zu früheren Ereignissen, wo Gebäude und Menschen zerstört wurden, werden sie wirklich UNTERGEHEN, weil sie sich selber ABSCHAFFEN. Das ist so gut wie sicher.


Sina Lorenz: http://www.freiewelt.net/blog/ueberfluessig-eine-weitere-csu-10072255/ (28.9.):

„Die AfD-Abtrünnigen Frauke Petry und Marcus Pretzell bereiten die Gründung einer eigenen Partei vor. Vorbild soll laut einem Zeitungsbericht die CSU sein – und Emmanuel Macron“, berichtet der SPIEGEL [1]. Und man fragt sich unwillkürlich, ob man lachen oder weinen soll. Es gibt ja bereits eine CSU. Wer würde da noch eine brauchen, geschweige denn überhaupt eine, und das gar bundesweit? Und was, um Himmels willen, hat Macron in diesem Satz zu suchen… …


Ergänzung 30.9.2017:

http://www.freiewelt.net/nachricht/wahlergebnis-war-befreiungsschlag-gegen-das-konsens-kartell-10072232/ (27.9.)

Der Schweizer Journalist und Chef der »Weltwoche«, Roger Köppel, freut sich über das Bundestagswahlergebnis. Endlich sei wieder Leben in die politische Debatte gekommen. Der Versuch, die AfD in die rechte Ecke zu stellen, sei ein Ausdruck der Verzweiflung der etablierten Parteien. …


https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2017/petry-kuendigt-parteiaustritt-an1/ AfD-Chefin Petry verteidigt Zeitpunkt von Rücktritt (26.9.):

BERLIN. AfD-Chefin Frauke Petry hat angekündigt, aus der Partei auszutreten. „Klar ist, daß dieser Schritt erfolgen wird“, sagte Petry am Dienstag in Dresden. Gleichzeitig gab sie ihren Rücktritt als Vorsitzende der AfD-Fraktion im sächsischen Landtag bekannt. Mit ihr verlassen auch der sächsische AfD-Generalsekretär Uwe Wurlitzer sowie die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Kirsten Muster die Fraktion. …


Thorsten Hinz: https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2017/der-afd-drohen-stuermische-zeiten/ (27.9.):

Huch, das ging fix! Kaum stand fest, daß die AfD als drittstärkste Partei in den Bundestag einziehen würde, da verkündete die Nicht-mehr-Vorsitzende Petry, ihr politisches Heil außerhalb von Partei und Fraktion suchen zu wollen. Die nächste Meldung traf aus Mecklenburg-Vorpommern ein, wo vier AfD-Abgeordnete sich von der Landtagsfraktion absetzten. Es folgten weitere aus Sachsen. Zeit Online frohlockt: „Die Spalter sind gespalten“. Eine andere Zeitung höhnt: „Zerfall im Stundentakt“. …


Christian Vollradt: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2017/stuehleruecken-im-bundestag/ (29.9.):

… Wer gedacht hätte, der „gärige Haufen“ (Alexander Gauland) würde sich nach dem aufsehenerregenden Abgang der früheren Parteichefin Frauke Petry erst einmal heftig in die Flicken bekommen, sah sich getäuscht. Berlins Fraktionsvorsitzender Georg Pazderski leitete – als Nicht-Bundestagsmitglied quasi neutral – die Sitzung, in der gleich am ersten Tag nach Satzungsberatungen die beiden ehemaligen Spitzenkandidaten Alice Weidel und Alexander Gauland mit 80 von 93 Stimmen zur Doppelspitze der Fraktion gewählt wurden. Ihre Vizes sollen beim nächsten Zusammentreffen am 5. Oktober gewählt werden. …


Ergänzung 1.10.2017:

http://lepenseur-lepenseur.blogspot.co.at/2017/09/jetzt-haben-wir-hier-einen-haufen.html »… Jetzt haben wir hier einen Haufen rechtsradikale Arschlöcher im Parlament sitzen …« (29.9.):

https://youtu.be/Dkp-oh7Hb1U  … meint ein gewisser Johannes Kahrs im Interview. Nun, der Mann hat mit seiner Partei in gewissem Sinne ja auch die Arschkarte gezogen …


Ergänzung 2.10.2017:

https://helmutmueller.wordpress.com/2017/09/27/die-deutschen-politiker-der-ehemaligen-alliierten-sind-geschockt/:

Die Schlacht ist geschlagen, und AfD heißt der Sieger. Regelrechtes „Shocking!“ in den anderen Parteizentralen. Der Krieg ist aber damit nicht zu Ende, er wird wie bisher ohne Kanonen weitergeführt, dazu gehören, wie zuletzt, Wahlen unter alliierter Kontrolle. Seit 1945 ist dieses Kleindeutschland ja „zu keinem Zeitpunkt“  (Minister Schäuble) mehr voll souverän. Eingebunden in NATO und EURO ist der Handlungsspielraum deutscher Politik begrenzt, aber nicht unüberschreitbar. Wenn nun  Alexander Gauland sagte, wir holen uns unser Land zurück, dann meinte er gewiss nicht, wie von antideutschen Gegnern behauptet, ein rassistisches, sondern ein voll souveränes Deutschland. …


http://www.andreas-unterberger.at/2017/09/die-deutsche-botschaft-ist-eindeutig/ (24.9.):

Auch wenn der Medienmainstream es noch so zerreden will: Die deutsche Bundestagswahl hat eine so eindeutige Botschaft gebracht, wie es sie wohl noch nie in der Geschichte der deutschen Wahlen gegeben hat. Das ist die massive Empörung der Deutschen über die Millionenimmigration unerwünschter Ausländer aus Afrika und Asien ins Land, und insbesondere über den rapiden Zuwachs der islamischen Zuwanderer. Diese Botschaft ist Folge der Erfahrung, dass hier eine massive ethnische, ökonomische, sicherheitspolitische Belastung stattgefunden hat und immer weiter stattfindet, dass die Behauptung von einer „Bereicherung“ oder gar „Notwendigkeit“ der Völkerwanderung nichts als Propaganda, um nicht zu sagen dreiste Lüge ist.

… Die „Alternative für Deutschland“ als weitaus härteste – zum Teil sogar einzige – Kritikerin der Massenmigration ist zwar nur von einer Minderheit der Deutschen gewählt worden. Aber der Zugewinn dieser (bei der letzten Wahl nicht einmal in den Bundestag gekommenen!) Partei ist größer als ihn je eine andere Partei bei der Wahl in Nachkriegsdeutschland erzielen hat können.

Der Erfolg der AfD ist weiters auch deshalb umso größer zu bewerten, als fast alle Medien mit Aggression und Militanz gegen diese Gruppierung angekämpft und so getan haben, als ob da ein stinkender Neonazihaufen angetreten wäre, den man am besten gar nicht zu Wort kommen lässt. Das war medial eine der unfairsten Wahlen dieser Nachkriegsgeschichte. Das war medial aber zugleich die endgültige Wende: Die alten Medien – Fernsehen, Radio, Zeitungen – sind an Wichtigkeit deutlich hinter die elektronischen Medien zurückgetreten. Dagegen hilft aber auch der skandalöse Kampf von Machtparteien und alten Medien nichts, der versucht, die neuen zu verbieten, einzuschränken und strafbar zu machen, weil sie angeblich mehr Lügen und Fake News produzieren würden als die alten. …


Ergänzung 30.12.2017:

Es scheint, die meisten deutschen Kartoffeln haben sich tatsächlich von Merkels -suppe und ihren Smileys beeindrucken lassen:
https://philosophia-perennis.com/2017/08/25/warum-ich-am-24-september-angela-merkel-waehlen-werde/:

(David Berger) Es gibt sicher ganz ganz viele Gründe bei der Bundestagswahl dafür zu sorgen, dass Angela Merkel erneut unsere Kanzlerin wird. Gäbe es diese nicht, würden uns die Prognosen zur Wahl etwas ganz anderes sagen.

Die Deutschen wissen eben, was für sie gut ist bzw. wer sie am besten in aller Welt repräsentieren kann.

Neben ihrem munteren optimistischen „Wir schaffen das!“ … gab es für mich zwei ganz entscheidende Gründe, die meine endgültige Wahlentscheidung bestimmt haben: …

*************************************************************************************

Werbeanzeigen
Dieser Beitrag wurde unter Patriotismus abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

7 Antworten zu Das Blaue Wunder

  1. strafjustiz schreibt:

    Betr. die Wahlen: 1) Die SPD ist gut beraten, keine Koalition mit der CDU mehr einzugehen, sondern in die aktive Opposition = Strassenkundgebungen udgl. (wie in Frankreich, wo die eigentliche „Demokratie“ ja auch auf der Strasse stattfindet). zu gehen 2) Die CDU/SU wird versuchen, mit (natürlich) FDP und Grünen eine Ampelkoalition zu schmieden, in der Hoffnung, dass ihr dann im Parlament (mittels wenigen Versprechungen / Aemtervorteilen udgl.) ein paar Abtrünnige (auch der „Linken“…) die fehlenden Stimmen zuschanzen. (24.09.17)

  2. Hallo Frau Steinmetz schreibt:

    („Hallo Frau (immer noch) Bundeskanzlerin“)
    – wir sind beide blond….
    Was nun? Korinthenkacker hat gewählt. Aber nicht nur der. Da waren es dann wohl 13% Loser und Neonazis, die auch gewählt haben. Max Otte, z.B. und David Berger :- (.
    Loser bin ich selber! Mit einer schamigen Mütterrente! Ich war noch niemals in New York. Noch nie auf einem Kreuzfahrer, ja nicht mal auf einem Segelboot. Habe auch noch nie Hummer gegessen oder was man sonst so treibt. ..etwa frommes Golfspielen.
    Aber ich bin mal gespannt, ob irgend jemand öffentlich-„rechtlich“ was gelernt hat!

  3. Spalter schreibt:

    ein Wort macht die Runde
    ich höre immer nur SPALTER im Zusammenhang mir der AfD, die angeblich Deutschland spaltet (und sich selbst)
    Deutschland war auch schon vor vier Jahren ein gespaltenes Land!!! (In Alte und Junge, in Rentner und Erwerbstätige, in Arbeitslose und Aktionäre…in Familien, die Kinder großziehen und DINKs. BTW: Ich kenne Spaltpilze aus christlichen Zusammenhängen…)
    Also WESSEN VERDIENST ist es, dass dieses Land aus ein ander gebrochen ist?

  4. schöne Leserbriefe schreibt:

    „Der EKD-Ratsvorsitzende, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm (München), sprach von einem „Weckruf“ für alle, denen das friedliche und solidarische Miteinander in einem weltoffenen Deutschland am Herzen liege. “ idea
    hahaha
    Andrea Nahles, der Weckruf? Festschreibung und Verschlimmbesserung von Schröder???
    interessant: NDS
    http://www.nachdenkseiten.de/?p=40287
    und andere Artikel

    aber schaun mer mal, was rausspringt: bei 50 Millionen Euro mehr vom Steuerschufter

  5. schöne Leserbriefe schreibt:

    sprach der Herr Seehofer von Obergrenzen: Wir haben nicht die *Wohnungen, nicht die *Schulen, nicht die *Arbeitsplätze….
    Natürlich nicht. Und schlagen viele Branchen die Zähne in die Wand…und nicht nur die Menschen, welche DIE STÄDTE S I N D!…diese aufgebaut haben nach dem Kriege und nun von der
    inter-nationalen Schickeria vertrieben werden….raus aus der Stadt, hinweg mit ihnen in die Besenkammer.
    (Vielleicht hat *sie der Herr Macron?)
    kann ich nur lachen bei dem „Solidaritäts-Gesülze“ (=Untergrenzen) insbesondere von Elitär-Grün…
    mein Billigunterhalter (ZDF) zeigte mir gestern einen verstohlenen Einblick in das Gebr. ALDI-Imperium 😦 😦 😦
    solln die doch BEzahlen!
    Oder die vielen anderen Absahner der letzten neoliberalen Jahrzehnte!

  6. schöne Leserbriefe schreibt:

    übrigens
    Grüne, Ludger Vollmer
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13683714.html
    siehe auch Jan Fleischhauer

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.