Petition gegen Leihmutterschaft

https://www.patriotpetition.org/2017/09/28/leihmutterschaft-im-koalitionsvertrag-verhindern/:

In Berlin sieht alles danach aus, dass demnächst eine sogenannte Jamaika-Koalition aus Union, FDP und Grünen regieren wird. Grüne und FDP fordern bereits seit längerem die Legalisierung der in Deutschland verbotenen Leihmutterschaft, damit zukünftig auch Homosexuellen – wider alle Naturgesetze – ein angebliches „Recht auf Kinder“ gewährt werden kann.

Im Wahlprogramm der FDP findet sich unter dem Punkt „Chancen der Reproduktionsmedizin für die Familiengründung nutzen“ der Satz: „Eizellspenden und nicht-kommerzielle Leihmutterschaft sind in vielen Staaten der EU bereits legal und sollten auch in Deutschland unter Auflagen erlaubt werden.“ Das Kindswohl hinge nicht von der Art der Zeugung ab, so die Liberalen. Sie fordern den Zugang zur Leihmutterschaft „unabhängig vom Familienstand“, also auch für schwule Paare und alleinstehende Männer. Bereits 2011 wollte die FDP die Legalisierung der Leihmutterschaft im Koalitionsvertrag verankern, scheiterte damals aber noch am Widerstand der Union.

Ein angebliches „Recht auf Kinder für alle“ gehört auch zur Agenda der Grünen. So heißt es beispielsweise in dem Grundsatzpapier „Ehe für alle! – Und dann?“ der „Grünen Jugend“: „Leihmutterschaft ist gerade für alle Menschen in Beziehungskonstellationen, die sonst nicht die Möglichkeit hätten schwanger zu werden, eine Maßnahme zur Familienplanung. […] Für diese rechtliche Grundlage der Leihmutterschaft – sowohl im näheren Umfeld als auch durch Dritte – wollen wir in Deutschland und auf EU-Ebene streiten.“

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2 Antworten zu Petition gegen Leihmutterschaft

  1. Hebel schreibt:

    Allerdings ist bei weiterer gender-ideologischer Gleichmacherei zu erwarten, dass die Hauptleidtragenden die Frauen sein werden. Die Gefahren durch diese Ideologie nehmen zu: Frau wird zur Ware (Leihmutter, Eizellenlieferantin, Prostitution usw.) und – wie in einem kürzlich mit Mehrheit akzeptierten EU-Zwischenbericht (NOICHL-Bericht) betont – zu „Humankapital“, dessen „umfassende Nutzung“ geboten sei. Ohne aus medizinischer Sicht auf gravierende Probleme und Gefahren näher einzugehen, wird sogar mit einer erschreckenden ökonomisch, feministischen Denkweise neuerdings von einer Fortpflanzungsindustrie gesprochen mit Eizellabgabe, Eizellenarbeiterinnen, Uterusverleih und Reproduktionstourismus.
    (siehe Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 6. Auflage, Logos-Verlag, Ansbach, 2014: ISBN 978-3-9814303-9-4)

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