Letzte Zuckungen der SPÖ?

http://diepresse.com/home/innenpolitik/nationalratswahl/5294429/Tal-Silberstein-und-die-Wahrheit-ueber-die-SchmutzkuebelKampagnen (30.9.):

… Die SPÖ wird den Geist ihres Ex-Beraters Tal Silberstein nicht los. Offiziell hat die Partei die Zusammenarbeit nach seiner Verhaftung in Israel wegen des Verdachts von Geldwäsche Mitte August beendet. Seitdem versucht die SPÖ seine Rolle für den Wahlkampf möglichst kleinzureden. Er sei hauptsächlich für Analyse von Umfragen und Motivforschung zu Rate gezogen worden, heißt es.

Recherchen der „Presse am Sonntag“ ergeben aber ein anderes Bild: Silberstein war alles andere als ein einzelner Berater, sondern hatte ein ganzes Kampfteam, das sich auch um die schmutzigen Seiten des Wahlkampfs kümmern sollte. „Der Presse am Sonntag“ wurde ein Konvolut an Dokumenten zu Silbersteins Arbeit zugespielt. Daraus geht etwa hervor, dass die Facebook-Seiten „Wir für Sebastian Kurz“ und „Die Wahrheit über Sebastian Kurz“ von ihm konzipiert und von seinen Mitarbeitern betrieben wurden. Sie sind noch immer aktiv. Medial gab es viel Aufregung um die Facebook-Seiten, deren Videos und Bilder hunderttausendfach geklickt wurden. Die ÖVP hatte mehrfach die Löschung beantragt.

Die Facebook-Seite „Wir für Sebastian Kurz“ suggeriert, aus ÖVP-nahen Kreisen betreut zu werden. Sie war wegen populistischer Ausreißer immer wieder im Fokus intensiver Diskussionen in den sozialen Medien. So wurde dort etwa ein Bild von Flüchtlingsmassen gepostet. Dazu der Text: „Zigtausende Migranten warten in Italien darauf, nach Mitteleuropa weiterzukommen. NGOs drohen die Menschen nach Österreich zu bringen. Soll Österreich sich das gefallen lassen?“ …

Noch perfider ist die Seite „Die Wahrheit über Sebastian Kurz“, die den Eindruck erwecken sollte, von Freiheitlichen gestaltet worden zu sein. Weil sich Dirty Campaigning auch immer negativ auf den Absender auswirkt, versuchte man hier, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: Kurz wird in ein schlechtes Licht gerückt – und die FPÖ soll verlieren, weil potenzielle Wähler das Anpatzen des anderen Kandidaten nicht goutieren. Auf dieser Facebook-Seite wird mit harten Bandagen gearbeitet. So wurde etwa die Behauptung verbreitet, dass der US-Investor George Soros mit Millionen hinter der Liste Kurz stehe. Soros ist Feindbild der extremen Rechten, die glaubt, dass Soros ein Anführer der jüdischen Weltverschwörung sei.

… Wer ist nun aber für die Inhalte der Seiten verantwortlich?„Presse am Sonntag“-Recherchen zufolge wurde das Konzept von Silberstein erstellt – Peter Puller war und ist federführend für die Bespielung der Facebookseiten zuständig. Dass Puller etwas von zweifelhaften Wahlkampfmethoden versteht, bewies er schon im Jahr 2005. …


Fragolin: http://lepenseur-lepenseur.blogspot.co.at/2017/09/der-letzte-walzer.html (30.9.):

… Der Pizzaprinzessin hängt ein veritabler Silberstein um den Hals, bis zu dem das Wasser steht. Und die Füße versinken nach und nach im Schlamm. Man kann davon ausgehen, dass mit diesem Wochenende das Schicksal des Slim-Fit-Selbstdarstellers, auf ewig als ungewählter Sesselwärmer in die Geschichte einzugehen, besiegelt ist. Da geht nichts mehr. Die Roten haben den Bogen überspannt. Kern hat fertig. Selbst wenn er jetzt den Niedertrachtbichler als Bauernopfer abgeschossen hat, der Dreckbatzen klebt ihm an seinem Slim-Fit-Hemd und wird dort abstinken bis zum Jüngsten Tag. …


http://lepenseur-lepenseur.blogspot.co.at/2017/09/das-bauernopfer.html (30.9.):

DiePresse informiert uns soeben:

Georg Niedermühlbichler, Bundesgeschäftsführer und Wahlkampfleiter der SPÖ, zieht die Konsequenzen aus der Dirty Campaigning-Affäre um den ehemaligen SPÖ-Berater Tal Silberstein: Am Samstag gab er in einer eilig einberufenen Pressekonferenz in der Löwelstraße seinen Rücktritt bekannt. „Für mich ist wichtig, dass ich nicht an einem Sessel klebe“, begründete Niedermühlbichler seine Entscheidung. Zugleich betonte der 51-Jährige, nichts von den falschen Facebook-Gruppen Tal Silbersteins gewusst zu haben. Dennoch sei einer seiner Mitarbeiter involviert gewesen und dafür übernehme er die Verantwortung.

… Also zum Mitschreiben: es gibt da einen SPÖ-Bundesgeschäftsführer und Wahlkampfleiter, der nix weiß, außer, daß er nicht an einem Sessel klebe (weil er vermutlich unter der Hand die Zusicherung bekam, nach kurzer Verdunkelungspause auf einem anderen, sicherlich gut gepolsterten Sessel Platz nehmen zu dürfen). …


Ergänzung 3.10.2017:

Oliver Pink: http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/leitartikel/5295661/Die-im-Dunkeln-sieht-man-nun-doch (2.10.):

Die Frage ist tatsächlich noch ungeklärt: Wer hat die Anti-Kurz-Facebook-Seiten nach der Verhaftung Tal Silbersteins am 14. August weiterbetrieben? Es gibt etliche Mutmaßungen, an denen sich auch der Kanzler beteiligt, ohne konkreter zu werden. Und wenn man Christoph Matznetter, dem Chefermittler der CSI Silberstein, so zuhört, gewinnt man den Eindruck, als seien Verschwörungstheorien doch keine rein rechte Domäne.

Am logischsten erscheint derzeit: Die bisherigen Betreiber haben sie einfach weiterbetrieben, damit nicht weiter auffällt, dass diese irgendetwas mit Silbersteins Verhaftung zu tun haben könnten.

Faktum aber ist: In der Zeit davor sind die Seiten „Wir für Sebastian Kurz“ und „Die Wahrheit über Sebastian Kurz“ von Tal Silberstein und seinem Team betrieben worden – und erfunden natürlich auch. Jenem Tal Silberstein, der von der SPÖ eigens für diesen Wahlkampf engagiert worden war. Jener Tal Silberstein, von dem Kanzler Christian Kern – bis es nicht mehr anders ging – behauptete, er habe nur Umfragen analysiert und daraus Empfehlungen abgeleitet. …


Ergänzung 6.10.2017:

https://de.wikipedia.org/wiki/Silberstein-Aff%C3%A4re


http://www.andreas-unterberger.at/2017/10/sie-lügen-und-betrügen-immer-weiter/ (1.10.):

„Es wird doch kein Mensch glauben, dass wir Dirty Campaigning gegen uns selbst finanzieren“, so sprach allen Ernstes der SPÖ-Spitzenkandidat, nachdem der größte politische Skandal der Nachkriegsgeschichte geplatzt war. Herr Kern, Sie irren. Kein vernünftiger Mensch zweifelt vielmehr noch, dass Sie selber die Hauptverantwortung für diesen Schmutz tragen. Ihr Gesicht ist unerträglich geworden. Erweisen Sie diesem Land, dem Sie und ihre Partei so viel angetan haben, einen ersten und letzten Dienst: Treten Sie zurück. Bitte!

Und wenn Sie das noch vor den Wahlen tun, erweisen Sie sogar Ihrer eigenen Partei einen Dienst. Egal, wer dann nachfolgt, der rechte Doskozil oder der linke Schieder – für die österreichischen Sozialdemokraten ist heute klar: Tiefer kann es nicht bergab gehen.

Die SPÖ kann jedenfalls nicht ernsthaft glauben, dass nach diesem Samstag wieder „Business as usual“ einkehren könnte. …


http://www.andreas-unterberger.at/2017/10/die-entlarvenden-zitate-zum-tag/ (1.10.):

Der Unterschied in der Reaktion der Herrn Kern und Niedermühlbichler auf die Aufdeckung des roten Dirty Campaigning ist mehr als entlarvend. Kern beharrt zugleich auf seiner völlig unglaubwürdigen Linie: Nichts gesehen, nichts gehört, nichts gewusst von all dem, was eine rote Wahlkampftruppe um viele Hunderttausend Euro angestellt hat. Zusätzlich ist nur wenige Stunden nach Platzen dieser Affäre gleich die nächste Ungeheuerlichkeit des SPÖ-Vorsitzenden bekannt geworden. …


http://www.andreas-unterberger.at/2017/10/die-antworten-auf-alle-fragen-zur-causa-kern-silberstein/ (3.10.):

Treuherzig versucht die SPÖ, ihr skandalöses Dirty Campaigning mit lauter Fragezeichen einzunebeln. Dabei sind inzwischen fast alle Fragen weitestgehend geklärt. …


Puls4: Stellungnahme BK Kern:
https://www.facebook.com/puls4news/videos/10155172585154613/ (1.10.  8 min):

[ca. ab Min 2:50:] „Auch deshalb, weil ich persönlich ein enges Verhältnis mit Herrn Soros hab, ihn mehrfach getroffen hab, mich mehrfach mit ihm ausgetauscht hab und ihm zuletzt auch angeboten habe, dass wir im Konflikt, den er mit Viktor Orbán hatte, seine Universität in Wien ansiedeln bzw. ich auch bereit bin, ihn hier auf europäischer Ebene zu unterstützen, damit er hier eine gute Lösung für seine Universität findet.“


http://info-direkt.eu/2017/10/03/christian-kern-gibt-zu-ich-habe-enges-verhaeltnis-zu-soros/:

Im Juli sagte der ungarische Außenminister Péter Szijjártó, der österreichische Bundeskanzler Christian Kern habe sich „auf die Seite jener linksliberalen Politiker gestellt, die den ‚Soros-Plan‘ ausführen wollen“. Über das Verhältnis wurde seitdem spekuliert. Im Zuge der Silberstein-Affäre gibt Kern nun zu, persönlich ein enges Verhältnis mit Soros zu haben.

Das Vermögen des Spekulanten George Soros wird auf 13 Milliarden US-Dollar geschätzt. Mit diesem Vermögen ausgestattet unterhält er weltweit ein ganzes Netzwerk an Organisationen, um Staaten mit Massenzuwanderung, Political Correctness und Multikulturalismus in „offene Gesellschaften“ zu verwandeln. Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán kritisierte erst im Juni, dass Soros jährlich eine Million Migranten nach Europa bringen will.

… Orbán kritisierte auch das „agentenähnliche Netzwerk“ von NGOs, die von Soros finanziert, undurchsichtig und „wie eine Mafia“ arbeiten. Unterstützt werden etwa Schlepper-NGOs, Antifa-Organisationen, aber auch Journalisten und Politiker. Ein geleaktes Dokument von Soros‘ Flaggschiff, der „Open Society Foundation“, listet selbst EU-Abgeordnete als „verlässliche Alliierte im Europäischen Parlament“ auf. Von 751 Abgeordneten sind 226 auf der Liste zu finden. Sieben davon stammen aus Österreich: drei Mal SPÖ, drei Mal Grüne, ein Mal NEOS. …


Ergänzung 7.10.2017:

http://zurzeit.eu/artikel/der-politberater-sumpf (5.10.):

Der Silberstein-Skandal fördert eindrucksvoll zutage, dass quer durch alle etablierten Parteien etliche Politberater tätig sind. Und dabei scheint es weniger um die politische Gesinnung zu gehen als vielmehr ums Geld. So war der frühere SPÖ-Berater Tal Silberstein 2015 für die Neos tätig. Ebenfalls für die Neos tätig war der Politberater Peter Puller, der in jüngeren Jahren in der steirischen ÖVP politisch sozialisiert wurde. Wie sich nun herausstellt, soll Puller gemeinsam mit Silberstein für die gefälschten Anti-Kurz-Facebookseiten verantwortlich gewesen sein. …


http://www.krone.at/592361 Kanzlerberater bombardiert Kronzeugin per WhatsApp (7.10.):

14 Handy-Textnachrichten belasten nur sieben Tage vor der Wahl nun noch zusätzlich die SPÖ und Parteichef Christian Kern: Ein Berater und Redenschreiber des Kanzlers setzt Anna J., die Kronzeugin des Silberstein-Skandals, via Mobiltelefon unter Druck – und er bietet der jungen Frau auch Schweigegeld an. Wie berichtet, hat die Übersetzerin die gesamte Schmutzkübel-Kampagne sowie die Hauptverdächtigen der Facebook-Hetze gegen Sebastian Kurz auffliegen lassen.

„Anna ist mit den Nerven am Ende. Sie hält das nicht mehr aus und ist jetzt in psychotherapeutischer Behandlung. Wir wollen, dass sie in Ruhe gelassen wird“, schiebt eine Vertraute von Anna J. das goldgerahmte Mobiltelefon ihrer Freundin über den Tisch in einem Wiener Innenstadt-Café. Am Display ist der WhatsApp-Nachrichtendienst offen. „Sie müssen sich bitte ansehen, was da jetzt abläuft“, zeigt Annas Freundin auf die Textnachrichten, die von der Telefonnummer +43 699 153 2x xxx kommen.

Es ist die Handy-Nummer von Rudi Fußi, einem Berater und Redenschreiber des Kanzlers der Republik Österreich. …


Ergänzung 8.10.2017:

Fragolin: http://lepenseur-lepenseur.blogspot.co.at/2017/10/time-to-say-goodbye.html (7.10.):

Das Kernchen landet ein Interview im „Standard“. No na. Jede Reichshälfte hat eben ihre verlässlichen Medienpartner. Den ORF erwähne ich mal nicht. …

[Zum SPÖ-Silberstein-Vertrag:]

Nochmal zusammengefasst: Ihr schließt mit einem Menschen, von dem ihr nicht wisst, was er tut, einen Vertrag, den ihr nicht mehr finden könnt, über eine Leistung, die ihr nicht beauftragt habt, und zahlt ihm dafür eine halbe Million! …


Fragolin: http://lepenseur-lepenseur.blogspot.co.at/2017/10/der-naechste-bitte.html (8.10.):

Irgendwie habe ich das Gefühl, die komplette Mannschaft um den Kleinen Fahrdienstleiter mit der viel zu großen Uniform sitzt in einem Wartezimmer für mediale Hinrichtung, und täglich ertönt ein „Der Nächste, bitte!“ Hinter der nur schlampig schallgedämpften Tür hört man das fröhliche Wetzen der Messer der medialen Henker, die mit dem Schlachten nicht mehr hinterherkommen. …

… Es wäre eine Posse, würde sich das in der Provinz abspielen, aber es spielt sich in der Bundespolitik ab; die rote Reichshälfte, die nur noch ein Reichsviertel war, zerlegt es gerade zu einem Reichssechzehntel. Die rote Titanic sinkt und egal, wie sehr sich die letzten Ratten an der Reling festbeißen, das Wasser steht ihnen schon bis zum Hals.

Gestern also hat es Rudi Fußi erwischt, den Billig-Filzmayer für Puls4, der gerne vor laufender Kamera den „unabhängigen Politikberater“ gemimt hat, obwohl jeder wusste, dass der in der Löwelstraße aus und ein ging und in jedem Kommentar in hingehaltene Mikrofone die rote Propagandalinie kreativ weiterzog. …

… „Was ist nur aus der SPÖ geworden?“

„Die ist, was sie schon immer war, nur der Vorhang ist kaputt.“ …


Ergänzung 9.10.2017:

Lesenswert:
http://www.andreas-unterberger.at/2017/10/die-liste-der-ärgsten-spö-sauereien-und-widersprüche/ (6.10.):

Jetzt werden auch noch die Tränen der Mutter von Christian Kern in den Wahlkampf hineingezogen. Ob solches Selbstmitleid der in eine selbst bereitgestellte Jauche gestürzten SPÖ noch zu helfen vermag? Wohl nicht. Zugleich reiht sie weiterhin Schmutzkübel an Schmutzkübel. Sie hat offensichtlich beschlossen: Wenn wir schon selbst der vielfachen Gaunerei überführt sind, dann schütten wir auch die anderen noch schnell bis zum Geht-nicht-mehr an – soweit wir dazu noch über den ORF als Schleuderinstrument verfügen können. Die Strafverfahren kommen ja alle erst nach dem Wahltag. Mit nachträglicher Ergänzung.

Dieses Noch-immer-und-immer weiter-Anschütten der anderen ist die ultimative SPÖ-Sauerei. Es ist wirklich nur noch böse, zu versuchen, bei den Menschen den Eindruck zu erwecken, es wären ja ohnedies alle (oder zumindest alle nicht-linken Parteien) gleichermaßen dreckig. Wenn schon wir als Partei großen Schaden erleiden, dann soll auch die Demokratie großen Schaden erleiden.

Angesichts dieser fast schon an 1945 erinnernde Strategie der verbrannten Erde ist ausdrücklich festzuhalten: Keine der anderen Parteien ist auch nur annähernd ein solcher Gaunerhaufen wie das, wozu sich die SPÖ in den letzten Jahren entwickelt hat. Die anderen sind alle – alle! – eindeutig um Eckhäuser anständiger und korrekter als die heutige SPÖ. …


http://www.andreas-unterberger.at/2017/10/was-die-spö-unter-aufklärung-versteht/ (7.10.):

Mit einem hat die SPÖ in ihrem gesamten gegenwärtigen Lügenkonstrukt recht: Sie hat mit aller Kraft an der Aufklärung gearbeitet. Freilich nicht an der Aufklärung ihrer Silberstein-Schmutzkampagne – diese war ja auch gar nicht notwendig, hat doch die SPÖ längst um all die dabei begangenen Schweinereien gewusst, die inzwischen auch wir alle kennen – auch ihr Parteichef, selbst wenn er sich als nichtsahnend ausgibt. Die SPÖ hat vielmehr an der Aufklärung einer ganz anderen Frage gearbeitet: Wer ist der Verräter, wer hat die gesammelten Gaunereien nach außen getragen? …


Ergänzung 11.10.2017:

http://www.freiewelt.net/nachricht/kurz-und-strache-im-aufwind-spoe-im-freien-fall-10072346/ (9.10.):

Kommenden Sonntag wählt Österreich. Der noch den Kanzler stellenden SPÖ drohen vor allem nach der Silberstein-Affäre starke Verluste. Letzte Umfragen sehen sie bei nur noch 22 Prozent, während Kurz‚ ÖVP mit 34 und Straches FPÖ mit 27 Prozent klar zulegen. …


Ergänzung 12.10.2017:

Stefan Beig: http://www.andreas-unterberger.at/2017/10/christoph-matznetter-tarnen-täuschen-tricksen/ (7.10.):

Wer wenn nicht er: Der interimistische SPÖ-Geschäftsführer Christoph Matznetter und Leiter der vor wenigen Tagen eingerichteten Task-Force ist zweifelsohne der beste Mann, um den SPÖ-Schmutzkampagnen-Skandal gegen ÖVP-Spitzenkandidat Sebastian Kurz aufzuklären, und zwar gründlich. Über sämtliche Geldflüsse an Silberstein müsste er als Kassier der SPÖ-Bundespartei ohnehin bestens Bescheid wissen. Und sollte jemand Zweifel an der Ernsthaftigkeit seiner Ermittlungen haben, so konnte ihm bereits Matznetters erstes Interview im ORF die Augen öffnen. Bereits hier wird klar: Der Mann ist der Garant für eine lückenlose Aufklärung jenes Skandals … und Nestroy hätte seine Freude.

Im Ernst: Wie glaubwürdig es ist, wenn der Beschuldigte – die SPÖ – gegen sich selbst ermittelt, wurde bereits beim Interview mehr als deutlich. Denn schon hier fungiert Matznetter als Verteidiger der massiv unter Beschuss geratenen SPÖ, anstatt als neuer „Inspektor Clouseau“ seiner Partei sofort allen Hinweisen – vor allem den nächstliegenden – nachzugehen.

Tatsächlich wäre die „Affäre Silberstein“, die in Wahrheit eine „Causa Kern“ ist, binnen 24 Stunden vollständig aufzuklären gewesen, und dafür bräuchte es nicht einmal den bestechenden Scharfsinn eines Sherlock Holmes. Alle Belege samt Rechnungen, die der SPÖ-Kassier ohnehin kennen muss, plus Gespräche mit den zentralen Mitarbeitern in dieser Affäre hätten gereicht. …

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2 Antworten zu Letzte Zuckungen der SPÖ?

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