Schutz Polens mit dem Rosenkranz

https://www.civitas-institut.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2638:grenzschutz-mit-dem-rosenkranz&catid=1:neuestes&Itemid=33 (26.9.):

… Am kommenden 7. Oktober, am Rosenkranzfest, wird an der gesamten polnischen Grenze eine Menschenkette aus Rosenkranzbetern gebildet. Ganz Polen wird von Gebeten umgeben sein.

Es ist dieses eine Laieninitiative von denselben Organisatoren, die schon am 17. Oktober 2016 den „Großen Bußakt“ in Tschenstochau ins Leben gerufen haben. Die Idee wurde von den polnischen Bischöfen sofort aufgenommen, insbesondere die 22 Grenz-Bistümer haben sich engagiert. In jedem Bistum wurden Priester als Koordinatoren eingesetzt, in etwa 200 „Stationskirchen“ werden die Gläubigen sich zu Vorträgen, Messen und Sakramentsandachten versammeln, bevor sie sich dann zur Grenze begeben.

Die Grenze ist mehr als 3500 km lang; etwa jeden Kilometer soll sich ein „Gebetsort“ befinden. An den Seegrenzen bilden Boote und Schiffe eine Kette, auf dem Bug sollen es Kajaks sein (und etwa Flöße auf der Dunajec in den Karpaten?) …

http://www.katholisches.info/2017/10/mit-dem-rosenkranz-fuer-volk-und-vaterland-gegen-george-soros-eu-lobbyisten-und-islamisierung/ (5.10.):

… Am kommenden Samstag will eine Million Polen sich entlang der Grenzen des Staates versammeln und den Rosenkranz beten. Eine Laieninitiative hat zum Rosenkranzfest (Fest der allerseligsten Jungfrau Maria vom Rosenkranz) zu einem Sühnerosenkranz aufgerufen. Die Idee stammt von der Stiftung Gott allein genügt und hat die volle Unterstützung durch die Polnische Bischofskonferenz. Mit einer Erklärung haben die Bischöfe die Polen aufgerufen, sich an der Aktion zu beteiligen und mit dem Rosenkranz die Grenzen des Landes zu sichern. Die Aktion solle die Fundamente betonen, auf denen das polnische Staatswesen beruht, und wolle den göttlichen Beistand für Volk und Land herabrufen.

… Die Polen beten für Volk und Vaterland und meinen als Adressaten auch die Europäische Union, die einen mehr oder weniger offenen Kleinkrieg gegen die Staaten Ost-Mitteleuropas führt, weil sie sich der ebenso illegalen, weil schrankenlosen Masseneinwanderung widersetzen, die zu einer Islamisierung Europas führt.

… Die Gebetsaktion „Rosenkranz an der Grenze“ findet am 7. Oktober statt, wie die Initiatoren bekanntgeben, weil am 7. Oktober 1571 die von Don Juan d’Austria befehligte christliche Flotte in der Schlacht von Lepanto die Türken besiegte, und weil es ein erster Samstag im Monat ist. Die Gottesmutter bat in Fatima um die Verehrung ihres unbefleckten Herzens und das tägliche Rosenkranzgebet, aber auch um die Sühnekommunion an fünf aufeinanderfolgenden ersten Samstagen des Monats. Der 7. Oktober 2017 ist ein solcher Herz-Mariä-Sühnesamstag. Das Rosenkranzfest wurde zum Dank für den Sieg von Lepanto eingeführt. …


Ergänzung 8.10.2017:

http://www.katholisches.info/2017/10/don-juan-de-austria-rettete-europa-mit-der-tatkraeftigen-hilfe-gottes/ (7.10.):

Erst 24 Jahre alt war Johann von Österreich, der „natürliche“ Sohn Kaiser Karls V., als er am 7. Oktober 1571 die Heilige Liga in der Seeschlacht von Lepanto zum Sieg führte. …


https://www.welt.de/debatte/kommentare/article169426979/Warum-Polen-fuer-die-christliche-Zivilisation-beten.html (8.10.):

Zehntausende Katholiken zogen mit dem Rosenkranz an die Grenzen. Kritiker befürchteten, hier würden anti-russische oder anti-muslimische Ressentiments befeuert. Aber die Wirklichkeit sieht anders aus.

Eine ungewöhnliche Menschenkette hat an Polens Grenzen stattgefunden. Aus 300 Kirchen schwärmten Zehntausende Gläubige aus, um zu beten, auf den Gipfeln der Karpaten und auf der Danziger Westerplatte, am Strand der Ostsee und bei Stettin, wo 1945 polnische Soldaten die Oder überquert hatten.

„Rette mit dem Rosenkranz Polen und die Welt“, verkündete der Organisator, die katholische Stiftung „Solo Dios Basta“ (Gott allein ist genug – wie es in einem berühmten Gebet der Teresa von Avila heißt). …


Ergänzung 9.10.2017:

http://www.pi-news.net/150-000-polen-beten-rosenkranz-gegen-islamisierung-ihres-landes/ (8.10.):

An den polnischen Außengrenzen haben am 7. Oktober 150.000 Katholiken in Erinnerung an die Seeschlacht von Lepanto für die „Rettung Polens“ gebetet. In diesem Gefecht vor bald 450 Jahren wurden die türkischen Seestreitkräfte durch eine christliche Flotte so geschwächt, dass die weitere Invasion Europas durch den Islam ins Stocken geriet.

Unverhohlen warnen die Organisatoren der Aktion, zu denen auch die polnische Bischofskonferenz gehört (!), vor der „Islamisierung Europas“ und erklären „Multikulti in Westeuropa zum Irrweg“ und mahnen, dass „Europa Europa bleiben“ müsse.

https://www.youtube.com/watch?v=F3Yk5FsbVnU Tłumy na trójmiejskich plażach. (7.10.  2 min) …


http://www.kath.net/news/61231 ARD und ORF nennen polnische Rosenkranzaktion ‚umstritten‘ (9.10.):

Negativdarstellung einer Rosenkranzgebetsaktion durch deutschen sowie österreichischen öffentlich-rechtlichen Sender – Links zu den zitierten Artikeln …


Ergänzung 11.10.2017:

http://www.freiewelt.net/nachricht/polen-gebete-fuer-die-rueckbesinnung-auf-die-christlichen-wurzeln-10072360/ (10.10.):

… Die in Warschau beheimatete Stiftung »Solo Dios Basta« (Gott allein genügt) hatte zu der Veranstaltung aufgerufen, an der sich über 4000 Orte landesweit beteiligten. Die Gläubigen trafen sich in den grenznahen Orten und beteten gemeinsam unter dem Motto »Rosenkranz an der Grenze«. Nach Angaben der Stiftung sollen über 150.000 Menschen an diesem gemeinsamen Gebet teilgenommen haben. Auch Polens Regierungschefin, Beata Szydlo, zeigte sich via Twitter mit den Teilnehmern der Initiative solidarisch.

Das Gebet sei, so Maciej Bodasinski, einer der Organisatoren, etwas bisher nie Dagewesenes. Über 300 Kirchengemeinden und 22 Diözesen seien eingebunden gewesen. Die Menschen im Land nehmen die Bedrohung von außen wahr und suchen Kraft im Gebet.

Eine Rückkehr zu den christlichen Wurzeln sei in Europa vonnöten, sagte Krakaus Erzbischof Marek Jedraszewski in der im Radio live übertragenen Messe. Er bete für die anderen europäischen Nationen, damit Europa Europa bleibt, sagte der Erzbischof. …


Ergänzung 13.10.2017:

http://www.katholisches.info/2017/10/polen-die-geistige-mauer-gegen-den-islam-gefaellt-dem-papst-nicht/ (13.10.):

(Rom) „Die spirituelle Mauer gegen den Islam gefällt dem Papst nicht.“ Mit dieser Schlagzeile reagierte Italiens auflagenstärkste Wochenzeitung, die katholische Famiglia Cristiana am Donnerstag auf die Gebetsaktion von über einer Million Polen, die am vergangenen Samstag den Rosenkranz für die Identität Polens und Europas „bis an die Grenzen“ gebetet haben. …


Ergänzung 17.10.2017:

http://www.katholisches.info/2017/10/die-eu-hasst-europa-und-seine-wurzeln/ (16.10.):

(Warschau) „Wer die Polen beschuldigt, den Rosenkranz bis zu den Grenzen gegen islamische Einwanderer gebetet zu haben, der lügt und weiß, daß er lügt.“ Er wurde für die Aufrechterhaltung der christlichen Identität Polens gebetet und gegen den islamischen Terrorismus und die Islamisierung. Mit diesen Worten reagierte der polnische Philosoph Stanislaw Grygiel auf Vorwürfe, die in anderen europäischen Staaten nicht nur von Mainstream-Medien vorgebracht wurden, sondern auch aus katholischen Kreisen kam. Letzteres erstaunte und stellt eine Neuheit dar.

Prof. Grygiel ist emeritierter Professor an der Lateranuniversität und am Päpstlichen Institut Johannes Paul II. für Studien zu Ehe und Familie sowie persönlicher Freund von Papst Johannes Paul II. Die päpstlichen Medien haben die Gebetsinitiative der Polen vom vergangenen 7. Oktober, dem Rosenkranzfest und Jahrestag der Schlacht von Lepanto, völlig totgeschwiegen. Die katholische Familienzeitschrift Famiglia Cristiana erklärte sogar, daß Papst Franziskus die Aktion „nicht gefallen“ habe.

An der von den polnischen Bischöfen unterstützten Gebetsaktion hatte mehr als eine Million Polen teilgenommen. Außerhalb Polens ernteten sie dafür auch von offizieller Kirchenseite, wenn auch nur indirekt, teils wenig freundliche Worte. Die Initiative war offensichtlich nicht gewünscht und scheint den offiziellen, vatikanischen Kurs gestört zu haben. …


Ergänzung 21.10.2017:

https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2017/erzbischof-geraet-fuer-pro-einwanderungs-aussagen-in-die-kritik/ (19.10.):

WARSCHAU. Ein polnischer Erzbischof hat für seine Ankündigung, jeden Priester zu suspendieren, der sich an einer Anti-Einwanderungs-Demonstration beteiligt, scharfe Kritik geerntet. „‘Meine Kirche‘ und ‘meine Priester‘ gibt es nicht. Die Kirche gehört Christus. Was Suspendierungen angeht, dann zuerst Homosexuelle“, kritisierte der durch seinen Widerstand gegen das kommunistische System bekannte katholisch-armenische Priester und Publizist Tadeusz Isakowicz-Zaleski.

Polens Primas und Erzbischof von Gnesen Wojchiech Polak hatte zuvor in der Wochenzeitung Tygodnik Powszechny beklagt, daß Gebetsveranstaltungen für Asylsuchende immer weniger Gläubige anziehen würden. Doch ein Christ könne sich vor einem Flüchtling nicht verschließen. „Falls ich höre, daß in Gnesen irgendeine Anti-Flüchtlings-Demonstration stattfindet und daß sich daran meine Priester beteiligen, da sage ich knapp: Jeder, der dorthin geht, wird suspendiert.“

Es gehe ihm nicht um eine „gewöhnliche Öffnung der Grenzen ohne jegliche Kontrolle, aber um kluge, systematische Hilfe, die wir geben könnten und sollten und die für uns keinerlei Bedrohung darstellt“. Er spreche sich jedoch nicht für eine politische Seite aus, sondern wolle lediglich an die Fundamente der kirchlichen Gesellschaftslehre erinnern. …

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