Facebooksperre für Birgit Kelle wegen Kritik an Hidschab-Barbiepuppe

Birgit Kelle: https://www.welt.de/debatte/article170658556/Ich-bin-jetzt-auch-eine-islamfeindliche-Hetzerin-Danke.html (15.11.):

Facebook hat mich gesperrt, weil meine Meinung zu einer neuen Barbie-Puppe offenbar nicht konform ist mit seinen Gemeinschaftsstandards. Ich nehme das gern hin, wenn es ein Zeichen setzt für ein freies Leben aller Frauen.

… Leider brach ich nicht in Begeisterungsstürme aus angesichts einer neuen Barbie-Puppe, die mit Hidschab bekleidet einen ganz neuen Markt für den internationalen Spielwarenhersteller erschließen soll und dabei mit freundlichem Gesicht die Zwangsverschleierung und Unterdrückung von Frauen in islamischen Ländern weltweit in die Kinderzimmer kleiner Mädchen bringt.

… Und so drängte sich mir die Frage auf, ob es demnächst wohl auch das Barbie-Haus gibt, in dem der liebe Ken seine Barbie auspeitschen oder steinigen lassen kann, wenn sie den hübschen Hidschab ablegen will?

Facebook ließ mich wissen, dass dieser Satz samt Posting gelöscht wurde und ich für sieben Tage stillgelegt werde. Muss man verstehen, ich habe schließlich Menschen einer Religionsgemeinschaft angegriffen, das geht nicht. Die Herren Muslime haben schließlich auch ein Recht auf freie Religionsausübung und ihre Traditionen.

Was dem einen der Sonntagsgottesdienst, ist dem anderen die Steinigung. …

http://www.kath.net/news/61673 Facebooksperre für Birgit Kelles Kritik an Hidschab-Barbie – UPDATES! (16.11.):

UPDATE – Birgit Kelle auf kath.net-Anfrage: „Kritik am Islam wird offenbar sofort rigoros geahndet. Das dürfen wir nicht hinnehmen“ – CDU-Politikerin auf kath.net-Anfrage: „Die getroffene Maßnahme war falsch“ – SPERRE WURDE AUFGEHOBEN!

Köln (kath.net) Für ihre Kritik an einer Barbie mit Hidschab erhält Birgit Kelle eine siebentägige Sperre auf Facebook. Dies teilt die bekannte Publizistin auf Twitter mit. Kelle hatte auf Facebook kritisiert, dass die Firma Mattel eine neue Barbie auf den Markt gebracht hat, die eine Sportlerin mit Hidschab zeigt. Wörtlich hatte die erfolgreiche Publizistin geschrieben: „Toll! Und jetzt noch das Barbie-Spielhaus, um lustig nachzustellen, wie Ken seine Barbie auspeitschen oder steinigen lässt, weil sie den Hidschab abgelegt hat. Frauenunterdrückung ist kein Spielplatz @Mattel“.

Der bekannte Rechtsanwalt Joachim Steinhöfel postete dazu auf Facebook entsprechendes Bildmaterial und kommentierte die Sperrung folgendermaßen: „Twitter lässt es online. Facebook löscht Kritik an Kopftuch-Barbie. Und welche Position haben FDP und Grüne bei den Jamaika-Sondierungen zum Netz-DG????“ Außerdem postete er einen Screenshot, der die Erklärung an Birgit Kelle zeigt, die Facebook dazu brachte: „Diese Funktion ist vorübergehend blockiert. Du hast kürzlich etwas gepostet, das die Facebook-Richtlinien verletzt… um künftig nicht mehr gesperrt zu werden, vergewissere dich, die Facebook-Gemeinschaftsstandards gelesen und verstanden zu haben…“ …


Ergänzung 3.12.2017:

Thorsten Hinz: https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2017/lautloses-einsickern/ (26.11.):

Die Firma Mattel präsentiert neuerdings eine Barbie-Puppe mit einem Hijab. …


Judith Bergman: https://philosophia-perennis.com/2017/12/01/hidschab-barbie/ Hidschab-Barbie: Nützliche Idioten des Kultur-Dschihads:

… Der Versuch, die neue Hidschab-Barbie als Kraft spendendes Symbol für Mädchen zu zeichnen, ist jedoch ziemlich beunruhigend. Mädchen, die „sind und tun, was immer sie wollen“, unterscheiden sich erheblich von dem, was diese Hidschab-gekleidete Puppe darstellt.

Hidschab-Barbie repräsentiert im Gegenteil die oft gewaltsame Unterdrückung, die muslimische Mädchen und Frauen in der gesamten muslimischen Welt erfahren. Sie repräsentiert auch die Gender-Apartheid, die der Koran vorschreibt, die die Freiheiten muslimischer Mädchen und Frauen extrem einschränkt.

Weit davon entfernt, Mädchen an eine Welt voller Möglichkeiten zu erinnern, erinnert der Hidschab sie an all die Dinge, die sie in vielen muslimischen Ländern nicht tun können. Dazu gehören Entscheidungen über ihr eigenes Leben und ihren eigenen Körper, wie z. B. dass ihre Genitalien nicht verstümmelt werden; dass sie nicht in jungen Jahren mit älteren Männern verheiratet werden; dass sie nicht in der Lage sind, das Haus ohne männliche Erlaubnis oder Begleitung zu verlassen; dass sie nicht die Kleidung tragen dürfen, die sie mögen und dass sie generell nicht das freie Leben führen können, das Frauen im Westen – einschließlich derjenigen, die bei Mattel arbeiten – wahrscheinlich als selbstverständlich ansehen. …

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2 Antworten zu Facebooksperre für Birgit Kelle wegen Kritik an Hidschab-Barbiepuppe

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