Welt-Aids-Tag: Keszler, Conchita, Schönborn & Co. im Stephansdom

https://www.erzdioezese-wien.at/site/home/nachrichten/article/61155.html HIV-Gedenkgottesdienst im Wiener Stephansdom am Welt-Aids-Tag (16.11.):

… Am Welt-Aids-Tag (1. Dezember) wird 2017 erstmals ein Gedenkgottesdienst im Wiener Stephansdom stattfinden. Dabei wird der rund 36 Millionen Menschen gedacht, die bisher an Aids verstorben sind.

Kardinal Christoph Schönborn wird dem nächtlichen Gottesdienst um 22.30 Uhr vorstehen. Er lädt auch gemeinsam mit Life-Ball-Organisator Gery Keszler dazu ein. „Wir feiern diesen Gottesdienst, um für die zu beten, die an Aids gestorben sind, um die Hinterbliebenen zu trösten und um denen Kraft zu erbitten, die an HIV/Aids leiden“, so Kardinal Schönborn wörtlich in einer Erklärung an den Verein „Life+“, der den „Life Ball“ organisiert.

Der Wortgottesdienst wird musikalisch mit dem Mozart-Requiem gestaltet. Kardinal Schönborn wird die Predigt halten. …

https://schreibfreiheit.eu/2017/11/30/requiem-der-unzucht/:

… Wie viel Leid, Schmerz, Trauer, Depressionen, Zerwürfnisse, Streit, ungeklärte Beziehungen mitsamt aller Altlasten, unvergebener Schuld und Vorwürfe bleiben zurück, wenn man sich gegen die Gebote Gottes für unser Zusammenleben stellt.

Auch Krankheiten sind die Folge. Wie Syphilis und auch Aids. Gott weiß, was uns nützt und was uns schadet. Wer wüsste es besser als der, der uns geschaffen hat?

Gottlose Menschen rotten sich nun zusammen und suchen ihre Mittäter und Mitkämpfer – und finden sie in der Kirche.

Anders als die Ehebrecherin in der Bibel, die von den selbstgerechten Pharisäern zu Jesus gebracht wird (Johannes 8.): Nach mosaischem Gesetz ist sie zu steinigen. Jesus sagt: „Wer keine Sünde hat, der werfe den ersten Stein.“ Aus dem anklagenden Kollektiv werden Einzelne, die sich nach und nach umdrehen und das Weite suchen. Jesus bleibt allein bei ihr: „Wo sind sie, Frau? Hat dich niemand verdammt? Sie aber sprach: Niemand, Herr.“

Jesus sagte dann zur Ehebrecherin: „Dann treib es lustig weiter. Denn wir sind barmherzig, und nicht so wie die Pharisäer mit ihren uralt dahergebrachten Geboten und Verboten. Lebe nach Deiner Lust, vergiss alles, was bislang die Lehre des Mose und der Propheten war. Die Zehn Gebote wurden vor 1600 Jahren geschrieben, das kann ja heute als moderner Mensch niemand mehr glauben.“ …

http://religion.orf.at/stories/2881698/ Schönborn und Keszler gedenken Aids-Verstorbener (2.12.):

Kardinal Christoph Schönborn und Life-Ball-Organisator Gery Keszler haben Freitagnacht gemeinsam gegen Stigmatisierung von Menschen mit HIV/Aids aufgerufen. …

„Gott wolle die Menschen nicht richten, sondern retten“, sagte Kardinal Christoph Schönborn bei einem konfessionsübergreifenden Gedenkgottesdienst aus Anlass des Welt-Aids-Tages. „Was heißt das für uns? Nicht zu urteilen, nicht auszugrenzen, nicht andere ausrichten.“ Sich danach zu halten, könne die Gesellschaft nachhaltig verändern, so der Wiener Erzbischof. Zu der erstmals ausgerichteten Veranstaltung hatten die Erzdiözese Wien und der Verein „Life+“ von Life-Ball-Organisator Gery Keszler eingeladen.

… Vor dem Gottesdienst fand ein Fackelzug vom Westbahnhof über die Mariahilfer Straße zum Stephansdom statt. Eurovision-Star Conchita Wurst (Thomas Neuwirth) nahm an der ökumenischen Gedenkfeier teil und trug ein Fürbittgebet vor. Anwesend waren zudem u. a. auch Nationalratspräsidentin Elisabeth Köstinger, die frühere Gesundheitsministerin Pamela Rendi-Wagner, Vertreter der Wiener Stadtpolitik sowie der Wiener Aids-Seelsorger P. Clemens Kriz. …


Ergänzung 8.12.2017:

http://www.andreas-unterberger.at/2017/12/von-der-dummheit-der-schwulenehe/ (6.12.):

… Bei allem Mitgefühl für diese Opfer: Verantwortungsethisch hätte [Schönborn] das nicht tun dürfen, da er ja auch keine großen Gedenkgottesdienste für die Opfer von Krebs- oder Kreislaufkrankheiten oder von Unfällen veranstaltet. So wurde dieses Schönborn-Engagement zum klaren Pro-Homosexualität-Statement, da Aids nun einmal eng, wenn auch nicht ausschließlich mit der Sexualität dieser Gruppe verbunden ist. …


Wolfram Schrems: https://www.katholisches.info/2017/12/homosexuellenpropaganda-im-stephansdom/ (6.12.):

In einem offenkundigen Zusammenhang mit den sich rapide beschleunigenden Verirrungen des gegenwärtigen Pontifikats entfernt sich auch die Politik von Kardinal Schönborn immer schneller von jedem Glaubenssinn. Analog zur diktatorischen Politik und zu den absurden Aussagen des Papstes, für die neuerdings auch ein „authentisches Lehramt“ beansprucht wird, setzt der Wiener Kardinal Handlungen, die man zu Zeiten von Johannes Paul II. für nicht möglich gehalten hätte, ebenso unter Benedikt XVI.


Ergänzung 11.12.2017:

https://schreibfreiheit.eu/2017/12/06/nach-dem-hochamt-die-schwulenehe/:

… Nein, niemand wachen Geistes, keiner jener einfachen Menschen, die tagtäglich ums Überleben kämpfen, Babys stillen, Alte pflegen und für den sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft kämpfen, haben Verständnis dafür, hedonistische, egoistische, drogensüchtige, zumeist psychisch kranke Menschen oder Tote als Helden die Kirche besetzen zu lassen, ihre Bilder an die Wand der Kirche zu heften, die wahren Heiligen verdeckend, zudeckend, die Sünde an sich verherrlichend, dem Perversen frönend. …

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Eine Antwort zu Welt-Aids-Tag: Keszler, Conchita, Schönborn & Co. im Stephansdom

  1. Gisela Rott schreibt:

    Eine Kirche, die mit dem Zeitgeist geht ,hat nichts mehr mit der Kirche JesuChristi zu tun.
    Es ist der in der Bibel angekündigte grosse Abfall . Sünde wird nicht mehr Sünde genannt, sondern im Gegenteil verherrlicht und hält mit grosser Frechheit ihren Einzug in die katholischen Kirche Österreichs , geduldet ja gefördert von dem obersten Hirten der Kirche, Kardinal Schönborn.Wie kommt es sonst dazu, dass ein bewusst Homosexuell Lebender mitten im Dom die an Aids Verstorbenen unsterblich ja quasi heilig sprechen kann .
    Herr Kardinal, wachen Sie auf! Das ist ein falsches Evangelium, das in Ihrer Kirche verkündigt wurde. Falsche Barmherzigkeit . Traun Sie sich über Sünde und Umkehr und die Erlösung durch unseren Retter Jesus Christus zu sprechen statt die falsche Gender Mainstreeming Ideologie in unsere Kirche einzuladen!!!

    Eigentlich müsste jetzt ein Aufschrei der Gläubigen in der Kirche erfolgen.

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