Trump: Israels Hauptstadt ist Jerusalem

Beatrix von Storch: http://www.freiewelt.net/blog/trumps-entscheidung-ist-nachvollziehbar-10072967/ (8.12.):

Die Entscheidung Donald Trumps, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, hat für große Aufregung gesorgt. Donald Trump selbst sagte aber, dass diese Entscheidung ausdrücklich keine bestimmte Friedensregelung oder Grenzziehung vorwegnimmt. Seine Entscheidung wird nachvollziehbar, wenn man sich die Entwicklung in dieser Region betrachtet.

Im Jahr 2005 haben die Israelis den Gaza-Streifen geräumt und die jüdischen Siedlungen dort aufgelöst. Das war eine enorme politische Vorleistung von israelischer Seite für eine Zwei-Staaten-Lösung und den Frieden. Das Ergebnis war nicht der gewünschte Frieden, sondern die Machtübernahme durch die Hamas, die Schaffung einer brutalen islamischen Diktatur und der Beschuss Israels mit Katjuscha-Raketen.

Bei den Wahlen in den Palästinenser-Gebieten 2006, nach der Räumung des Gaza-Streifens, wurde die radikal-islamische Hamas, die für mehr als 60 Selbstmordattentate verantwortlich war und den Friedensprozess mit Gewalt bekämpfte, stärkste Partei und erreichte die absolute Mehrheit der Sitze. Die Behauptung, dass der Islamismus nur von einer Minderheit der Muslime getragen wird und nichts mit dem Islam zu tun hat, wurde widerlegt. Es waren die muslimischen Wähler, die sich gegen Demokratie, Freiheit und Frieden entschieden haben. …


Ergänzung 10.12.2017:

https://philosophia-perennis.com/2017/12/07/papst-jerusalem/ Radio Vatikan: Papst warnt USA vor Anerkennung von Jerusalem als Hauptstadt Israels:

… Besonders pikant: Der Papst hat – bevor er sich zu solchen Äußerungen hinreißen ließ – weder mit dem Weißen Haus noch dem israelischen Ministerpräsidenten, sondern ausschließlich mit Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas telefoniert. Auch mache sich der Vatikan Sorgen, dass die Türkei die diplomatischen Beziehungen mit Israel abbrechen könnten. …


Ergänzung 12.12.2017:

http://www.epochtimes.de/politik/welt/stimme-aus-israel-trump-gefaehrdet-den-friedensprozess-nicht-jene-die-zu-terror-taten-gegen-unschuldige-aufrufen-a2291211.html (10./11.12.):

„Überall lese ich, Trump hätte durch die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels dem Friedensprozess ein Ende gesetzt. Angesichts der Reaktionen muss man sich allerdings fragen, ob unter diesen Umständen Frieden überhaupt möglich und gewollt ist“, schreibt die Auslandsstudentin Cornelia de Ambrosia aus Israel. …


Ergänzung 13.12.2017:

https://www.welt.de/debatte/kommentare/article171460695/Nicht-Trump-verhindert-Frieden-sondern-die-Araber.html (11.12.):

Die arabischen Staaten verurteilen die Anerkennung Jerusalems – dabei erkennen sie nicht einmal Israel an. Mit ihrer Kritik wollen sie vor allem von der Dysfunktionalität muslimischer Gesellschaften ablenken.

Im Jahr 2004 schrieb George W. Bush einen Brief an Israels Premier Ariel Scharon, um dessen Rückzug aus Gaza zu unterstützen. Darin erkannte er an, dass bei der Schaffung eines Palästinenserstaates einige jüdische Siedlungen bei Israel verbleiben und die Palästinenser kein umfassendes Rückkehrrecht bekommen werden.

Bushs Brief löste damals ähnliche Empörung aus wie nun die Entscheidung von Donald Trump, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen. Dabei gaben beide nur das Offensichtliche zu Protokoll. …


Ergänzung 14.12.2017:

https://philosophia-perennis.com/2017/12/13/jerusalem/ Jerusalem Hauptstadt des Staates Israel:

Fiktion und Realität. Ein Gastbeitrag von Herwig Schafberg

US-Präsident Trump hat Jerusalem als Hauptstadt des Staates Israel anerkannt und damit weltweit Empörung ausgelöst, obgleich er lediglich eine Realität anerkannte, die unabhängig von ihm seit langem existiert, wie ein paar kurze Blicke auf die historische Entwicklung zeigen:

1947 beschloß die Vollversammlung der UNO die Teilung des britischen Mandatsgebietes „Palästina“ in einen jüdischen und einen arabischen Staat. Die Juden akzeptierten die Teilung, die Araber jedoch nicht. Als die Juden 1948 den Staat Israel gegründet hatten, begannen fünf arabische Nachbarstaaten einen Krieg gegen den neugegründeten Staat, wurden allerdings von den Israelis an allen Fronten zurückgeschlagen. Dieser Krieg endete damit, daß die Israelis den Westteil von Jerusalem in Besitz nahmen und zur Hauptstadt ihres Staates machten, der Ostteil der Stadt hingegen nicht etwa den einheimischen Arabern zur Verwaltung überlassen wurde, sondern ebenso wie die anderen palästinensischen Gebiete auf der Westbank des Jordans vom Nachbarstaat Jordanien besetzt und verwaltet wurde. Doch im sogenannten Sechs-Tage-Krieg von 1967 verjagte Israel die Jordanier aus dem Ostteil Jerusalems und annektierte ihn 1980. …


 

https://philosophia-perennis.com/2017/12/13/jerusalem-juden/ Selbst der Koran sagt: „Das Heilige Land gehört den Juden“:

… Fakt bleibt dennoch: Der Koran sichert Israel sein eigenes Heiliges Land zu! Insbesondere Israels palästinensische Gesprächspartner, aber auch alle gläubigen Muslime der ganzen Welt sollte diese Tatsache nachdenklich stimmen.“ …


Ergänzung 15.12.2017:

Adrian F. Lauber: https://philosophia-perennis.com/2017/12/14/mehr-diktatur-wagen/:

… Bislang kann ich guten Gewissens bei meiner Aussage bleiben, dass Trump mit der Anerkennung Jerusalems richtig gehandelt hat, auch wenn es zunächst viel Ärger und Gezeter geben wird. Dieser Schritt war überfällig und vielleicht bedurfte es gerade eines risikofreudigen Typen wie Trump, um ihn endlich zu tun. (6)

Der Ärger, der nun in der arabischen Welt, aber auch in der Türkei und im Iran sowie unter Muslimen in Europa aufbrandet, macht aber eines einmal mehr deutlich: Es geht hier um ganz was anderes als um den territorialen Konflikt in Israel/Palästina.

Wenn es wirklich nur darum ginge, warum treibt es dann hunderte von Kilometern entfernt lebende zornige Muslime auf die Straße, die von diesem Konflikt in keiner Weise betroffen sind? …


Ergänzung 16.12.2017:

Naftali Neugebauer: https://philosophia-perennis.com/2017/12/16/eu-israel/ „Die EU schweigt und hat Israel so den stillen Krieg erklärt“

Im Rahmen der letzten Sitzung der Organisation islamischer Zusammenarbeit hielt Erdogan eine antijüdische Brandrede. Er rief zum Mord an jedem Juden auf.

… Der entscheidende Part ist jener Satz von Erdogan, der im islamischen Kontext von faktisch jedem Muslim verstanden wird. Er sagt über Jerusalem:

„(…) Jene, die meinen, die Stadt zu besitzen, werden keinen Baum finden, hinter dem sie sich verstecken können.“

Dies ist ein ein-eindeutiger und im islamischen Kontext klarer Vektor zu einem der wohl bekanntesten antijüdischen Hadithe, also Aussprüche, die autoritativ Mohammed zugesprochen werden, die man ebenso auch in der Charta der Hamas findet, womit sie ihren Vernichtungswunsch von Israel religiös begründen:

„Die letzte Stunde wird nicht schlagen, bis die Muslime die Juden bekämpfen und töten, sodass die Juden sich hinter Steinen und Bäumen verstecken. Die Steine oder Bäume sagen jedoch: O, Muslim! O, Diener Gottes, ein Jude versteckt sich hinter mir. Komm und töte ihn!“ …


Ergänzung 25.12.2017:

Niklas G. Salm: http://www.andreas-unterberger.at/2017/12/das-jerusalem-syndrom/ (11.12.):

Trump hat Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannt – wie kann er nur? Die Niedertracht dieser Tat ist kaum in Worte zu fassen. Gutmenschen nah und fern hyperventilieren, Allah-Anbeter randalieren und Linksmedien analysieren. Durchgehend derart, dass Trump damit seine Verrücktheit, wahlweise auch Senilität, endgültig bewiesen hat. Der irre Trump, die bösen Israelis (oder gar Zionisten), die armen Moslems, die Ungerechtigkeit und überhaupt alles. …


Werner Reichel: http://www.andreas-unterberger.at/2017/12/wer-hat-euch-verratenij/ (12.12.):

„Schlachtet die Juden“ grölt der Mob in Wien. Wir sprechen nicht von den 30er und 40er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Wir sprechen vom progressiven, rotgrünen, multikulturellen Wien des Jahres 2017. Weil US-Präsident Trump die US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem verlegt, zucken auf der ganzen Welt Linke, Gutmenschen und Muslime aus. Überall brennen Israelfahnen, auf Synagogen werden Anschläge verübt und weltweit ziehen die Israelhasser provokant-aggressiv durch die Straßen. Auch in Wien. Die alten Nazis hätten ihre Freude gehabt. …

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