„Bildungsrepublik Deutschland“

http://www.die-tagespost.de/feuilleton/Ruetli-Schule-bald-ueberall;art310,184941 (10.1.):

Schulen sind der naiven Zuwanderungspolitik nicht gewachsen. Von Josef Kraus

Im Frühjahr 2006 gab es eine große Aufregung um die Rütli-Schule in Berlin-Neukölln. Es war dies eine Schule mit gerade eben 268 Schülern (142 Jungen und 126 Mädchen). Von ihnen hatten etwa 35 Prozent arabische, 25 Prozent türkische und 17 Prozent deutsche Wurzeln. Rund 80 Prozent waren Muslime. Bundesweit machte „Rütli“ Schlagzeilen, als das Kollegium dieser Schule im März 2006 in einem „Brandbrief“ an den Schulsenator die Schließung der Schule forderte. Begründung: Man sei der Gewalt durch Schüler nicht mehr gewachsen. Der damalige Berliner Schulsenator Klaus Böger wollte die Schule nicht schließen. Er versprach den Lehrern Polizeischutz, damit der Unterricht ordnungsgemäß stattfinden könne. Ferner stellte man der Schule drei Sozialarbeiter zur Verfügung. Seit 2009 ist die Rütli-Schule eine Gemeinschaftsschule auf dem „Campus Rütli“. Sie arbeitet nach dem Motto „Eine Schule für alle! Kein Schüler bleibt zurück“ – mit Kursen für Klettern, Trommeln, Türkisch, Arabisch, Wahlpflicht-AG „Boxen“ und „Rütli Wear“.

Es ist ruhiger geworden um „Rütli“. Aber das heißt nicht, dass „Rütli“ nicht mehr vorkommt. Und ob! Anfang November 2017 kam über die FAZ ein Erfahrungsbericht der Leiterin der Berthold-Otto-Grundschule in Frankfurt-Griesheim an die Öffentlichkeit. Es ist dies eine Schule mit einem Anteil von 90 bis 100 Prozent Migrantenkindern in den einzelnen Klassen. Die mutige Rektorin spricht von „schlimmsten sozialen Verhältnissen“; sie sagt, dass an regulären Unterricht nicht mehr zu denken sei; sie diagnostiziert, dass die Lernbereitschaft der Schüler in den Keller gegangen sei und dass Lernstoff, der noch in den 1990er Jahren in der 2. Klasse bewältigt werden konnte, heute in die 4. Klasse verschoben werden muss. Besonders beklagt die Schulleiterin, dass sich vor allem die muslimischen Familien der Kinder völlig abgeschottet und in großem Umfang durch den Islam radikalisiert hätten. Diese Eltern würden ihre Kinder nicht zum Lernen anhalten und nicht dazu verpflichten, Lehrer zu respektieren. …

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