Frankfurt/M 20.1.: Symposium »Öffnung der Ehe – Folgen für alle«

https://demofueralle.wordpress.com/2017/12/21/symposium-oeffnung-der-ehe-folgen-fuer-alle-am-samstag-dem-20-januar-2018-in-frankfurt-main/:

Die Öffnung der Ehe am 30. Juni 2017 ist verfassungsrechtlich äußerst umstritten und zieht fatale Entwicklungen nach sich. Deshalb setzen wir uns mit aller Kraft für eine Normenkontrollklage gegen das Ehe-Öffnungsgesetz vor dem Bundesverfassungsgericht ein. Um die tiefen Gründe dafür auszuloten, haben wir gemeinsam mit der internationalen Petitionsplattform CitizenGO unser drittes Symposium mit Experten vorbereitet, die die Ehe-Öffnung und deren gravierende Folgen für Kinder, Frauen und Gesellschaft unter die Lupe nehmen werden: Symposium: »Öffnung der Ehe – Folgen für alle« am Samstag, den 20. Januar 2018, von 11–18 Uhr in Frankfurt am Main.

Programm:

11.00 Uhr Einführung Hedwig von Beverfoerde
11.15 Uhr Prof. Dr. Jörg Benedict: »´Ehe für alle` – stiller Verfassungswandel oder offener Verfassungsbruch?«
12.00 Uhr Dr. Christian Spaemann im Interview: »Diversity und Elternschaft – brauchen Kinder Vater und Mutter?«
12.45 Uhr Mittagspause
14.15 Uhr Dr. Stephanie Merckens: »Leihmutterschaft auf dem Vormarsch – die rechtlich-ethische Situation«
15.00 Uhr Birgit Kelle: »Leihmutterschaft: Wie Menschenhandel wieder salonfähig gemacht wird«
15.45 Uhr Kaffeepause
16.30 Uhr Dr. Jakob Cornides im Interview: »Ehe-„Öffnung“ in Europa und weltweit«

Interviews: Jürgen Liminski



https://folgendereheoeffnung.wordpress.com/bilder/

Almut Rosebrock: https://schreibfreiheit.eu/2018/01/21/symposium-ehe-fuer-alle-ein-brief/:

… Der erste Referent der Tagung, Jura-Professor in Rostock Dr. Benedict, thematisierte denn auch die Frage, ob die Entscheidung mit Grundgesetz Art. 6, wo der besondere Schutz der Familie verankert ist, vereinbar ist. Er ging dabei auch auf die geschichtliche Entwicklungen der Sicht auf Ehe und der Gesetze dazu ein.

In der folgenden Diskussion zwischen Prof. Spaemann und Jürgen Liminski (Institut für Demografie, Allgemeinwohl und Familie, IDAF) wurde die Frage nach dem Kind – wie wichtig für es Vater und Mutter, aber auch das Wissen um die eigene Herkunft – irgendwie aus dem Reagenzglas – oder aus der LIEBE von Mama und Papa – von einer „Bauchmutter“ irgendwo in der Welt gegen Bezahlung ausgetragen, mit Eizelle von X und Samen von Y – wer ist dann (biologischer) Vater und Mutter?, vielfältige Aspekte ergeben sich – beleuchtet. Das Kind bleibt nicht Kind, es wird fragender und suchender Jugendlicher und Erwachsener. Mit der SEHNSUCHT und dem BEDÜRFNIS nach Angenommensein, Bindung, Liebe, Wissen um die eigene Herkunft.

… In den Vorträgen und Diskussionen nach der Mittagspause wurde die Thematik der „Mutterschaft“ – die durch die unterschiedlichen „Varianten“ immer komplexer – rechtlich wie sachlich, wird – beleuchtet. Es geht auch um „Wert“ bzw. „Entwertung“ der Frau (als „Leih-Gebärmutter“, das Kind als „Ware“ – obwohl dem starke hormonelle Behandlungen vorausgehen müssen, was Frauen berichten können, die selbst künstliche Befruchtung „probiert“ haben – Birgit Kelle berichtete in ihrem darauffolgenden Vortrag von Bekannten, die nach einigen Versuchen aufgaben). Aus diesen Gründen gibt es auch aus vielen Richtungen Engagierte und Organisationen, die sich gegen oder kritisch zu Leihmutterschaft positionieren. Die natürlicherweise von „Pro-Homoehe“-Verfechtern für „notwendig“ gehalten wird. Frau Kelle wies jedoch klar darauf hin, dass jedes Kind ein GESCHENK sei, das Wunder des Lebens – und dass es, auch bei verheirateten herkömmlichen Paaren, kein RECHT auf ein Kind gebe! …


Ergänzung:

Eckhard Kuhla: http://www.freiewelt.net/blog/10073351/ Geschützte Meinungsfreiheit:

Ich hab schon Einiges erlebt, aktiv wie auch passiv, was das Thema Polizeischutz und Demonstranten anbelangt. Aber die Veranstaltung am 20.1. hat diese Erfahrungen noch getoppt. Es folgen  Eindrücke von der Veranstaltung zum Thema „Ehe für Alle“. …


Ergänzung 23.1.2018:

http://www.freiewelt.net/nachricht/joerg-benedict-ehe-fuer-alle-ist-verstoss-gegen-das-grundgesetz-10073346/ (22.1.):

Benedict war 2015 Autor einer gutachterlichen Stellungnahme zur gleichgeschlechtlichen Ehe für den Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages und erachtet die »Ehe für alle« als problematisch: »Eine Umdefinition der Verfassung durch eine parlamentarische Mehrheit ist vom Grundgesetz ausgeschlossen.«

Darum habe Irland, als es die gleichgeschlechtliche Ehe einführte, auch die Verfassung geändert. Hierfür ist in Deutschland eine Zweidrittelmehrheit in Bundestag und Bundesrat erforderlich. Er halte die These, die Autoren des Grundgesetzes hätten die Ehe bewusst nicht eng als zwischen Mann und Frau definiert, für falsch.

»Die Verfassungsväter seien schlicht nicht auf die Idee gekommen, man könne unter Ehe etwas anderes verstehen als die Verbindung zwischen Mann und Frau«, sagte Benedict. Das legten auch vergangene Urteile des Bundesverfassungsgerichts nahe. …


Ergänzung 24.1.2018:

https://demofueralle.wordpress.com/2018/01/23/erfolgreiches-symposium-bringt-es-auf-den-punkt-die-ehe-oeffnung-ist-verfassungswidrig-der-kampf-um-die-ehe-ist-noch-nicht-verloren/:

Mehr als 500 Teilnehmer erlebten am Samstag in Kelsterbach nahe Frankfurt ein hochinformatives Symposium zum Thema »Öffnung der Ehe – Folgen für alle« mit starken Argumenten, vielen Fakten und teilweise erschreckenden Einblicken in politische und rechtliche Vorgänge sowie aufrüttelnde Ausblicke auf mögliche künftige gesellschaftliche Entwicklungen. Die Versuche der medial aufgehetzten „Aktivisten“, die Veranstaltung zu stören oder gar zu unterbinden, liefen dank der hohen Polizeipräsenz ins Leere. Ein ausführlicher Bericht von Martin D. Wind. …


https://demofueralle.wordpress.com/2018/01/24/grandioses-symposium-stehende-ovationen-fuer-prof-joerg-benedict-grundgesetz-versteht-ehe-als-lebensbund-von-mann-und-frau/:

Wir haben ein herausragendes Symposium in Kelsterbach/Frankfurt erlebt. Allen Unterstützern, Referenten, Ausstellern und Helfern, besonders auch der Polizei und den standhaften Inhabern des Veranstaltungshauses Congresium danke ich von ganzem Herzen – Sie haben dieses großartige Ereignis möglich gemacht! Erste Eindrücke gibt es in unserer Bildergalerie.

Mehr als 500 Teilnehmer und zahlreiche Pressevertreter nutzten am Samstag die Chance, hochkarätigen Vorträgen zum Thema »Öffnung der Ehe – Folgen für alle« zu folgen. Die ständig aktualisierte Presseschau finden Sie hier.

Die Versuche der medial aufgehetzten linken und linksradikalen „Aktivisten“, die Veranstaltung zu stören oder gar zu unterbinden, liefen dank der hohen Polizeipräsenz und des umsichtigen Agierens der Frankfurter Polizei ins Leere. …


Mathias von Gersdorff: https://schreibfreiheit.eu/2018/01/23/eine-schwulenlobby-gibt-es-nicht-der-staat-ist-selbst-der-lobbyist/:

… Jeder, der sich gegen die politischen Forderungen dieser [Homo-]Lobbys stellt, muss mit massiven Anfeindungen rechnen. Demonstrationen und selbst normale Vortragsveranstaltungen, die sich kritisch mit den Gender-Lehrplänen oder der „Ehe für Homosexuelle“ auseinandersetzen, können nur unter massivem Polizeischutz stattfinden. Das neueste Beispiel war die Tagung des Bündnisses „Demo für alle“. …


Ergänzung 27.1.2018:

Umfassende Darstellung des Symposiums durch Hubert Hecker:
https://www.katholisches.info/2018/01/linke-hetze-gegen-serioese-tagung-zur-parlamentarischen-umdefinition-der-ehe/ (27.1.):

Am 20.1.2018 fand in Kelsterbach bei Frankfurt ein Symposium des Aktionsbündnisses für Ehe und Familie – Demo für alle sowie CITIZENGO statt. Die Veranstaltung konnte nur unter dem Schutz starker Polizeikräfte abgehalten werden. Mit mehreren Hundertschaften musste die hessische Polizei das Grundrecht auf Versammlungs- und Meinungsfreiheit absichern und somit gewährleisten. …


Ergänzung 29.1.2018:

Videos:
https://folgendereheoeffnung.wordpress.com/vortraege-2/

Presseschau:
https://folgendereheoeffnung.wordpress.com/presse/

Zusammenfassung des Symposiums (Hubert Hecker, w. o.):
https://folgendereheoeffnung.wordpress.com/erfolgreiches-symposium-bringt-es-auf-den-punkt-die-ehe-oeffnung-ist-verfassungswidrig-der-kampf-um-die-ehe-ist-noch-nicht-verloren/


Ergänzung 15.3.2018:

http://www.kath.net/news/63075 Ehe für alle – Gutachten erwähnt Wandel in katholischer Kirche (12.3.):

… Der Freistaat Bayern wird offensichtlich keine Verfassungsklage gegen die Homo-Ehe einbringen. Dies berichtet die FAZ. Besonders brisant ist in dem Zusammenhang die Erwähnung der katholischen Kirche. „Selbst Repräsentanten der katholischen Kirche seien ‚dabei, sich vorsichtig einem Wandel zu öffnen‘“. Das soll laut der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ in dem Gutachten stehen, das der Freistaat Bayern zu der Überlegung, gegen die Ehe für Alle Verfassungsklage [Normenkontrollklage]  einzulegen, erstellen hatte lassen. ..

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Eine Antwort zu Frankfurt/M 20.1.: Symposium »Öffnung der Ehe – Folgen für alle«

  1. Hebel schreibt:

    „Ehe für alle“ oder doch besser Vater und Mutter? Es gibt viele wissenschaftliche Fakten über die Bedeutung der intakten Kernfamilie. Zum Beispiel bei Vergleichen von High-School-Abschlüssen von Kindern aus gleichgeschlechtlichen kanadischen Haushalten (D. W. Allen, 2013) mit denen von Kindern aus heterosexuellen Haushalten ergibt sich bei den Erstgenannten nur eine Wahrscheinlichkeit von 65%, einen solchen Abschluss nach zwölf Schuljahren zu erreichen. Besonders Mädchen haben dabei ausgesprochene Schwierigkeiten und liegen je nach Konfiguration der gleichgeschlechtlichen Haushalte bei 45% (weiblich) und nur bei 15% (männlich)
    Die Wissenschaftler folgern daraus, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit der biologisch-intakte Zwei-Personen-Haushalt als optimale Umgebung für die gute Langzeit-Entwicklung der Kinder anzusehen ist. Von keiner anderen Gruppierung kann das derzeit mit Sicherheit gesagt werden. (Siehe Kapitel „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ im Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 6. erweiterte Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014: ISBN 978-3-9814303-9-4

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