Kinderrechte im Grundgesetz: Offene Tür für Gender-Ideologen

http://www.freiewelt.net/nachricht/anschlag-auf-das-elternrecht-im-windschatten-der-kinderrechte-formieren-sich-auch-gender-aktivisten-10073790/ (8.3.):

Die sogenannten Kinderrechte sollen in das Grundgesetz aufgenommen werden. Das gehörte bereits vor der Bundestagswahl 2017 zum parteiübergreifenden Konsens zwischen Christ- und Sozialdemokraten. Es gibt keinen Grund daran zu zweifeln, daß die Regierungsparteien dieses Wahlversprechen ausnahmsweise umsetzen werden. Gender-Aktivisten sehen in Kinderrechten die Möglichkeit, ihrer Ideologie endgültige Deutungshoheit im politischen Raum zu verschaffen.

Zu verlieren hat die Regierung nichts dabei, wenn sie Kindern mithilfe eines Zusatzartikels einen besonderen Rechtsstatus zuweist. Ganz im Gegenteil, denn ein solches Gesetz wäre für den Staat ein willkommenes Werkzeug, mit dem die natürliche und auch gesetzlich verbriefte Vormundschaft von Eltern gegenüber ihren Kindern ausgehebelt werden könnte – je nach politischer, juristischer und gesellschaftlich erwünschter Zielstellung.

Kinderrechte sind wie ein unbeschriebener Bogen Papier, auf dem sich jeder gern verewigen würde, der für die jeweils eigene Gruppierung politische Lobbyarbeit betreibt. Es sollte demgemäß besonders mißtrauisch stimmen, wenn im Reigen der Kinderrechte-Unterstützer ausgerechnet Gender-Aktivisten mittrommeln. Im Windschatten der eher als unverdächtig geltenden Vereinten Nationen versuchen sie, mithilfe des gesetzlichen Vehikels „Kinderrechte“ ihre gesellschaftspolitische Ideologie von der sogenannten Geschlechtervielfalt in die Köpfe kleiner Menschen einzupflanzen. …


Ergänzung 17.3.2018:

Daniel Schweizer: https://philosophia-perennis.com/2018/03/17/kinderrechte/ Kinderrechte im Grundgesetz: Nicht nur überflüssig, sondern sogar verdächtig!:

Die neue Große Koalition – neues Horrorkabinett dürfte treffender sein – steht. Am 14. März 2018 wurde Merkel erneut vom Bundestag zur Kanzlerin gewählt. Und in diesem Zuge erneut dazu veranlasst, den Eid herunterzuleiern, der angesichts ihrer Politik nicht das Mikrofon wert ist.

Besorgniserregend sind für Eltern zurzeit die Pläne der neuen Bundesregierung, explizit Kinderrechte ins Grundgesetz aufzunehmen. Was so wohlwollend klingt nach einer fürsorglichen Regierung, die sich um das Wohl der Kinder sorgt, wirft berechtigte Zweifel an wirklicher Kinderfreundlichkeit auf.

Kritiker dieses Vorstoßes wenden ein, dass dies ohnehin überflüssig ist. Weil Kinder auch Menschen sind und diese somit bei Menschenrechten eingeschlossen sind. Und gerade deshalb wird befürchtet, dass sich die neu aufgelegte Große Koalition damit nur mehr staatliche Zugriffe auf Kinder sichern will. Dies würde auf Kosten des in Artikel 6 des Grundgesetzes garantierten elterlichen Erziehungsrechts gehen. …

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