Buch: John Lawrence Hill: „Nach dem Naturrecht“

http://www.freiewelt.net/nachricht/buchbesprechung-nach-dem-naturrecht-wie-die-klassische-weltsicht-unsere-modernen-moralischen-und-politischen-werte-foerdert-10073805/ (9.3.):

Rezension von Michael Scholastiker

Eines der besten Bücher der vergangenen Jahre zum Naturrecht ist jetzt in deutscher Übersetzung erschienen. Wie bereits angekündigt, hat der Verlag editiones scholasticae die deutschsprachigen Übersetzungsrechte an dem Buch von John Lawrence Hill: After the Natural Law vom US-amerikanischen Verlag Ignatius Press erworben und das Buch inzwischen übersetzen lassen. Das Buch unter dem Titel Nach dem Naturrecht. Wie die klassische Weltsicht unsere modernen moralischen und politischen Werte fördert ist ab sofort lieferbar. Scholastiker hat das Buch bereits erhalten und ich möchte es Ihnen sehr gerne empfehlen. Das Buch ist gut, verständlich und flüssig geschrieben und informiert nicht nur über die Theorie des Naturrechts, sondern auch über die Geschichte des Naturrechts.

Mir ist derzeit kein besseres Buch zur Einführung in das Naturrecht bekannt und daher freut es mich, dass der Titel nun auf Deutsch, und das auch noch zu einem guten Preis, vorliegt. Seit der Antike war das Naturrecht als ungeschriebenes Recht Grundlage und Maßstab aller europäischen Rechtsordnungen, angefangen vom Römischen Recht bis noch hin zum Grundgesetz. Die Zersetzung des Naturrechts mit Beginn der neuzeitlichen Philosophie wird in dem Buch ausführlich geschildert. Diese Entwicklung hat mehr und mehr zugenommen bis hin zum radikalen Positivismus, der behauptet, dass alles Recht allein und ausschließlich durch den Menschen gesetzt wird. Diese Auffassung ist heute vorherrschend in der EU und in den meisten Ländern der EU, insbesondere auch in Deutschland. Doch genau diese Auffassung liegt auch dem Nationalsozialismus und dem Kommunismus zugrunde und hat letztlich zu hunderten Millionen Toten geführt. …

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Eine Antwort zu Buch: John Lawrence Hill: „Nach dem Naturrecht“

  1. Leben ohne Doppelnamen schreibt:

    oder wie ein Ableger ausser Kontrolle geriet..

    Mit meiner neuen Aufgabe als „alte Frau“ 🙂 einen Hund aufzuziehen komme ich dem entgegen, Wesentliches zu beachten und sozusagen Verkopftes, Angelesenes zu vergessen. Mehr Intuitives zu befolgen. Habe zwar gerade bei PH gepostet auf einen Beitrag zum 8. März. Aber ich benutze das Wort und das Selbstveständnis *gender* nicht! Diene einem anderen „Feminismus“. Jedoch stoßen mir immer wieder in einer gewissen „männlichen“ Szene gewisse Ansprüche an „das Weibliche“ auf! So auch bei Conservo zu einem anderen 8.März-Beitrag eine Leserzuschrift eines Mittdreissigjährigen -Autor Rahrbach – zum Thema Naturrecht im weitesten Sinne… Sex, Geschlechter und dazu, wie Frauen Männer unterbuttern würden. Als Biologe leider mit den üblichen „populistischen“ Klischees, wie Gottesanbeterin. Wohl kein Wort z.B. zu rüpelhaften Gruppenvergewaltigungen, wie sie bei Delphinmännern üblich sind.
    Birgit Kelle:
    „Kernkompetenz weiblich ist übrigens „Leben schenken“. Was für ein Machtpotential! Selbst die untalentierteste Frau kann immer noch schöpferisch sein, indem sie in ihrem Körper neues Leben schafft. Damit ist sie näher dran am Geheimnis des Lebens, als jeder Mann. Der kann zwar die Wachstumskurven unserer Kinder in unseren Bäuchen vermessen und definieren, damit ist aber niemals dies Geheimnis ergründet, das Frauen einfach fühlen dürfen, wenn sie sich darauf einlassen.
    Doch anstatt diese Kernkompetenz der Frauen zu schätzen, oder gar zu verteidigen oder zu nutzen hat man sich längst geeinigt, dass echte Weiblichkeit sich darin vollendet, dem Mann auf seinem Lebensweg, in Handlung, Ambition und Umsetzung zu folgen. Und den Protagonistinnen dieser Idee scheint nicht einmal aufzufallen, dass ihr Feminismus damit per se maskulin ist.“

    Vermißt werden Aussagen und Erfahrungen von Frauen die solch Burschen (Rahrbach) Mütter sein könnten! Was ist in diesen Jahrzehnten (seit 50ern, 68ern) geschehen? Von feministischer Theologie bis Philosophie? #me too – ein Witz? „Fuckability-factor“ in der Medienbranche, 16%-Gehälterungleichheit, Frauenaltersarmut usw. – wird alles kleingeredet, gar abgestritten!

    Frau könnte diesen unerfahrenen „Klugsch…“ und „Jammerlappen“ (a la Jenke?) ja mal die ollen Kamellen entgegenhalten: etwa Stern-Buch Rainer Knußmann ‚Der Mann. Ein Fehlgriff der Natur.‘:
    „Und Gott, der Herr baute einWeib aus der Rippe. Hier irrte dieBibel. Nicht die Frau ist aus einer Rippe des Mannes gemacht, sondern der Mann ein Ableger der Frau – und dazu noch biologisch gesehen, ein überflüssiger….“

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