Gehört der Islam zu Deutschland? – 2

http://www.freiewelt.net/nachricht/der-islam-gehoert-nicht-zu-deutschland-10073859/ (16.3.):

… »Der Islam gehört nicht zu Deutschland« — Das sagte der CSU-Politiker und neue Innenminister Horst Seehofer in einem Interview gegenüber der »Bild«-Zeitung. Damit hat er dem bekannten Ausspruch des ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff (CDU) widersprochen, der meinte, der Islam gehöre zu Deutschland.

Seehofer stellte klar, dass Deutschland ein christlich geprägtes Land sei. Tage wie Weihnachten, Ostern und Pfingsten würden unseren Jahresrhythmus prägen. Wir haben einen freien Sonntag, keinen freien Freitag wie die Muslime. Man sollte die abendländischen Sitten und Gebräuche nicht aus falscher Rücksichtnahme aufgeben, stellte er klar.

Allerdings fügte er die Aussage hinzu, dass die bereits hier lebenden Muslime natürlich auch zum Lande gehören würden. …

http://www.freiewelt.net/nachricht/merkel-pfeift-seehofer-zurueck-der-islam-gehoere-doch-zu-deutschland-10073870/ (16.3.):

Seehofer sagte: »Der Islam gehört nicht zu Deutschland«. Merkel hielt entgegen: »Und diese Muslime gehören auch zu Deutschland. Und genauso gehört ihre Religion damit zu Deutschland. Also auch der Islam.« …

… Was Seehofers Aussage betrifft: Bald ist Wahl in Bayern.

Und da ist es natürlich nicht ausgeschlossen, dass dies eine Botschaft an die Wähler in Bayern war, um sie bei der Stange zu halten. …

Herwig Schafberg: https://philosophia-perennis.com/2018/03/18/gehoert-der-islam-zu-deutschland/:

Kaum ist Horst Seehofer in seinem Amt als neuer Bundesinnenminister, stellt er in Abrede, daß der Islam zu Deutschland gehöre, und löst damit erwartungsgemäß reflexartige Widersprüche der Bundeskanzlerin sowie CDU-Vorsitzenden Angela Merkel und auch diverser Repräsentanten anderer Parteien und Verbände aus – als ob wir eine Debatte über diese Frage nicht schon mehrmals ohne Verständigung auf eine allgemeine Sprachregelung gehabt hätten.

Daß mit der Einwanderung von Türken sowie anderen Orientalen in Deutschland Muslime hierher kamen und diese mittlerweile zu unserem Land gehören, ist gar keine Frage, soweit sie sich nicht in quasi exterritorialen Kolonien mit ihren eigenen Regeln von Deutschland abgegrenzt haben.

Doch bedeutet die Existenz von Muslimen in diesem Lande, daß der Islam zu Deutschland gehört, wie 2010 als erster der damalige Bundespräsident Christian Wulff behauptete? …


Ergänzung:

Siehe dazu https://kreidfeuer.wordpress.com/2015/01/13/gehoert-der-islam-zu-deutschland/


Ergänzung 19.3.2018:

Ramin Peymani: https://www.journalistenwatch.com/2018/03/19/die-vermiedene-debatte-merkels-geistlose-antwort-auf-die-islam-frage/:

Sie kam als Randnotiz daher, ohne größere mediale Beachtung. Dabei hätte die repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey sehr viel mehr Aufmerksamkeit verdient gehabt. Aber sie passte eben nicht in das gerne transportierte Weltbild der Journalisten. Und zur Agenda der Kanzlerin passte sie schon gar nicht.

Ganz im Gegenteil. Die eindeutige Antwort der Bürger auf die Frage, ob der Islam zu Deutschland gehöre, war eine schallende Ohrfeige für Angela Merkel. Die hatte gerade erst ihren neuen Innenminister Horst Seehofer öffentlich dafür abgewatscht, dass er tags zuvor auszusprechen gewagt hatte, worin ihn drei Viertel der Deutschen bestätigen: Der Islam gehört nicht zu Deutschland. Lediglich etwas mehr als 20 Prozent der repräsentativ Befragten halten es mit Merkel, wobei eine verschwindend kleine Gruppe die Frage überhaupt uneingeschränkt bejaht.

Kontinuierlich steigt die Zahl derer, die der Meinung sind, der Islam gehöre nicht zu Deutschland. Noch im vergangenen Sommer hatten diese Ansicht “nur” zwei Drittel der Bundesbürger vertreten. Die Kanzlerin hält dennoch unbeirrt an ihrem Narrativ fest. Auf Biegen und Brechen soll den Menschen eingehämmert werden, dass sie eine im Zuge der Zuwanderung immer mehr an Einfluss gewinnende Religion gefälligst als selbstverständlichen Teil ihres Alltags zu akzeptieren hätten, wie inkompatibel diese mit dem jahrzehntelangen Verständnis von Demokratie und Rechtsstaat auch sein mag. …


https://www.journalistenwatch.com/2018/03/19/auf-sat1-sind-sich-muslime-sicher-ihr-islam-gehoert-zu-deutschland/:

Der Privatsender Sat1 – ebenfalls von Horst Seehofers „Der Islam gehört nicht zu Deutschland“-Gebrabbel umgetrieben, hat auf seiner Nachrichtenhomepage eine Umfrage gestartet. Das Ergebnis: Glasklar! Sowohl Deutschland wie auch das Umfragetool des Senders ist fest in islamischer Hand.

„Gehört der Islam zu Deutschland“, will auch der Privatsender Sat1 auf seiner Infoseite von seinen Konsumenten wissen. Das Ergebnis ist mehr als eindeutig:

[Ja, definitiv!                         93,9 %
Nein, das sehe ich nicht so.  6,1 %]


Ergänzung 20.3.2018:

https://www.journalistenwatch.com/2018/03/20/warum-der-islam-nicht-zu-deutschland-gehoert/:

Mir geht diese Propaganda mit ihrer political correctness enorm auf den Wecker. Zeit für ein paar kritische Anmerkungen.

Ein Gastbeitrag von Hadmut Danisch*

Warum der Islam meines Erachtens nicht zu Deutschland gehört. Einige Punkte habe ich in früheren Blogartikeln schon angesprochen, aber ich will sie zusammenstellen. …


Ergänzung 21.3.2018:

https://www.journalistenwatch.com/2018/03/21/csu-findet-jetzt-sogar-der-islam-gehoert-nicht-zu-europa/:

CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt und CSU-Vize Manfred Weber – bereits voll im Wahlkampfmodus – setzten kurz vor ihrem Besuch beim ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán auf Horst Seehofers Islam-Aussage noch eins oben drauf: „Der Islam gehört auch nicht zu Europa“, lassen die beiden wissen.  …


https://www.journalistenwatch.com/2018/03/21/hesemann-reagiert-mit-offenem-brief-auf-facebooksperre-wegen-islamkritik/:

Michael Hesemann, deutscher Kirchenhistoriker und Autor, wurde wegen eines islamkritischen Beitrags für 30 Tage auf Facebook gesperrt.
Hesemann schrieb in seinem Facebook-Eintrag: „Der Islam spielt in der 1700-jährigen Geschichte des christlichen Abendlandes immer nur eine Rolle: die des Damoklesschwertes, das über uns hing, der Bedrohung durch die Barbarei, gegen die es sich zu vereinigen und derer es sich zu erwehren galt. Insofern ist nicht der Islam ein Teil der deutschen Geschichte, sondern der Abwehrkampf gegen den Islam!“


https://www.journalistenwatch.com/2018/03/21/extra3-und-bild-jetzt-auch-unter-der-scharia/:

Kaum spricht sich jemand gegen die Islamisierung Deutschlands aus, kaum möchte jemand die Demokratie und die Freiheit in diesem Lande verteidigen, schaltet sich die Staatspropaganda ein und setzt alle Hebel in Bewegung, um diesen überlebensnotwendigen Widerstand zu brechen.

Natürlich sind bei solch bürgerfeindlichen Aktionen „Extra3″ und die „Bild“ mit dabei – schließlich geht es gegen die einzige Partei in Deutschland, die sich gegen die Islamisierung und den Islam-Terror stemmt. Wir lesen in der „Bild“:

AfD löscht unliebsame Umfrage zu Islam in Deutschland …


Ergänzung 22.3.2018:

Zur Hesemann-Sperre:
Boris T. Kaiser: https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2018/der-islam-gehoert-zu-facebook/ (21.3.):

… Eine solche Sperrung erfolgt in der Regel, wenn ein Post von vielen Nutzern gemeldet wird. Man kann also davon ausgehen, daß es aufseiten derer, die den Islam als Teil von Deutschland sehen, sehr viele gab, die eher an die Wirkung des NetzDG und der Schwarm-Mimosenhaftigkeit der Dauerbeleidigten glauben als an die Überzeugungskraft der eigenen Argumente.

Moslems haben im Zweifel immer bessere Chancen, mit ihrem Beleidigtsein Gehör bei den Verantwortlichen von Facebook zu finden als Christen oder Juden. Eine Doppelmoral, die auch der studierte Kulturanthropologe in einem offenen Brief an Facebook, der von kath.net veröffentlich wurde, kritisiert.

Moslems werden von dem US-Unternehmen sogar regelrecht ermutigt, sich gegen Kritik zu wehren. Facebook-Chef Mark Zuckerberg richtete sich im Jahr 2015 – im Nachklang der Attentate von Paris – mit einer Botschaft an die Moslems, in der er sie von jeglicher Verpflichtung, sich vom Terror zu distanzieren, entband und ihnen zusicherte: „Ihr sollt wissen, daß Ihr immer willkommen seid und wir dafür kämpfen, Eure Rechte zu schützen und eine friedliche und sichere Umgebung für Euch zu schaffen.“ …


Ergänzung 24.3.2018:

Sina Lorenz: http://www.freiewelt.net/blog/wir-schaffen-es-ohne-dich-10073936/ (23.3.):

… Es sei „ebenso richtig“, dass „mit den 4,5 Millionen bei uns lebenden Muslimen, ihre Religion, der Islam inzwischen ein Teil Deutschlands geworden ist. Ich weiß, dass viele ein Problem damit haben, diesen Gedanken anzunehmen und das ist auch ihr gutes Recht.“

Wo fange ich da nur an. Erstmal gebührt der Schreckensraute Dank, dass sie den Zähler weiter mitlaufen lässt. So kann jeder selbst abschätzen, wie groß die Gefahr derzeit ist und zukünftig noch werden wird. Falls das beruhigend wirken sollte, keine Sorge: Tut es nicht. Der Islam wird auch nicht zu Deutschland gehören, selbst wenn hier 10, 20 oder 30 Millionen Muslime leben. Nur die damit einhergehenden Probleme werden dann natürlich noch drängender.

Da wir gerade von „vielen“ reden, die „ein Problem damit haben, diesen Gedanken anzunehmen“, lohnt sich der Blick darauf, wie wieviel „viele“ eigentlich sind: „Wie eine Umfrage der Welt jetzt ergeben hat, stimmen 76 Prozent der Deutschen Horst Seehofers Aussage zu, der Islam gehöre nicht zu Deutschland.“ … Tun wir mal für einen Moment so, als hätte Seehofer diese Feststellung nicht schamlos bei der AfD abgekupfert. 76 Prozent. Mehr als drei Viertel der Bevölkerung. …


Ergänzung 25.3.2018:

Hubert Hecker: https://www.katholisches.info/2018/03/der-islam-widerspricht-der-europaeischer-wertekultur-und-rechtsordnung/ (24.3.):

Ob dafür oder dagegen: Der Islam ist zu einem zentralen Thema der Innenpolitik geworden, was bereits seinen Einfluß verdeutlicht.

Der mediengestürzte ehemalige Bundespräsident Wulff und die mediengestützte Kanzlerin Merkel haben die Pauschalbehauptung verbreitet, dass der Islam zu Deutschland gehöre. Der neue Innenminister Horst Seehofer setzt dagegen gleich zu Anfang seiner Amtszeit eine Gegenthese: „Der Islam gehört nicht zu Deutschland!“ Damit gibt Seehofer die Mehrheitsmeinung im Lande wieder. Die links-liberalen Medien und Parteien sind gegen die notwendige Debatte.

Eine Leserbriefschreiberin stellte zu der aktuellen Islam-Debatte folgende Vergleichssätze dar: ‚Auf dem Münchener Oktoberfest gibt es fünf Prozent Cola-Trinker. Deshalb gehört Coca Cola zum Oktoberfest.’ Die erste Feststellung ist richtig, aber wenig relevant für das betreffende Volksfest. Der zweite Satz enthält eine falsche Folgerung, als wenn der gezuckerte amerikanische Schwarztrunk zum Charakter des Münchener Volksfestes gehören würde. Ähnlich ist die These von der Zugehörigkeit des Islam zu Deutschland zu beurteilen. …


Ergänzung 27.3.2018:

https://www.tagesstimme.com/2018/03/26/multikulti-ist-gescheitert-dobrindt-csu-islam-debatte/:

Der Streit in der Islam-Debatte zwischen CDU und CSU findet derzeit kein Ende. Gegenüber der Bild am Sonntag legte CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt noch einmal nach: Die Bundestagsfraktion stehe „geschlossen zu den Aussagen von Horst Seehofer”. …


Ergänzung 31.3.2018:

Michael Scharfmüller: http://info-direkt.eu/2018/03/31/fpoe-sag-wie-hast-du-es-mit-dem-islam/:

Immer wieder werden Politiker der FPÖ mit der Frage konfrontiert, ob der Islam zu Österreich gehöre. Die Antworten darauf fallen teilweise etwas unterschiedlich aus. Manche Mainstream-Medien schreiben sogar von Widersprüchlichkeiten innerhalb der Partei.

Vor der Wahl gab HC Strache ganz klar zu verstehen, dass der Islam nicht zu Österreich gehöre. Auch der Nationalratsabgeordnete Philipp Schrangl (FPÖ) stellte, nachdem ihn die Oberösterreichischen Nachrichten falsch zitiert haben sollen, gegenüber Info-DIREKT klar fest:

“In Wahrheit gehört der Islam nicht zu Österreich und auch nicht zu Deutschland.”  …


Ergänzung 2.4.2018:

https://www.die-tagespost.de/politik/OEsterreichischer-Islamwissenschaftler-Muslime-muessen-klaeren-ob-Islam-zu-OEsterreich-gehoert;art4685,187280 (29.3.):

Der Wiener Islamwissenschaftler Adnan Eslan sieht den Islam europäischer Ausprägung als bewältigbare Aufgabe für Muslime, „um den Islam aus historischen und theologischen Zwängen zu befreien“ .

Die Frage, ob der Islam zu Österreich gehört, ist nicht nur von der Mehrheitsgesellschaft zu beantworten, sondern richtet sich vielmehr an muslimische Organisationen, „ob sie sich denn selbst als Teil dieser Gesellschaft betrachten“.

Das betont der an der Uni Wien lehrende Islamwissenschaftler Adnan Eslan in einem Beitrag für das jüngst erschienene „Österreichische Jahrbuch für Politik“. Darin plädiert der Professor für islamische Religionpädagogik dafür, dass in Österreich lebende Muslime einen Islam europäischer Prägung entwickeln, um sich zu beheimaten. …


Ergänzung 3.4.2018:

http://www.faz.net/agenturmeldungen/dpa/schaeuble-buerger-muessen-akzeptieren-dass-es-immer-mehr-muslime-gibt-15520440.html (31.3.):

Berlin (dpa) – In der Debatte über eine Integration der muslimischen Migranten hierzulande betont Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble, dass der Islam inzwischen ein Teil Deutschlands sei. …


https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2018/entwicklungsminister-fuer-familienzusammenfuehrungen-vor-ort/ (3.4.):

Müller relativierte auch Äußerungen seines Parteivorsitzenden Horst Seehofer. Der Bundesinnenminister hatte erklärt, der Islam gehöre nicht zu Deutschland. Dies betreffe nur den „radikalen Islam, der auf die Scharia baut“, sagte Müller laut dem Bayerischen Rundfunk. Im Großen und Ganzen lebten die Religionen in Deutschland aber sehr friedlich miteinander.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) wiederholte am Osterwochenende gegenüber der Berliner Morgenpost die Worte Seehofers.

CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt hatte sogar betont: „Der Islam gehört egal in welcher Form nicht zu Deutschland.“ …

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