Amoris Laetitia: Paradigmenwechsel noch nicht „gegessen“

https://www.katholisches.info/2018/04/diskussion-ueber-amoris-laetitia-laecherlich/ (3.4.):

Kardinal Kasper nennt Kritik an Amoris laetitia lächerlich und zeigt sich genervt von der anhaltenden Diskussion über das umstrittene päpstliche Dokument.

(Rom) Kardinal Walter Kasper bezeichnete es als „lächerlich“, daß die gesamte Diskussion über das umstrittene, nachsynodale Schreiben Amoris laetitia sich auf „eine Fußnote“ reduziere.

Der 85 Jahre alte deutsche Kardinal wurde am Ostersonntag in der Fernsehsendung Stanze Vaticaneinterviewt. Dabei hielt Kasper sichtlich genervt ein energisches Plädoyer, den Blick nicht auf „eine einzige Fußnote“ im päpstlichen Dokument Amoris laetitia zu fixieren. Gemeint ist die Fußnote 351, die als Türöffner für die Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zu den Sakramenten gilt und von verschiedenen Bischofskonferenzen und Bischöfen als solcher verwendet wird. …


Ergänzung 14.4.2018:

https://www.katholisches.info/2018/04/kardinal-burke-ein-haeretischer-papst-ist-zurechtzuweisen/ (12.4.):

Die Tagung vom 7. April war Kardinal Carlo Caffarra und Kardinal Henry Newman gewidmet. Papstkritik [ist] legitim und Pflicht, wenn ein Papst eine Häresie lehrt oder fördert..

(Rom) War die römische Tagung „Katholische Kirche quo vadis?“ mit ihrer Papstkritik wirklich umsonst? Dieser Frage geht Emmanuele Barbieri von Corrispondenza Romana nach.

War die Tagung vom 7. April wirklich umsonst, wie Avvenire, die Tageszeitung der Italienischen Bischofskonferenz am Tag darauf selbstzufrieden berichtete? Avvenire verdient es von niemandem ernstgenommen zu werden. Anders ist es bei John L. Allen, einem seriösen Vatikanisten, wenn auch progressiver Prägung. …


Ergänzung 16.4.2018:

https://philosophia-perennis.com/2018/04/15/franziskus-muss-weg-kardinaele-fordern-den-papst-aus-der-kirche-auszuschliessen/:

… Nach einer Pause fuhr Burke fort und zitierte schließlich den heiligen Paulus: Und wenn wir selbst oder ein Engel vom Himmel etwas anderes als das verkünden würden, was euch verkündet worden ist,

„anathema sit“. Tobender Applaus.“

„Anathema sit“, das heißt so viel wie: Papst Franziskus soll aus der Kirche ausgeschlossen werden. …


Ergänzung 24.6.2018:

https://www.katholisches.info/2018/06/die-schwaeche-des-erinnerns/ (22.6.):

(Rom) Papst Franziskus sagte gegenüber Philip Pullella, dem Vatikan-Korrespondenten der internationalen Presseagentur Reuters, von den Dubia (Zweifel) zum umstrittenen nachsynodalen Schreiben Amoris laetitiaaus den Zeitungen“ erfahren zu haben.  Diese Behauptung rief die beiden noch lebenden Unterzeichner der Dubia auf den Plan. Nicht nur sie wundern sich. …


Ergänzung 11.7.2018:

https://www.katholisches.info/2018/07/warum-schweigen-fast-alle-kardinaele-und-bischoefe/ (9.7.):

Aktuelle Ausgabe von „Catholica“. Warum schweigen fast alle Kardinäle und Bischöfe zum Ende der Katholizität, die Papst Franziskus ins Werk setzt? Das letztlich „andere Kirchenverständnis“ hinter Amoris laetitia.

daß in Sachen wiederverheiratete Geschiedene von Anfang an ein vorgefertigter Plan verfolgt wurde.

Durch eine Reihe „kleiner Schritte“ wurde auf diese Weise innerhalb von drei Jahren letztlich ein „großer Schritt“ vollzogen, mit dem ein tiefgreifender Eingriff erfolgte. Mit „Synodalität“ habe das aber nichts zu tun …


Ergänzung 14.7.2018:

https://www.katholisches.info/2018/07/papst-lobt-patriarchen-von-lissabon-wegen-amoris-laetitia/ (13.7.):

(Rom) Papst Franziskus lobte den Patriarchen von Lissabon für seine Richtlinien zum umstrittenen Achten Kapitel des nachsynodalen Schreibens Amoris laetitia.

Das Patriarchat veröffentlichte den Inhalt eines Schreibens, mit dem Papst Franziskus dem Patriarchen Manuel Clemente von Lissabon in Portugal zu seinen Richtlinien zur Umsetzung von Amoris laetitia gratuliert, die im vergangenen Februar in Kraft getreten sind.

Mit den genannten Richtlinien erteilte Patriarch Clemente wiederverheirateten Geschiedenen seines Patriarchats grünes Licht für die Zulassung zu den Sakramenten. …


Ergänzung 7.8.2018:

https://www.katholisches.info/2018/08/msgr-fisichella-kritisiert-dubia-kardinaele/ (7.8.):

(Rom) Vor 25. Jahren, am 6. August 1993, veröffentlichte Papst Johannes Paul II. Veritatis splendor, eine der mit Abstand bedeutendsten Enzykliken der Nachkonzilszeit. Vatican News, die Nachrichtenplattform des Vatikans, führte aus diesem Anlaß ein Interview mit Kurienerzbischof Rino Fisichella, dem Vorsitzenden des Päpstlichen Rates für die Neuevangelisierung. Fisichella nützte ausgerechnet diese Gelegenheit, um die Dubia-Kardinäle zu attackieren, weil sie gewagt haben, Fragen zum Apostolischen Schreiben Amoris laetitia zu stellen.

Unter Verweis auf Veritatis splendor hatten die vier Kardinäle Brandmüller, Burke, Caffarra und Meisner im September 2016 Papst Franziskus fünf Fragen zum umstrittenen nachsynodalen Schreiben Amoris laetitia zukommen lassen. Die Fragen sind so formuliert, daß Franziskus mit einem einfachen Ja oder Nein antworten könnte. Seit bald zwei Jahren weigert sich das Kirchenoberhaupt jedoch Stellung zu nehmen.

Zwei der vier Unterzeichner sind verstorben, ohne eine Antwort auf ihre Fragen erhalten zu haben. Seither wurden die vier Kardinäle zur Zielscheibe teils harter Verbalattacken durch Vertraute und Mitarbeiter von Papst Franziskus. Bereits im Oktober 2017 meldete sich auch Msgr. Fisichella zu Wort und kritisierte gegenüber Radio Vatikan „traditionsorientierte“ Kirchenkreise. …

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