Orbánisierung zur Verteidigung Europas

Adorján F. Kovács: http://www.freiewelt.net/blog/linkspopulismus-10074994/ Linkspopulismus und Orbánisierung (10.7.):

Der französische Staatspräsident Macron hat mal wieder eine „Grundsatzrede“ gehalten. Ihre Tricks sind schon auf den ersten Blick ebenso zu durchschauen, wie ihre Schwächen zu erfassen sind.

… Macron ist in der Defensive. Er wird wider Willen von der Wirklichkeit gezwungen, die Orbánisierung Europas voranzutreiben.

Mögen der Österreicher Kurz, der Italiener Salvini, der Bayer Seehofer, der Däne Rasmussen auch eine bessere Presse haben, sie alle kommen zeitlich erst nach Orbán. Sie ahmen nach, was er, fast allein auf sich gestellt, seit Jahren unbeirrt verfolgt: die Verteidigung Europas gegen genau jene, die Macron nicht zu nennen wagt: die Globalisten und die Internationalisten. Und in ihrem Schlepptau die kollektivistische, fatalistische Ideologie von Befehl und Gehorsam, ideal für die Technokratie der Zukunft: den Islam. …


Ergänzung 13.7.2018:

https://www.civitas-institut.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2679:viktor-orban-redet-klartext&catid=1:neuestes&Itemid=33 (13.7.):

Viktor Orbán ist der Haßvogel der EUrokraten und ihrer willigen Hilfstruppen roter, grüner und schwarzer Couleur innerhalb und außerhalb der Parlamente. Seine Politik, die Ungarn und auch den anderen Völkern der europäischen Union dient, wird regelmäßig haßverzerrt dargestellt. Am 16. Juni hielt er eine weithin verschwiegene Rede, in welcher er in bewundernswert realistischer Sicht alles aufzeigt, an dem der kollektiv befallene Westen Europas krankt.

Den ersten Ziegel hatte Ungarn aus der Berliner Mauer herausgeschlagen. 1989 wollten uns viele von der Grenzöffnung abraten. …

… Hinzu kommt noch, daß es ein wichtiges Element der deutsch-ungarischen Beziehungen darstellt, daß wir ausschließlich aus eigener Kraft die südliche Grenze und damit auch Deutschland vor der Ankunft von täglich etwa zwölftausend Migranten beschützen. Wir haben weder Deutschland noch Europa im Stich gelassen. Wie wir es sagten, sind wir Kapitäne von Grenzburgen, und wir wissen, was unsere Pflicht ist. Die 1989er und die 2015er Lehre aus den deutsch-ungarischen Beziehungen ist die gleiche. Wenn der Moment kommt, darf man nicht zögern, man muss entscheiden und handeln, man muß sich einsetzen. Wir haben dies sowohl 1989 als auch 2015 getan.

… Es gibt Fragen, in denen es niemals eine Übereinstimmung geben wird. Es wird sie nicht geben und es ist auch nicht notwendig, daß es sie gibt. Solch eine ist zum Beispiel die der Einwanderung. Wir kennen kein einziges Dokument, in dem stünde: „Wenn Du der Europäischen Union beitrittst, mußt Du zu einem Einwanderungsland werden.“ Als wir beitraten, haben wir uns zu nichts dergleichen verpflichtet. Wahr ist aber auch, daß die grundlegenden Dokumente der Europäischen Union auch nicht formulieren, daß, wenn sich jemand zu einem Einwanderungsland umformen möchte, dies verboten wäre. Deshalb gibt es in der EU Einwanderungsländer, in denen man die Migranten mit Freude begrüßt, sich mit ihnen vermischen will, sie in sich integrieren möchte. Und es gibt Länder, die keinen Bedarf an Migranten haben, sich nicht mit ihnen vermischen wollen, ergo kann auch ihre Integration nicht in Frage kommen.

Drei schwerwiegende Fehler lasten auf dem Gewissen von Brüssel. Wir haben das Vereinigte Königreich verloren. Zweitens: Wir konnten unseren Erdteil nicht vor den Migranten schützen. Und drittens: Brüssel hat das Ost-West-Gleichgewicht aufgelöst. Die Verantwortung der gegenwärtigen europäischen Führung ist sonnenklar. Mit der Wahl von Jean-Claude Juncker, gegen die die Briten bis zuletzt und entschlossen auftraten, haben wir in Wirklichkeit Dynamit unter die Beziehungen zwischen den Briten und der Europäischen Union angebracht. Den Widerspruch der Briten haben außer Ungarn alle negiert. …

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Eine Antwort zu Orbánisierung zur Verteidigung Europas

  1. Tom Orden schreibt:

    Wir brauchen mehr Politiker wie Viktor Orban!
    Denn es stimmt: Das sind keine Flüchtlinge, keine Asylberechtigten, keine Kriegsflüchtlinge, das sind Glücksritter, Armutsmigranten, aber eben auch Verbrecher und Terroristen. Kinder eher nicht.
    Die sollen in Afrika und im Nahen Osten bleiben!
    Was wir bräuchten, wäre ein Grenzschutz, wie er auch in Schwocherts „KAISERFRONT EXTRA-Kampf um Afrika“-Büchern betrieben wird: http://www.bernt.de/kaiserfront/extra2.htm
    Ein konsequentes Abwehren und nichtreinlassen der Invasoren!

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