Ungarn: Aus für Gender Studies!

http://www.freiewelt.net/nachricht/ungarn-steigt-aus-den-gender-studies-aus-10075328/ (13.8.):

Ein Sprecher des Ministeriums für menschliche Fähigkeiten hat mehrere Gründe für diesen Schritt angegeben: Es gebe keine Nachfrage nach Gender Studies, die Kurse seien nicht ökonomisch und vermittelten den Studenten kein relevantes Wissen.

Tatsächlich – so seltsam es klingt: In Ungarn gibt es ein Ministerium, das sich »Ministerium für menschliche Fähigkeiten« nennt. Da haben sie sich nun deutlich gegen Gender-Studiengänge entschieden. Davon betroffen sind zwei Universitäten, nämlich die Eötvös Loránd University und die von George Soros finanzierte Central European University. An beiden Universitäten ist es derzeit (noch) möglich, Gender Studies zu belegen.

Besonders stark verbreitet waren die Gender Studies in Ungarn also sowieso nicht. Nun ist ganz Schluss. Das hungaryjournal meldet (in englischer Sprache): »If the amendment becomes official, it will mean that nobody can attend gender studies courses in Hungary and get a degree in the subject« – das heißt: Sobald der Erlass umgesetzt ist, wird niemand mehr in Ungarn Gender-Kurse belegen und da einen Abschluss machen können. …


Ergänzung:

https://www.tagesstimme.com/2018/08/13/ungarn-will-gender-studies-an-universitaeten-abschaffen/:

… Laut Bericht von hvg.hu erhielten die Universitäten zu Beginn der vergangenen Woche weniger als 24 Stunden Zeit, um sich zur geplanten Gesetzesänderung zu äußern.

… Nach Auffassung der Regierung sind „Gender Studies”-Studiengänge „unwirtschaftlich”. Es würden Ressourcen „verschwendet” werden, die woanders besser genutzt werden könnten. Außerdem seien Absolventen des Studiengangs „Gender Studies” am ungarischen Arbeitsmarkt nicht gefragt.

Der ungarische Staatssekretär Bence Rétvári sagte, das Fach stehe im Widerspruch zu allem, wofür die Fidesz-Regierung eintrete. Weiters betonte er, dass Universitätsabschlüsse auf einem wissenschaftlichen Fundament basieren sollten. „Gender Studies” seien aber wie „Marxismus-Leninismus” eher Ideologie denn Wissenschaft. …


Ergänzung 14.8.2018:

https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2018/afd-fordert-ueberpruefung-der-gender-lehrstuehle/ (14.8.):

BERLIN. Die AfD hat sich positiv zur Entscheidung der ungarischen Regierung geäußert, Gender-Studiengänge an Universitäten zu untersagen. „Wir sollten das zum Anlaß nehmen, auch in Deutschland die Gender-Lehrstühle einer kritischen, wissenschaftlichen Überprüfung zu unterziehen“, sagte der bildungspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Bundestag, Götz Frömming, der JUNGEN FREIHEIT. …


Ergänzung 15.8.2018:

Alexander Markovics: https://www.info-direkt.eu/2018/08/14/ungarn-verbannt-nun-die-genderlehre-aus-seinen-universitaeten/:

… Das Fach wurde auf beiden Universitäten von nur insgesamt 40 Studenten besucht. Während also objektiv gesehen nur ein Minderheiten-Studium verschwindet, geben sich die betroffenen Lehrkräfte empört. Das Netzwerk der Lehrkräfte in Ungarn kritisierte die Abschaffung des Studienganges als „Eingriff in die Freiheit der Lehre und Forschung.“ …

… Diese von Kritikern auch als Rassenlehre des 21. Jahrhunderts bezeichnete „Wissenschaft“, gilt als Grundlage für die Forderung nach Frauenquoten in allen Berufsfeldern sowie eine Diskriminierung von Männern. Offiziell tritt diese Lehre für eine Gleichstellung von Mann und Frau ein.  Doch insgeheim wird das Gendern als Rechtfertigung für die Verächtlichmachung von Müttern und Hausfrauen verwendet.

Im Endeffekt ist es nur ein Brecheisen, mit dem die Frauen aus ihren traditionellen Rollen herausgerissen und als Humankapital für die kapitalistische Wirtschaft freigemacht werden. …


http://www.freiewelt.net/nachricht/beatrix-von-storch-moechte-gender-studies-abwickeln-10075357/ (15.8.):

… Ein solcher Schritt ist in der Tat wünschenswert. Forderungen nach Überprüfung und möglicherweise Abschaffung der Gender-Studies sind mehr als berechtigt und keineswegs neu, sie könnten nun, nachdem Ungarn vorangegangen ist, einen neuen – hoffentlich entscheidenden – Auftrieb erhalten. Bisher wurden alle Versuche, kritische Fragen zu stellen, abgebügelt. Doch das Thema kocht schon lange auf großer Flamme.

Ein besonders hartnäckiger Kritiker der Gender-Studies ist Hadmut Danisch. Er wollte wissen, worin überhaupt das Angebot des so genannten GenderKompetenzZentrums besteht. Er hat auf Auskunft geklagt – und keine befriedigende Auskunft erhalten. Er hat das alles dokumentiert. Er kann den Skandal, dass da überhaupt keine wissenschaftliche Forschung betrieben wurde, im Detail belegen.

Hier ist beispielhaft ein Beitrag herausgefischt, in dem versucht wird, den Hintergründen auf die Spur zu kommen und sich den Filz näher anzusehen. Seine Seite Ansichten eines Informatikers ist eine wahre Fundgrube für Einzelbetrachtungen und Analysen, die fundiert belegen können, dass die Gender Studies mehr mit Korruption als mit Wissenschaft zu tun haben.

So sieht es auch Frömming: Niemand habe etwas gegen seriöse Geschlechterforschung, betonte er, aber für jede wissenschaftliche Disziplin müsse auch gelten, dass ihre Erkenntnisse einer Überprüfung standhielten. Das sei bei der Gender-Ideologie nicht der Fall.

Wer der Meinung anhänge, das Geschlecht sei lediglich ein soziales Konstrukt, das man jeden Tag nach Belieben wechseln könne, solle das in seinem privaten Umfeld vertreten. »Es geht aber nicht, dass es für solche Ansichten steuergeldfinanzierte Lehrstühle und andere akademische Weihen gibt«, sagte er. …


Ergänzung 28.9.2018:

https://sciencefiles.org/2018/09/24/tschuss-%D1%87%D0%B0%D0%BE-auch-bulgarien-verabschiedet-sich-von-gender-ideologie/:

… Es sieht danach aus, als würde die bulgarische Regierung Gender Studies und Projekte, die auf der Gender-Ideologie basieren, aus Bulgarien entfernen und dabei das Urteil des bulgarischen Verfassungsgerichts als Grundlage nutzen. Die übereinstimmenden Berichte, nach denen die Bulgarische Akademie der Wissenschaften auf Druck des Bulgarischen Ministeriums für Bildung und Wissenschaft handelt, sprechen dafür.

Wie vorherzusehen, ist in den Gender-Netzwerken ein Tohuwabohu ausgebrochen. Die betroffenen Mitarbeiter aus Bulgarien verschicken Briefe, in denen sie um Unterstützung bitten (immerhin sind sie bald arbeitslos), und Gender-Institutionen europaweit dazu auffordern, ein unterstützendes Statement zu veröffentlichen und an das bulgarische Ministerium für Bildung und Wissenschaft zu schicken.

Abgeschlossen werden die entsprechenden Schreiben regelmäßig mit der Bitte, man möge dieselben Projektmitarbeiter, die um die unterstützenden Stellungnahmen bitten, nicht namentlich in den entsprechenden Stellungnahmen und als Quelle der Information nennen. Warum? Wegen der bösen Anti-Genderisten. …


Ergänzung 16.10.2018:

http://www.freiewelt.net/nachricht/ungarn-verabschiedet-sich-von-den-gender-studies-10075963/ (16.10.):

… Es war mehrfach angekündigt worden, nun sollen den Ankündigungen Taten folgen: Ungarn will die umstrittenen »Gender Studies« über Bord werfen. Niemand brauche solche Fächer, finden der ungarische Präsident Viktor Orbán und sein Ministerpräsident Zsolt Semjén. Der Erlass zur Abschaffung der »Gender Studies« ist jetzt unterzeichnet. Vom ökonomischen Standpunkt sei das Fach nicht rational begründet, heißt es.

Bereits im August hatte die Regierung in Budapest angekündigt, die »Gender Studies« abschaffen zu wollen, wie die »Freie Welt« berichtet hat. Auch in Bulgarien will man nach dem Vorbild Ungarns die »Gender Studies« abschaffen.

Verschiedene linksideologische Wissenschaftler kritisierten diese Maßnahme und bedauern die Einschränkung der Forschungsfreiheit. Was diese Wissenschaftler nicht erwähnen: Die Steuerzahler fragt auch keiner, ob sinnfreie Fächer mit Steuergeldern bezahlt werden oder nicht. …

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