Vorbildliche Familienpolitik in Ungarn

Alexander Markovics: https://www.info-direkt.eu/2018/10/28/ungarn-geburtenrate-steigt-dank-familienfreundlicher-politik/:

Ganz Europa leidet unter einem Rückgang der Geburten bei autochthonen Europäern. Langfristig bedroht diese Entwicklung den Bestand unserer Völker und des sozialen Gefüges. Doch in Ungarn deutet sich eine Tendenzwende an. Die neue Familienpolitik führt zu einem Anstieg der Geburten bei verheirateten Frauen.

… Wie eine Studie von Lyman Stone, Mitarbeiter am US-amerikanischen „Institute for Family Studies“, nachwies, ist es in Ungarn unter der Regierung Orbán zu einem Anstieg der Geburten bei verheirateten Frauen gekommen. Gleichzeitig ist ein Anstieg der Heiraten in Ungarn zu verzeichnen. Wird diese Politik fortgesetzt, ist auf lange Sicht mit einem Anstieg der Geburten in Ungarn insgesamt zu rechnen.

… Orbáns Ungarn hat 2015 großzügige Förderungen für kinderreiche Familien eingeführt. Das Programm wird als Familien-Behausungs-Förderungsprogramm (auf ungarisch: CSOK) betitelt. Ein verheiratetes Paar mit mindestens drei Kindern erhält 50.000 bis 80.000 US-Dollar beim Kauf eines neuen Hauses, während ein Paar mit zwei Kindern zwischen 18.000 und 35.000 Dollar erhält. Angesichts eines ungarischen Durchschnittseinkommens von 11.000 bis 15.000 Dollar jährlich handelt es sich hierbei um eine beträchtliche Finanzspritze. Der wichtigste Effekt dieser Maßnahme ist die Förderung der Ehe, welche die wichtigste Basis für stabile und kinderreiche Familien darstellt. …


Ergänzung 12.11.2018:

http://civitas-institut.online/?p=295 Familienpolitik: Vorbild Ungarn (12.11.):

Das Ziel ist, daß Ungarn bis 2030 aus eigener Kraft eine Geburtenrate von 2,1 Kindern pro Frau erreicht – das ist das „Bestandserhaltungsniveau“ und sichert so ganz „nebenher“ auch die kulturelle Identität des Landes.

Die Zahlen zeigen, daß Orbáns Ungarn auf dem richtigen Weg ist. Orbán ist seit 2010 (wieder) an der Macht, und in dieser Zeit ist die Geburtenrate von 1,26 auf 1,5 Kinder pro Frau gestiegen. Die Zahl der Kindestötungen im Mutterleib sank von 2010 bis 2017 von 40.449 auf 28.500, die Scheidungsrate um knapp ein Viertel, und die Zahl der Eheschließungen stieg um immerhin 42 Prozent.

So ist das, wenn ein Volk an seine Zukunft glaubt und eine Regierung hat, die es nicht nur darin bestärkt, sondern ganz aktiv etwas für die Zukunft des eigenen Volkes tut. …


http://www.freiewelt.net/nachricht/in-ungarn-werden-wieder-mehr-kinder-geboren-10076216/ (12.11.):

… Statt auf Einwanderung, erklärte Staatssekretärin Katarin Novák, wolle man in Ungarn auf die »eigenen Ressourcen« zurückgreifen, um der negativen demographischen Tendenzen Herr zu werden. Zugleich wolle man auch ein Signal an Brüssel senden, denn »die Erneuerung Europas ist ohne die Stärkung von Familien undenkbar«, so Novák. »Ungarn will keine Einwanderung und auch nicht den Austausch seiner Bevölkerung.« …


Ergänzung 10.01.2019:

https://www.i-daf.org/aktuelles/aktuelles-einzelansicht/archiv/2019/01/10/artikel/ostmitteleuropa-familienpolitik-statt-willkommenspolitik-fuer-immigranten.html:

… In Ungarn war die Geburtenentwicklung  lange Zeit besonders ungünstig, das gilt auch für die Regionen der Nachbarländer (z. B. der Südslowakei), wo überwiegend Ungarn leben. Erklärtes Ziel der Orbán-Regierung ist es, die ungarische Nation zu erhalten, die sich über Sprache, Kultur und eben auch über Abstammung definiert (5). Aus dieser Grundhaltung heraus lehnt die Orbán-Regierung  auch den „Migrationspakt“ der Vereinten Nationen ab. Sie sieht in der dort vertretenen einseitig positiven Sicht der Migration eine Gefahr für die Souveränität Ungarns. Dass die nationale Souveränität gerade Ländern wie Ungarn und Polen besonders wichtig ist, die lange unter kommunistischer Fremdherrschaft gelitten haben, kann eigentlich niemand wundern. Das in deutschen Medien üblich gewordene Ostmitteleuropa-Bashing  dagegen zeugt von Geschichtsvergessenheit. …

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