US midterm elections 2018

http://www.freiewelt.net/nachricht/geteilte-freude-bei-midterm-wahlen-in-den-usa-10076176/ (11.7.):

… Bei den Midterm-Wahlen in den USA zeigt sich ein geteiltes Ergebnis. Während die Demokraten im Repräsentantenhaus Einfluss gewinnen, bleibt der Senat in Händen der Republikaner. Die Partei von Donald Trump konnte [da] nach aktuellem Auszählungsstand Sitze dazugewinnen. Das galt schon im Vorfeld als wahrscheinlich, da 26 der nach vier Jahren neu zu vergebenden 35 Sitze bisher in demokratischer Hand waren, nur neun bei den Republikanern. …

Im künftigen Senat dürften unter den 100 Mitgliedern 55 Republikaner 43 oppositionellen Demokraten gegenübersitzen. Zudem gibt es zwei unabhängige Mandatsträger.

Wie sich genau die Mehrheiten im 435 Sitze zählenden Repräsentantenhaus abbilden, ist noch nicht endgültig klar, aber nach letztem Auszählungsstand werden die Demokraten circa 35 Sitze dazugewinnen. Nötig für eine Mehrheit war der Zugewinn von 23 Sitzen. Nach Stand 9.15 Uhr teilt sich die Kammer in 193 Republikaner und 218 Demokraten auf. Die Demokraten haben damit nach acht Jahren in der anderen Kammer, dem Repräsentantenhaus, wieder das Sagen und können bei Gesetzesvorhaben ein gewichtiges Wort mitreden. Sie dürfen mit ihrer Mehrheit Aussagen erzwingen und sich interne Papiere vorlegen lassen. …


Ergänzung:

Thorsten Brückner: https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2018/ein-unentschieden-mit-dem-trump-leben-kann/ (7.11.):

Die Präsidentschaftswahl 2016 war ein schwarzer Abend für die Demoskopen. …

Die Zwischenwahlen 2018 waren somit vor allem auch die große Rehabilitation der Demoskopen-Zunft. Zwar lagen sie in manchen Senats- und Gouverneursrennen teilweise deutlich daneben. Aber der allgemeine Trend bestätigte sich in der Wahlnacht: Das Repräsentantenhaus wird zum ersten Mal seit 2010 wieder in den Händen der Demokraten sein.

… Überraschend kommt das nicht. Im Durchschnitt verliert die Partei des Präsidenten bei Zwischenwahlen 29 Sitze. Auch wenn es absehbar bei dieser Wahl noch der ein oder andere Sitz mehr werden könnte, den die Republikaner abgeben müssen: Von einer „blauen Welle“, wie die Demokraten im Vorfeld frohlockt haben, kann keine Rede sein. …


https://philosophia-perennis.com/2018/11/07/midterm-elections-amerikaner-sprechen-der-erfolgreichen-politik-trumps-ihre-anerkennung-aus/:

Der einheimische Blätterbald ist empört. Zum zweiten Mal seit zwei Jahren haben die US-amerikanischen Wähler nicht so abgestimmt, wie deutsche Qualitätsjournalisten dies von ihnen erwartet hatten. Der herbeigeschriebene GAU für Trump blieb aus. Ein Gastbeitrag von Daniel Matissek

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