Ungarn fördert die Familie

https://www.kleinezeitung.at/politik/eu/5577339/Vor-der-EUWahl_Orban-will-ungarische-Babys-kuendigt Vor der EU-Wahl: Orbán will „ungarische Babys“, kündigt massive Familienförderung an (10.2.):

… Mit familienfreundlichen, aber auch fremden- und EU-feindlichen Tönen hat Ungarns Regierungschef Viktor Orbán seine Anhänger am Wochenende auf die Europawahl Ende Mai eingestimmt. „Im Vorfeld der europäischen Wahlen hat Europa erneut den Punkt erreicht, an dem wir unsere ungarische Identität, unser christliches Erbe verteidigen müssen“, sagte Orbán am Sonntagabend in seiner jährlichen Rede zur Lage der Nation vor geladenen Gästen in Budapest.

Als „Ungarns Antwort“ auf den Bevölkerungsschwund im Land kündigte Orbán am Sonntag einen Sieben-Punkte-Plan mit weiteren familienpolitischen Maßnahmen an. So sollen Mütter mit mindestens vier Kindern lebenslang von der Einkommensteuer befreit und bis 2022 für jedes Kind ein Kindergarten-Platz geschaffen werden. Außerdem sollen Großeltern, die ihre Enkel betreuen, finanzielle Unterstützung vom Staat erhalten.

… Zu den angekündigten Maßnahmen gehört, dass jede Frau unter 40, die zum ersten Mal heiratet, einen Kredit in Höhe von zehn Millionen Forint (31.417 Euro) zur freien Verwendung gewährt bekommt. Die Rückzahlung des Kredits wird bei der Geburt des ersten Kindes drei Jahre lang ausgesetzt. Nach dem zweiten Kind wird ein Drittel des Kredits, nach dem dritten der gesamte Kredit erlassen. …


Ergänzung 12.02.2019:

Andreas Becker: https://katholisches.info/2019/02/12/ungarns-regierung-foerdert-geburten-nicht-einwanderung/:

… Die ungarische Regierung beobachtet ebenso die Politik der westlichen Regierungen, die ihr als abschreckendes Beispiel dient, weil sie die Völker in die Geriatrie führt und durch Masseneinwanderung irreversibel umbaut. …


Ansprache im Volltext:
http://www.miniszterelnok.hu/viktor-orbans-rede-zur-lage-der-nation/ (10.2.)


Ergänzung 23.02.2019:

https://conservo.wordpress.com/2019/02/23/ungarn-lieben-kinder-und-tun-viel-mehr-dafuer/:

… „Wir Ungarn lieben Kinder“

Dieser Satz ist das Kernstück der kürzlichen Rede zur Lage der Nation von Ministerpräsident Viktor Orbán. Ein Programm zur massiven Förderung von ungarischen Familien steht im Mittelpunkt dieser Bemühungen. Die „Budapester Zeitung“ unterhielt sich mit Familienstaatssekretärin Katalin Novák über weitere Details der vorgestellten Maßnahmen.

Wie viele Zuwendungen erhalten Familien zusammen mit dem jetzt verkündeten Aktionsplan zum Schutz der Familien im Durchschnitt? …


Ergänzung 25.02.2019:

https://www.budapester.hu/2019/02/24/wir-ungarn-lieben-kinder:

Kernstück der kürzlichen Rede zur Lage der Nation von Ministerpräsident Viktor Orbán war ein Programm zur massiven Förderung von ungarischen Familien. Wir unterhielten uns mit Familienstaatssekretärin Katalin Novák über weitere Details der vorgestellten Maßnahmen. …


http://unser-mitteleuropa.com/2019/02/16/schwedens-regierung-kritisiert-ungarn-fuer-familienpolitik/:

Annika Strandhäll, die schwedische Sozialministerin, sagte in einem Tweet, dass die „alarmierende“ Politik Ungarns „nach den Dreißigern riecht“. …


https://www.unzensuriert.at/content/0029030-Nach-Nazi-Vergleich-Orban-Stellvertreter-nennt-schwedische-Ministerin-krankes Geschöpf“ (22.2.):

Die schwedische Ministerin Annika Strandhäll attackierte Ungarn am 12. Februar mit einem Nazi-Vergleich. Sie schrieb auf Twitter, dass die ungarische Familienpolitik nach den 30er Jahren rieche (unzensuriert berichtete). Dass sie sich auf das Deutschland der 30er Jahre bezieht, geht aus einem Zeitungskommentar hervor, den sie ihrem Tweet hinzufügte.

Aus Ungarn kamen deutliche Worte der Zurückweisung. Außenminister Péter Szijjártó und Staatssekretärin Katalin Novák kritisierten die Worte der Schwedin als unangemessen und unhöflich, Novák forderte in einem offenen Brief eine Entschuldigung. Der schwedische Botschafter in Budapest wurde einbestellt.

… Nun reagierte ein weiterer hochrangiger ungarischer Politiker mit noch härteren Worten. Zsolt Semjén, Vorsitzender der KDNP (Christdemokratische Volkspartei) und Stellvertreter Viktor Orbáns, bezeichnete Annika Strandhäll in einer Fernsehsendung als „armes, krankes Geschöpf“. Ihre Äußerungen über Ungarns Familienpolitik seien „krank“ sowie „die Abnormität schlechthin“. …

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