München 23.2.: Symposium »Elternrecht versus Staat: Wohin führen „Kinderrechte“ im Grundgesetz?«

https://demofueralle.blog/2019/02/13/symposium-am-23-feb-2019-in-muenchen-elternrecht-versus-staat-wohin-fuehren-kinderrechte-im-grundgesetz/:

Bis Ende 2019 will die regierende Große Koalition einen Gesetzesentwurf über die Aufnahme von „Kinderrechten“ ins Grundgesetz vorlegen. Damit würde eine alte Forderung der politischen Linken verwirklicht, die seit langem darauf zielt, das Elternrecht (Art. 6 GG), das ein Abwehrrecht gegenüber dem Staat ist, zu neutralisieren.

Aber noch ist Zeit, das Vorhaben genau zu prüfen. Das Aktionsbündnis für Ehe & Familie – DemoFürAlle veranstaltet deshalb gemeinsam mit CitizenGO und in Medienpartnerschaft mit Die Tagespost und JF-TV für interessierte Bürger, Politiker und die Öffentlichkeit ein Symposium »Elternrecht versus Staat: Wohin führen „Kinderrechte“ im Grundgesetz?«.

Samstag, den 23. Februar 2019, von 11–18 Uhr in München (Die Tagungsadresse wird den Teilnehmern kurzfristig bekannt gegeben.) …

http://civitas-institut.online/?p=597 Symposium „Elternrecht versus Staat: Wohin führen ‚Kinderrechte‘ im Grundgesetz? (19.2.):

Anmeldung ist bis 21. Feb. erforderlich
Weil solche Kongresse nicht mehr ohne Störaktionen der linken Demokratieschützer stattfinden können, wird die genaue Tagungsadresse in München erst kurz vor der Veranstaltung per Mail an alle bestätigten Teilnehmer bekannt geben.

Programm

  • Prof. Dr. Jörg Benedict, Rechtswissenschaftler:
    Die Aufnahme von „Kinderrechten“ ins Grundgesetz und die zukünftigen Auswirkungen
  • Dr. Elke Müller-Nehring, Kinderpsychiaterin und Kindergartengründerin:
    Kinderrechte-Bewegung und Partizipation in der aktuellen KiTa-Pädagogik.
  • Prof. Dr. Thomas Stark, Philosoph:
    Elternrecht – ein unverhandelbares Naturrecht
  • Laurence Wilkinson, Vertreter von  Alliance Defending Freedom International:
    Aktuelle Fälle von Elternrechtsverletzungen in Europa.
  • Podiumsdiskussion, moderiert von Klaus Kelle:
    Elternverantwortung heute – Lust oder Last? …

Ergänzung:

https://demofueralle.blog/2019/02/18/warum-wir-das-elternrecht-kraftvoll-verteidigen-muessen/:

Das grundgesetzlich geschützte Recht der Eltern, ihre Kinder selbst zu erziehen und zu pflegen, wird schon seit vielen Jahren Stück für Stück ausgehebelt. Einmal schränkt ein neues Gesetz das Elternrecht weiter ein, ein andermal wird es vom Verfassungsgericht zurückgedrängt – z.B. bei der schulischen Sexualerziehung. Aber immer noch steht es da, schwarz auf weiß, in unserem 1949 klug verfassten Grundgesetz, als Zeugnis einer immergültigen Wahrheit, Artikel 6, Abs. 2: „Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht.“ …



Ergänzung 25.02.2019:

https://www.youtube.com/watch?v=53FFUfk5yW0 Nebelkerze Kinderrechte: Angriff auf das Elternrecht (JF-TV Reportage) (25.2.  13 min)


Ergänzung 26.02.2019:

http://kath.net/news/67065 Das Elternrecht ist unverhandelbar (26.2.):

Erfolgreiches Symposium der DemoFürAlle in München

München (kath.net/pm) Das Aktionsbündnis für Ehe & Familie – DemoFürAlle und die Petitionsplattform CitizenGO haben in München das Symposium „Elternrecht versus Staat: Wohin führen ‚Kinderrechte‘ im Grundgesetz?“ veranstaltet«. Die Tagung wurde von Hedwig von Beverfoerde moderiert. In drei Vorträgen, einem Interview und einer Podiumsdiskussion erfuhren die fast 400 Teilnehmer, warum die geplante Aufnahme von „Kinderrechten“ ins Grundgesetz eine weitere Gefahr für das Elternrecht darstellt und warum dieses unbedingt verteidigt werden muss.

In seinem Eröffnungsvortrag erteilte der Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Jörg Benedict dem politischen Vorhaben, „Kinderrechte“ ins Grundgesetz aufzunehmen, eine eindeutige Absage: „Der Schutz der Kinder ist durch das Grundgesetz hinreichend vorhanden. Es besteht keine Schutzlücke.“ …


https://demofueralle.blog/2019/02/26/kinderrechte-das-elternrecht-ist-unverhandelbar-erfolgreiches-symposium-in-muenchen/:

Mit unserem erfolgreichen Symposium »Elternrecht versus Staat: Wohin führen „Kinderrechte“ im Grundgesetz?« am 23. Februar in München haben wir das Thema Elternrecht neu gesetzt. Fast 400 Teilnehmer aus ganz Deutschland versammelten sich am vergangenen Samstag in der Wappenhalle München zu drei Vorträgen und zwei Podiumsgesprächen. Neben den inhaltlichen Programmpunkten boten sich ihnen zahlreiche Möglichkeiten zum Gespräch und Austausch, am Buffet, an den Infoständen und Büchertischen. Von dem Häufchen Gegenprotestler auf dem Vorplatz, das aus zwölf (!) Linken bestand, ließ sich dabei niemand stören. …


Ergänzung 13.03.2019:

https://demofueralle.blog/2019/03/13/staatsrechtler-andreas-haratsch-besonderen-schutz-erfahren-kinder-nicht-zuletzt-durch-art-6-gg/:

Der Staatsrechtler Prof. Dr. Andreas Haratsch hält in seiner juristischen Stellungnahme zu den Gesetzesentwürfen zur Aufnahme von „Kinderrechten“ ins Grundgesetz von 2013 fest, „dass keine grundrechtliche Schutzlücke besteht. Das Grundgesetz gewährleistet auch die Grundrechte von Kindern. Dies ist ständige Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts.“

Prof. Dr. Andreas Haratsch ist Inhaber des Lehrstuhls für Deutsches und Europäisches Verfassungs- und Verwaltungsrecht sowie Völkerrecht der FernUniversität in Hagen und Direktor des dortigen Dimitris-Tsatsos-Instituts für Europäische Verfassungswissenschaften. Er veröffentlichte im Rahmen der Anhörung des Rechtsausschusses des Deutschen Bundestags am 26. Juni 2013 eine sechsseitige Stellungnahme zu den damaligen Gesetzesentwürfen zur Verankerung von „Kinderrechten“ im Grundgesetz.

Laut Andreas Haratsch ist durch diese Entwürfe „zu befürchten, dass eine Segmentierung des Grundrechtsschutzes eintreten wird und eine Schwächung des Elternrechts verbunden mit einer Stärkung des staatlichen Wächteramtes die Folge derartiger Grundgesetzänderungen sein werden“ (Seite 2). Haratsch stellt klar, dass das Grundgesetz unabhängig vom Alter Kindern alle Grundrechte gewährleistet und zusätzlich durch den sechsten Artikel geschützt werden (Seite 3): …


https://demofueralle.blog/2019/03/07/staatsrechtler-bernd-grzeszick-keine-schutzluecken-fuer-kinder-im-grundgesetz/:

In seiner juristischen Stellungnahme zu den Gesetzesentwürfen zur Aufnahme von „Kinderrechten“ ins Grundgesetz von 2013 stellte der Staatsrechtler Prof. Dr. Bernd Grzeszick fest: „Auf der Ebene der Verfassung bestehen deshalb keine grundsätzlichen Schutzlücken; eine Verfassungsänderung ist nicht geboten.“ …


Ergänzung 15.03.2019:

https://demofueralle.blog/2019/03/15/staatsrechtler-christian-hillgruber-grundgesetzaenderung-fuer-effektiven-kinderschutz-nicht-noetig/:

Zur Aufnahme von „Kinderrechten“ ins Grundgesetz sagt der Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Christian Hillgruber in seiner Stellungnahme von 2013, „eine personelle Beschränkung von Grundrechten nach anderen Kriterien ist dem Grundgesetz jedoch unbekannt. Damit sind bereits auf Basis geltenden Verfassungsrechts Kinder umfassend grundrechtsfähig“ (Seite 2). …


Ergänzung 24.03.2019:

https://demofueralle.blog/2019/03/19/verfassungsrechtler-gregor-kirchhof-jedes-kind-wird-durch-die-grundrechte-umfassend-geschuetzt/

https://demofueralle.blog/2019/03/19/verwaltungsrechtlerin-uta-hildebrandt-von-geburt-an-sind-kinder-somit-eigenstaendige-grundrechtstraeger/

https://demofueralle.blog/2019/03/20/verfassungsrechtlerin-friederike-wapler-grundgesetz-wird-im-hinblick-auf-die-rechte-des-kindes-stark-unterschaetzt/

https://demofueralle.blog/2019/03/21/staatsrechtler-matthias-jestaedt-grundgesetz-gewaehrleistet-selbstverstaendlich-kindern-saemtliche-grundrechte/

https://demofueralle.blog/2019/03/22/rechtsanwalt-reinhard-wiesner-kinder-sind-von-geburt-an-subjekt-der-verfassung/


Ergänzung 04.04.2019:

https://demofueralle.blog/2019/03/25/verfassungsrechtler-gregor-kirchhof-der-zentrale-ort-fuer-die-entwicklung-des-kindes-ist-die-familie/:

In einem juristischen Aufsatz von 2018 erklärt Prof. Dr. Gregor Kirchhof, „dass eine Grundgesetzänderung zugunsten von Kindern nicht notwendig ist, vielmehr Gefahr läuft, das geltende Schutzsystem zu schwächen“. …

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Eine Antwort zu München 23.2.: Symposium »Elternrecht versus Staat: Wohin führen „Kinderrechte“ im Grundgesetz?«

  1. eine Mutter schreibt:

    Die ewig gleichen Fragen in diesem Dünkelland: Ist Deutschland kinderfeindlich?
    https://www.idea.de/gesellschaft/detail/ist-deutschland-kinderfeindlich-108197.html
    Ist Deutschland mütterfeindlich?
    https://www.n-tv.de/panorama/Der-Begriff-Hausfrau-hat-gelitten-article20838551.html
    Aktuell begegnete mir als Mutter eines Kindes mit Trisomie dieser Kommentar in Zusammenhängen, die „Alternativen“ sein wollen :
    # Nieder mit dem ‚Down … (nomen est omen) Syndrom‘! „Wasserköpfe“ …. hieß das früher mal ….#

    Nachdem dort schon kinderreiche „Hausfrauen“ als Schmarotzer, die sich vom Partner aushalten lassen, bezeichnet wurden, kann ich dieser verstaubten 20-und 50er Jahre Denke nur attestieren, denen welche die vorhandenen Kinder offenbar nichts wert, aber denen diese immer noch nicht genug sind:
    Was glaubst du wohl, guter Mann, weshalb ich etliche meiner Zähne nach den Schwangerschaften und Stillzeiten eingebüßt habe? Weshalb ich neben Knochenbrüchen, Autoimmunerkrankungen und Osteoporose nun meine finanziellen Substanzen angehen müßte (und den Kindern, die in diesem Lande ohne Vit. B nur mickrige Chancen haben (mit Post-Freikirchen-fast-Sozialisation-„Dachschaden“) die Unterstützung wegfrühstücken müßte, um Brücken und Kronen instand zu setzen?! Darüber können Kinderlose Reisegrafen und Immo-Investoren nur müde lachen.
    Hauptsache, die Oberhäupter erhalten ihre Schnitzel!

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