Terroranschlag auf Moscheen in Christchurch

http://www.freiewelt.net/nachricht/49-tote-bei-terroranschlag-in-neuseeland-10077321/ (15.3.):

In Christchurch (Neuseeland) wurden 49 Menschen bei einem Terroranschlag auf zwei Moscheen getötet. Dringend der Tat verdächtig ist Brenton Tarrant. Vor der Tat stellte er sein Manifest ins Netz. Darin träumt er von einem »antiimperialistischen, grünen, nationalen Sozialismus«.

… Für Neuseeland ist es der schlimmste Terrorakt in der Geschichte des Landes. …

… Noch sind die Hintergründe der Tat nicht völlig klar. Auch besteht die Möglichkeit, dass mehrere Personen an den Angriffen beteiligt waren. Drei weitere Personen wurden zwischenzeitlich in Haft genommen. Allerdings vermelden die deutschen Medien, dass es sich bei dem Täter, trotz des klar sozialistischen und linksextremen Wortlaut des Manifestes, um einen Rechtsextremisten handelt. …

https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2019/attentaeter-von-christchurch-wollte-buergerkrieg-entfachen/ (15.3.):

CHRISTCHURCH. Mehrere Stunden nach dem Attentat auf zwei Moscheen im neuseeländischen Christchurch werden immer mehr Details über die Motivation des Hauptattentäters, Brenton Tarrant, bekannt. In einem Manifest hat der 28 Jahre alte Schütze, der am Freitag 49 Moslems tötete, Einblick in seine Weltanschauung gegeben. …

http://civitas-institut.online/?p=661 Christchurch – das gefundene Fressen (16.3.):

Ist es wirklich nötig, zu sagen, daß Attentate zu verurteilen sind, egal, von welcher Seite und gegen wen sie verbrochen werden? Das ist doch eine jener Selbstverständlichkeiten, über die ein Christ noch nicht einmal reden muß. Da gibt es aber mächtige Institutionen in dieser Gesellschaft, die perfekt orwellsches Zwiedenken beherrschen: „nicht verallgemeinern“, heißt es dann, wenn notorische Bevölkerungsgruppen tätig wurden, „nicht instrumentalisieren“, nicht Wasser auf die Mühlen von „Rechtspopulisten“ gießen. …


Ergänzung:

Micha Dinnebin: http://www.freiewelt.net/blog/brenton-tarrant-der-antiimperialistische-gruene-sozialistische-rechtsextremist-10077328/ (16.3.):

… Mutmaßlich hat Tarrant den Anschlag wegen seines Hasses auf Moslems ausgeübt. Deswegen wird er von den deutschen Medien als Rechtsextremist dargestellt. Allerdings gibt es da einige Aspekte in Tarrants Eigendarstellung, die dem elementar widersprechen.

… Tarrant hat sich in seinem Manifest sowohl selbst beschrieben wie auch seine Träume definiert. Die ideale Zukunft aus seiner Sicht sei ein „antiimperialistischer, grüner, nationaler Sozialismus“. Wirft man einen Blick auf diese vier Aspekte, so kann man bei neutraler Bewertung dieser Begriffe nicht umhinkommen, als drei von ihnen eindeutig dem politisch linken Spektrum zuzuordnen.

  1. Der Antiimperialismus ist … ein Kampfbegriff der extremen Linken. Das dürfte selbst den deutschen Medien klar sein.
  2. Die Grünen sind, auch über die deutschen Staatsgrenzen hinaus, eine eindeutig links orientierte Partei; egal, in welches Land man schaut. …
  3. Tarrants bekennende nationale Ausrichtung ist hingegen definitiv dem politisch rechten Lager zuzuordnen.
  4. Der vierte Aspekt, der Sozialismus, ist … im althergebrachten politischen Spektrum sehr weit links anzuordnen. …

Drei von vier Parametern also sprechen für einen Täter, der politisch sehr weit links steht. Dennoch machen die deutschen Medien ihn zu einem Rechtsextremisten. Sie assoziieren „nationaler Sozialismus“ gleich mit „rechtsextrem“. Das ist zu kurz gedacht, zu wenig recherchiert und einfach nur falsch.

… Anders, als es die deutschen Medien verbreiten, gibt es also einen linken nationalen Sozialismus. Auf den beruft sich Tarrant in seinem Manifest. Ergo ist er kein Rechtsextremist. Er ist möglicherweise ein religiöser Fanatiker, aber ganz sicher kein Rechtsextremist. Da können die Medien das noch so oft verbreiten – die Behauptung ist und bleibt falsch. …


Jürgen Liminski: https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2019/islamophile-empoerung-ist-zu-wenig/ (16.3.):

Es gibt islamischen Terror, linksextremen Terror und rechtsextremen Terror. In Neuseeland hat ein Terrorist zugeschlagen, der sich selbst in einem Manifest als ethno-nationalistischen Öko-Faschisten und Verächter der Konservativen bezeichnet. Aber ein Vergleich verbietet sich – schon aus Achtung für die Würde der Opfer, ganz gleich welcher Religion oder Rasse, welchen Geschlechts oder welcher Herkunft sie sind. …


Ergänzung 17.03.2019:

Fragolin: http://lepenseur-lepenseur.blogspot.com/2019/03/die-eskalationsspirale-dreht-sich.html (16.3.):

Es ist erstaunlich, mit welcher Freude und welchem Genuss linksradikale Kreise jetzt den angeblich „Rechtsextremen“ von Christchurch feiern, weil er doch beweist, dass alle, ausnahmslos und generalisierend, die nicht stramm mit der linken Backe an der Wand kleben oder es sogar wagen, den Islam als Einzig Wahre Friedensbringende Religion nicht jubelnd zu feiern, finsterste Mordsgesellen und Brüder im Geiste eines Massenmörders sind. (Differenzierung fordert man nur von anderen, selbst ist man dazu nicht gewillt und in der Lage.) …


https://www.andreas-unterberger.at/2019/03/die-dümmstmögliche-antwort/ (15.3.):

Nein, nein, nein: Terror gegen Moscheen kann niemals die richtige Antwort sein auf den Terror gegen Synagogen, katholische Kirchen, koptische Gotteshäuser, Weihnachtsmärkte oder israelische Städte. Das sind genauso schwere Verbrechen, die mit aller Deutlichkeit verurteilt werden müssen. …


https://philosophia-perennis.com/2019/03/17/christchurch-die-instrumentalisierer-vollenden-das-werk-des-moerders/:

Der Anschlag in Christchurch hat weltweit Entsetzen und Trauer ausgelöst. Schon wenige Stunden nach der Tat wurde das entsetzliche Geschehen von einigen Politikern schamlos für ihre eigene politische Agenda missbraucht. Besonders tat sich auch hier wieder Sawsan Chebli hervor.

Aber auch die ARD ist in etwas versteckterer Version dabei, wenn die „Tagesschau“ im Hinblick auf das vor der Tat verbreitete Bekennerschreiben des Attentäters von einem „rechtsextremen Manifest“ spricht. Dushan Wegner hat das „Manifest“ mit der ihm eigenen Sorgfalt analysiert und kommt zu einem wesentlich zutreffenderen Ergebnis:

… „Wenn man das Manifest als authentisch betrachtet (was diverse Medien tun, mir ist bislang kein Widerspruch bekannt), dann ist der Terrorist von Christchurch ein rassistischer Anti-Demokrat, der politische Ziele mit Hilfe brutaler Gewalt durchsetzen will; zudem ist er einer, der genau versteht, wie politische Debatten im Empörungszeitalter funktionieren. Wer Zitate aus dem Manifest nutzt, um auf den politischen Gegner einzuschlagen und die Spaltung der Gesellschaft voranzutreiben, der vollendet ein Stück weit das eigentliche Werk des Mörders. …


http://lepenseur-lepenseur.blogspot.com/2019/03/zum-anschlag-in-christchurch.html (17.3.):

… Das derzeitige Medien-Tamtam ist allerdings auch eine Bestätigung der alten Journalisten-Weisheit, dass die Titelzeile »Hund beißt Mann« getrost zu vergessen ist, wogegen »Mann beißt Hund« einen echten Knüller darstellt. Unzählige mitsamt darin befindlicher Christen angezündete oder zerbombte Kirchen in Pakistan, Ägypten, Irak oder Indonesien sind halt nichts Neues. Das hat der Islam schon immer so gemacht: Eine Blutspur zieht sich seit den Anfängen in Arabien bis heute (bspw. im sogen. »Islamischen Staat«) durch die Geschichte — was ist also daran der Neuigkeitswert? Das ist ja etwa so, wie wenn man mit einem Bericht über die gesundheitlichen Nachteile von Übergewicht punkten wollte. Ja, wissen wir doch längst — abgehakt! …


kewil: http://www.pi-news.net/2019/03/113-islamische-terrorattacken-in-den-letzten-30-tagen/ (16.3.):

… Die Medien berichten zu Recht ausführlich über diesen schrecklichen Amoklauf am anderen Ende der Welt. Trotzdem würden wir uns wünschen, dass dieselben Medien mit gleicher Aufmerksamkeit auch die permanente Blutspur des Islams verfolgen:

Allein in den letzten 30 Tagen gab es 113 islamische Terrorattacken in 20 Ländern. Dabei wurden 813 Personen ermordet und 818 verletzt. Medienecho hierzulande gering bis nichts.

Die höchst verdienstvolle amerikanische Internetseite thereligionofpeace.com zählt von 9/11 bis heute exakt 34.725 islamische Terroranschläge. Die Zahl der vom Islam dabei Ermordeten geht in die Hunderttausende. …


Ergänzung 18.03.2019:

https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2019/reaktion-auf-christchurch-neuseeland-will-waffenrecht-verschaerfen/ (18.3.):

WELLINGTON. Die Premierministerin von Neuseeland, Jacinda Ardern, hat nach dem Terroranschlag von Christchurch eine Verschärfung des Waffenrechts angekündigt. Neue strengere Regeln sollen „so schnell wie möglich“ in Kraft treten, sagte sie laut einem Bericht der Nachrichtenagentur dpa. …


https://philosophia-perennis.com/2019/03/18/christchurch-das-schweigen-der-afd-und-der-laerm-des-linken-mainstreams/:

Dass Politiker der AfD auf den Terroranschlag in Christchurch zurückhaltend und mit zeitlichem Abstand reagiert haben, kann nur jemandem skandalös erscheinen, der im ideologischen Zug linker Rassisten mitfährt – und sich von dort aus ein Urteil bildet. Ein Gastbeitrag von Stephan Eissler …


http://civitas-institut.online/?p=675 Falsche Täter, falsche Opfer – und nicht in Neuseeland (18.3.):

Die Opfer sind Christen.

Die Opfer sind Schwarze, in Afrika, irgendwo im Nirgendwo von Nigeria.

Also ist es völlig schnuppe. …


https://alexandrabader.wordpress.com/2019/03/17/ist-christchurch-ueberall/


http://lepenseur-lepenseur.blogspot.com/2019/03/ei-warum-ei-darum.html (18.3.):

NZ: Zehn Jahre Haft für Anschauen von Terror-Video / ZeroHedge gesperrt

Neuseeland ergreift drastische Zensur-Maßnahmen: Wer das Terror-Video von Christchurch anschaut oder weiterverbreitet, dem drohen zehn Jahre Haft. – ZeroHedge.com wurde gesperrt. – Auch diverse Social Media nicht erreichbar. …

Ei, warum? Könnte es sein, daß das angebliche »Terror-Video von Christchurch« … ähm … nun, wie sagt man dazu? Vielleicht das: …


Ergänzung 19.03.2019:

https://www.tagesstimme.com/2019/03/19/nach-attentat-in-christchurch-islamischer-staat-will-vergeltung/:

Wenige Tage nach der unfassbaren Tat eines 28‐jährigen Australiers, der bei einem Anschlag auf zwei Moscheen etwa 50 Menschen tötete, kommt die Ankündigung der Terrormiliz, zurückschlagen zu wollen.

… Während das Motiv des Todesschützen Brenton Tarrant (28) weitestgehend klar scheint, kommen gleichzeitig immer mehr pikante Details ans Tageslicht. Diese betreffen die Al‐Nuhr‐Moschee, jenes Gotteshaus, in dem die meisten Todesopfer zu beklagen waren, darunter auch mehrere Kinder.

Wie ein nur mehr in einem Netzabbild verfügbarer Artikel aus dem Jahr 2014 behauptet, sollen sich just in dieser Moschee zwei im Jemen getötete Neuseeländer zu Islamisten radikalisiert haben. Ob dieser Umstand dem Todesschützen geläufig war oder gar seine Auswahl beeinflusste, ist allerdings nicht bekannt. …


Ergänzung 20.03.2019:

https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2019/nach-erdogans-aussagen-neuseeland-sucht-klaerendes-gespraech/ (20.3.):

WELLINGTON. Neuseelands Außenminister Winston Peters hat angekündigt, den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan während eines Türkeibesuchs mit dessen Aussagen zum Terroranschlag von Christchurch und dem Ersten Weltkrieg zu konfrontieren. Erdogan hatte die Todesstrafe für den mutmaßlichen Attentäter gefordert und während einer Gedenkfeier an die Schlacht von Gallipoli im Ersten Weltkrieg neuseeländische und australische Soldaten verunglimpft, meldet die Nachrichtenagentur dpa. …


Ergänzung 21.03.2019:

https://philosophia-perennis.com/2019/03/21/im-morast-des-zynismus/:

Der Massenmord von Christchurch wird hemmungslos politisch missbraucht

Die wahren „Instrumentalisierer“ laufen zur Hochform auf. Es wird sichtbar, wie verroht und zynisch die Terrordebatte geführt wird. Ein Gastbeitrag von Hans Heckel

Der Massenmord eines 28-jährigen Australiers an 50 muslimischen Gläubigen in einer Moschee im neuseeländischen Christchurch hat die Welt erschüttert. Der Täter hat ein „Manifest“ verbreitet, in dem ein wirres Potpourri an angeblichen Motiven für sein abscheuliches Verbrechen zusammengerührt ist. …


https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2019/initiative-ruft-neuseelaender-zum-kopftuchtragen-auf/ (21.3.):

WELLINGTON. Die Initiative Headscarf for Harmony (Kopfschleier für Harmonie) hat alle Neuseeländer aufgerufen, am Freitag als Zeichen der Solidarität mit der moslemischen Bevölkerung Kopftücher zu tragen. …


Ergänzung 22.03.2019:

Martin Lichtmesz: https://sezession.de/60780/notizen-zum-attentat-von-christchurch (19.3.):

… Während die Medien sofort zur Stelle waren, um nach den Ködern zu schnappen, die der Täter über ein „Manifest“ ausgelegt hatte, und zur Jagd nach geistigen Mitschuldigen bliesen, zog sich die Premierministerin von Neuseeland, Jacinda Ardern, ein solidarisches Kopftuch über:

Dass sie bei ihren Auftritten am Wochenende Kopftuch trug, war ein klares Symbol: Ihr seid nicht allein, ihr seid ein Teil von uns, so ihre Botschaft an Muslime. Mit etwa 50.000 Gläubigen – darunter viele Einwanderer aus Staaten wie Pakistan und Bangladesch – sind Muslime in Neuseeland eine Minderheit. „Neuseeland ist in Trauer vereint“, sagt Ardern.

Eine Parlamentssitzung eröffnete sie mit einem „As Salaam Alaikum“ , dann forderte sie eine Verschärfung der Waffengesetze. …


https://www.andreas-unterberger.at/2019/03/neuseeland-nigeria-die-medien-und-unsere-iggö-brandgefahr-durch-lügen/ (20.3.):

Der Vergleich macht einen sicher. Nämlich der Vergleich der medialen Berichterstattung über den Terror in zwei verschiedenen Ländern, in Nigeria und Neuseeland. Der Vergleich macht in bestürzendem Ausmaß deutlich, wie grotesk verzerrt und manipulativ sämtliche Medien in ihrer Berichterstattung sind. Da ist die skandalöse und brandgefährliche Reaktion der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich schon fast logische Konsequenz (auch wenn diese wohl gar keine Medien dazu gebraucht hätte, um den neuseeländischen Anschlag zu instrumentalisieren). …


Ergänzung 24.03.2019:

http://lepenseur-lepenseur.blogspot.com/2019/03/headscarf-for-harmony-kopftuch-fur.html „Headscarf for Harmony“ – „Kopftuch für Harmonie“ (22.3.):

… heißt die Initiative, mit der Neuseeländer ihre Unterstützung für die muslimische Gemeinschaft in ihrem Land zeigen wollen. Die Initiative hat dazu aufgerufen, am Freitag als Zeichen der Solidarität Kopftücher aufzusetzen. …


Patrick Lenart: https://www.tagesstimme.com/2019/03/24/christchurch-gute-instrumentalisierung-boese-instrumentalisierung/:

Seit dem widerlichen Anschlag in Christchurch sind nun zehn Tage vergangen. Vergeblich kann man in den etablierten Medien nach den typischen Floskeln suchen, die dort nach islamistischen Anschlägen zu finden sind. …


Ergänzung 25.03.2019:

Nathan Warszawski: http://www.freiewelt.net/blog/eins-zwei-drei-grosse-schweinerei-von-shanto-trdic-10077409/ (25.3.):

Wenn sich binnen einer Woche drei (mehr oder minder schwere) Anschläge ereignen, lässt das keinen von uns kalt. Umso zügiger verdrängt die breite Masse dann das, was im kollektiven Unterbewusstsein fortwirkt und das gesellschaftliche Miteinander irreversibel stört. Die Taten von Christchurch, Lüttich oder San Donato Milanese markieren auf je eigene Weise den Irrsinn einer Entwicklung, deren himmelschreiende Auswüchse vermeidbar gewesen wären. Sie sind hausgemacht, sowohl en Detail als auch im Blick auf jene globale Verwerfungen, ohne die das Phänomen in seiner Breite gar nicht zu begreifen wäre. …


Ergänzung 26.03.2019:

Micha Dinnebin: http://www.freiewelt.net/blog/die-bewusst-verschwiegene-christenverfolgung-10077424/ (26.3.):

Es gab einen verabscheuungswürdigen Anschlag auf Muslime und weltweit zeigt man sich tief betroffen. Das ist gut und richtig. Verschwiegen aber werden die zahlreichen Anschläge auf Christen, die sich zeitgleich ereignen. Und das ist fatal. Der folgende Bericht von Open Doors aus Äthiopien soll diese Mauer des Verschweigens zu durchbrechen helfen: …


https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2019/nach-christchurch-attentat-hausdurchsuchung-bei-iboe-chef-sellner/ (26.3.):

WIEN. Die österreichische Justiz hat nach dem Attentat auf zwei Moscheen in Neuseeland Ermittlungen gegen die Identitäre Bewegung Österreich (IBÖ) eingeleitet. Am Montag abend durchsuchte die Polizei die Wohnung von IBÖ-Chef Martin Sellner in Wien. …


Martin Sellner: https://www.youtube.com/watch?v=JjYCPCVjXdo Hausdurchsuchung wegen Christchurch (25.3.  15 min)

Martin Sellner: https://www.youtube.com/watch?v=ykX_vXEZFzg Fragen zur Hausdurchsuchung? Ich antworte persönlich am Freitag (26.3. 10 min)


https://www.tagesstimme.com/2019/03/26/neuerlich-hausdurchsuchung-bei-identitaeren-chef-sellner/:

Am Montagabend berichtete Martin Sellner, der Leiter der patriotischen Identitären Bewegung (IBÖ) davon, dass Beamte in Verbindung mit Ermittlungen zum Attentat in Christchurch seine Wohnung in Wien durchsucht hätten.

Wien. – Der mutmaßliche Grund für die Maßnahme ist unglaublich: Nach Angaben Sellners beruft man sich dabei nämlich auf eine „unverhältnismäßig hohe Spende” zum Jahresanfang 2018, welche der damals völlig unbekannte spätere Neuseeland‐Attentäter offenbar tätigte. Der patriotische Aktivist beteuert gleichzeitig, den Mann niemals getroffen zu haben.

… Darüber hinaus bedankte sich Sellner – wie bei allen Spendern üblich – für die Zuwendung. Dies gilt nun offenbar als Anlassfall für Ermittlungen. Die Vorwürfe sind schwerwiegend – angeblich Gründung beziehungsweise Unterstützung einer terroristischen Vereinigung. Andere Funktionäre sind nach Identitären‐Angaben von den Ermittlungen vorerst nicht betroffen. …


Ergänzung 19.04.2019:

Martin Lichtmesz: https://sezession.de/61046/christchurch-interview-mit-renaud-camus (9.4.):

Der „Große Austausch“ – Renaud Camus‚ Wortschöpfung wird nach dem Attentat von Christchurch scharf kritisiert. Martin Lichtmesz hat nachgefragt:

LICHTMESZ: Herr Camus, was waren Ihre Gefühle und Gedanken, als Sie von dem Attentat in Christchurch erfuhren?

CAMUS: Meine Gefühle waren dieselben wie nach all jenen schrecklichen Massakern, bei denen Muslime die Mörder und nicht die Opfer waren: Entsetzen über das Verbrechen, Mitgefühl mit den Opfern. Daß der Täter sein Manifest „The Great Replacement” („Der große Austausch“) betitelt hatte, fügte nur ein kleines persönliches Desaster der größeren Katastrophe hinzu: dem Gemetzel selbst. …

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Eine Antwort zu Terroranschlag auf Moscheen in Christchurch

  1. Pingback: IBÖ-Chef Martin Sellner unter Druck | Kreidfeuer

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