„Entartete Kunst“

https://www.freiewelt.net/nachricht/kunst-in-zeiten-der-repression-10078077/ (13.6.):

In Leipzig bestimmen nicht mehr Künstler über die Exponate einer Ausstellung, sondern linke Aktivisten. Sie zwingen Galerien und Aussteller, Werke politisch nicht genehmer Künstler abzuhängen oder gar nicht erst zu zeigen.

Axel Krause ist ein international bekannter Künstler. Er lebt in Leipzig und wird zur Neuen Leipziger Schule gezählt. Im August letzten Jahres ging die Causa Krause durch die Presse: Eine Leipziger Galerie hatte sich von dem Künstler getrennt, weil er die Flüchtlingspolitik auf seinem Facebook-Profil als »illegale Masseneinwanderung« bezeichnet hatte. Die Galerie wolle Axel Krauses politische Ansichten weder teilen noch mittragen. „Und das macht man im Prinzip, wenn man ihm eine Präsentierfläche gibt“, erklärte der Galerist, ohne erklären zu können, was die ausgestellten Bilder mit den freigeschalteten Facebook-Postings verbindet.

Als Axel Krause in diesem Jahr zur 26. Leipziger Jahresausstellung eingeladen wird, protestiert laut Süddeutscher Zeitung ein Künstler und stellt seine Absage öffentlichkeitswirksam ins Netz. Was folgt, ist eine Posse: Am 31. Mai zieht der Verein Leipziger Jahresausstellung seine Einladung an Axel Krause zurück; einen Tag später tritt der Vorstand geschlossen zurück und sagt die Ausstellung vollständig ab; und am 6. Juni gibt der Verein unter dem neuen Vorstand in einer Erklärung bekannt, dass die Jahresausstellung nun doch stattfinden würde – allerdings ohne Werke von Axel Krause. …


Ergänzung 14.06.2019:

https://www.tagesstimme.com/2019/06/12/fall-krause-saechsische-kulturministerin-kritisiert-ausladung/:

Erstaunlichen Rückenwind bekommt der bekannte Künstler Axel Krause in der Causa rund um seine Ausladung von der Leipziger Jahresausstellung nun von unverhoffter Seite.

Leipzig/Dresden. – Die sächsische Kulturministerin Eva‐Maria Stange (SPD) äußerte ihr Unverständnis mit der Ausladung des renommierten Künstlers aufgrund seiner kolportierten Nähe zur patriotischen Alternative für Deutschland (AfD). Dies berichtet die Junge Freiheit unter Berufung auf die Dresdner Neueste Nachrichten.

… Es ginge nicht, so Stange, dass „Menschen wegen ihrer politischen Haltung stigmatisiert und gesellschaftlich ausgeschlossen werden”. Bei der AfD handle es sich um eine demokratisch gewählte Partei. Sie verstehe zwar, dass man deren Ausrichtung „nicht teilt und aus guten Gründen ablehnt”. Man lebe allerdings in einer Demokratie. …

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