Fall des Eisernen Vorhangs vor 30 Jahren

https://orf.at/stories/3127918/ Ungarn als Vorreiter beim Grenzabbau (26.6.):

„Ungarn war der entscheidende Dominostein, der letztlich das alles zu Fall gebracht hat“, hat Ex-Kanzler Wolfgang Schüssel bereits 20 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs analysiert. Heuer jährt sich das Ende des kommunistischen Ostblocks zum 30. Mal. Die symbolischen Bilder für das Ende des Stacheldrahtzauns erzeugten der damalige Außenminister Alois Mock (ÖVP) und sein ungarischer Kollege Gyula Horn.

Am 27. Juni 1989 schnitten die beiden Politiker gemeinsam unter großer Medienöffentlichkeit einen Abschnitt des Stacheldrahtzauns nahe dem Grenzübergang Klingenbach/Sopron durch. Eigentlich hatte Ungarn schon in den Wochen zuvor fast den gesamten Grenzzaun der insgesamt 354 Kilometer langen Grenze zu Österreich abgebaut – unter Duldung Moskaus. Der als Reformer bekannte ungarische Staatsminister Imre Pozsgay hatte die Mitte der 1960er Jahre errichteten Grenzsperren bereits im Herbst 1988 als „historisch, politisch und technisch überholt“ bezeichnet.

Im Februar 1989 beschloss das Politbüro der Ungarischen Sozialistischen Arbeiterpartei (MSZMP), der Regierung den Abbau der Grenzsperre zu empfehlen. Ungarn preschte damit vor. Denn nur wenige Wochen zuvor war der kommunistische Staats- und Parteichef der DDR, Erich Honecker, noch fest davon überzeugt, dass die Berliner Mauer „in 50 und auch in 100 Jahren noch bestehen bleiben“ werde. …

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