Maaßen: NZZ so etwas wie „Westfernsehen“

https://www.freiewelt.net/nachricht/maassen-vergleicht-deutsche-mainstream-medien-mit-ddr-propaganda-medien-10078332/ (10.7.):

… Der ehemalige Verfassungsschutz-Präsident Hans-Georg Maaßen drückt in wenigen Worten aus, was viele denken: Wer sich heute ein neutrales Bild von der Politik und Gesellschaft machen will, muss zusätzlich alternative oder ausländische Medien aufsuchen.

Schweizer Zeitungen wie die »Neue Zürcher Zeitung« seien heute für viele Deutsche das, was früher für Bürger der DDR das Westfernsehen war (siehe Bericht »Welt«, »Merkur«).

Für viele Bürger der neuen Bundesländer ist das nichts Neues. Für sie ist das Lesen im deutschen Blätterwald und das Fernsehen längst ein Déjà-vu, das sie an die alten DDR-Zeiten erinnert, als Karl-Eduard von Schnitzler mit seinem berüchtigten »Schwarzen Kanal« die DDR-Bürger auf Linie brachte und die »Aktuelle Kamera« ein verzerrtes Bild von der Weltpolitik vermittelte. …

Felix Krautkrämer: https://jungefreiheit.de/kultur/medien/2019/die-angst-vor-dem-falschen-applaus/ (10.7.):

Es war eigentlich als Lob gemeint, doch die Neue Züricher Zeitung (NZZ) wollte sich das Etikett nicht anheften. Die Formulierung schmeckte ihr nicht, möglicherweise schreckte sie aber auch vor dem Laudator zurück.

Schließlich handelte es sich dabei um den früheren Verfassungsschutz-Chef Hans-Georg Maaßen und der ist für viele Journalisten und Medien Persona non grata, seit er ihre schönen Geschichten von angeblichen Hetzjagden auf Ausländer in Chemnitz durchkreuzte.

Genau jener Maaßen hatte am Dienstag einen Artikel der NZZ auf Twitter geteilt, der sich mit der Bevölkerungsentwicklung in deutschen Großstädten beschäftigte. Tenor: Die deutsche Mehrheitsgesellschaft sieht dort ihrem Ende entgegen, in absehbarer Zukunft stellen ausländischstämmige Einwohner die Mehrheit. …

https://www.tagesspiegel.de/politik/fuer-mich-so-etwas-wie-westfernsehen-maassen-provoziert-mit-tweet-ueber-medien/24577234.html (10.7.):

Der Ex-Verfassungsschutzchef hat auf Twitter indirekt die deutschen Medien mit der gleichgeschalteten DDR-Presse verglichen. Einige Politiker reagierten empört.

Der frühere Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen hat am Dienstagabend mit einem Tweet eine Debatte im Netz ausgelöst. Maaßen teilte einen Link zu einem Artikel der „Neuen Zürcher Zeitung“ mit der Überschrift: „In deutschen Städten sieht die Mehrheitsgesellschaft ihrem Ende entgegen“.

Darin heißt es weiter: „Frankfurt am Main, Offenbach, Heilbronn, Sindelfingen – in diesen und anderen Städten sind Deutsche ohne Migrationshintergrund nur noch die grösste Gruppe, stellen aber keine absolute Mehrheit mehr dar.“ Maaßen schrieb dazu: „Für mich ist die NZZ so etwas wie ‚Westfernsehen‘.“ …


Ergänzung:

https://www.tagesstimme.com/2019/07/10/nzz-wie-westfernsehen-maassen-sorgt-mit-tweet-fuer-aufregung/ „Wie Westfernsehen”: Aufregung bei deutschen Medien um Maaßen‐Tweet:

… Berlin/Zürich. – Der frühere oberste Verfassungsschützer fiel bereits in der Vergangenheit durch unbotmäßige Äußerungen auf. So führten etwa seine öffentlichen Zweifel an der Authentizität des sogenannten „Hetzjagd”-Videos aus Chemnitz im Vorjahr in letzter Konsequenz zu seiner Ablöse an der Spitze des Bundesamts für Verfassungsschutz (BfV). Zuletzt kritisierte er auch den Umgang der deutschen Medien mit der Ibiza‐Affäre – Die Tagesstimme berichtete. Nun legte er zum wiederholten Mal nach. …


Ergänzung 22.07.2019:

https://www.freiewelt.net/nachricht/mainstream-journalisten-entsetzt-nzz-durchbricht-die-deutsche-mainstream-propaganda-10078440/ (22.7.):

… Wenn die »NZZ« das neue »Westfernsehen« ist, dann sind die großen Leitmedien des deutschen Mainstreams äquivalent mit dem DDR-Rundfunk. Tatsächlich gibt es immer mehr Menschen, die so empfinden. Sehr zum Verdruss der deutschen Mainstream-Journalisten. Diese reagieren in den sozialen Netzwerken des Internets empört und werfen der »NZZ« gar eine Nähe zum Rechtspopulismus vor. …

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