Amazonas-Synode – 3

(Siehe auch: https://kreidfeuer.wordpress.com/2019/08/20/amazonassynode-befreiungstheologische-revolution-in-der-kirche-2/)                  ———————–

https://katholisches.info/2019/10/07/papst-franziskus-beruft-sich-auf-den-heiligen-geist/:

(Rom) Mit einer Messe im Petersdom eröffnete Papst Franziskus gestern die Sondersynode über den Amazonas. In seiner Predigt und beim Angelus ging das Kirchenoberhaupt ausführlich auf die Amazonasregion ein. Die umstrittenen Punkte klammerte er aus und berief sich stattdessen auf den Heiligen Geist, um Neuerungen zu rechtfertigen.

Das Kirchenoberhaupt erwähnte in der Homilie weder das Priestertum noch die „viri probati“ oder „neue Ämter“ für Frauen noch pantheistische Elemente. Diese finden sich aber im Instrumentum laboris, das Arbeitsgrundlage der seit heute tagenden Synode ist und im Vorfeld bereits zu heftigen Diskussionen über einen Angriff auf das Weihesakrament und die Ekklesiologie führte. Zuletzt hatten vor allem die Kardinäle Gerhard Müller und Walter Brandmüller ausführlich und deutlich gegen die „tiefere Agenda“ der Amazonassynode Stellung genommen.

In seiner Predigt sagte Papst Franziskus: …


Ergänzung:

http://kath.net/news/69343 Feierliche Eröffnung der Pan-Amazonas-Synode (6.10.):

Franziskus: Synode halten, gemeinsam vorangehen. Jesus ist nicht gekommen, die Abendbrise, sondern das Feuer auf die Erde zu bringen. Gott bewahre uns vor der Gier neuer Kolonialismen. Das liebevolle Streicheln der Kirche …


Ergänzung 08.10.2019:

https://katholisches.info/2019/10/08/hexentanz-im-vatikan/:

… Sowohl die Forderung von Kardinal Hummes [nach Zölibatsabschaffung] als auch der Soutanenverzicht wurden von den Synodalen mit unüberhörbarer Zustimmung begrüßt. Die Ungeduld von Hummes, der als REPAM-Vorsitzender der oberste Synodenvorbereiter war, gleich am ersten Synodentag seinen Angriff gegen den Zölibat zu starten, offenbart das Hauptanliegen, das er und seine Mitstreiter mit der Amazonassynode verknüpfen. …


Ergänzung 09.10.2019:

https://katholisches.info/2019/10/08/jesus-hat-dem-petrus-nicht-aufgetragen-sich-um-die-wasserqualitaet-des-jordans-zu-kuemmern/:

(Rom) Der erste Tag der Amazonassynode, gestern, wurde gleich durch mehrere Paukenschläge geprägt. Kardinal Claudio Hummes, der engste Vertraute von Papst Franziskus in Sachen Amazonas-Agenda, forderte – als könne er es nicht erwarten – sofort die Abschaffung des priesterlichen Zölibats. In der Synodenaula mit ihrem handverlesenen Publikum erntete er damit Applaus. Gleichzeitig stellte Kardinal Gerhard Müller in einem umfangreichen Interview mit der italienischen Intellektuellenzeitung Il Foglio einiges klar und übte deutliche Kritik an der Synoden-Agenda.

An der Doppelsynode über die Familie konnte Kardinal Müller in seiner damaligen Funktion als Glaubenspräfekt der heiligen Kirche noch teilnehmen. Das Risiko ging Papst Franziskus für die Amazonassynode mit ihrer weit revolutionäreren Zielsetzungen nicht mehr ein. Die personelle Besetzung wurde für die Amazonassynode „verfeinert“.

Kardinal Müller warnte daher gestern „von außen“, daß die Synode zwar für ein klar umrissenes Gebiet abgehalten, in Wirklichkeit aber Rückwirkungen auf die gesamte Weltkirche haben werde. Und er gab zu verstehen, daß das von den Synodenmachern auch so gewollt scheint. …


https://katholisches.info/2019/10/08/kardinal-marx-ueber-verheiratete-priester-reden/:

… Er forderte zunächst via Medien auf, die Debatte über die Zulassung von „viri probati“ zur Priesterweihe anzugehen. Seine Ergänzung, dies solle „klug“ und auf „angemessene Weise“ geschehen, fiel dabei weniger ins Gewicht.

Die für Nicht-Lateiner geheimnisvolle Bezeichnung „viri probati“ meint schlicht und einfach die Abschaffung des priesterlichen Zölibats.

Dann sprach der deutsche Kardinal in der Synodenaula – Greta Thunberg läßt grüßen – über die „Verantwortung“ der reichen Länder für den „Klima-Notstand“. Das Klima sei ein „kollektives, globales Gut“, das für die künftigen Generationen zu schützen sei – „im Amazonas wie im Rest der Welt“. Als konkreten Schritt dafür forderte Marx den „schnellen Ausstieg aus fossilen Energiequellen“ und eine „ökologische Wende“. Der Kardinal äußerte die Überzeugung, daß die Amzonassynode „einen Beitrag leisten kann zum Überleben der Welt und der Menschen“. …


https://katholisches.info/2019/10/09/was-wissen-oesterreichs-bischoefe-und-mexikos-primas-was-der-rest-der-kirche-noch-nicht-weiss/:

Wissen Österreichs Bischöfe und der Primas von Mexiko bereits mehr als der Rest der Kirche?

(Rom) Kardinal Carlos Aguiar Retes verzichtete auf seinen Platz im Redaktionskomitee für den Schlußbericht der Amazonassynode, gab aber zugleich bekannt, daß das Ergebnis der Synode auch in Mexiko zur Anwendung gelangen könnte.

Kaum war der zweite Synodentag zu Ende, platzte auch schon die zweite Mär rund um die Amazonassynode. …


https://katholisches.info/2019/10/09/scalfari-fuer-papst-franziskus-ist-christus-nicht-gott/:

Als Begleitmusik zur Amazonassynode zündete Eugenio Scalfari die Atombombe aller Atombomben. Auf dem Weg zum Einen Gott der Welteinheitsreligion müsse Jesus Christus als Sohn Gottes beseitigt werden, doch das sei kein Problem, denn Papst Franziskus vertrete genau dieses Meinung. …


Ergänzung 10.10.2019:

https://katholisches.info/2019/10/10/kraeutler-es-gibt-keine-alternative-zu-verheirateten-priestern/:

(Rom) Die Amazonassynode ist auch am vierten Synodentag geprägt von widersprüchlichen Signalen bei negativer Grundtendenz. Auf den Applaus für die Forderung nach verheirateten Priestern folgte der Applaus für die Zulassung von Diakoninnen. Gleichzeitig soll sich Franziskus gegen eine „Klerikalisierung der Laien“ ausgesprochen haben und Vatikansprecher Bruni die jüngsten Behauptungen von Eugenio Scalfari dementiert haben. …


Ergänzung 11.10.2019:

Roberto de Mattei: https://katholisches.info/2019/10/11/kardinal-hummes-und-die-kirche-mit-amazonischem-antlitz/:

… „Die Sendung der Kirche heute im Amazonas ist die zentrale Frage der Synode“, erklärte Kardinal Claudio Hummes bei der Eröffnung der ersten Generalkongregation der Synode am 7. Oktober. „Der Papst hat deutlich gemacht, daß das Verhältnis der Kirche zu den indigenen Völkern und zum Amazonas-Regenwald eines ihrer zentralen Themen ist“, so der REPAM-Vorsitzende, laut dem „den indigenen Völker das Recht zurückgegeben und garantiert werden muß, Protagonisten ihrer eigenen Geschichte zu sein, Subjekte und nicht Objekte des Geistes und des Handelns des Kolonialismus von irgendwem. Ihre Kulturen, Sprachen, Geschichten, Identitäten und Spiritualitäten bilden Reichtümer der Menschheit und müssen respektiert und bewahrt und in die Weltkultur einbezogen werden.“ In seinem kürzlich erschienenen Buch „Il Sinodo per l’Amazzonia“ (dt. Die Amazonas-Synode, Edizioni San Paolo, 2019) erklärt Hummes, wie die Völker Amazoniens „seit jeher eingetaucht in einer unermeßlichen und faszinierenden Artenvielfalt leben. (…) Ihre Weisheit darf nicht verlorengehen, weder ihre Kultur noch ihre Sprache, ihre Spiritualität, ihre Geschichte, ihre Identität“ (ebd., S. 44–45). Der brasilianische Kardinal kämpft für eine „indigenistische Kirche“, die „die Indigenen und ihre Rechte, ihre Kultur, ihre Geschichte, ihre Identität verteidigt“ (S. 79), die „in verschiedenen indigenen Kulturen inkarniert und inkulturiert“ sind (S. 84). …


https://katholisches.info/2019/10/11/der-weitere-synodenfahrplan/:

(Rom) Nach den ersten drei Synodentagen im Plenum haben gestern die Circuli minores ihre Arbeit aufgenommen. Sie tagen, wie bei Bischofssynoden üblich, nach Sprachgruppen getrennt. Im konkreten Fall vor allem auf portugiesisch und auf spanisch, den Hauptsprachen in den Amazonas-Staaten. Auf deutsch, der inoffiziellen Hauptsprache der Amazonas-Agenda, tagt keine Arbeitsgruppe, wie einige Kommentatoren nicht ohne Ironie feststellten. …


https://katholisches.info/2019/10/11/nicht-einmal-der-papst-kann-den-zoelibat-der-priester-abschaffen/:

(Rom) Am Montag eröffnete der von Papst Franziskus eingesetzte Generalberichterstatter der Amazonassynode, Kardinal Claudio Hummes, das Sperrfeuer auf den priesterlichen Zölibat. Der kontrollierte und dosierte Informationsfluß läßt nur nach außen dringen, was von der Synodenregie gewünscht ist, während anderslautende Stellungnahmen nicht oder nur in homöopathischer Dosierung kommuniziert werden. Von außen meldete sich gestern Kardinal Müller zu Wort, um den Zölibat zu verteidigen. …


Ergänzung 14.10.2019:

https://katholisches.info/2019/10/14/die-heidnische-liturgie-der-kirche-mit-dem-amazonas-gesicht/:

(Rom) Am vergangenen Samstag, 12. Oktober, zelebrierte der neue Kardinal und Synodale der Amazonassynode Michael Czerny SJ eine „Messe für die Erde ohne Übel“. Entstanden ist diese „Messe“ aus der marxistischen Befreiungstheologie und wurde von Papst Johannes Paul II. verurteilt. Den besonderen Protegé von Papst Franziskus scheint das nicht zu kümmern. …


Ergänzung 15.10.2019:

https://www.freiewelt.net/nachricht/katholische-kirche-gibt-es-bald-das-diakonat-der-frau-10079242/ (15.10.):

Der brasilianische Bischof Adriano Ciocca Vasino hat angekündigt, Frauen zu Diakonen zu weihen, wenn Papst Franziskus seinen Vorschlag genehmigt.

In der Theologie ausgebildete Frauen im Amazonas-Gebiet stünden bereit und „wissen, dass die Möglichkeit des Diakonats für Frauen“ offen ist, wenn die Synode mit der Erlaubnis von Franziskus eine Genehmigung erteilt, wie CNA Deutsche Ausgabe berichtet.

Die Diakonweihe von Frauen von Bischof Ciocca Vasino wäre ein von Franziskus genehmigter Bruch mit der Kirchentradition und viele Stimmen kommentierten, es sei der erste Schritt zur Priesterweihe von Frauen. Die stünde im Kontrast zur Kirchentradition und gliche einer Revolution in der Kirche, unterstützt und genehmigt von Papst Franziskus. Zurechtweisung hatte Vasino nicht erlebt. …


https://katholisches.info/2019/10/15/franziskus-vervollstaendigt-redaktionskomitee-der-amazonassynode/:

(Rom) Papst Franziskus ernannte vier weitere Mitglieder des Redaktionskomitees für den Schlußbericht der Amazonassynode.

Es handelt sich um:

  • Kardinal Christoph Schönborn, den Erzbischof von Wien,
  • Msgr. Edmundo Ponciano Valenzuela, Erzbischof von Asuncion (Paraguay),
  • Kurienbischof Marcelo Sanchez Sorondo (Argentinien), Kanzler der Päpstlichen Akademien der Wissenschaften und der Sozialwissenschaften und politischer Arm von Papst Franziskus,
  • der Fundamentaltheologe P. Rossano Sala SDB (Italien), bereits Sondersekretär der Jugendsynode 2018. …

Ergänzung 16.10.2019:

https://www.freiewelt.net/nachricht/kardinal-sarah-verheiratete-priester-sind-keine-loesung-der-kirchenkrise-10079258/ (16.10.):

Einer der wenigen im diktatorischen Pontifikat Franziskus standhaft bleibenden Kardinäle meldet sich zu Wort: Die Instrumentalisierung von westlichen Kräften, die Amazonas-Synode zu missbrauchen, um ihre eigene persönliche Agenda durchzusetzen, sei eine Beleidigung Gott und des Plans für seine Kirche.

In einem Interview spricht Kardinal Robert Sarah aus Guinea Tacheles: »Die Synode hat ein genaues und örtliches Ziel: die Evangelisierung des Amazonas-Gebiets. Ich befürchte, dass einige Personen aus dem Westen die Versammlung für ihre eigenen Pläne ausnutzen wollen,« wie CNA berichtet.

Wer diese Personen seien, das verriet der Kardinal nicht. …


https://katholisches.info/2019/10/16/gehoeren-fuer-papst-franziskus-kindstoetungen-und-euthanasie-zur-ahnen-weisheit/:

Marcia Maria de Oliveira, Expertin für Kulturen des Amazonas, bestätigt Kindstötungen und Euthanasie durch Amazonas-Indios. …


Ergänzung 17.10.2019:

https://www.freiewelt.net/nachricht/ureinwohner-des-amazonas-zu-dumm-den-zoelibat-zu-verstehen-10079270/ (17.10.):

Unterschwelliger Rassismus an unerwarteter Stelle: Österreichisch-brasilianischer Bischof Erwin Kräutler behauptet während Vatikan-Pressekonferenz, dass die Ureinwohner »den Zölibat nicht verstehen würden«. …


https://katholisches.info/2019/10/17/verheiratete-priester-alles-begann-mit-dem-konzil-und-in-deutschland/:

Der Journalist Nico Spuntoni zeichnet den Weg nach, den die Forderung nach verheirateten Priestern in der Kirche zurücklegte. Seine Suche führte ihn zum Zweiten Vatikanischen Konzil und direkt in den deutschen Sprachraum. Er zeigt auf, daß hinter der Forderung der Wunsch nach Beseitigung eines Priestermangels steht, mehr noch aber das Ziel, den priesterlichen Zölibat zu beseitigen.

Zu ergänzen ist, daß das Konzil diese Forderung zwar ausschloß, aber einen kleinen Spalt öffnete und Papst Paul VI. in der Folge die weitere Öffnung dieser Tür durch die Weihe von verheirateten Männern zu ständigen Diakonen duldete. Dieser Schritt erfolgte eben nicht in einer Gegend, wo „besorgniserregender Priestermangel“ herrschte, sondern in Deutschland. Und es geschah bereits unter dem Stichwort der „viri probati“. Die ersten verheirateten Diakone wurden 1968, keine drei Jahre nach Abschluß des Konzils, im Erzbistum Köln geweiht.

Damals wurden in den bundesdeutschen Bistümern jedes Jahr noch fast zehnmal so viele Neupriester geweiht wie heute. Der „Geist des Konzils“ hatte aber bereits einen Rückgang um 20 Prozent bewirkt. Obwohl damals ausgeschlossen wurde, daß es sich dabei um eine Vorstufe zum Priestertum handle, war genau das die Intention der hauptsächlich deutschen Promotoren. Die heutigen Ereignisse bestätigen es. Das war auch in Rom bekannt, wie klare Worte von Johannes Paul II. belegen, die Spuntoni zitiert. …


https://katholisches.info/2019/10/17/maria-oder-pachamama-was-wird-derzeit-im-vatikan-herumgereicht/:

(Rom) Seit zwei Tagen vor der Synodeneröffnung wird im Zuge der Amazonassynode ein Kanu herumgetragen und eine aus Holz geschnitzte Figur einer Schwangeren. Seither stellen sich Gläubige und Journalisten die Frage: die Jungfrau Maria oder ein heidnischer Götze? Der Versuch einer Klärung. …


Ergänzung 18.10.2019:

https://katholisches.info/2019/10/18/amazonassynode-und-die-beschimpfung-junger-priester/:

Papst Franziskus warnte vor kurzem in erschreckend abschätzigem Ton vor „jungen, konservativen und traditionalistischen Priestern“. Spiegeln die Aussagen aber die Wirklichkeit wider? …


https://www.freiewelt.net/nachricht/amazonas-synode-veraergert-bolsonaro-regierung-10079284/ (18.10.):

Der Präsident Brasiliens, Jair Bolsonaro, sagte seine Teilnahme an der Heiligsprechung einer brasilianischen Nonne ab. …

Bei der Pressekonferenz am Freitag fanden gleich mehrere progressistische Themen eine Plattform: Schwester Birgit Weiler der Medizin-Missions-Schwestern (»Medical Mission Sisters«) gab ihre feministische Meinung kund, Frauen müssten Führungsämter in der Kirche bekleiden können.

Wichtiger noch war die Tatsache, dass der peruanische Kardinal Pedro Barreto zum Anfang der Synode die sogenannte »Guararema-Deklaration« von Vertretern der linksextremen Szene der Region erhalten hatte, wie La Nuova Bussola Quotidiana berichtete. Viele Synodenteilnehmer scheinen sich mit dem Inhalt identifizieren zu können. …


Ergänzung 19.10.2019:

https://katholisches.info/2019/10/19/circuli-minores-wollen-verheiratete-priester-und-frauendiakonat/:

(Rom) Die zweite Synodenwoche war geprägt von der Arbeit in den nach Sprachen getrennten Circuli minores. Deren Berichte sind ausgefallen, wie sie ausfallen mußten. Die Überraschungen, die sie enthalten, sind in Wirklichkeit keine, sondern spiegeln wenig verwunderlich das Denken von Alt-68ern wie Bischof Erwin Kräutler wider. Schließlich wird die Amazonassynode ja aus diesem Grund – und allein aus diesem Grund – abgehalten.

Zu den in den Arbeitsgruppen am häufigsten genannten Anliegen gehören die Forderung nach einer neuen Stellung der Frau in der Kirche und der Zulassung verheirateter Männer zum Priestertum. Anders ausgedrückt: Zölibatsabschaffung und erster Schritt zum Frauenpriestertum.

Das Ende des Zölibats war bereits beim Zweiten Vatikanischen Konzil angestrebt worden, aber am Widerstand nicht zuletzt von Papst Paul VI. gescheitert. Als Trostpflaster wurde der verheiratete Diakon zugelassen. Damit hatte man den Fuß in der Tür. …


http://kath.net/news/69466 Vatikan: Nach zehn Tagen EINE Pro-Zölibatsstimme beim Presse-Briefing (17.10.):

… Im Vatikan durfte nach knapp zehn Tagen Dauer am Mittwoch bei den täglichen Pressekonferenzen der Amazonas-Synode erstmals auch eine Stimme zu Wort kommen, die die Idee von „Viri probati“ klar abgelehnt. Dies berichtet die katholische Internetzeitung „Crux“. Bischof Wellington Tadeu de Queiroz Vieira von Cristalândia in Brasilien verteidigte den Zölibat und betonte: „Ich sehe den Zölibat nicht als Hauptproblem. Ich glaube auch, dass viele meine Ansicht teilen.“ Es gebe wirklich andere Probleme, dazu gehören die Untreue und die Skandale in der Kirche und der Mangel an Heiligkeit, der junge Menschen davon abhält, diesen Weg zu gehen. …


http://kath.net/news/69474 Was auf dem Spiel steht. Es geht nicht um Amazonas – es geht ums Ganze (19.10.):

Der spektakuläre Bruch mit der dogmatisch verbindlichen Überlieferung. Wenn das II. Vatikanische Konzil und die gesamten das Konzil interpretierenden Dokumente des nachkonziliaren Lehramts ignoriert werden. Von Walter Kardinal Brandmüller


Ergänzung 21.10.2019:

https://katholisches.info/2019/10/21/neuauflage-des-katakombenpaktes-fuer-eine-andere-kirche/:

(Rom) Zu den Begleitveranstaltungen der Amazonassynode gehörte am gestrigen Sonntag eine Messe in den Domitilla-Katakomben, um mit einem neuen Pakt an den Katakombenpakt von 1965 anzuknüpfen. …


https://katholisches.info/2019/10/21/vatikan-verweigert-erklaerung-zur-mysterioesen-statue-der-amazonassynode/:

Während die Presse- und Synodenverantwortlichen des Vatikans eine Antwort schuldig bleiben, ob die „mysteriöse Statue“ eine Darstellung des Erdgötzen Pachamama ist, schritt ein beherzter Katholik zur Tat und warf mehrere der Figuren kurzerhand in den Tiber. …


Roberto de Mattei: https://katholisches.info/2019/10/21/neuer-katakombenpakt-als-erfuellung-des-zweiten-vatikanischen-konzils/:

Das geheime Testament des Zweiten Vatikanischen Konzils ist öffentlich und offiziell geworden. Am 20. Oktober 2019 wurde in den Katakomben von Domitilla der „Pakt für eine dienende und arme Kirche“ feierlich erneuert, der am 16. November 1965 von 42 Konzilsvätern wenige Wochen vor dem Abschluß der Kirchenversammlung geschlossen worden war. …


Ergänzung 23.10.2019:

https://katholisches.info/2019/10/22/vatikan-gibt-zu-goetzenbild-bei-amazonassynode/:

(Rom) Die „mysteriöse Statue“ (Diane Montagna, LifeSiteNews) sorgt für immer neue „Blüten“ rund um die Amazonassynode. Die Presseverantwortlichen der Synode waren nicht imstande, ordentliche Auskunft über die Bedeutung der Figur zu geben, aber imstande, das Einschreiten eines beherzten Katholiken, der die Figuren in den Tiber warf, zu verurteilen. Die Tat führte zu einem Eingeständnis des Vatikans und von REPAM. …


https://www.freiewelt.net/nachricht/pachamama-goetzenbild-in-rom-in-den-tiber-geworfen-10079317/ (22.10.):

Katholiken im Internet feiern ihn als Helden: Ein Mann hat Götzenbilder, die in der Kirche »Santa Maria in Traspontina« aufgestellt waren, in den Tiber geworfen. Der Vatikan spricht von »Diebstahl« und »Beleidigung«. …


https://katholisches.info/2019/10/23/pachamama-entlarvt-vatikan-zeigt-keine-einsicht/:

(Rom) Die Holzfiguren, die durch die Amazonassynode eine große Sichtbarkeit erhielten, haben es in sich. Nach einem seltsamen Versteckspiel des Vatikans wurden sie als Pachamama-Darstellungen entlarvt, doch im Vatikan zeigt sich keine Einsicht. Vielmehr herrscht dort Ärger darüber, daß die eigenen Planungen und Absichten gestört wurden. …


https://katholisches.info/2019/10/23/jesus-und-maria-werden-von-mitgliedern-unserer-eigenen-kirche-angegriffen/:

Auf LifeSiteNews haben sich die Akteure der Entwendung und der Versenkung der Pachamama-Figuren im Tiber mit einer Erklärung zu Wort gemeldet (Übersetzung von Gloria.tv). Ein Text, der nach den zahlreichen Stellungnahmen von Presseverantwortlichen des Vatikans und Medienberichten dokumentiert werden soll, da er Hintergründe und Motive nennt: …


https://katholisches.info/2019/10/23/goetzen-im-vatikan-bringen-missionare-in-grosse-schwierigkeiten/:

(Rom) Läuft Papst Franziskus Gefahr, mit der Amazonassynode einen Weg zu beschreiten, der der Kirche vielleicht, die Betonung liegt auf vielleicht, die Amazonasregion zuführt, aber ihn dafür den Rest der Welt verlieren läßt? Diese Sorge bringt ein „einfacher Gläubiger“ auf Mindanao (Philippinen) in einem Schreiben an den Vatikanisten Sandro Magister zum Ausdruck. …


https://katholisches.info/2019/10/23/kraeutler-schlussdokument-schon-geschrieben-aber-niemand-weiss-von-wem/:

(Rom) Das Schlußdokument ist, laut Bischof Erwin Kräutler, bereits geschrieben. Offiziell sind die Synodenarbeiten aber noch im vollen Gange, um ein Schlußdokument zu erstellen und darüber abzustimmen. …


Ergänzung 24.10.2019:

https://katholisches.info/2019/10/24/amazonassynode-spricht-viel-ueber-inkulturation-aber-nur-wenig-ueber-purifikation/:

(Rom) Die Amazonassynode spreche zwar viel über „Inkulturation“, aber wenig über „Purifikation“. Damit reagierte Kardinal Kurt Koch, der Vorsitzende des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, offenbar auf Kritik an der Synode, die er indirekt unterstützte.

Kritisiert wurde, daß im Rahmen der Synode heidnische und pantheistische Elemente gefördert und ein geschöntes Bild vom Amazonas gezeichnet werde. Dort gibt es Indio-Völker, die noch Kindestötung und Euthanasie praktizieren, was mit dem christlichen Glauben inakzeptabel ist.

Daher sei die Forderung, die indigenen Kulturen rundweg zu schützen und zu erhalten, eine unzulässige Verallgemeinerung. …


https://katholisches.info/2019/10/24/amazonassynode-menschlich-betrachtet-muesste-man-sagen-es-ist-aus/:

(Rom) Don Alfredo Morselli, einer der Erstunterzeichner der Correctio filialis gegen die Verbreitung von Häresien im September 2017, ist ein Mann klarer Worte. Der 1986 zum Priester Geweihte zelebriert seither als Diözesanpriester ununterbrochen in der überlieferten Form des Römischen Ritus.

Aus der Lehrtätigkeit als Fundamentaltheologe, Exeget und Altphilologe wurde er allerdings entfernt und mußte, als das Klima zu drückend wurde, das Bistum wechseln. Seit mehr als einem Vierteljahrhundert ist er im Erzbistum Bologna inkardiniert. Seiner Linie ist er treu geblieben.

Im vergangenen Sommer sagte er, nicht ausschließen zu können, daß Papst Franziskus von Personen umgeben ist, „die Häretiker sind“. Nun nahm der Theologe zur Amazonassynode Stellung, die „ein kontroverses Treffen voller kontroverser Ideen“ sei. …


Ergänzung 25.10.2019:

Hubert Hecker: https://katholisches.info/2019/10/25/kult-und-kulturbruch-mit-der-2000jaehrigen-missionsgeschichte-der-kirche/:

Papst Franziskus unterstützt die Bestrebungen in der Amazonassynode, nach denen sich das Christentum der amazonischen Indio-Kultur anpassen sollte. Vor einer Gruppe von Indios verallgemeinerte er kürzlich seine These von der Inkulturation des Evangeliums: Die christliche Religion sollte sich in jede der verschiedenen Kulturen integrieren. Das wäre auch historisch seit der Frühkirche schon immer so gewesen.

Das Christentum, geboren in der jüdischen Welt, sei in die griechisch-lateinische Welt inkulturiert worden und habe sich von dort in die verschiedensten Kulturen der Welt ausgebreitet. „Die Völker empfangen die Botschaft von Jesus mit ihrer jeweils eigenen Kultur“, resümierte Franziskus.

… Die derzeitige Mode-Argumentation von der Inkulturation ist sowohl begrifflich als auch aus historischer Perspektive nicht zutreffend. …


https://katholisches.info/2019/10/25/wann-erscheint-das-nachsynodale-schreiben-zur-amazonassynode/:

… Das Schlußdokument der Amazonassynode ist bereits geschrieben. …


Ergänzung 26.10.2019:

https://katholisches.info/2019/10/26/franziskus-verteidigt-pachamama-figuren-und-entschuldigt-sich-bei-den-falschen/:

(Rom) Die Amazonassynode liegt in den Schlußzügen und es tut sich einiges. Was nach außen dringt, folgt der bekannten, wenig erbaulichen Linie. Bekannt wurde zwar, daß die Synodenväter 600 Änderungsvorschläge zum Entwurf für das Schlußdokument eingebracht haben.

Bekannt wurde aber auch, daß Papst Franziskus gestern die Synodalen, Auditoren, Experten und Spezialgäste „beruhigte“, daß die in den Tiber entsorgten Statuetten der Erdgöttin Pachamama „von der Polizei geborgen“ wurden.

Zugleich entschuldigte er sich „bei allen“, die sich durch den Wurf in den Tiber beleidigt fühlten. …


Giuseppe Nardi: https://katholisches.info/2019/10/28/die-amazonassynode-hat-beschlossen-was-geplant-war/:

(Rom) Das zentrale Resümee nach drei Wochen Amazonassynode läßt sich knapp vielleicht so zusammenfassen: Es wurde alles beschlossen, was geplant war. Eine erste Analyse des Schlußdokuments, die von hinten aufgerollt wird und sich auf die Bereiche konzentriert, die für die Kirche relevant sind.

Das Schlußdokument liegt vorerst nur in spanischer Sprache vor und wird voraussichtlich vom Vatikan, vielleicht mit Ausnahme von Portugiesisch, nach derzeitigem Wissensstand auch nicht in andere Sprachen übersetzt werden. Diese Intransparenz war schon beim nur italienisch vorgelegten Schlußdokument der Familiensynode eklatant geworden.

Vorweg: Verheiratete Männer sollen zum Priestertum zugelassen werden, für Frauen sollen eigene Ämter und für die „ursprünglichen Völker“ ein eigener Ritus geschaffen werden. Allein diese drei Punkte stellen einen beispiellosen Bruch in der Kirchengeschichte dar. In allen drei Zielen wird keine genuin organische Entwicklung bestätigt und kodifiziert, sondern am grünen Tisch ex novo erzeugt. …


https://katholisches.info/2019/10/28/der-unehrliche-umgang-des-vatikans-mit-dem-pachamama-kult/:

(Rom) Die gestern zu Ende gegangene Amazonassynode war vom pantheistischen Heidentum überschattet. Die Folgen werden die Kirche, wie es aussieht, noch lange beschäftigen und leiden lassen, vor allem auf der Südhalbkugel, die unter Papst Franziskus eigentlich aufgewertet werden sollte. Zu den „Besonderheiten“ der Synode gehört auch die Zensur, die dazu geübt wurde. …


Ergänzung 29.10.2019:

Peter Helmes: https://conservo.wordpress.com/2019/10/29/bischof-schneider-die-pachamama-statue-ist-das-neue-goldene-kalb/:

Es sind zwar Nachrichten (und Meinungen) aus der Catholica, aber vieles davon ist Ausfluß des (linken) Zeitgeistes, weshalb ich immer wieder darauf hinweise und vor der Entwicklung warne. …


https://www.freiewelt.net/nachricht/kirche-wird-unter-franziskus-immer-weiter-aufgespalten-10079375/ (29.10.):

Wird Franziskus endgültig die traditionelle Lehre der Kirche zerstören? Diese Frage drängt sich beim Lesen des Abschlussdokuments der Amazonas-Synode auf, die in Rom am Sonntag, dem 27. Oktober mit einer Messe auf dem Petersplatz zu Ende gegangen ist.

Noch in den letzten Tagen warfen wütende Katholiken ein heidnisches Bildnis einer Frau, der sogenannten »Pachamama«, in den Tiber, nachdem die Holzfiguren in einer Kirche gleich neben dem Vatikan zur Verehrung (?) aufgestellt und nach Beschwerden nicht entfernt worden waren. Sie kritisierten den Einfluss des amazonischen Heidentums auf die Katholische Kirche.

Wie üblich ging die Synode mit der Veröffentlichung eines Dokuments zu Ende, das die heiß diskutierten Themen des Frauenpriestertums und der verheirateten Priester ratifizieren soll. Das letzte Wort liegt dabei allerdings beim Papst, dem auch Änderungen vorbehalten sind. …


https://katholisches.info/2019/10/29/die-amazonassynode-im-urteil-eines-missionars/:

Der Salesianer und Missionar Pater Martin Lasarte gab nach den offiziellen Abstimmungen vom vergangenen Samstag seine eigenen Voten zur Amazonassynode ab. Der Uruguayer verließ seine Heimat in jungen Jahren, um als Missionar nach Afrika zu gehen. 25 Jahre wirkte er in Angola.

Als Priester und als Missionar, der aus einem Nachbarland zu Brasilien stammt, das den größten Anteil am Amazonasbecken hat, unterzog er die Synode einer persönlichen Beurteilung. Sein Urteil fällt gemischt aus. Auf zehn Punkte, die P. Lasarte unter „gefällt mir“ summiert, fand er neun Punkte, die ihm nicht gefallen. Sein Bemühen, einen leicht positiven Überhang vorlegen zu können, ändert nichts daran, daß das Gewicht seiner Ausführungen auf jenen Punkten liegt, die er als „gefällt mir nicht“ kennzeichnet.

Seine Kritik wurde von der Presseagentur Asia News veröffentlicht. Hier seine wesentlich artikulierteren neun Punkte, die ihm „nicht gefallen“: …


https://katholisches.info/2019/10/29/wie-der-heidnische-pachamama-kult-in-die-kirche-eindringt/:

(Rom) Wenn der Papst es kann, und die Bischöfe es können, warum sollte es nicht auch ein Pfarrer können – und da die Dinge sich bei jeder Wendung ein Stück weiterdrehen, ließ im Bistum Verona ein Pfarrer ein Gebet zu Pachamama beten. Allerdings begehren die Gläubigen dagegen auf. …


Ergänzung 30.10.2019:

https://katholisches.info/2019/10/29/wie-wird-die-kirche-mit-solchen-verheirateten-priestern-umgehen/:

(Moskau) Von der Amazonassynode wurde mit einer großen Mehrheit von 75 Prozent der Synodalen gefordert, im Amazonas die Zulassung von verheirateten Männern zu erlauben. Wie aber werden die Kirchenverantwortlichen auf Fälle von häuslicher Gewalt durch verheiratete Priester reagieren? Zeitgleich mit der Schlußphase der Synode ereignete sich ein konkreter Vorfall. …


Roberto de Mattei: https://katholisches.info/2019/10/30/die-amazonassynode-der-pachamama-geist-und-der-geist-des-elija/:

… Was war die Amazonassynode und wohin wird sie uns führen? Um diese Frage zu beantworten, genügt es mit Sicherheit nicht, sich auf eine Analyse des Schlußdokuments zu beschränken, das am 26. Oktober 2019 verabschiedet wurde. Die pan-amazonische Synode ist Teil eines Prozesses, der in der Gradualität seiner Phasen und in seinem Kontext – auch dem der Medien – gesehen werden muß, um sein eigentliches Ziel zu verstehen: die Neudefinition der Sakramente und des hierarchischen Priestertums; die Möglichkeit verheiratete Männer zu Priestern und Frauen zu Diakoninnen zu weihen; vor allem aber die Förderung einer neuen öko-indigenen Kosmologie und von Götzenkulten in der katholischen Kirche. …


https://katholisches.info/2019/10/30/der-vatikan-als-schauplatz-abscheulicher-veranstaltungen/:

(Menzingen) Als „Schauplatz abscheulicher Veranstaltungen“ bezeichnet der Generalobere der Priesterbruderschaft St. Pius X., P. Davide Pagliarini, die Amazonassynode. Bei der am vergangenen Sonntag zu Ende gegangenen Bischofssynode sei „der Gräuel götzendienerischer Riten auf nie dagewesene und undenkbare Weise in das Heiligtum Gottes eingedrungen“. Der seit 2018 amtierende Generalobere der Piusbruderschaft nahm mit einer gestern veröffentlichten Kommuniqué Stellung. …


Serafino M. Lanzetta: https://katholisches.info/2019/10/30/goetzendienst-kommt-nach-dem-abfall-vom-glauben/:

Mit der Amazonassynode hielt das Heidentum und die Götzendienerei Einzug im Vatikan. Dem muß, so P. Lanzetta, der Glaubensabfall vorausgegangen sein. …


Ergänzung 01.11.2019:

Kardinal Brandmüller lobt die Pachamama-Versenker:
https://www.freiewelt.net/nachricht/abschlussdokument-der-synode-ideologen-haben-durch-trick-gewonnen-10079397/ (31.10.):

Die Amazonas-Synode ist in Rom zu Ende gegangen. Fazit: Eine Gruppe von Ideologen hat den ersten Schritt geschafft, den Zölibat abzuschaffen. Ein deutscher Kardinal meldet sich zu Wort. …


https://www.freiewelt.net/nachricht/bischof-schneider-ein-neues-goldenes-kalb-wird-in-der-kirche-verehrt-10079398/ (31.10.):

»Synkretismus und Heidentum sind wie Gifte, die in die Adern des mystischen Leibes Christi, der Kirche, eindringen.« erklärt der Weihbischof von Astana, Kasachstan in einem offenen Brief.

Bischof Athanasius Schneider hat einen offenen Brief auf LifeSiteNews veröffentlicht, indem er die heidnischen Elemente kritisiert, die während der Amazonas-Synode in die Kirche eingedrungen sind.

Kath.net hat diesen englischen Brief ins Deutsche Übertragen. Wir übernehmen die deutsche Übersetzung von kath.net hier. …


https://www.andreas-unterberger.at/2019/10/scharfe-linkswende-der-kirche-ins-nirwana/ (30.10.):

In der katholischen Kirche sind die massivsten Umwälzungen seit Langem in Gang gekommen. Es ist viel mehr im Rutschen, als viele bisher mitbekommen haben.

Die Kirche verabschiedet sich nämlich von ihrer globalen Identität und öffnet sich zu einer „indigenen“ Spiritualität der Amazonas-Ureinwohner. Das ist nichts anderes ist als eine Kapitulation gegenüber Vorstellungen, die das Christentum und viele seiner Märtyrer 2000 Jahre lang scharf als heidnisch zurückgewiesen haben.

Überdies verlangt die Kirche in Bereichen, die nichts mit der Religion zu tun haben, einen Weg, dessen Befolgung eine globale Verarmung auslösen würde. Und der ein totaler Widerspruch zur ständigen Betonung des „Kampfes gegen die Armut“ ist, von dem die Kirche stets gesprochen hat. …


Ergänzung 04.11.2019:

Giuseppe Nardi: https://katholisches.info/2019/10/31/sechs-von-5-353-bischoefen-haben-ihre-stimme-erhoben/:

… Die katholische Kirche zählt derzeit 224 Kardinäle und 5353 Bischöfe. Gerade einmal sechs von ihnen, das sind „0,11 %“, wie InfoVaticana errechnete, haben öffentlich gegen die Götzendienerei während der Amazonassynode in Rom protestiert.

… Kardinal Gerhard Müller, Kardinal Walter Brandmüller, Kardinal Jorge Urosa, Bischof José Luis Azcona Hermoso OAR, emeritierter Prälat von Marajó, Weihbischof Athanasius Schneider ORC von Astana, Weihbischof Marian Eleganti OSB von Chur.

… Weihbischof Athanasius Schneider und Weihbischof Marian Eleganti gehören zu den wirklich mutigen Hirten, da beide noch im Amt sind. …


Ergänzung 05.11.2019:

https://katholisches.info/2019/11/04/widerstand-gegen-den-pachamama-graeuel/:

(Rom) Der Pachamama-Skandal, den Papst Franziskus im Rahmen der Amazonassynode nicht nur duldete, sondern aktiv unterstützte, zieht immer weitere Kreise – obwohl von den weltlichen Medien weitgehend totgeschwiegen. Drei aktuelle Beispiele: der mutige Katholik, der die Götzenfiguren in den Tiber entsorgte, gab sich zu erkennen; Kardinal Gerhard Müller wies die Rechtfertigungversuche für das Zeigen der Pachamama-Figuren zurück; in Mexiko wurden im Rahmen einer Sühneandacht Pachamama-Nachbildungen öffentlich verbrannt.

… Der österreichische Lebensschützer Alexander Tschugguel (…) gab sich als Hauptorganisator jener Aktion zu erkennen, bei der am 21. Oktober in Rom die Pachamama-Darstellungen aus der Kirche Santa Maria in Traspontina entfernt und in den Tiber entsorgt wurden. Tschugguel organisierte auch den jüngsten Marsch für das Leben in in Wien. Kath.net führte ein Interview mit ihm, dem klar geworden sei, „daß es sich um etwas handelt, das im klaren Widerspruch zur katholischen Lehre steht“. Als er die Rituale in den Vatikanischen Gärten sah, reifte in ihm der Gedanke, dem Spektakel ein Ende zu bereiten und eine Rom-Reise anzutreten. Zur Entsorgung in den Tiber sagte der junge Aktivist:

„Ich wollte dafür sorgen, daß diese Götzen nicht mehr in der Kirche und zu kirchlichen Zwecken benutzt werden. Daher schien es mir symbolisch am besten, sie in den Tiber zu werfen.“ …


https://www.freiewelt.net/nachricht/initiator-der-pachamama-entfernung-gibt-seine-identitaet-bekannt-10079450/ (5.11.):

»Ich wollte dafür sorgen, dass diese Götzen nicht mehr in der Kirche und zu kirchlichen Zwecken benutzt werden. Daher schien es mir symbolisch am besten, sie in den Tiber zu werfen.«

Die Amazonas-Synode in Rom ist beendet. Eines der aufsehenserregenden Ereignisse war der »Tiberwurf« der sogenannten »Pachamama«-Statuen. Unbekannte Männer hatten drei der Statuen aus der Kirche Santa Maria in Traspontina entfernt und sie in den Tiber geworfen. (…).

Jetzt enthüllte der Hauptinitiator der Aktion seine Identität: Es handelt sich um den Österreicher Alexander Tschugguel, der dem Pachamama-Spuk ein Ende setzte. …


https://www.freiewelt.net/nachricht/glaubensabfall-in-italien-durch-bischoefe-gefoerdert-10079452/ (5.11.):

Der Österreicher Alexander Tschugguel hat sich dazu bekannt, die Pachamama-Statuen in den Tiber geworfen zu haben. Starke Reaktionen blieben nach der Aktion nicht aus: Selbst Papst Franziskus hatte sich bei denen entschuldigt, die sich durch den Tiberwurf verletzt gefühlt hatten. …


Ergänzung 06.11.2019:

https://katholisches.info/2019/11/06/die-synode-des-skandals-und-der-spaltung/:

(Mexiko Stadt) Für die Entsorgung der Pachamama-Darstellungen in den Tiber entschuldigte sich Papst Franziskus – allerdings nicht bei den Christen. Es war eine Kritik an den mutigen Katholiken, die dem götzendienerischen Treiben ein Ende bereiteten. Der Organisator, Alexander Tschugguel, bekannte sich inzwischen zur Tat und erntete damit die Kritik seines Erzbischofs, Christoph Kardinal Schönborn. Polemische Angriffe gelten auch Domkapitular Hugo Valdemar wegen der Verbrennung von Pachamama-Darstellungen. Der mexikanische Priester verteidigt sein Vorgehen und übt in der Wochenzeitung ContraRéplica scharfe Kritik am römischen „Skandal“. …


Ergänzung 07.11.2019:

https://katholisches.info/2019/11/07/die-amazonassynode-hat-die-stimme-der-katholiken-des-amazonas-missachtet/:

Am 4. Oktober, am Vorabend der Eröffnung der Sonderversammlung der Bischofssynode für das gesamte Amazonasgebiet, übergaben Vertreter des brasilianischen Instituts Plinio Corrêa de Oliveira (IPCO) dem Synodensekretariat eine „Bitte an die Synodenväter: für einen christlichen und prosperierenden Amazonas (und nicht eine immense ‚grüne Favela‘, die in Stammesghettos unterteilt ist)“.

Das Dokument trug die Unterschriften von über 20.000 Einwohnern des brasilianischen, ecuadorianischen und peruanischen Amazonas, die von jungen Freiwilligen des IPCO während der Schulferien auf den Straßen der wichtigsten Städte des Amazonas gesammelt wurden.

Keiner dieser von der Amazonas-Bevölkerung mit Respekt formulierten Anträge fand Eingang in das Abschlußdokument der Synode, während die Forderungen internationaler Kreise, die eine Öko-Psychose fördern, und einer Minderheit von militanten Indigenen, die vom pan-amazonischen Netzwerk (REPAM) nach Rom gebracht wurde, angenommen wurden. …


https://katholisches.info/2019/11/07/viele-priester-haben-angst-vor-repressalien/:

(Bogota) Der kolumbianische Rundfunksender Radio Rosa Mistica Colombia führte ein Interview mit dem mexikanischen Domkapitular Hugo Valdemar, der am vergangenen Sonntag eine Sühneandacht hielt, bei der er Pachamama-Darstellungen verbrannte. …


Ergänzung 09.11.2019:

https://www.thecathwalk.de/2019/11/04/pachamama-held-tschugguel-im-interview-ich-gehe-nur-noch-zur-alten-messe/:

Alexander Tschugguel: Ich bin aufgewachsen als Lutheraner und bin im Alter von 15 Jahren zum katholischen Glauben konvertiert. Diesen Sommer habe ich geheiratet. Weihbischof Athanasius Schneider hat mich verheiratet – im Alten Ritus. Ich gehe nur noch zur Alten Messe, meistens bei der Petrusbruderschaft oder zur Oratorianerkirche St. Rochus in Wien. Ich habe das Glück und den Segen gehabt, nie die Handkommunion empfangen zu haben. …


Ergänzung 11.11.2019:

https://katholisches.info/2019/11/11/die-kinderopfer-der-inkas/:

(Lima) Ohne direkten Zusammenhang mit der Amazonassynode wurde Ende September über die Arbeit von Archäologen in Peru berichtet. Eine Forschungstätigkeit, die angesichts der jüngst so penetranten Präsenz von Pachamama-Darstellungen eine besondere Relevanz erhält.

Die Pachamama, was wörtlich „Weltmutter“ und nicht „Mutter Erde“ heißt, war eine Gottheit Südamerikas, die über eine von mehreren Welten (Pacha heißt Welt, Pachakuna sind die Welten) herrschte, was auch Kosmos und Ära meint.

Die Inkas, die Hochkultur Südamerikas, auf welche die Spanier stießen, als sie den neuentdeckten Kontinent erkundeten, verehrten die Pachamama als Drachengöttin. Ihr und anderen Gottheiten opferten sie Tiere und zu besonders wichtigen Anlässen auch Menschen. Die Menschenopfer, die bisher nachgewiesen werden konnten, waren alles Kinder. …


Ergänzung 15.11.2019:

Cristina Siccardi: https://katholisches.info/2019/11/15/die-mission-wo-seit-53-jahren-nicht-mehr-getauft-wird/:

Es wurde bereits darüber gesprochen, daß am Sakrament der Taufe, dem ersten Schritt der Bekehrung zum Christentum, bei der Amazonassynode kein Interesse bestand. Diese absurde Wirklichkeit unserer Zeit, in der die Taufe in der Praxis zur bloßen Dekoration geworden scheint, die je nach Bedarf angewandt oder weggelassen wird, bezeugt die Catrimani-Mission der Consolata-Missionen. …


Ergänzung 16.11.2019:

https://katholisches.info/2019/11/16/don-nicola-bux-im-petersdom-einen-exorzismus-durchfuehren/:

Der Petersdom sollte exorziert werden, um ihn von den Dämonen zu reinigen. So lautet der Rat des bekannten Liturgikers Don Nicola Bux in Richtung Santa Marta nach dem Pachamamagate. Der Berater und persönliche Freund von Benedikt XVI. erklärt, warum das notwendig ist. …

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Eine Antwort zu Amazonas-Synode – 3

  1. Armin schreibt:

    DIe Depopulations-Agenda in Europa war von langer Hand von NWO Architekten geplant gewesen

    Vor allem durch den Abtreibungsholocaust
    25 Millionen Abtreibungen, 25 Millionen importierte Migranten
    http://michael-mannheimer.net/2014/12/18/islamisierung-deutschland-25-millionen-abtreibungen-25-millionen-immigranten-zufall/

    Sowohl die Kosmetikindustrie als auch
    die Medizin bedienen sich dem Leib und Leid abgetriebener Embryonen und Föten. Deren
    Stammzellen oder auch das Gewebe werden für Forschungszwecke für die Herstellung von Kosmetika und Impfstoffen verwendet. Immer wieder wird auch berichtet, dass die Föten erst tiefgefroren, dann
    zerstückelt in Kosmetikprodukten und sogenannten Verjüngungsinjektionen landen.
    https://gloria.tv/article/WdgqwqXBzDx12baG7Am33Lkni
    https://gloria.tv/article/igeb8SeJZVrK43KN7W9z792gr

    Die Gender-Mafia verdient Milliarden mit abgetriebenen Embryonen und Föten
    http://www.aktion-leben.de/bioethik/diagnostik-pd-pid/embryonenhandel/

    Die Gender Agenda UN-Weltfrauenkonferenz in Peking 1995.
    Ziele:Förderung des Feminismus,Neudefinition der Familie, Förderung des Homosexuellen Verhaltens, Förderung von Abtreibungen,Krieg gegen die Mutterschaft.
    http://www.dijg.de/gender-mainstreaming/o-leary-agenda-begriff-pekinger-aktionsplattform/
    http://agensev.de/content/pekinger-gender-agenda-die-5-gender-thesen
    http://www.un.org/Depts/german/conf/beijing/beij_bericht.html

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