Christenverfolgung in Afrika, Nahost und Europa

https://www.tagesstimme.com/2019/11/27/budapest-orban-eroeffnete-konferenz-ueber-christenverfolgung/:

Europa könne nur dann gerettet werden, wenn es „zur Quelle seiner wahren Werte zurückkehrt: seiner christlichen Identität”, sagte Orbán in seiner Eröffnungsrede.

Budapest. Am Dienstag hat der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán eine hochrangig besetzte dreitägige internationale Konferenz über Christenverfolgung eröffnet. Es ist die zweite Konferenz dieser Art, die erste fand 2017 statt. Ziel der Konferenz ist es, Regierungen sowie Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen bei der Suche nach „Antworten und Lösungen” auf das Phänomen der Christenverfolgung enger zu verknüpfen.

… Laut Statistik seien im Schnitt vier von fünf wegen ihres Glaubens in aller Welt verfolgte Menschen Christen, sagte … Premier Viktor Orbán und kritisierte, dass Europa dazu nach wie vor „schweige”. Dabei könne die Verfolgung von Christen in Afrika und im Nahen Osten nicht von der Situation in Europa getrennt werden. Weiters warnte er davor, dass Ungarn vor einer „Invasion muslimischer Einwanderer” stehe und sich verteidigen müsse. …


Ergänzung:

https://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2019/orban-europa-hat-das-recht-sich-zu-verteidigen/ (27.11.):

BUDAPEST. Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán hat bei einer internationalen Konferenz zur Christenverfolgung vor einer Gefahr für Christen in Europa durch moslemische Migranten gewarnt. Europa stehe eine „Invasion muslimischer Einwanderer“ bevor, warnte Orbán laut der Nachrichtenagentur KNA bei der Eröffnung der Konferenz am Dienstag in Budapest. Europa müsse sich dagegen verteidigen.

Stattdessen schweige der Kontinent, obwohl die Verfolgung von Christen im Nahen Osten und in Afrika nicht von der Situation in Europa zu trennen sei. Unsere Kultur werde durch „Stigmatisierung, Demütigung und Verfolgung angegriffen“. Ungarn habe das Recht, sich und die christliche Kultur zu schützen.

Der syrisch-orthodoxe Patriarch Ignatios Aphrem II. Karim bedauerte, nur wenig sei unternommen worden gegen die existenzielle Bedrohung des Christentums in seiner Ursprungsregion. „Unsere Schreie wurden von vielen nicht gehört.“ …


Ergänzung 28.11.2019:

https://www.tagesstimme.com/2019/11/28/red-wednesday-kirchen-setzen-zeichen-gegen-christenverfolgung/:

Der Christenverfolgung müsse „entschieden” entgegengetreten werden, dazu gehöre auch, dass sich die europäischen Länder ihrer „christlichen Wurzeln” besinnen, erklärte Thomas Heine-Geldern, Präsident von Kirche in Not.

Wien/Graz. Um auf das Schicksal von Millionen verfolgter und bedrohter Christen aufmerksam zu machen, erstrahlte der Wiener Stephansdom gestern am sogenannten „Red Wednesday”, also roten Mittwoch, blutrot. Wie kathpressberichtete, wird die Aktion, die seit 2015 besteht, von der internationalen Hilfsorganisation Kirche in Not organisiert und heuer zum ersten Mal in Österreich begangen. Weltweit beteiligen sich tausende Kathedralen, Kirchen und öffentliche Gebäude an der Aktion.

… Am 1. Dezember findet in der Wiener Augustinerkirche ein Gottesdienst für verfolgte Christen statt. Zudem findet am Sonntag, 1. Dezember, um 19 Uhr ein Advent-Benefizkonzert für verfolgte Christen in der Herz-Jesu-Kirche Wien statt. In Graz organisiert die „Plattform für verfolgte Christen” am 7. Dezember einen Schweigemarsch für verfolgte Christen. …


Ergänzung 29.11.2019:

https://www.freiewelt.net/nachricht/viktor-orban-christenverfolgung-ist-organisierter-angriff-auf-eine-ganze-kultur-10079677/ (29.11.):

»Wir sind stolz, dass unser König, der hl. Stephan, den ungarischen Staat auf festem Boden gegründet und unser Land vor tausend Jahren zu einem Teil des christlichen Europas gemacht hat,« erklärte Viktor Orbán in einer vollen Konferenzhalle in Budapest.

Seit 2013 wurde eine drastische Zunahme von 50 Prozent von Gewalt gegen Christen verzeichnet – beispielsweise von Open Doors. Christen sind die weltweit am meisten verfolgte Religionsgemeinschaft. Selbst die BBC spricht von einem »Genozid«.

Nicht nur in fernen Ländern ist dies der Fall: Seit 2018 hat auch die Diskriminierung von Christen in Europa zugenommen. Im Jahresbericht der OIDAC wurden 325 Fälle physischer Gewalt in 14 Staaten verzeichnet.

… Auch Fürstin Gloria von Thurn und Taxis sprach bei der Veranstaltung.

»Herr Ministerpräsident, ich bin hier, um Ihnen dafür zu danken, was sie und ihre Regierung getan haben, um das Christentum zu schützen. Ungarn ist das erste Land innerhalb der europäischen Union, das aktiv auf christliche Werte gegründete Menschenrechte fördert,« erklärte sie auf Ungarisch. …


Ergänzung 04.12.2019:

https://www.tagesstimme.com/2019/12/04/kirche-in-not-eines-der-blutigsten-jahre-fuer-christen-in-burkina-faso/:

Bei einem Anschlag auf eine christliche Kirche in Burkina Faso sind am Sonntag 14 Menschen getötet worden. Für Herbert Rechberger, Nationaldirektor von „Kirche in Not”, ist der Angriff ein „Weckruf”.

Ouagadougou. Am Sonntag sind im westafrikanischen Burkina Faso 14 Menschen bei einem Anschlag auf eine Kirche getötet worden. Die örtlichen Behörden teilten mit, dass zahlreiche Menschen verletzt wurden. Das internationale katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ zeigte sich in einer aktuellen Pressemitteilung entsetzt über den erneuten Anschlag auf eine christliche Kirche in Burkina Faso.

… Aus Sicherheitskreisen hieß es, dass rund ein Dutzend schwer bewaffneter Angreifer die Kirche stürmte. Diese hätten „die Gläubigen hingerichtet, darunter den Pastor und Kinder”. Seit Februar gab es schon eine Reihe von Anschlägen auf christliche Einrichtungen, bei denen bis Sonntag 21 Menschen getötet wurden. …


Ergänzung 28.12.2019:

https://www.epochtimes.de/meinung/analyse/ungarns-premier-viktor-orban-europas-einsamer-verteidiger-verfolgter-christen-a3110451.html (28.12.):

Keine andere europäische Regierung hat so viel Geld, öffentliche Diplomatie und Zeit in das Thema Christenverfolgung investiert wie Ungarn. Ein Gastbeitrag von Giulio Meotti, zuerst erschienen bei „Gatestone Institute“. …


Ergänzung 12.01.2020:

https://www.unzensuriert.at/content/87855-zunehmende-feindseligkeit-gegen-christen-in-europa-brutale-verfolgung-weltweit (12.1.):

Klare Worte zur Gewalt gegen Christen von islamistischer und linker Seite finden sich in der Ausgabe für Januar 2020 des Magazins der deutschen Sektion der Menschenrechtsorganisation „Christian Solidarity International“ (CSI). Der Leser erfährt rasch, dass islamistische Gewalt gegen Christen keineswegs auf ein Land oder eine Region beschränkt ist. So wird in geraffter Form auf betreffende Ausschreitungen der jüngsten Zeit von Vertretern der angeblich doch ach so „friedlichen“ Religion des Islams in unterschiedlichen Ländern wie Indonesien, Nigeria, Pakistan und Syrien eingegangen. Zugleich wird verdeutlicht, wie sehr sich ihrerseits die international anerkannte Regierung Syriens von Präsident Assad bemüht, den Christen im eigenen Land Schutz und Hilfe angedeihen zu lassen. …


Ergänzung 16.01.2020:

https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2020/open-doors-christenverfolgung-weltweit-nimmt-zu/ (16.1.):

KELKHEIM. Weltweit ist die Zahl der verfolgten Christen weiter gestiegen. Der Weltverfolgungsindex 2020 des christlichen Hilfswerks Open Doors spricht in den 50 erfaßten Ländern von 260 Millionen Christen unter starker oder extremer Verfolgung.


Ergänzung 22.01.2020:

Petition:
https://www.citizengo.org/de/rf/176524-beendet-die-blutige-christenverfolgung-nigeria (15.1.):

In Nigeria kommt es jede zweite Woche zur Entführung oder Ermordung unschuldiger Bürger aufgrund ihres christlichen Glaubens durch militante Fulani-Hirten oder die islamische Terroristengruppe Boko Haram. Die nigerianische Regierung hat auf die vielen lokalen und internationalen Bitten, diese blutige Verfolgung durch geeignete Maßnahmen zu beenden, bisher nicht reagiert. …


Ergänzung 23.01.2020:

Eva-Maria Michels: https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2020/zahl-antichristlicher-attacken-in-frankreich-explodiert/ (23.1.):

Die Zahl antichristlicher Attacken in Frankreich explodiert förmlich seit gut einem Jahr. Die Öffentlichkeit steht ihnen weitestgehend gleichgültig gegenüber, die politischen, medialen und kulturellen Eliten des Landes ignorieren sie im besten Fall – oder befeuern sie im schlimmsten. In rechten und konservativen Kreisen macht man gerne moslemische Immigranten für alle antichristlichen Attacken verantwortlich.

Doch das ist nur die halbe Wahrheit. In Wirklichkeit geht ein großer Teil von ihnen auch auf das Konto von entkulturalisierten und entwurzelten einheimischen Jugendlichen auf der Suche nach dem großen „Thrill“ – gerne live in den sozialen Netzwerken übertragen – oder aber auf das Konto von Linksextremisten.

Letztere radikalisieren sich seit ein paar Monaten in dem Maße, in dem der Widerstand gegen das Gesetzesvorhaben der Regierung Macron zur vaterlosen künstlichen Befruchtung für Lesben und Singlefrauen auf Widerstand in der Bevölkerung trifft. Katholiken sind ihr Hauptziel, denn wie bei den Protesten gegen die „Ehe für alle“ 2013 ist das Zentrum des Widerstands die junge Generation katholischer Laien, die die eher zögerliche und gesellschaftlich angepaßte katholische Hierarchie vor sich hertreiben und den Kulturkampf mit den linken, völlig minoritären Gesellschaftsingenieuren aufnehmen. …

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