Lateinamerika: Schwere Schläge gegen den Lebensschutz

https://katholisches.info/2019/12/17/der-schwarze-tag-von-guadalupe-argentinien/:

In Argentinien, der Heimat von Papst Franziskus, kehrten bei den jüngsten Wahlen vom Oktober nach vier Jahren die Linksperonisten zurück an die Macht. Am 10. Dezember wurde der neue Staats- und Regierungschef Alberto Fernandez vereidigt. …

Nur wenige Stunden später erließ der neue Gesundheitsminister Gines Gonzalez Garcia als erste Amtshandlung, mit Billigung von Fernandez, ein neues, lebensfeindliches Protokoll für den Gesundheitsdienst. Keine 24 Stunden später wurde das Abtreibungsprotokoll am 12. Dezember, dem Fest Unserer Lieben Frau von Guadalupe, im ersten Gesetzblatt veröffentlicht, das unter der neuen Regierung herausgegeben wurde.

Der Arzt Gines Gonzalez Garcia war seit seiner Jugend als radikaler Linksperonist aktiv. Aus diesem Grund mußte er nach dem Militärputsch von 1976 seine Stelle aufgeben und ging ins Exil nach Spanien. Mit dem Ende der Militärdiktatur kehrte er Anfang der 80er Jahre nach Argentinien zurück und war in der peronistischen Gewerkschaft tätig. 1988 wurde er Gesundheitsminister im Staat Buenos Aires. …

https://katholisches.info/2019/12/17/der-schwarze-tag-von-guadalupe-costa-rica/:

In Costa Rica, dem zentralamerikanischen Land, das ein gutes Stück größer ist als die Schweiz und knapp fünf Millionen Einwohner zählt, gewann im Mai 2018 der Kandidat der Linken, Carlos Alvarado Quesada, die Präsidentschaftswahlen, der von einer christlichsozialen Partei unterstützt wurde. Mit knapp 40 Prozent unterlag ihm der evangelikale Konservative Fabricio Alvarado Muñoz, der überraschend in die Stichwahl gekommen war. Alvarado Muñoz und seine konservative Partei des Nationalen Wiederaufbaus konnten bei den gleichzeitig stattfindenden Parlamentswahlen von einem auf sieben Mandate (von 57) zulegen, weil sie sich am profiliertesten der Legalisierung der „Homo-Ehe“ widersetzt hatten.

Aus Ängstlichkeit vor einem Sieg der Evangelikalen unterstützte die katholische Kirche stillschweigend den Linkskandidaten und nunmehrigen Staats- und Regierungschef. Damit ähnelt die Situation, wenn auch aus anderen Motiven, jener von Argentinien.

… Am vergangenen 1. Dezember kündigte die Regierung einseitig eine „technische Bestimmung“ zur „Abtreibungsliberalisierung“ an. Am 10. Dezember legte das Gesundheitsministerium ein Protokoll „zur Vereinheitlichung und Verbesserung der Abtreibungsprozeduren bei Gefahr für die Gesundheit und des Leben der Mutter“ vor. …

https://katholisches.info/2019/12/18/der-schwarze-tag-von-guadalupe-mexiko/:

Am 11. Dezember erteilten die zuständigen Gesetzgebungsausschüsse des mexikanischen Bundesparlaments der Ley de Amnistia (Amnestiegesetz) grünes Licht. Der Gesetzentwurf stammt von dem seit 1. Dezember 2018 amtierenden, linken Staatspräsidenten Andres Manuel Lopez Obrador. Wie in den meisten amerikanischen Staaten ist er zugleich Staats- und Regierungschef.

Das Gesetz überträgt Obrador die generelle Vollmacht, ausnahmslos alle zu amnestieren, die in eine Abtreibung verstrickt sind. Das heißt, daß jede Form der Abtreibung bis zum Moment der Geburt schrankenlos von Obradors Gnaden erlaubt ist.

Die Vollmachten sind noch weit umfassender: Der Staatspräsident kann ebenso alle Menschen amnestieren, die aufgrund ihrer „Armut“ Straftaten welcher Art auch immer begangen haben, und auch solche, die von einem Familienangehörigen zu Straftaten „gezwungen“ wurden. Was immer das auch genau bedeuten mag. …

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