Fronleichnam, heiliger Leib des Herrn

http://www.kathpedia.com/index.php?title=Fronleichnam#Geschichte_des_Fronleichnamsfestes:

In der Bischofsstadt Lüttich entwickelte sich im 13. Jahrhundert ein Zentrum der eucharistischen Lehre und Verehrung. Die Ordensfrau Juliana von Lüttich († 5. April 1258) erhielt seit dem Jahre 1209 wiederholt Visionen, die sie nach langem Gebet als Wunsch des Himmels nach einer liturgischen Feier zur Einsetzung der Eucharistie deutete.

Juliana erzählte schließlich ihre Vision ihrem Beichtvater und einigen Mitschwestern. Im Jahre 1247 ordnete der Bischof von Lüttich ein Eucharistiefest für seine Diözese an. Papst Urban IV., als Jacques Pantaléon vor seiner Wahl zum Papst Erzdiakon in Lüttich, schrieb es 1264, bestärkt durch das Hostienwunder von Bolsena, in der Bulle Transiturus de hoc mundo für die Gesamtkirche vor:

„Wenngleich die Eucharistie jeden Tag gefeiert wird, so halten wir dafür, sie wenigstens einmal im Jahr ehrwürdiger und feierlicher zu begehen. Die anderen Dinge nämlich, derer wir gedenken, begreifen wir mit dem Geist und mit dem Verstand, erhalten aber deshalb nicht ihre Realpräsenz. In dieser sakramentalen Gedächtnisfeier Christi dagegen ist Jesus Christus, wenngleich unter anderer Gestalt, in seiner eigenen Substanz bei uns gegenwärtig. Denn bevor er in den Himmel aufgenommen wurde, sagte er: ‚Seid gewiß: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt‘ (Mt 28,20).“ …

https://de.wikipedia.org/wiki/Bolsena#Wunder_von_Bolsena:

In der Kirche der hier begrabenen heiligen Christina ist die nach ihr benannte Katakombe zu besichtigen. Blutflecken auf einem Altarstein sollen von einem Blutwunder herrühren: Ein böhmischer Priester, der an der Transsubstantiation zweifelte, machte im Jahr 1263 auf einer Pilgerreise nach Rom Station in Bolsena. In der heiligen Messe brach er dort eine Hostie, aus der gemäß der Legende Blut tropfte.

Daraufhin wurde in Orvieto von Papst Urban IV. das Fronleichnamsfest eingerichtet. Später wurde dort der Dom gebaut, in dem … das Korporale als Reliquie aufbewahrt wird.

Das Fest der hl. Christina wird in Bolsena jedes Jahr am 24. Juli mit großem Aufwand gefeiert. Die allerdings dubiose Lebensgeschichte der Heiligen, die dort im Jahre 304 als Märtyrerin umgebracht worden sein soll, wird in Form eines Mysterienspiels an verschiedenen Plätzen des Ortes in Szene gesetzt. …

https://katholisches.info/2020/06/10/das-beschnittene-fronleichnamsfest/:

… Das Hochfest Corpus Domini, wie das Fronleichnamsfest auf Latein heißt, geht auf das Blutwunder von Bolsena zurück, einer Stadt am gleichnamigen See, der rund hundert Kilometer nördlich von Rom liegt. Petrus, ein deutscher Priester aus Prag in Böhmen, war von Zweifeln über die Realpräsenz Christi unter der Gestalt des Meßweines gequält. 1263 machte er sich auf den Weg nach Rom in der Hoffnung, dort Antwort auf seine Fragen zu finden.

In Bolsena zelebrierte er die heilige Messe in der Kirche, die der frühchristlichen Märtyrerin Christina geweiht ist. Hier erhörte Gott seinen von Zweifeln gequälten, aber ehrlich suchenden Diener: Bei der Wandlung geriet das Blut Christi im Meßkelch in Wallung und trat über den Rand. Tropfen fielen auf das Korporale und verursachten Blutflecken, die nicht mit Weinflecken verwechselt werden konnten.

Da sich Papst Urban IV. im nahen Orvieto aufhielt, eilte der Priester zu ihm. Er bekannte diesem reumütig seine Zweifel und erhielt die Lossprechung. Der Papst ließ den Vorfall durch den Bischof von Orvieto, den heiligen Thomas von Aquin aus dem Dominikanerorden und den heiligen Bonaventura aus dem Franziskanerorden untersuchen. Sie gelangten gemeinsam zum Schluß, daß es sich eindeutig um ein echtes eucharistisches Wunder handelt. Der Papst ließ sich darauf das Korporale mit dem Blut Christi bringen. Es wird noch heute in der Kathedrale von Orvieto aufbewahrt. Auch die vom Blut benetzte Marmorplatte in der Kirche der hl. Christina zu Bolsena ist noch heute zu sehen und wird vom gläubigen Volk als Reliquie verehrt. …


Erweiterung:

https://www.andreas-unterberger.at/2020/06/was-linke-dürfen-dürfen-katholiken-noch-lange-nicht/ (9.6.):

Am kommenden Donnerstag darf es erstmals seit dem Krieg in ganz Österreich keine Fronleichnamsprozessionen geben, nicht einmal die weltberühmten auf den Salzkammergutseen. Logisch in Zeiten der Corona – oder? Oder haben die Katholiken vielleicht nur die falsche Religion? Denn würden sie die linken Phrasen-Götter der Antifa/Antirassimus-Religion anbeten, dann können sie sogar Prozessionen mit 50.000 Teilnehmern abhalten, weil ihnen der grüne Gesundheitsminister dann alles erlauben würde. Wie bei der Wiener Antifa/Antirassismus-Demonstration in der Vorwoche. Da hat nicht ein einziger der Teilnehmer die geltenden „Abstandsregeln“ eingehalten, wie man allen Bildern über das linke Hochamt entnehmen kann. Es gibt dennoch keine einzige Anzeige irgendeiner Behörde deswegen. … [Lesenswert!]

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