Strache-Rehabilitierung kurz vor Wienwahl?

Zur Vorgeschichte siehe: ÖVP-FPÖ-Koalition gecrasht (Ibiza-Falle) (Mai 2019)

https://unser-mitteleuropa.com/bystron-berichterstattung-durch-sz-und-spiegel-zu-ibiza-video-sind-groesster-medienpolitische-skandal-der-nachkriegsgeschichte/ (22.8.):

Bekanntlich brachte die Veröffentlichung von Teilen eines Videos vor über einem Jahr die damalige konservative ÖVP/FPÖ Regierung zu Fall. Zu erfolgreich war diese Koalition und in Berlin und Brüssel läuteten die Alarmglocken. Man fürchtete, dass die Stimmung nach Deutschland hinüberschwappen könnte. Besonders Innenminister Herbert Kickl war den Funktionseliten ein Dorn im Auge. Er führte nämlich mit einer Reihe von Maßnahmen ganz Europa vor, dass die unkontrollierte Massenmigration keinesfalls als „alternativlos“ hinzunehmen ist. Auch das Nichtunterzeichnen der UN-Migrationspaktes durch Österreich wurde als Schlag gegen die Agenda Afrikanisierung Europas empfunden.

Viele Österreicher wünschen sich nicht umsonst mittlerweile die FPÖ und Kickl zurück. Die Enttäuschung über Kanzler Sebastian Kurz und seinen Schwenk zu den Grünen wurde vorläufig von der Corona-Krise überdeckt.

In Österreich wurden weitere fünf Minuten aus dem sogenannten „Ibiza-Video“ veröffentlicht. Die neuste Entwicklung kommentiert der Obmann der AfD im Auswärtigen Ausschuss, Petr Bystron: …

https://www.reitschuster.de/post/strache-video-manipulationsverdacht-gegen-deutsche-medien (22.8.):

Erinnern Sie sich noch an das Strache-Video und die Ibiza-Affaire? Die heimlichen Aufzeichnungen des damaligen Österreichischen Vize-Kanzlers und FPÖ-Chefs Heinz-Christian Strache haben im vergangenen Jahr die Politik in der Alpenrepublik auf den Kopf gestellt. Der nationalkonservativen Regierung von Sebastian Kurz hatten viele einen guten Start und eine große Strahlwirkung auch nach Deutschland nachgesagt. Faktisch wurde diese Regierung mit dem Video durch eine geheimdienstähnliche Aktion unter Instrumentalisierung (oder Drahtzieherschaft) deutscher Medien zum Sturz gebracht.

Die Quintessenz des von Spiegel und Süddeutscher Zeitung veröffentlichten Videos bzw. dessen kurzen Sequenzen war damals, dass sich der FPÖ-Chef auf unsaubere Geschäfte mit einer dubiosen russischen Oligarchen-Nichte einließ. Im Nachhinein entpuppten sich deren Angebot als Falle, in die Strache tatsächlich getappt sein soll. Und nun das: In den Akten der österreichischen Justiz, die in der Sache ermittelt, ist die Abschrift einer bisher unveröffentlichten Sequenz des Videos aufgetaucht, die Strache offenbar entlastet. In der fünf Minuten langen Szene wehrt sich der Politiker gegen unlautere Angebote und lehnt diese ab. Sein Anwalt sagt: „Diese Stellen wurden bisher bewusst nicht gezeigt.“

Sollten sich diese Vorwürfe bewahrheiten – und sie sind durchaus stichhaltig – wäre das ein Medien-Skandal von unglaublichem Ausmaß. Die Öffentlichkeit wäre dann wohl absichtlich getäuscht worden, mit immensen Folgen. Besonders merkwürdig ist, dass die deutschen Medien das Auftauchen der neuen, offenbar entlastenden Stellen fast kollektiv verschweigen – ganz im Gegensatz zu den österreichischen. …

http://www.pi-news.net/2020/08/bisher-unveroeffentlichte-video-sequenzen-entlasten-hc-strache/ (22.8.):

In Österreich wurden weitere fünf Minuten aus dem sogenannten „Ibiza-Video“ veröffentlicht, aus denen hervorgeht, dass sowohl HC Strache als auch Johann Gudenus jegliche Beteiligung an illegalen Aktivitäten abgelehnt hatten.

Die neueste Entwicklung kommentiert Petr Bystron, Obmann der AfD im Auswärtigen Ausschuss, wie folgt:

„Die manipulative Berichterstattung durch SZ und Spiegel sind der größte medienpolitische Skandal der Nachkriegsgeschichte. …“ …

Martin Sellner: Straches wahre Worte – die neuen fünf Minuten von Ibiza (22.8.  10min)

https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2020/246556/ Ibiza-Video: Ausschnitte entlasten Strache (23.8.):

Im Zuge der juristischen Aufarbeitung der Ibiza-Affäre um den ehemaligen österreichischen Vize-Kanzler Heinz-Christian Strache ist die Abschrift bisher nicht veröffentlichter Sequenzen aus dem illegal aufgezeichneten Ibiza-Video an die Öffentlichkeit geraten. Das etwa fünfminütige Material aus den Akten der ermittelnden österreichischen Justiz, über das die Tageszeitung Österreich als Erste berichtete, entlastet den damals wegen des Korruptionsvorwurfes zurückgetretenen Politiker. …


Ergänzung 26.08.2020:

https://www.tagesstimme.com/2020/08/25/ibiza-video-strache-und-sueddeutsche-streiten-um-neue-passagen/:

Das „Team HC Strache“ sieht Ex-FPÖ-Chef Strache entlastet und will nun vor Gericht ziehen. Die „Süddeutsche Zeitung“ wehrt sich gegen die Kritik an ihrer Berichterstattung. …


https://www.tagesstimme.com/2020/08/25/neue-freilich-studie-dokumentiert-das-ibiza-protokoll/:

Das Protokoll zum Ibiza-Video liefert spannende Einblicke. Das Freilich-Magazin stellt in seiner neuen Studie die Abschrift zum Herunterladen zur Verfügung. …


Ergänzung 27.08.2020:

https://www.andreas-unterberger.at/2020/08/ibiza-politik-mit-video-schnipseln/ (25.8.):

Mehr Fragen als Antworten bringen die neu veröffentlichten Stellen des „Ibiza“-Videos. Allerdings: Um wirklich der Wahrheit über diese Polit-Ranküne nahekommen zu können, müsste endlich das gesamte Video offengelegt werden. Denn alle Schnipsel, die alten wie die neuen, wurden mit einem bestimmten Zweck lanciert.

… Denn für viele frühere Parteigänger wirkt er [Strache] jetzt entlastet. Und sie werden sicher lieber ihm als den plan- und überzeugungslos wirkenden Rest-Blauen die Stimme geben.

Das übrigens wird den amtierenden Bürgermeister Ludwig freuen – denn Strache ist jetzt zuzutrauen, dass er die selektive Fünf-Prozent-Hürde bei der Gemeinderatswahl schafft. …


Michael Scharfmüller: https://www.info-direkt.eu/2020/08/25/achtung-so-wird-mit-dem-ibiza-video-weiter-politik-gemacht/:

Mithilfe des Ibiza-Videos wurde der ÖVP im Mai 2019 ein Vorwand geliefert, um die beliebte türkis-blaue Regierung zu sprengen. Als wäre das nicht genug, wird jetzt mit dem Video weiter Politik gemacht. Damit muss jetzt aber endlich Schluss sein! …


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