Kernfrage der Gesellschaft

Dieter Stein: https://jungefreiheit.de/debatte/streiflicht/2020/wieder-der-kernfrage-widmen/ (17.9.):

Was ist eigentlich das größte Problem unserer Gesellschaft? Ist es Feinstaub, Klima, Corona oder Mikroaggressionen gegen 5000 Geschlechter, die durch verfeinerte Antidiskriminierungsmaßnahmen aufzuheben sind? Es sind alles Nebenkriegsschauplätze.

Das Kernproblem, mit dem wir in Deutschland und nahzu allen industrialisierten Staaten zu kämpfen haben, ist die Weigerung oder das Unvermögen eines namhaften Teils der Bevölkerung, dauerhafte Bindungen einzugehen, eine Familie zu gründen und Nachkommen in die Welt zu setzen. Obwohl wir den teuersten Sozialstaat der Welt haben, Krippenbetreuung, Elterngeld, Teilzeitregelungen, Förderung Alleinerziehender, Ganztagsbetreuung – es ändert sich an einer Kurve nichts: Die Zahl der Geburten fällt und fällt. …

… Daß die Geburtenrate so im Keller ist, ist kein Naturgesetz. Es müssen nur die Prioritäten wieder geradegerückt und die Hierarchie der Werte geordnet werden. …

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2 Antworten zu Kernfrage der Gesellschaft

  1. gitte68 schreibt:

    was soll Frau da noch sagen, ausser: wieder einmal falsch gemutmaßt oder behauptet, werter Herr! In der Schuldzuschiebung Richtung nicht gebärwillige deutsche Frau ganz groß!
    DIe letzte Nachtcafe-Sendung (SWR, M. Steinbrecher, „Über Geld reden“) hat uns ein paar Zahlen geliefert zum EIGENTLICHEN! Kernthema unserer Gesellschaft; nämlich der UNGLEICHHEIT (ungleiche Verteilung von Vermögen) .
    [DIE REICHEN :- (, und nicht die Mittellschicht – momentan entlarvt ihres unverantwortlichen Ressourcenverbrauches. Und wie viele (schwarze) Migrantenfrauen verrichten wohl gegen Niedriglohn die Drecksarbeit? ]

    Auch wird das Gepäck, welches die Generationen, die hier und heute agieren, von Großeltern bis Enkel,welches sie im rucksack tragen, nicht hinreichend berücksichtigt, wenn es darum geht, das Wagnis eigene Familie einzugehen: Entwurzelung, trasgenerationale Traumatisierungen, Verluste, mangelnde soziale Netze, fehlende Zugehörigkeit….Zudem haben schon kinderlose Paare immense Schwierigkeiten, „es“ lokal in dieser globalen Wirtschaftsdominanz geregelt zu kriegen. Kita oder Elterngeld bewirken da überhaupt nichts. Eine generelle Arbeistzeitverkürzung (= Umverteilung) , Geschlechtergerechtigkeit, sowie ein bedingungsloses Grundeinkommen wären schon hilfreich und würden etwas mehr Sicherheit verleihen.
    Zu Aspekten Feminismus/Religion lese ich immer wieder gern bei ‚beziehungsweise-weiterdenken‘.

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