Enzyklika „Fratelli tutti“

https://katholisches.info/2020/10/05/papst-reicht-dem-islam-und-den-migranten-die-hand-und-knueppelt-den-kapitalismus-und-den-rechts-populismus/:

(Rom) Auf dem Altar am Grab des heiligen Franz von Assisi unterzeichnete Papst Franziskus am vergangenen Samstag, dem 3. Oktober, seine dritte (zweite) Enzyklika Fratres omnes oder Fratelli tutti. Zwei Aspekte, auf die vor einer genauen Analyse des umfangreichen Dokuments zu verweisen ist:

Alle Brüder – Fratelli tutti (Omnes fratres)

Gleich vorweg, um Mißverständnissen vorzubeugen: Die Anfangsworte und damit der Titel der neuen Enzyklika sind einer Ermahnung des heiligen Franz von Assisi entlehnt und besagen nicht, daß alle Menschen Brüder seien, wie es das Dokument von Abu Dhabi „über die Brüderlichkeit aller Menschen für ein friedliches Zusammenleben in der Welt“ suggeriert, das von Papst Franziskus am 4. Februar 2019 in dem arabischen Emirat unterzeichnet wurde und das auch eine wichtige Rolle in der neuen Enzyklika spielt. Der Heilige aus Assisi, dessen Autorität sich Franziskus für seine Enzyklika auf mehrfache symbolische Weise zu eigen macht, wandte sich mit diesen Worten an seine Ordensbrüder, die er in derselben Ermahnung auch als „wir Diener Gottes“ anspricht. …


Ergänzung 16.10.2020:

Andreas Tögel: https://www.misesde.org/2020/10/der-papst-und-die-politik-enzyklika-fratelli-tutti/ (14.10.):

… Mit dem am 13. März 2013 begonnenen Pontifikat des aus Argentinien stammenden Papstes Franziskus (Jorge Mario Bergoglio) trat der bis dato am stärksten weltlich orientierte Mann die Nachfolge Petri an. Wie weiter oben erwähnt, ging er in seinem Apostolischen Schreiben Evangelii gaudium (2013) mit dem Kapitalismus scharf ins Gericht. In seiner im Mai 2015 präsentierten „Umweltenzyklika“ Laudato si´ präsentierte Franziskus sich zur nicht geringen Überraschung der Gläubigen auch noch als Klimawandelexperte.

Dass es aber noch um einiges weltlicher geht, beweist er mit seinem rezenten Papier: Die kürzlich präsentierte Enzyklika Fratelli tutti, die „Geschwisterlichkeit und sozialer Freundschaft“ gewidmet ist, entbehrt jeglichen Transzendenzbezugs und jeden Gedankens zur Spiritualität. Weite Strecken des langen und redundanten Schreibens vermitteln vielmehr den Eindruck, dass es der Feder eines Aktivisten von „Attac“ entstammt.

Doch auch etwas anderes fällt ins Auge: An gleich mehreren Stellen seines Schreibens zitiert und lobt Franziskus den Großimam Ahmad Al-Tayyeb von der Al-Azhar-Universität in Kairo, etwa, wenn er schreibt „…haben wir daran erinnert, dass Gott »alle Menschen mit gleichen Rechten, gleichen Pflichten und gleicher Würde geschaffen und sie dazu berufen hat, als Brüder und Schwestern miteinander zusammenzuleben«“. Wer es jemals über sich gebracht hat, die „heiligen Schriften“ des Islam zu studieren und somit um die darin postulierte, unüberwindliche Zweiteilung der Menschheit in Rechtgläubige und Kuffar (pejorative Bezeichnung für Ungläubige) weiß, kommt aus dem Staunen nicht heraus: Offensichtlich bemüht Franziskus sich um eine totale Relativierung sämtlicher – auch religiöser – Werte, um seinem zwar sympathischen, aber ganz und gar unrealistischen Anliegen, alle Menschen zu Brüdern zu erklären, Vorschub zu leisten. …


Ergänzung 25.10.2020:

https://www.unzensuriert.at/content/114408-sozialenzyklika-als-plaedoyer-fuer-die-totale-einwanderung-nach-europa/ (24.10.):

Das Erscheinen der neuen Sozialenzyklika „Fratelli tutti“ von Papst Franziskus wurde Anfang Oktober von den „progressiven“ Kreisen bejubelt.

… Solange es globale Ungleichheit gebe, sei die Aufnahme von Migranten ein notwendiger Akt der Solidarität. Es gelte

das Recht eines jeden Menschen zu respektieren, einen Ort zu finden, an dem er nicht nur seinen Grundbedürfnissen und denen seiner Familie nachkommen, sondern sich auch als Person voll verwirklichen kann.

Das fordert die totale Niederlassungsfreiheit für jedermann.

Die Bewohner der (in der Regel weißen) Zielländer kommen in seinen Gedanken nicht vor, nur insofern, als sie Einwanderer als „Bereicherung“ zu empfinden haben. Jedes Land sei laut Franziskus auch ein „Land des Ausländers“. …

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