Papst für Homo-Partnerschaften

https://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2020/papst-homopartnerschaft/ Papst fordert Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften (22.10.):

ROM. Papst Franziskus hat sich dafür ausgesprochen, Lebensgemeinschaften gleichgeschlechtlicher Paare gesetzlich zu schützen. Homosexuelle hätten das Recht in einer Familie zu leben, weil sie Kinder Gottes seien.

„Was wir benötigen, ist ein Gesetz, das eine zivile Partnerschaft ermöglicht“, sagte das katholische Kirchenoberhaupt im Dokumentarfilm „Francesco“.

Noch 2003 hatte die Glaubenskongregation ausgeführt, die Kirche billige weder homosexuelles Verhalten noch die rechtliche Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften. …

https://katholisches.info/2020/10/22/die-masken-fallen-der-angekuendigte-paradigmenwechsel-zur-homosexualitaet-eine-chronologie/:

(Rom) Papst Franziskus vollzieht einen weiteren Paradigmenwechsel und spricht sich für die „Homo-Ehe“ aus, was die Anerkennung der Homosexualität voraussetzt. Die entsprechende Aussage findet sich in einem Dokumentarfilm, der gestern in Rom vorgestellt wurde. Es folgte zwar ein beschwichtigendes Rahmennarrativ, der Schritt ist jedoch „fatal“, wie Kardinal Gerhard Müller, der ehemalige Präfekt der Glaubenskongregation, kommentierte.

Die Aussage betrifft die Seelsorge für Personen, die sich selbst als LGBT betrachten. Die Worte des Papstes wiegen jedoch wie Mühlsteine mit der Absicht, die biblische und kirchliche Sexuallehre im Meer zu versenken:

„Die homosexuellen Personen haben ein Recht, in der Familie zu sein, sie sind Kinder Gottes, sie haben ein Recht auf eine Familie. Man kann weder jemand aus der Familie ausschließen noch ihnen das Leben unmöglich machen.“ …


Ergänzung:

https://unser-mitteleuropa.com/erzbischof-vigano-macht-gay-pride-den-papst-zum-ketzer/ (22.10.):

… Man braucht kein Theologe oder Moralist zu sein, um zu verstehen, dass solche Aussagen völlig heterodox sind und für die Gläubigen einen ernsten Skandal darstellen.

Aber Achtung: Diese Worte stellen die x-te Provokation dar, mit der der ultra-progressive Teil der Hierarchie auf kunstvolle Weise ein Schisma zu provozieren versucht, wie er es bereits mit der nachsynodalen Ermahnung Amoris laetitia, der Änderung der Doktrin über die Todesstrafe, der Pan-Amazonischen Synode und der Segnung der Inka-Göttin Pachamama, der Erklärung von Abu Dhabi, die dann durch die Enzyklika Fratelli tutti wiederholt und verschärft wurde, versucht hat.

Es scheint, dass Bergoglio schamlos versucht, in einem Crescendo häretischer Äußerungen „den Einsatz zu erhöhen“, um den gesunden Teil der Kirche – Episkopat, Klerus und Gläubige – zu zwingen, ihn der Ketzerei zu bezichtigen, um ihn dann für schismatisch und zum „Feind des Papstes“ zu erklären. …


https://www.tagesstimme.com/2020/10/23/papst-will-rechtlichen-schutz-fuer-gleichgeschlechtliche-paare/:

… Noch 2003 hatte die Glaubenskongregation ausgeführt, die Kirche billige weder homosexuelles Verhalten noch die rechtliche Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften. Papst Benedikt XVI. hatte diesbezüglich damals von einer „Selbstzerstörung des Menschen und der Zerstörung von Gottes Werk selbst“ gesprochen. …


Ergänzung 24.10.2020:

https://katholisches.info/2020/10/23/kardinal-mueller-der-papst-steht-nicht-ueber-dem-wort-gottes/:

(Rom) „Eingetragene Partnerschaften? Ich bin dem Papst treu, aber er steht nicht über dem Wort Gottes. So erzeugt man Verwirrung.“ Deutliche Worte der Mißbilligung findet Kardinal Gerhard Müller in einem Interview mit dem Corriere della Sera zu den Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität. …

https://www.tagesstimme.com/2020/10/24/aufregung-nach-papstsager-zu-homosexualitaet/:

… Für die Österreichische Bischofskonferenz hat sich deren Familienreferent, der Innsbrucker Diözesanbischof Hermann Glettler, zu den Aussagen im Film geäußert. Die katholische Kirche in Österreich pflege seit vielen Jahren einen „bewusst wertschätzenden Umgang“ mit homosexuell orientierten Menschen, so Glettler. In einigen Diözesen gebe es drüber hinaus spezielle Initiativen und Arbeitskreise, „um Vorurteile abzubauen, spirituelle Heimat zu ermöglichen und mit und für diese Zielgruppe auch als Kirche präsent zu sein“, sagte der Bischof.

Der Pastoraltheologe Paul Zulehner betont stärker die Zäsur und spricht von einem „großen Schritt nach vorn“, der freilich für „Panik im Vatikan“ sorgen werde und dem Papst „bei seinen konservativen ‚Freunden‘ weiteren Ärger einbringen“ dürfte. Positiv wertete Zulehner, dass sich „ideologische Diskriminierer“ nun nicht mehr auf den Papst berufen könnten.

Der Brixener Moraltheologe Martin Lintner stößt ins selbe Horn. Die Äußerungen des Pontifex müssten „konsequenterweise“ zu einer „Neubewertung von homosexuellen Partnerschaften in der katholischen Lehre“ führen. …

https://katholisches.info/2020/10/24/papst-vertrauter-fernandez-homo-ehe-papst-franziskus-hatte-immer-diese-meinung/:

Fernández, von Freunden „Tucho“ genannt, kommentierte auf Facebook auch die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität und enthüllte, daß Jorge Mario Bergoglio „schon immer“ so gedacht habe:

„Was der Papst zu diesem Thema gesagt hat, hat er auch als Erzbischof von Buenos Aires vertreten.“

Für Franziskus, so Fernández weiter, habe der Begriff „Ehe“ eine genaue Bedeutung und gelte „nur für eine stabile Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau, die offen für die Weitergabe des Lebens ist“. …


Ergänzung 25.10.2020:

https://www.andreas-unterberger.at/2020/10/der-papst-der-die-kirche-an-den-rand-der-spaltung-treibt/ (23.10.):

Die Kirche hat schon sehr viel überlebt. In Saus und Braus lebende Renaissance- und Barockpäpste (und Salzburger Fürsterzbischöfe) etwa, die sich nicht bloß mit einer einzigen Frau begnügt haben. Manche meinen, das Überleben der Kirche sei überhaupt einer der stärksten Gottesbeweise. Noch schwieriger dürfte der Kirche aber das Überstehen auch des gegenwärtigen Papstes werden. …

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