Islam-Terror gedeiht in den islamistischen Gegengesellschaften

Michael Paulwitz: https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2020/islamismus-fisch-im-wasser/ (15.11.):

Programme für den Kampf gegen Islamismus und Islam-Terror haben nach der Serie blutiger Terroranschläge in Paris, Nizza und Wien Konjunktur. Sogar ein Robert Habeck spricht sich nunmehr für „Null-Toleranz“ gegenüber islamistischen Gefährdern aus. Das ist bemerkenswert; galten doch seiner Partei und ihrer Klientel solche Forderungen bislang eher als „rechtspopulistisch“ und „islamfeindlich“.

… In den nach Millionen zählenden muslimischen Bevölkerungen Deutschlands und Westeuropas hat sich eine islamistische Gegenwelt formiert. Zwei Drittel der Muslime in Europa halten ihre religiösen Regeln für wichtiger als die Gesetze des Landes, in dem sie leben, hat der niederländische Sozialwissenschaftler Ruud Koopmans in einer sechs Länder umfassenden Studie festgestellt.

In dieser Parallelwelt, in der die fundamentalistischen Auffassungen der Terroristen breite Sympathie genießen und auch von einer Vielzahl derer geteilt werden, die selbst nicht zur Tat schreiten, können sich radikale Islamisten, Terroristen und Gefährder frei bewegen und schwimmen wie der Fisch im Wasser. Und sie können in diesem wachsenden und von außen laufend mit neuen Sympathisanten versorgten Gegenuniversum jederzeit Unterstützer und Mitkämpfer rekrutieren. …


Ergänzung:

https://unser-mitteleuropa.com/frankreich-bereits-150-distrikte-islamistisch-besetzt-video/ (15.11.):

… Wie die französische Wochenzeitschrift Journal du Dimanche exklusiv berichtete, hat die Generaldirektion für innere Sicherheit (DGSI) mittlerweile 150 Distrikte kartiert, die bereits in der Hand oder unter Kontrolle der Islamisten stehen: ein als geheim eingestuftes Dokument, das mit Ausnahme des Innenresorts nicht einmal den anderen betroffenen Ministern offengelegt wurde.

Neben den Banlieues von Paris, Lyon und Marseille, die seit Langem in islamistischer Hand sind, gibt es mehrere Städte im Norden wie Maubeuge, wo die Union der französischen muslimischen Demokraten (UDMF) bei der letzten Wahl 40 % erreicht hat; ferner Denin oder Roubaix, wo „die Situation alarmierende Ausmaße annimmt“, so ein Präfekt. Aber auch unerwartete Distrikte wie Haute-Savoie oder Ain, Annemasse, Bourg-en-Bresse, Oyonnax oder Bourgoin-Jallieu.

Noch überraschender ist es, dass „sich einige Mikrodistrikte wie Nogent-le-Rotrou in Eure-et-Loire inzwischen zu salafistischen Gebieten entwickelt haben“, wie der Präfekt erklärt. …


Heinrich Sickl: https://freilich-magazin.at/kommentar-nach-dem-terror/ (12.11.):

… Die Polizei war großartig. Schlimm genug, dass es so viele Tote und Verletzte gegeben hat, aber das hätte noch böser ausgehen könne, wenn nicht reguläre Polizisten und Spezialkräfte – WEGA und COBRA –, dem grausamen Treiben in neun Minuten ein Ende gesetzt hätten. Der Attentäter, der allein unterwegs war, hat 130 Schuss verschossen. Über 100 Schuss hatte er noch mit, als er neutralisiert wurde.

… Gestern dann tritt die Regierung, die ihr Versagen so konsequent kaschieren will, vor die Kameras und präsentiert ein großes Paket an Maßnahmen, die zeigen, dass die Kriegserklärung der Islamisten angenommen ist. Keiner soll mehr als harmloses Resozialisierungsobjekt der Sozialarbeiter gesehen werden.

… Der Terror wird damit nicht vergehen. Aber wir alle müssen verstehen, dass das, was da bekämpft wird, kein punktuelles Symptom ist, sondern eine restaurative Strömung des Islam, die sich seit der Besetzung Afghanistans die Sowjets formiert und seither sehr erfolgreich ausgebreitet hat. Dass Dschihad und Terror in Europa eine Grundlage finden, hat auch mit der nachhaltigen Veränderung der Gesellschaftsstrukturen auf unserem Kontinent zu tun. Sehr salopp gesagt, ist der Islam dabei eine europäische Religion zu werden und in diesem Milieu finden die verschiedensten islamistischen Strömungen ihren Resonanzboden. Ohne Islam kein Islamismus, das wissen auch Länder wie Polen oder Ungarn, wo es keine Anschläge gibt, weil das Potenzial an Islamisten vollständig fehlt. Der Eiserne Vorhang hat bis 1989 diese Länder vor ungeregelter Zuwanderung bewahrt, sie haben keine Lust das nachzuholen und sich die Folgeprobleme einzuhandeln, die sie in den westlichen Gesellschaft vital beobachten können. …

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