War Karl May ein Rassist?

https://www.wochenblick.at/allgemein/wer-winnetou-liest-ist-rassist/ (23.8.):

Das aktuellste Beispiel für das erbärmliche Einknicken vor einem woken Internet-Mob liefert der Ravensburger Verlag: Er nimmt ein Kinderbuch unter dem Titel „Der junge Häuptling Winnetou“ zum gleichnamigen aktuellen Kinofilm aus dem Handel. Hintergrund war der Zorn der antikolonialen Freunde aller Unterdrückten, den der Verlag mit dem Buch auf sich gezogen hatte.

Für dieses Scherbengericht der woken Totalitaristen mussten die Verlagsverantwortlichen nun ein bitteres Lehrgeld zahlen: Auf Instagram erhielten sie einen ausführlichen Einblick in antikolonialistisches Denken in seiner ganzen aggressiven Dummheit: „Was soll dieses Buch? Es reproduziert rassistische Stereotype, die ihren Ursprung im Kolonialismus haben“, donnerte eine Nutzerin. Ein Account unter dem Namen „Vielfältiges.Klassenzimmer“ entblödete sich nicht zu behaupten, der Stoff sei „schädlich“ und beinhalte „Romantisierung von Völkermord“.

Noch bunter trieb es eine sich als „Buchhändlerin” ausgebende Nutzerin, die sogar gleich eine Generalsäuberung des gesamten Verlagsprogramms vorschlug: „Es wird übrigens auch mal Zeit, euer bestehendes Sortiment an Kinderbüchern zum Thema indigener Menschen respektvoll zu überarbeiten.“ Und natürlich muss es auch in Deutschland eine Gruppe geben, die hierzulande für die ursprüngliche Bevölkerung aus Nord-, Zentral- und Südamerika“ eintritt, sich verwirrenderweise „Natives in Germany“ nennt und, wie ein Großteil der Internet-Fanatiker, grundsätzlich Anstoß daran nimmt, dass die Karl-May-Bücher überhaupt noch verlegt werden, da sie, mit ihrem angeblich rassistisch-kolonialistischen Inhalt, zumal für Kinder, gänzlich ungeeignet seien. …


Ergänzung 24.08.2022:

https://www.heimat-kurier.at/2022/08/24/linker-zeitgeist-im-kinderbuch-transgender-ja-winnetou-nein/:

… Linken Eliten ist der meistgelesene deutsche Jugendbuchautor ein Dorn im Auge: Karl May sei ein Rassist gewesen, seine Bücher würden den Kolonialismus verherrlichen und überhaupt sei „Indianer“ ein beleidigender Begriff. Nach einem woken Shitstorm ist der Ravensburger Verlag nun eingeknickt und hat mehrere auf Kinder zugeschnittene Winnetou-Bücher vom Markt genommen. …

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