Duisburg 19.1.: PEGIDA-Demo

Sebastian Nobile: http://www.pi-news.net/2015/01/duisburg-mutiger-pfarrer-nach-auftritt-bei-pegida-nrw-vom-bistum-muenster-abgestraft/   (20.1.):

Nachdem am Montag eine sehr erfolgreiche Veranstaltung von PEGIDA NRW ihr Debut in Duisburg hatte, gab es wieder die üblichen Bösartigkeiten aus dem Spektrum des “breiten Bündnisses”, das gegen PEGIDA aufmarschierte. So wurden Teilnehmer der PEGIDA-Kundgebung auf dem Weg zur Veranstaltung verprügelt, vier Polizisten durch Linksextremisten im Namen der Toleranz und des Antifaschismus verletzt und zu allem Überfluss wurde im Nachhall der Demonstration einem katholischen Pfarrer, der für PEGIDA gesprochen hat, die Predigterlaubnis entzogen.

Mit ca. 600 Teilnehmern war dieser erste Spaziergang in Duisburg ein gelungener Auftakt für das, was noch kommen soll, denn die Veranstaltung des offiziellen PEGIDA-Ablegers in NRW wird in Duisburg bleiben und jeden Montag stattfinden.

In Duisburg gab es einige gute Reden und auch ermutigende Beiträge beim “offenen Mikrofon”, wo Bürger spontan sprechen konnten und eine junge Frau davon berichtete, wie sie wegen eines “Gefällt mir”-Klicks für PEGIDA auf Facebook beruflich benachteiligt wurde. Ebenso spontan entschied sich Pfarrer Paul Spätling aus der katholischen Gemeinde Emmerich dazu, zu sprechen. Er kritisierte die Licht-Aus-Aktion beim Kölner Dom zur PEGIDA-Veranstaltung am 5. Januar in Köln und erinnerte an  einen vergangenen Versuch der Islamisierung Europas bei der Seeschlacht von Lepanto. …

Rede von Pfarrer Spätling bei Pegida Duisburg:
https://www.youtube.com/watch?v=ZEkld1nR6rQ  PegidaNRW — Teil 3  (19.1.    5 min)

Siehe vor allem die Kommentare bei
http://www.kath.net/news/49140   Bischof Genn entzieht Pfarrer Predigtbefugnis nach Pegida-Rede   (20.1.)

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Ergänzung 23.1.2015:

http://www.civitas-institut.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2376:pfarrer-erhaelt-predigtverbot-wegen-pegida&catid=1:neuestes&Itemid=33   (21.1.):

In der deutschen katholischen Kirche ist nahezu alles erlaubt. Die Leugnung der Gottheit Christi, die Leugnung der Wunder oder jedes anderen Glaubenssatzes durch einen Priester oder einen Theologen stellt für die deutschen Bischöfe keinerlei ernsthaftes Problem dar. Auch die Teilnahme an linken Demonstrationen und Aktivitäten werden eher belobigt als kritisiert. Kirchenstrafen, welcher Art auch immer, gibt es dafür schon lange nicht mehr. Einige Bischöfe glauben vermutlich selbst nicht an das, was sie offiziell verteidigen müssen. Es gibt allerdings bestimmte Punkte, die sofort streng bestraft werden. Dazu gehören feste und klare katholische Überzeugungen, wie sie in der Tradition der Kirche seit Jahrhunderten vertreten wurden. Und auch politische Überzeugungen, die nicht mit dem Mainstream in Deutschland konform sind, werden unverzüglich bestraft. So geschehen durch Bischof Genn gegen einen Pfarrer, der bei einer Pegida-Demonstration redete.

… Die engagierte katholische Journalistin Felizitas Küble bemerkt zu diesem Vorfall ganz treffend:

„Wir wissen aus jahrzehntelanger Erfahrung, daß hier im Bistum nichts geschieht, wenn Prediger die Gottheit Christi, biblisch bezeugte Wunder Christi, die Jungfrauengeburt oder die Existenz der Hölle leugnen, über Papst Benedikt herziehen etc.

… Doch die ganze Wucht bischöflicher „Autorität“ kommt plötzlich zum Ausbruch, wenn es nicht um wesentliche GLAUBENSTHEMEN geht, sondern um politische Reizfragen bzw. um den vielgehätschelten Islam, den zu kritisieren einem Pfarrer offenbar nicht erlaubt ist, wenn er nicht kaltgestellt werden will, wie es jetzt Pfr. Spätling (den wir persönlich seit Jahrzehnten kennen) mit dem Predigtverbot erlebt.“ Mehr zum Thema im Blog von Frau Küble

Nur eines von täglich hunderten Beispielen aus der Praxis der katholischen Kirche in Deutschland, die alles daransetzt, Katholiken, die ihren Glauben ernst nehmen und sich auch für das Naturrecht und die Verteidigung der Rechte Gottes in Staat und Gesellschaft engagieren, zu vertreiben.

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Ergänzung 24.1.2015:

http://www.pi-news.net/2015/01/nicolaus-fest-zum-muensteraner-predigtverbot/   (22.1.):

Es ist noch gar nicht so lange her, da wurde Nicolaus Fest, damals noch stellvtr. Chefredakteur der BILD am Sonntag, wegen seiner islam- und gesellschaftskritischen Äußerungen medial abgeschossen und zur persona non grata erklärt. In der Folge dann hat er “freiwillig” seinen Posten bei der BILD geräumt und tut aber nun etwas, was man vielleicht nicht unbedingt erwartet hätte: Er hält nicht den Mund. Herr Fest äußert sich weiterhin zu aktuellen Themen auf seinem Blog und der aktuelle Beitrag, in dem es auch um die Ohrfeige des Bistums Münster für den Pfarrer geht, der es gewagt hatte, bei einer PEGIDA-Veranstaltung in Duisburg den Mund aufzumachen. …

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