Petition: Keine Gender-Indoktrinationsplakate in Wiener Schulen!

http://citizengo.org/de/30442-keine-gender-indoktrinationsplakate-wiener-schulen (16.10.):

Sehr geehrte Frau Stadtschulratspräsidentin Dr. Brandsteidl!
Sehr geehrter Präsident des Landesschulrates Dr. Häupl!

Am 5. Oktober 2015 bewarb die Stadträtin Sandra Frauenberger die Posteraktion des Vereins „Ausgesprochen“, ohne jegliche Einbindung von Elternverbänden im Vorfeld, obwohl der neue Grundsatzerlass Sexualpädagogik des Bundesministeriums für Bildung und Frauen eine solche zentrale Einbindung ausdrücklich vorsieht.

Ich bin über diesen eklatanten Verstoß gegen den Erlass sehr besorgt. Weiters erstaunt mich, dass Volksschulkinder und Schüler höherer Schulstufen mit denselben Plakaten und Postkarten konfrontiert werden sollen und zugleich jegliche pädagogische Vorbereitung und Begleitung offensichtlich ausgespart wurde.

Diese schweren Mängel stellten öffentlich auch der Verband der Elternvereine an höheren und mittleren Schulen Wiens (VEV) und der Katholische Familienverband der Erzdiözese Wien (KFVW) fest.

Ich ersuche Sie daher höflichst, diese Posteraktion des Vereins „Ausgesprochen“ aussetzen zu lassen und eine breite Abklärung mit Elternverbänden und Familienorganisationen in ganz Wien zu initiieren und an jedem Schulstandort verpflichtend anzuweisen, den Schulgemeinschaftsausschuss vor Bestellung, Verbreitung und pädagogischer Aufarbeitung dieser Plakate in alle Entscheidungsprozesse einzubinden. …

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Ergänzung 7.11.2015:

Birgit Friedrich: http://www.andreas-unterberger.at/2015/10/acht-fragen-zu-einer-fragwuerdigen-plakataktion-in-wiener-schulen/ (27.10.):

… Selbstverständlich muss es unser gemeinsames Ziel sein, dass Vorurteile abgebaut werden und Diskriminierung bekämpft wird, denn nur dann wird es uns als Gesellschaft gelingen, all jene Menschen, die in irgendeiner Hinsicht (und zwar völlig egal, in welcher Hinsicht) anders sind als wir, als gleichwertige Mitmenschen zu respektieren und wertzuschätzen.

Falls es bei dieser Aktion eventuell auch darum gehen soll (dieser Eindruck entsteht zwar nicht wirklich, aber es wäre doch durchaus naheliegend), Jugendlichen oder Erwachsenen, die mit ihrer sexuellen Identität Probleme haben, zur Seite zu stehen, warum sollen sich diejenigen dann an einen Verein wenden, der eine eindeutige Ideologie verfolgt? Es müsste doch auch möglich sein, Strukturen zu schaffen, in denen jenen wenigen Betroffenen so geholfen wird, wie es für sie am besten ist. Ob das eine Entwicklung hin zur oder weg von der Homo-, Bi- oder Transsexualität sein möge, sei dahingestellt.

An dieser Stelle möchte ich festhalten, dass ich weder dem Verein noch den politisch Verantwortlichen eine böse Absicht unterstelle und eigentlich sogar froh bin, dass Bereiche thematisiert werden, die möglicherweise nicht genug Beachtung erlangen. Wenn man sich aber die Vorgehensweise jenes Vereins und der entsprechenden politischen Funktionäre vor Augen führt, drängen sich mir einige Fragen auf, deren Beantwortung ich mit höchster Spannung erwarte:

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Josef Gundacker: http://www.andreas-unterberger.at/2015/10/stopp-der-heterophobie/ (28.10.):

… Obwohl LGBTI-Menschen nicht mehr diskriminiert werden und ihren Beruf und Lebensstil nach ihren Wünschen und Interessen frei gestalten können, empfinden sie gegenüber Heterosexuellen noch immer eine subjektive Benachteiligung.  Sie meinen, dass ihr Lebensstil genauso gut und wertvoll sei, obwohl sie nachweislich große Scherbenhaufen an Beziehungen hinterlassen.  Die LGBTI-Community ist den Beweis bisher schuldig geblieben, dass ihr „moderner, zeitgemäßer“ Lebensstil einen Menschen glücklicher macht!

… Heterosexuelle haben in den Augen der LGBTI Lobby ein tradiertes, überliefertes, nicht mehr zeitgemäßes Ideal, welches der Realität widerspricht und auf eine „reduzierte“ Vergangenheit hinweist und daher überwunden werden muss! Da aber die Kultur nach wie vor von Heterosexuellen dominiert wird, fühlen sie sich bedroht.

Phobien sind per Definition anhaltende, ausgeprägte Ängste, die auf ein bestimmtes Objekt oder eine bestimmte Situation gerichtet sind und Flucht- und Vermeidungsreaktionen auslösen. Bei  LGBTI-Menschen äußert sich Heterophobie unter anderem durch Bindungsangst und Angst vor Beeinflussung, wobei  die Gesellschaft für diese Ängste verantwortlich gemacht wird. Jeder, der ihre Lebensweise nicht wohlwollend akzeptiert und unterstützt, wird daher der Homophobie beschuldigt. …

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Ergänzung 7.3.2016:

Josef Gundacker: http://www.andreas-unterberger.at/2016/02/homo-propaganda-bereits-in-der-volksschule/ (26.2.):

Ein Kind fragt seine homosexuellen „Eltern“ Felix und Jonas: „Wo ist meine Mama?“ Felix und Jonas müssen dann entweder schweigen oder lügen!

Der 2014 gegründete Wiener Verein „Ausgesprochen“, unterstützt vom Unterrichtsministerium und der Stadt Wien, will mit einer Plakataktion an 700 Wiener Schulen auf die Situation der schwulen, lesbischen, bi, trans und inter* Lehrer_innen aufmerksam machen und für mehr Akzeptanz und Vielfalt werben. Auf der Homepage heißt es: „Schule ist gelebte Heterosexualität, LGBTI ebendort bestenfalls ein Konjunktiv I. Damit soll der Umstand der allgegenwärtigen Dominanz heterosexueller Kultur ausgedrückt werden.“

Darüber hinaus will man die „allgegenwärtige Dominanz heterosexueller Kultur“ brechen und schreckt nicht davor zurück, mit Botschaften wie „Die Eltern sind zwei Männer“ unsere Kinder zu belügen! Zwei homosexuelle Männer sind keine Eltern, sondern eine „Ich-AG“ und hinter dem Kinderwunsch einer lesbischen Frau versteckt sich oft eine größere Liebe zu sich selbst als Liebe zum Kind, dem sie den Vater aus einer Phobie dem anderen Geschlecht gegenüber heraus vorenthält. …

Kommentator Martin Kuna ergänzt:

Botschaften dieser Plakataktion:

– Kinder sollen ihr ganz natürliches Empfinden, dass biologische Verwandtschaft bzw. Elternschaft etwas Wertvolles ist und ihnen seelisch sehr nahe geht, verdrängen. Und, dass es für Kinder lebensbereichernd und vorteilhaft ist, wenn sie über eine weibliche und eine männliche primäre Bezugsperson verfügen können (in Lebensgemeinschaft), darf ohne weiteres missachtet werden.

– Es ist völlig in Ordnung, wenn Erwachsenen die eigenen leiblichen Kinder nicht wichtig genug sind, dass sie mit ihnen in Lebensgemeinschaft leben und sich persönlich um ihre Erziehung kümmern wollen.
– Es stellt eine Belanglosigkeit dar, durch vorsätzliche Unterbrechung der Bindung eines Kindes zur Mutter, dem Kind potentiell Schaden zuzufügen. Überläßt Sabine (aus der Graphik) dem homosexuellen Paar Stefan und Andreas ihr leibliches Kind Moritz gleich nach der Geburt, nehmen alle Beteiligten bewußt in Kauf, dass Moritz auf die erheblichen Vorteile des Stillens verzichten muss (erheblich reduziertes SIDS-Risiko, bedeutende gesundheitliche Vorteile, höhere Intelligenz im Erwachsenenalter u. a.). Überlässt Sabine dem Paar Moritz erst nach der Stillperiode, nehmen alle Beteilgen in Kauf, dass die Zerstörung der aufgrund des Stillens bereits gestärkten Bindung des Kindes zur Mutter sich auf Moritz traumatisierend auswirken kann.
– Die Tatsache, dass Kinder, die von gleichgeschlechtlichen Paaren großgezogen werden, wesentlich häufiger als sonstige Kinder mit Homosexualität experimentieren und Unsicherheiten und Verzögerungen bei der Entwicklung ihrer sexuellen Identität erfahren (in der Sozialforschung lange vermutet und durch neuere Forschung belegt, s. Schumm Walter) ist unerheblich und braucht nicht erwähnt zu werden.
– Die wegen der auf dem ganz natürlichen Abgrenzen gegenüber Homosexualität bzw. homosexueller Anziehung beruhenden Disposition existierende Empfindung vieler heterosexuell veranlagten Jugendlichen, dass Homosexualität bzw. homosexuelle Anziehung eine Verletzung des Prinzips von Brüderlichkeit und Freundschaft darstellt, sollte am besten trivialisiert oder verschwiegen werden.

Zusammenfassend:
In unserer Gesellschaft haben die Wünsche von homosexuellen Erwachsenen Vorrang vor der Achtung des Kindeswohls. Bei der Familiengründung darf die Kinderperspektive missachtet werden. Bei Plakataktionen wie dieser ist es völlig unerheblich, dass die Kinderperspektive nicht ausreichend beleuchtet wird.
Schuldirektoren haben zwei Möglichkeiten um zu verhindern, dass durch diese unsinnige Plakataktion Schulkinder indoktriniert und verunsichert werden. Entweder dafür sorgen, das sie damit überhaupt nicht belästigt werden. Oder, altersgerecht, die Schulkinder ausdrücklich auf die ernsthaften Schattenseiten gleichgeschlechtlicher Elternschaft aufmerksam machen. Hierfür empfehlen sich Erkenntnisse aus der Psychologie und der neueren Sozialforschung (neuere empirische Studien zeigen, dass Kinder, die von gleichgeschlechtlchen Paaren großgezogen werden, benachteiligt sind. LGBT-Aktivisten verweisen vornehmlich auf ältere Studien, die keine repräsentative Stichproben verwenden und auf tendenziösen, subjektiven Bewertungen beruhen) und glaubwürdige Berichte von Erwachsenen, die rückblickend über ihre Kindheit mit gleichgeschlechtlichen primären Bezugspersonen erzählen, z. B. (zum Googeln): ‚Rober Lopez two moms‘ , ’soundcloud Heather Barwick‘ , ‚Amy radio lesbian household youtube‘ , ‚Milli Fontana Canberra youtube‘ , ‚Katy Faust AskTheBigot.com‘.

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2 Antworten zu Petition: Keine Gender-Indoktrinationsplakate in Wiener Schulen!

  1. Hebel schreibt:

    Mit zunehmender Sexualisierung wird die innere Identität der Kinder zerstört und es bleiben nur noch Äußerlichkeiten, die dann später kultmäßig in den Mittelpunkt rücken (Diäten, Schönheitsoperationen, Castingshows, Sexting usw.) Kommunikationswissenschaftlerin Petra Grimm, 2010: Mädchen ziehen zunehmend Selbstbewusstsein daraus, Jungen als Sexobjekte zu dienen.
    [Einzelheiten über „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ sind in dem Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 6. erweiterte Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014: ISBN 978-3-9814303-9-4 und „Es trifft Frauen und Kinder zuerst – Wie der Genderismus krank machen kann“, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2015: ISBN 978- 3-945818-01-5 nachzulesen]

  2. Christoph Rebner schreibt:

    so macht Kreide Spass – ich habe unterzeichnet!

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