Norwegen: Genderwahn auf dem Abstellgleis

Agens e.V. berichtet (upd. 31.8.):  Aus für Gender

……zumindest für die Genderforschung in Norwegen ab 2012 mit einem ursprünglichen Jahresbudget von 56 Mio. Euro. Wie war das möglich? Ein intelligenter Komiker mit einem Kamerateam stellte Genderexperten einfache Fragen.  Mit ihren Antworten kam eine Lawine ins Rollen…….Hier ist die Geschichte:

Harald Eia, mit einem MA in Soziologie und Norwegens bekanntester Komiker, kam nach seinem Studium zu der Erkenntnis, dass die Gendertheorie – nach der Mann und Frau gleich seien und alle Unterschiede ihre Ursache ausnahmslos in gesellschaftlichen Prägungen hätten – nicht mit den Wissenschaften von Biologie, Anthropologie etc. übereinstimmt. Sein Kommentar: „Ich fühlte mich von meinen Universitätslehrern betrogen“.

Harald Eias Idee war es, das „Gender Paradox“ in Norwegen zu hinterfragen. …

Eia organisierte ein Kamerateam, stellte bekannten norwegischen Wissenschaftlern kritische Fragen zur Gendertheorie und stellte deren Antworten jene von international anerkannten Wissenschaftlern anderer Disziplinen gegenüber. Es waren Fragen über sexuelle Orientierung, Geschlechtsrollen, Gewalt, Rasse und Erziehung. Er tat dies mit fundiertem Wissen und einer naiven, aber humorvollen Fragetechnik. Solche Fragen  waren die Genderwissenschaftler nicht gewohnt. Schon gar nicht kritische Fragen zur Gendertheorie. Viele Interviewte merkten erst danach, was da eigentlich abgelaufen war. Ehe sie sich beschweren konnten, was sie später nachholten, gingen seine Interviews beim staatlichen TV-Sender NRK in der Sendereihe „Gehirnwäsche“ auf Sendung. Die Öffentlichkeit war schockiert und die Wissenschaft entsetzt.  Vor allem das Feature „The Gender Equality Paradox“ heizte erstmals eine offene Debatte über die skandinavische Genderszenerie an. Zum Video hier.

… Ein späteres Ereignis in diesem Zusammenhang war noch sensationeller: am 19. Oktober 2011 erschien eine Pressemitteilung, die die Schließung des NIKK, Nordic Gender Institute, zum 31.12.2011 ankündigte. Damit war der Förderstopp auch für Gender Studies in Höhe von 56 Mio. Euro verfügt. Die „Wissenschaft“ der  Gender Studies wurde mit einer einstimmigen Entscheidung des Nordic Council beendet. Und das in dem „Genderland“ Nr. 2 nach dem Global Gender Gap Index 2011. Auch der Versuch, die trivialen Studien mit ideologischen Scheuklappen durch sinnvolle Projekte zu ersetzen, wurde abgelehnt.

Obige Pressemitteilung fand zunächst nur in Norwegen Verbreitung. In Deutschland ist sie den Medien bislang gänzlich entgangen, obwohl – oder gerade weil – die Gründe für die Einstellung der skandinavischen Genderforschung auf Einwänden beruhen, die für unsere Genderforschung hierzulande uneingeschränkt ebenfalls zutreffen.

… Der Förderstopp von 56 Mio. Euro, beschlossen von den skandinavischen Ministern des Nordic Council, hat eine bedeutsame, politische Signalwirkung, weil er u. a. den gesellschaftlichen Nutzen von Gender Studies prinzipiell  in Frage stellt. Diese Entwicklung hat kürzlich auch an Universitäten in den USA eingesetzt.

Die Harald-Eia-Interviews für die TV-Serie Hirnwäsche und die Reaktion des Nordic Council lassen erkennen, dass eine abgeschottete Gender-„Wissenschaft“, deren gesellschaftlicher Nutzen noch immer nicht erkennbar wird, politisch nicht länger hingenommen werden kann. …

Ergänzung 4.9.2012:

Andreas Unterberger nimmt sich des Themas in der ihm eigenen Art an und schlägt die Brücke zu Österreich:
http://www.andreas-unterberger.at/2012/09/genderismus-wegen-erfolglosigkeit-in-konkurs/  (2.9.).

Kommentator Reinhard ätzt dazu:

Ich bin mal gespannt, wie lange es dauert, bis irgend eine ultralinke Kampfemanze die verpflichtende Testosteron-Angleichungsinjektion für Neugeborene fordert, da aus dem ungleichen Hormonspiegel ja solch himmelschreiende Diskriminierungen erwachsen. Die EU ist sicher bereit, eine Richtlinie mit Testosteron-Normwerten zu erstellen und die flächendeckende lebenslange Messung und Impfung vorzuschreiben, um die Gleichstellung der Frau gewissermaßen biologisch zu zementieren. Wenn dann alle Frauen aussehen wie weißrussische Hammerwerferinnen und das Testosteron die Eileiter verstopft, hat sich das Problemfeld Familie auch erledigt.
Ach ja, natürlich werden aus Gründen der Freien Religionsausübung Muslime von dieser Regel ausgenommen.

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Ergänzung 11.2.2014:

http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gender-debatte-tv-bericht-biologen-widersprechen-gender-theorie/8309672.html   (6.6.2013):

In der gegenwärtigen Gender-Debatte gibt es großen Streit, ob geschlechtsspezifisches Verhalten biologisch oder kulturell bedingt ist. Sehen Sie hier einen TV-Bericht über die Gender-Theorie, der dazu führte, dass Norwegen dem staatlichen Gender-Institut die Mittel kürzte.

Der Streit um die Gender-Theorie tobt jetzt auch in Deutschland, nachdem die Uni Leipzig nur noch weibliche Bezeichnungen für Professoren zulässt und Harald Martenstein unabhängig von den Vorgängen an der Uni Leipzig in der neuen „Zeit“ einen flammenden Artikel über die Gender-Theorie verfasst hat. Die im folgenden vorgestellte TV-Dokumentation stellt geisteswissenschaftliche Vertreter der Genderforschung vor und konfrontiert sie mit den Studien und Argumenten von Biologen. Während die Genderforschung die These vertritt, dass Denken und Verhalten der Geschlechter durch Kulturen festgelegt wurden, sagen Biologen, sie hätten nachgewiesen, dass Kinder schon unmittelbar nach der Geburt geschlechtsspezifische Reaktionen und Interessen hätten, die kulturell noch nicht beeinflusst sein könnten.

Der norwegische TV-Bericht trägt den Titel „Gehirnwäsche – das Gleichstellungsparadox“.

Biologen halten der Gender-Theorie Untersuchungen entgegen, die das Gegenteil belegen

Der TV-Bericht hatte in Norwegen großen Aufruhr verursacht. In der anschließenden Debatte wurden dem staatlichen Gender-Institut die Mittel gestrichen. Der Beitrag stammt von dem norwegischen Komiker und Soziologen Harald Eia. Eia, der als Komiker landesweit bekannt ist, machte in diesem Fall einen ganz ernsthaften TV-Bericht.

Sehen Sie hier eine deutsch untertitelte Version:
http://www.youtube.com/watch?v=3OfoZR8aZt4   (7.2.2013   39 min)

Seine Kraft entfaltet der Bericht vor allem, weil Biologen aus den USA und auch Großbritannien ihre Untersuchungen vorstellen, die ihrer Meinung nach belegen, dass unterschiedliches Fühlen und Verhalten von Mädchen und Jungen bereits kurz nach der Geburt ausgeprägt ist, ohne dass kulturelle Einflüsse dies bereits hätten bestimmen können. Aufschlussreich ist vor allem die Testreihe, in der Babys vor die Wahl gestellt wurden, mit Puppen oder technischem Spielzeug zu spielen und Mädchen zielsicher zu den Puppen gingen, Jungs dagegen zu den technischen Spielsachen. Auch unmittelbar nach der Geburt ist das Blickverhalten bereits unterschiedlich ausgeprägt. Jungs schauen mehr auf technische Sachen, Mädchen mehr in Gesichter. …

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2 Antworten zu Norwegen: Genderwahn auf dem Abstellgleis

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