20. Juli: 1944 und 2013

http://www.pi-news.net/2013/07/wieviel-20-juli-1944-steckt-im-20-juli-2013/  (20.7.):

Der 20. Juli ist der Tag des Deutschen Widerstands. Dieser Tag mahnt uns jedes Jahr aufs Neue, nie wieder Totalitarismus in Deutschland zuzulassen, nie wieder den größenwahnsinnigen Träumereien politischer Schönredner auf den Leim zu gehen. Aber totalitärer Meinungsterror und eine geschickte Staatspropaganda gefährlicher Illusionen sind auch die Markenzeichen unserer heutigen Bunten Republik. Zeit also für eine historische Standortbestimmung: Wieviel 20. Juli 1944 steckt im 20. Juli 2013?

  • Die politischen Rahmenbedingungen …
  • Die Bedrohung Deutschlands …
  • Die Bedrohung der Deutschen …
  • Der Widerstand …
  • Epilog

Wir haben gesehen: Noch sind die Zustände der Bunten Republik nicht unmittelbar vergleichbar mit den Zuständen der NS-Zeit. Die Verhältnisse von 1944 und 2013 weisen zwar einige politisch-strukturelle Gemeinsamkeiten auf, sind in ihren Dimensionen und vor allem hinsichtlich der Radikalität der jeweiligen staatlichen Umtriebe aber noch weit voneinander entfernt. Wenn wir uns heute an den 20. Juli 1944 erinnern, dann nicht weil die politische Situation dieser beiden Jahre im Detail wirklich vergleichbar wäre, sondern als Mahnung an uns selbst, durch unermüdlichen eigenen Widerstand aktiv dazu beizutragen, den Anfängen einer solchen Vergleichbarkeit zu wehren.

Ergänzung 22.7.2013:

Dieter Stein (JF): Der vergessene Widerstand  (20.7.):

Heute vor 69 Jahren scheiterte das Attentat auf Adolf Hitler. Über das Dritte Reich wird zwar ständig berichtet, und Hitlers Schatten wird immer länger, die Erinnerung an die Dimension des Widerstandes verblaßt dagegen zusehends. Der Grund: Der Widerstand paßt nicht zur griffigen Kollektivschuldthese, dem Bild von den Deutschen als gefallene Nation, die einem Massenmörder in den Untergang folgte. …

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2 Antworten zu 20. Juli: 1944 und 2013

  1. heureka47 schreibt:

    „Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem DAS kroch“ (Bertolt Brecht)

    Aus meiner heutigen Sicht – nachdem ich nun seit 22 Jahren von der „Krankheit der Gesellschaft“, der „Kollektiven Neurose“, weiß – ist „der Schoß“ diese Krankheit, die ich seit 1992 die „Kollektive Zivilisations-Neurose“ nenne. Die Krankheit grassiert seit mehr als 10.000 Jahren und hat – wie Oswald Spengler dargestellt hat – alle Hochkulturen der Geschichte in den Untergang getrieben.
    Und das gleiche „blüht“ auch der aktuellen globalen „Hochkultur“.
    Das ist – ohne grundlegende Heilung – absolut sicher.
    Die dynamische Entwicklung dieser Kollektiven Neurose kann durch keine rationale / politische / militärische usw. Maßnahme auf der materiellen Ebene des Seins aufgehalten werden. Denn die Ursache liegt nicht in/auf der materiellen (grobstofflichen) Ebene des Seins, sondern auf der FEINstofflichen Ebene. Die Ursache ist der kollektive Mangel an feinstofflicher Energie, höherer Bewußtseins-Energie, „Lebens-Energie“ – die man auch geistige / spirituelle Liebe nennen könnte.

    Die „Kollektive (Zivilisations-)Neurose“ beruht auf einem „Persönlichkeits-Entwicklungs-Mangel“. Die Menschen der zivilisierten Gesellschaft werden seit vielen Generationen nicht mehr wahrhaft erwachsen. Körperlich ja, aber geistig-seelisch-spirituell: nein. Wir sind entfremdet von der INITIATION, von der (inneren) „Einweihung“ in das höhere Bewußtsein, das wahre Erwachsenen-Bewußtsein, das „Höhere / wahre Selbst“, zu dem wir uns bis zur Pubertät entwickeln sollen.
    Wer diesen Entwicklungsschritt nicht geht, ist den Aufgaben / Herausforderungen des Erwachsenenlebens nicht gewachsen und versagt dabei – in der Beziehungsführung ebenso wie in der Kindererziehung und sonstigen Problemen des Erwachsenenlebens.

    Abgesehen davon, daß die Kollektive Neurose die tiefere Ursache der allermeisten „Krankheiten“ der zivilisierten Gesellschaft ist (genau besehen sind diese „Krankheiten“ nur verschiedene Symptome der EINEN großen Krankheit), bricht im Schnitte alle 50 Jahre etwa auch eine „Kollektive Psychose“ aus. Beispiel: 1933-1945.

    Mit meiner Aufklärungs-Aktion zur „Kollektiven Zivilisations-Neurose“ seit 1992 verstehe ich mich quasi als „präventiver Widerstandskämpfer“ gegen alle Arten von Auswüchsen der „Kollektiven Neurose“. Ich kläre nicht nur über die Beschaffenheit / Symptome der „Kollektiven Neurose“ auf, sondern auch über die zweifelsohne jedem Menschen zur Verfügung stehende Möglichkeit der GRUNDLEGENDEN Heilung – und zwar ohne Wissenschaft oder Schulmedizin, nämlich auf die völlig natürliche Weise: Die Weiterentwicklung im Bewußtseinsbereich. Das ist alles. Mehr braucht es nicht.

    Mehr dazu auf meiner HP Seelen-Oeffner – vor allem unter dem Titel „Wahre Heilung“.

    Uns allen: Gute Besserung!

  2. gold price schreibt:

    „Ihr Versuch, Hitlers Regime zu beenden, blieb erfolglos, aber sinnlos war er nicht.“ Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) versicherte in Berlin, der 20. Juli wirke in der Bundeswehr fort. „Der mutige Widerstand gegen Diktaturen gehört zum Erbe und zur Tradition der Bundeswehr.“ Die Frauen und Männer des Widerstands seien wenige, zu wenige gewesen. „Aber sie kämpften für demokratische Werte: Würde, Recht und Freiheit“, sagte de Maizière. Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) würdigte die Widerstandskämpfer als Helden. „Das Attentat auf Hitler vom 20. Juli 1944 war eine Tat von beispiellosem Mut“, sagte er bei einer Feierstunde in der Gedenkstätte Plötzensee.

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