Syrien: Obama plant Drei-Tage-Bombardierung

http://www.welt.de/politik/ausland/article119810175/Obama-will-Syrien-drei-Tage-lang-bombardieren.html  (8.9.):

Der US-Einsatz gegen Diktator Assad soll länger dauern als bekannt – offenbar plant US-Präsident Obama einen mehrtägigen Angriff. Dabei soll auch ein Flugzeugträger im Roten Meer zum Einsatz kommen. …

http://www.pi-news.net/2013/09/obamas-syrien-desaster/  (7.9.):

… Das einzige echte Argument zugunsten eines Militärschlags gegen Syrien besteht darin, dass Obama eine rote Linie gezogen hat, und dass der US-Kongress verpflichtet ist, Obamas Glaubwürdigkeit um der nationalen Sicherheit willen zu schützen.

Aber es ist nicht die Aufgabe des US-Kongresses, Obamas Glaubwürdigkeit auf Kosten der Sicherheit der amerikanischen Nation zu beschützen. Denn Obama hätte jederzeit, so wie Bush es seinerzeit getan hat, die Unterstützung des US-Kongresses einholen können. Er hätte dies jederzeit tun können, nachdem er vor einem Jahr seine „Rote Linie“-Aussage getan hat.

Doch Obama hat sich auch nicht um die Genehmigung des US-Kongresses gekümmert, als es um Libyen ging.

… Ist es eine glaubwürdige Politik, Syrien zu bombardieren zugunsten der “freien syrischen Armee“, von der offenbar jeder außer uns selbst weiß, dass sie unser Feind ist?

… Die tatsächliche Botschaft eines Bombardements gegen Syrien ist, dass die Saudis in der Lage sind, die Luftwaffe und die Marine der Vereinigten Staaten zu ihren Gunsten handeln zu lassen, um auf diesem Weg ihre regionalen Ziele durchzusetzen.

… Nun möchte Obama Syrien bombardieren, während seine Berater zugeben, dass es keinen echten Plan für Syrien gibt. .

Obama hat Libyen bombardiert, und jetzt hat dort die Muslimbruderschaft der gewählten Regierung die Macht abgenommen, während Milizen in den größeren Städten um die Macht kämpfen. Die Medien wollen darüber nicht berichten, genauso wie sie Benghazigate nur oberflächlich ansprechen, weil die Menschen sonst den Eindruck bekommen könnten, dass das Bombardieren eines Landes ohne Plan für die Folgen des Krieges eine schlechte Idee ist.

Die ständigen Aufrufe, dass Obamas Glaubwürdigkeit um der nationalen Sicherheit willen gewahrt werden müsse, sollen den US-Kongress in den Dienst der Meinungsmache der Medien stellen, um Obamas Image zu wahren. Aber diese Show kann nur die amerikanische Bevölkerung täuschen. Amerikas Glaubwürdigkeit im Ausland kann das Korps der Meinungsmacher nicht schützen.

Hoffentlich wird Obama vom Kongress ähnlich abgewatscht wie Cameron. Alle Kriegshetzer vors Gericht!

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