CDU missbilligt Islamkritik: Hans-Jürgen Irmer zurückgetreten

http://www.medrum.de/content/ruecktritt-hessischer-cdu-politiker-irmer-faellt-wegen-kritik-am-islam-in-ungnade (2.2.):

Eine Anzeige im Wetzlar-Kurier über den „Koran im Klartext: Eine Religion des Friedens?“ erregte besondere Empörung

(MEDRUM) Was gehört zu Deutschland und was nicht? Die Debatte über diese Frage birgt Risiken und kostet Opfer. Das neueste Opfer ist der CDU-Politiker Irmer in Hessen. In der von ihm herausgegebenen Zeitung „Wetzlar-Kurier“ erschien ein islamkritischer Artikel von ihm und eine Anzeige, die Empörung auslöste. Irmer zog daraus die Konsequenz und trat von seinem politischen Amt als stellvertretender Fraktionsvorsitzender und bildungspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion zurück.

… In der neuesten Ausgabe des Wetzlar-Kuriers setzte sich der Landtagsabgeordnete der CDU Hans-Jürgen Irmer kritisch mit dem Islam auseinander; die Überschrift: „Islamistischer Terror und Christenverfolgung weltweit – Genau deshalb machen sich die Menschen Sorgen„. Darunter schreibt Irmer: „Der Islam braucht dringend eine Aufklärung – und wir eine unverkrampftere Debattenkultur„.  Der CDU-Politiker geht auf die Ursachen ein, weshalb die Menschen Sorgen hätten. Wenn, so Irmer, wie „Idea-Spektrum“ Nr. 3/2015 berichte, … etwa 100 Millionen Christen weltweit verfolgt würden und … mit Ausnahme Nordkoreas praktisch ausschließlich islamische Staaten dafür die Verantwortung trügen, dann müsse man sich darüber nicht wundern. … Irmer: „Ich teile die Auffassung von Wolfgang Bosbach, dass die Aussage von Bundeskanzlerin Angela Merkel, dass der Islam zu Deutschland gehöre, in dieser pauschalen Form nicht richtig sei. Auch dies muss man in einer Demokratie sagen können, und es ist gut, dass der Landesvorsitzende der hessischen Jungen Union, Bundestagsabgeordneter Stefan Heck, öffentlich erklärt hat, dass zur deutschen Identität der Islam nicht gehöre, anders als die christlich-jüdischen Wurzeln.“

Religion des Friedens?

Außerdem erschien in der selben Ausgabe des Wetzlar-Kuriers eine Anzeige mit dem Titel „Der Koran im Klartext: Eine Religion des Friedens?“ In der Anzeige wurde der Inhalt einiger Suren aus dem Koran abgedruckt. Aufgeber der Anzeige war der Verein „Die Deutschen Konservativen e. V.“ In ihrer Anzeige haben sie auf eine Broschüre hingewiesen, in der konfliktträchtige Verse des Korans zusammengestellt wurden (Bild …).

http://kultur-und-medien-online.blogspot.co.at/2015/02/hessen-bildungspolitischer-sprecher-der.html Hessen: Bildungspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion tritt zurück (1.2.):

…Die Personalie könnte auch Auswirkungen auf die Schul- und Bildungspolitik haben. Irmer war ein strikter Gegner von Projekten à la „Bildungsplan 2015“ in Baden-Württemberg. …

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Ergänzung:

http://www.unzensuriert.at/content/0017073-CDU-Islamkritiker-Hans-Juergen-Irmer-tritt-zurueck (2.2.):

… Den Linksliberalen in der CDU war es offensichtlich zuviel, dass Irmer unter dem Titel „Islamistischer Terror und Christenverfolgung weltweit — Genau deshalb machen sich die Menschen Sorgen“ kritisch zu den Aktivitäten radikaler Muslime Stellung nimmt. So verurteilt Irmer das „Wegschauen“ der Linken im Zusammenhang mit dem Islamismus:

„Wenn wir uns heute über ansteigende Aktivitäten von islamistischen Extremisten Sorgen machen müssen, dann hat das viele Gründe, die teilweise innerhalb des Islams, innerhalb der islamischen Staaten liegen, aber — gerade auf Deutschland bezogen — auch durch gezieltes Wegschauen vor allem des linken Spektrums. (…)

Was wir bzw. der Islam vor allen Dingen dringend benötigen, ist eine vorbehaltslose Diskussion über die Relevanz gewaltlegitimierender Inhalte des Korans. Das christliche Abendland hat die Aufklärung hinter sich, der Islam vor sich. (…)“ …

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http://www.freiewelt.net/nachricht/islamkritischer-cdu-politiker-irmer-tritt-zurueck-10053519/ (2.2.):

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und bildungspolitische Sprecher der hessischen CDU, Hans-Jürgen Irmer (62), ist zurückgetreten. Anlaß ist ein Leitartikel im CDU-nahen Anzeigenblatt »Wetzlarer Kurier«, in dem er als Herausgeber über das Verhältnis des Islam zur Gewalt schrieb.

Darin heißt es, wenn eine deutliche Mehrheit der Deutschen den Islam als bedrohlich empfinde, dann habe das seine Gründe. Diese Einschätzung sei »ausschließlich im Islam begründet«. Der Islamismus wurzele im Islam. Man dürfe daher »an der Friedfertigkeit des Islams zweifeln«.

… CDU-Fraktionschef Michael Boddenberg erklärte, der Vorgang habe »zu erheblicher Kritik und großem Unmut in der CDU-Landtagsfraktion geführt, weil sie mit den Grundsätzen der hessischen CDU unvereinbar ist«. Die SPD-Fraktion bezeichnete Irmers Rücktritt als »längst überfällig und viel zu spät«. Sie hätten Irmer »viel zu lange gewähren lassen und immer wieder eine schützende Hand über den Rechtspopulisten gehalten«, erklärte SPD-Geschäftsführer Gert-Uwe Mende.Die Grünen als Koalitionspartner der CDU [nahmen] den Rücktritt Irmers nur »zur Kenntnis«. Die Linkspartei verlangte hingegen einen Ausschluß Irmers aus der CDU-Fraktion: Die Fraktionschefin Janine Wissler sagte: »Ein klarer Schnitt wäre, wenn die CDU ihn nicht weiter in ihren Reihen dulden würde – weder als Sprecher noch als einfachen Landtagsabgeordneten«.

Irmer bezeichnete in seinem kritisierten Artikel den islamischen Extremismus vor allem durch westliche Ignoranz gefördert, besonders »durch gezieltes Wegschauen vor allem des linken Spektrums«. Erst im Herbst sorgte der Landtagsabgeordnete für mediale Debatten, als er in einem Interview erklärte, »Homosexualität ist nicht normal. Wäre sie es, hätte der Herrgott das mit der Fortpflanzung anders geregelt. Schon damals distanzierte sich CDU-Fraktionschef Boddenberg von der Aussage seines Stellvertreters.

Die SPD-Fraktion will diese Woche einen Antrag in das Landtagsplenum einbringen, welcher die Mißbilligung von Irmers Publikation zum Inhalt hat. Sie verlangen auch seinen Rücktritt als Vorsitzenden des Unterausschusses für Heimatvertriebene und Flüchtlinge.

Der Wähler selber nimmt die schon seit Jahren kritischen Aussagen Irmers weniger schlimm auf. Mit 47,3 Prozent holte Irmer in seinem Wahlkreis, dem Lahn-Dill-Kreis, weit vor der SPD liegend eines der besten Ergebnisse in Hessen. Seine Ergebnisse bei den Erststimmen liegen immer sehr deutlich vor dem der CDU bei den Zweitstimmen. …

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Hier die „inkriminierte“ Ausgabe des Wetzlar-Kurier:
http://wetzlar-kurier.de/ausgaben/wk_2015-2.pdf

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Ergänzung 3.2.2015:

Peter Helmes: http://www.pi-news.net/2015/02/islam-broschuere-der-deutschen-konservativen/ (3.2.):

Verbrennt unsere abendländische Kultur? „Genau deshalb machen sich die Menschen Sorgen“ – unter dieser Überschrift hatte der hessische Landtagsabgeordnete H.-J. Irmer (Wetzlar) auf die Probleme hingewiesen, denen sich unser Land durch den wachsenden Einfluß des Islam gegenübersieht. …

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Eine Antwort zu CDU missbilligt Islamkritik: Hans-Jürgen Irmer zurückgetreten

  1. Michael wagner schreibt:

    Na wunderbar: einmal mehr wurde in vorauseilendem Gehorsam „öffentlichem Druck“ nachgegeben. Wenn jeder, der öffentlich objektive Kritik am Islam übt, derartige Konsequenzen tragen muss, dann trägt das nicht im geringsten zu einer deeskalierenden „Streit“-Kultur bei, was wiederum zu weiterer politischer Vereinnahmung der Gesellschaft führen wird.

    Sollten unsere Politikdarsteller auch zukünftig an dieser einseitigen Berichterstattung und Meinungsmache (Negatives verschweigen – Positives betonen, jegliche Islamkritik als „rechts“ diffamieren, …) festhalten, wird sich die Situation in Deutschland unweigerlich zuspitzen…

    Macht nur so weiter, ihr Lakaien von (nicht demokratisch legitimierter) EU-Politik und Volksverräter; das Prinzip von Ursache und Wirkung wird auch euch nicht verschonen…

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