Geldwäscheverdacht bei Semmelweis-Deal der Stadt Wien

http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/wien/stadtpolitik/800758_Verdacht-auf-Geldwaesche-bei-Immobilien-Deal-der-Stadt.html (12./13.2):

Undurchsichtige Investoren, Eliteschule, Geheimdienste: Wusste die Stadt, an wen sie die Semmelweis-Pavillons verkaufte?

Wien. Innerhalb weniger Tage war der Deal unter Dach und Fach. Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) flog sogar persönlich nach Singapur, um die Privatisierung des Währinger Semmelweisareals abzuwickeln. Zum Verkauf standen drei von sechs Pavillons. Hohe, denkmalgeschützte Gebäude, idyllisch eingebettet in einer großzügig angelegten Parkanlage. Über Jahrzehnte erblickten hier zigtausende Wiener die Welt. Eine Investorengruppe rund um den Immobilienentwickler Peter Nikolaus Lengersdorff und den neuseeländischen Milliardär Richard Chandler erwarb die Gebäude von der Stadt.

Vor mehr als drei Jahren wurde der Vertrag unterschrieben. Heute geht es um Bestechungs- und Spekulationsvorwürfe und es liegt nach Recherchen der „Wiener Zeitung“ der Verdacht nahe, dass hier von russischen Oligarchen Schwarzgeld gewaschen wurde. Auch die Korruptionsstaatsanwaltschaft Zürich sowie europäische Geheimdienste und die CIA ermittelten. …

http://www.andreas-unterberger.at/2016/02/das-ist-atomkrieg-in-sp-und-rathaus/ (15.2.):

Seit dem Wochenende kann es nicht mehr verheimlicht werden: In der Sozialdemokratie tobt ein Konflikt, der fast an einen Atomkrieg erinnert. Ausgerechnet in der „Wiener Zeitung“ wird auf vollen zwei Seiten ein Wiener Korruptionsskandal aufgerollt. Und exakt im Zentrum des kritischen Visiers stehen dabei zwei Namen, die bisher zu den völlig unantastbaren in der roten Welt gegolten haben: Sonja Wehsely und – Michael Häupl.

… Aber nun die Frontalattacke aus dieser Zeitung. In dieser Redaktion ist ja vor sechs Jahren wieder das Weisungsrecht des Eigentümervertreters eingezogen – der auch der SPÖ-Bundesvorsitzende ist. Aus diesem Grund ist ja in den letzten Jahren in dem Blatt auch keine Zeile erschienen, die der SPÖ, vor allem jener in Wien, unangenehm sein könnte. Und jetzt wird ausgerechnet dort der jahrzehntelang auch bundesweit allmächtige Wiener Parteichef und Bürgermeister in engste Nähe zu einem Korruptions-, Geldwäsche- und Umwidmungsskandal gerückt.

… Dieser Artikel steht eindeutig vor dem Hintergrund des parteiinternen Bebens ob der von Häupl und Wehsely verlangten Willkommenspolitik gegenüber der Völkerwanderung, die bis Jahresende von Werner Faymann auch brav umgesetzt worden ist. Aber im Jänner ist es auf Bundesebene zum radikalen Umdenken gekommen. Das zeigte sich etwa bei einer Mail-Umfrage unter den Parteimitgliedern, die trotz der stümperhaften Durchführung eine massive Ohrfeige für die Gutmensch-„Haltung“ von Häupl&Co und ein donnerndes Ja zur Begrenzung der Zuwanderung gebracht hat. …

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