Unterwanderung des Abendlandes

In einem Interview in G7, der Sonntagsbeilage zur Kleinen Zeitung vom 13.11., weist der Grazer Polizeidirektor Alexander Gaisch u. a. auf die zunehmende muslimische Unterwanderung unserer Gesellschaft hin.

… Die Moscheenpläne sind für die Polizei ein Sicherheitsthema: Wieso ist das ein Gefahrenpotenzial?
GAISCH: Ich gehe davon aus, dass der Großteil der in Graz lebenden Muslime ein geordnetes, rechtschaffenes Leben führen möchte. Ich sehe aber auch andere Fakten: Dass wir eine Bewegung in Graz haben, die mit der Dschihad-Fahne (steht für den Eroberungskampf des Islams, Anm.) öffentlich am Hauptplatz in Erscheinung getreten ist.

Wie groß ist die Gruppe?
GAISCH: Um es ein bisschen dingfest zu machen. Es gibt 17 Vereine aus der Türkei, Tschetschenien, Afghanistan, die in Gebetshäusern ihrer Religion nachgehen. Da sind gemäßigte und radikale Gruppen darunter. Eine Handvoll Menschen pflegt einen radikalen Lebensstil, trifft sich mit radikalen Bewegungen.

Hassprediger und Radikalisierung gibt es also auch in Graz?
GAISCH: Ja, würde ich sagen. Wir hatten vor Jahren einen Brandanschlag in der Idlhofgasse und es hat Verdachtsmomente der Terrorismusfinanzierung gegeben. Ich kann es nicht beweisen, aber es würde mich wundern, wenn es in Graz nicht so wäre.

Warum ist der Moscheenbau aus Ihrer Sicht problematisch?
GAISCH: Ich habe nichts dagegen, solange sie für alle da ist. Und die Finanzierung sollte kein Geheimnis sein. Für ihre Moschee in der Herrgottwiesgasse haben die Bosnier Kosten von zwölf Millionen Euro genannt. Das kann nicht durch die Vereinsmitglieder allein finanziert werden. Wir vermuten, dass ausländische, wohl saudi-arabische Kräfte dahinterstecken. In Bosnien war das so und dort gibt es heute Probleme. Diese Absicht ist für mich auch in Graz erkennbar.

Die Moschee als Hort der Radikalisierung?
GAISCH: Im Worst Case. Das wird nie ein offensichtlicher Radikalismus sein. Schwertkämpfer werden nie kommen, wir werden langsam unterwandert. Diese Bevölkerungsgruppe hat mehr Kinder, einen anderen Lebensstil. Sie machen das recht geschickt mit einem Bau, in dem viele Menschen Platz haben. Das wird mehr als eine Moschee: ein kulturelles, soziales Zentrum mit Kindergarten.

So arbeiten auch Parteien oder die Kirche — durchaus als Dienst an der Gesellschaft.
GAISCH: Stimmt, die Muslimen haben da nichts neu erfunden. Mit einem Unterschied: Es kommt ein anderes Kulturgut rein, das wird größer. Das ist nicht unmittelbar gefährlich. Aber wenn die Politik hier nicht gegensteuert, halte ich es für gefährlich für unser Demokratieverständnis.

Warum?
GAISCH: Sie werden ja auch sukzessive in die politischen Vertretungen kommen, in den Gemeinderat und in den Landtag.

Das ist Demokratie, dass Bürger, die hier leben, in politischen Gremien mitreden dürfen, oder?
GAISCH: Das ist ja alles okay. Wir müssen uns nur bewusst sein, wenn wir das jetzt akzeptieren, hat das in fünf bis zehn Jahren Auswirkungen. Ändere ich das jetzt nicht, ist das nicht mehr möglich. Kann ich es nicht ändern, muss ich es dann akzeptieren.

Sollte die Politik Moscheen verhindern?
GAISCH:Das ist gesetzlich nicht möglich. Aber die Politik muss Schlupflöcher schließen, damit ausländische Quellen bei uns solche Bauten nicht finanzieren können.

Ich finde es erfreulich, dass auch Systemmedien dann und wann einen Warner zu Wort kommen lassen, fürchte aber andererseits um die weitere Karriere des Grazer Polizeidirektors. Jedenfalls danke für seine Worte!

Ergänzung 14.11.: Nun hat auch die Kleine Zeitung das Interview online gestellt: Polizeidirektor im Interview: „Wir werden langsam unterwandert“

Und die ersten Keulen sind schon erhoben: http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/graz/2876942/kritik-unterwanderungs-aussage-des-polizeichefs.story
Der Kommentarbereich (derzeit noch nicht gesperrt) zeigt eindeutig die volle Sympathie der Menschen für Gaisch.

Ein Moslemvertreter, der Präsident der ägyptischen Gemeinschaft in Österreich und ehemalige Grazer Gemeinderatskandidat der SPÖ, Soleiman Ali, dem im Februar 2008 noch von Alexander Gaisch, damals Leiter des Landesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LTV), Personenschutz gewährt wurde, verlangt umgehend die „Säuberung“ des „Sicherheitsapparates“: „Solche Menschen haben an der Spitze der Polizei nichts verloren.“
Hoffe, die Nomenklatura geht nicht politkorrekt in die Knie.

Übrigens, Soleiman Ali ist offenbar derselbe, der im heurigen Februar vor einer Djihadfahne in Graz Interviews gab (->Video).

Ergänzung 15.11.:
Während sich Muslimenvertreter (Mahdi Mekic) und Migrantenbeirat empört zeigen, gibt es von FPÖ-Seite Zuspruch (Armin Sippel) und von ÖVP-Seite (Siegfried Nagl) Flankenschutz: Nagl: „Er hat mir versichert, nur radikale und staatsfeindliche Kräfte gemeint zu haben.“

Ergänzung 16.11.: Zum „Ausgleich“ darf Armin Laschet in Graz behaupten: „Moscheen nicht anders als Kirchen„.
Erdogan sah das anders: „…Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.“

Siehe auch: Zwischen Dialog und Djihad (ein Kommentar des Vizepräsidenten des Landesgerichts Eisenstadt)

Ergänzung 17.11.: Wer Moscheen sät, wird Terror ernten: Beispiel Italien

… Angeblich handele es sich bei Moscheen um „Gotteshäuser“, wie sie auch andere Religionen besitzen. Doch ist dies ein weiterer Irrtum, dem die westlichen Islamunterstützer unterliegen. In den Ländern der „Ungläubigen“, dem sogenannten Dar al-Harb („Haus des Krieges“)  sind Moscheen die militant-klerikalen Vorposten derer imperialen Islamisierung.

… Die Hauptaufgabe der Moscheen besteht nicht im Predigen von friedlichem Miteinander der verschiedenen Religionen dieser Welt, sondern im Gegenteil im Schüren von Hass auf alle nicht-islamischen Religionen, der Destabilisierung der „ungläubigen“ Aufnahmeländer und der Vorbereitung ihrer Gläubigen auf die mittelfristige Übernahme der Länder der „Ungläubigen“. Und wo eine Moschee steht, da ist bereits islamisches Hoheitsgebiet, das unter keinen Umständen mehr an die „Ungläubige“ abgegeben wird. Von Moscheen aus wird die sukzessive Übernahme des Landes der „Ungläubigen“ geplant und gesteuert. Moscheen sind die logistischen und geistigen Schaltzentralen des Dschihad gegen den Westen. In ihren Räumen fanden italienische und sonstige westliche  Antiterrorbehörden nicht nur Gebetsbücher, sondern auch Waffen, Munition, Sprengstoff, Videos mit Anleitungen für Terrorakte und Selbstmordattentate sowie ganze Todeslisten von Westlern, die als Feinde Allahs ausgemacht und zum Abschuss freigegeben wurden.

Ergänzung 19.11.: Auch Unzensuriert.at kommentiert die Geschehnisse: Polizeidirektor warnt vor islamistischer Unterwanderung

Ergänzung 20.11.:

Die Feststellungen des Grazer Polizeidirektors Alexander Gaisch haben Politik und Bevölkerung, vor allem aber den Migrantenbeirat und andere Betroffene alarmiert (G7 Kleine Zeitung 20.11.2011, S.22, 24 und 25):

 G7-Interview mit dem Polizeidirektor schlägt Wellen bis nach Wien — Migrantenbeirat befasst Innenministerium mit Sager zur muslimischen Unterwanderung — Gaisch um Beruhigung bemüht.

„Unterwanderung“ ruft Ministerin auf den Plan

Es war ein kräftiges Beben, das das G7-Interview mit Polizeidirektor Alexander Gaisch ausgelöst hat. Mit seinem Verdacht, die bosnische Moschee werde aus saudi-arabischen Quellen finanziert und seiner Warnung vor der Unterwanderung unserer Gesellschaft durch Muslime hat er in ein Wespennest gestochen. Es gab Applaus von FPÖ und manchem Leserbriefschreiber — nach dem Motto: „Endlich traut sich einer etwas zu sagen“ (siehe S. 24/25). Es gab aber vor allem auch politische Proteste und empörte Reaktionen.

Eine davon kam in Form eines offenen Briefes vom Migrantenbeirat der Stadt an Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP). Der Beirat verurteilt die pauschale Diffamierung von Muslimen, die das Zusammenleben der Bevölkerungsgruppen massiv gefährdet. „Ungeachtet der strafrechtlichen Relevanz der zitierten Äußerungen“ des Polizeidirektors ersucht der Beirat die Ministerin um eine Stellungnahme dazu. Das Ministerium hat sich der Sache angenommen und erwartet „vom Grazer Polizeidirektor eine Stellungnahme“, bestätigt Brigadier Karl-Heinz Grundböck, Sprecher des Ministeriums: „Wir warten diese ab, bevor wir in einen Dialog eintreten!“ Vorgestern bat auch Integrationslandesrätin Bettina Vollath (SPÖ) Gaisch zum Gespräch: „Ich wollte nur die Zusicherung der Polizei, dass ihr Bekenntnis zur Integrationspartnerschaft noch aufrecht ist.“

Gaisch, der das G7-Interview autorisiert hat, war die ganze Woche bemüht, die Wogen zu glätten. Er sei missverstanden worden. Wie im publizierten Gespräch nachzulesen ist, meine er ja, dass „der Großteil der in Graz lebenden Muslime ein rechtschaffenes Leben führen möchte“. Inzwischen hat er das Gespräch mit den Bosniaken in Graz gesucht. Das hätte sich Mahdi Mekic, Vorsitzender des bosnischen Vereins Muslimische Gemeinschaft Steiermark halt früher gewünscht. Mekics Fazit nach dieser Woche: „Wir  sind müde zu beweisen, dass wir normale Menschen und dass Moscheen keine Kasernen sind.“ Gaisch, der in Briefen mehrfach zum Rücktritt aufgefordert worden ist, bedauert die Folgen des Interviews: „Ich wollte Muslime nicht pauschal diffamieren.“ Nach dem Gespräch mit den Bosniaken ist er bezüglich der saudischen Finanziers vorsichtig geworden: „Ich habe den Eindruck, dass dieser Verein um Transparenz bemüht ist.“ Der Polizeidirektor will im Dialog bleiben. Radikale Strömungen Muslimer müsse die Polizei aber weiter im Auge behalten.

Für den Grazer Polizeidirektor kam der Wirbel zur Unzeit. Hat doch Ministerin Mikl-Leitner am Donnerstag den nächsten Polizei-Reformschritt verkündet. Es soll künftig neun Landesdirektionen geben. Intern munkelt man schon länger, dass Gaisch als Karrieresprung die Position des Landespolizeidirektors anstrebe.

Da kann man jetzt gespannt sein, ob Gaisch reüssiert. Meine Empfehlung hat er.

Ergänzung 3.12.: In einem langatmigen Artikel über die Gefahren aus der Neonaziszene (Nach Morden in Deutschland: Österreichs Justiz hat ein Auge auf Neonazis) findet sich im allerletzten Satz eine kleine Information:

Islamistischer Terror sei allerdings die größere Gefahr für die Sicherheit in Österreich als der von der extremen Rechten.

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Ergänzung 28.8.2014:

http://www.unzensuriert.at/content/004160-Islamisten-schwenkten-Dschihad-Fahne-vor-dem-Grazer-Rathaus   (30.4.2011)

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3 Antworten zu Unterwanderung des Abendlandes

  1. Pingback: Grazer Polizeidirekor: Unterwanderung unserer Heimat « SOS – ÖSTERREICH

  2. Erich schreibt:

    Schoener Blog, gefaellt mir sehr. Auch nette Themen.

  3. Pingback: Graz: Moscheebau mit arabischer Finanzierung | Kreidfeuer

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