Bindungsforschung: Kleinstkinder nicht von Eltern trennen!

http://www.die-tagespost.de/-Kinder-sind-zum-Spielball-geworden;art456,139924  (4.1.):

Gerade in einer auf Wirtschaft und Leistung fixierten Gesellschaft brauchen Kinder die unbedingte Liebe von Mutter und Vater. Der Erlanger Bindungsforscher Ralph Dawirs spricht sich deshalb gegen die Trennung von Kleinstkindern von ihren Eltern aus – und fordert mehr Ehrlichkeit in der Kita-Diskussion. …

Schlagwörter:
Schulangst, Schmerzmittel, Frühförderungshysterie, Leistung, Hirndoping, Methylphenidat, keine Chancengleichheit, sich messen, du darfst verlieren, Neurobiologie, Urvertrauen, Krippe bedeutet „emotionale Entbindungssituation“, Kindeswohl?, Ehrlichkeit, Krippenplatzkosten pro Kind und Monat 1500 Euro, Tagesmutter, Bindungsperson, Empathie…

Zitat: Karl Valentin: „Wir können Kinder nicht erziehen, die machen uns doch eh alles nach“.

Mein Einwand: Aber warum die 1500 Euro für eine Tagesmutter investieren und nicht für die Kindesmutter? Die deutschen Psychoanalytiker halten das Tagesmuttermodell für noch problematischer als die Krippendeponierung.

Ergänzung 19.1.2013:

Forum Familiengerechtigkeit: Erlanger Professor warnt  (15.1.):

“Präsente Eltern leisten einen TOP-JOB”, meint der Erlanger Biologe und Hirnforscher, Professor Ralph Dawirs, und wettert gegen die so genannte “Quality-Time”, als eine bewusste Irreführung junger Eltern zum Zweck wirtschaftlicher Interessen:

[Frankfurter Rundschau:]  http://www.ralph-dawirs.de/resources/FR20121219bindung.png

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2 Antworten zu Bindungsforschung: Kleinstkinder nicht von Eltern trennen!

  1. Wolfgang Heuer schreibt:

    „…brauchen Kinder die unbedingte Liebe von Mutter und Vater. „:

    So ist es.
    Allerdings sollten wir uns darüber klar sein – oder werden – dass es in der zivilisierten Gesellschaft sehr an der Fähigkeit dazu mangelt. Der Mangel selbst ebenso wie die Ursache dafür wird weitgehend verdrängt: Die Kollektive (Zivilisations-)Neurose.

    Wer als Mutter / Vater selbst nicht wahrhaft – geistig-seelisch – erwachsen geworden ist (regelhaft vor der Geschlechtsreife) und nicht im Erwachsenen-Bewußtsein lebt und auch nicht mit der inneren Quelle der Kraft der Liebe und Lebens-Energie verbunden ist, wird seiner originären Aufgabe nicht gerecht werden können. Und das betrifft die große Mehrheit.

    Wir werden den Untergang bzw. das Aussterben nur vermeiden können, wenn wir bereit werden, die Krankheit zu erkennen und lernen, sie konstruktiv zu überwinden. Also nicht durch Technik / Medikamente oder rationale Konzepte, sondern durch Bewußtseins-(ver-)wandlung.
    Das ist überhaupt nichts neues. Das steht auch schon in der Bibel. Darin geht es in der Hauptsache um diese (Ver-)Wandlung, die Transformation / Metamorphose.

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