Christentum ignoriert islamischen Vormarsch

http://www.andreas-unterberger.at/2013/12/das-christentum-bekaempft-rhetorisch-die-armut-der-islam-blutig-die-christen/   (24.12.):

Noch nie sind in dieser Welt so viele Christen verfolgt und ob ihres Glaubens getötet worden wie im ablaufenden Jahr. Noch nie ist die absolute Zahl wie erst recht auch der relative Anteil der Armen auf diesem Globus so stark zurückgegangen wie in den letzten Jahren (wie auch alle UNO-Statistiken bestätigen). Umso erstaunlicher ist es, worauf sich das Amts-Christentum konzentriert: Wohl noch nie haben sich katholische wie evangelische Kirche so sehr auf das Thema Armut konzentriert wie im vergangenen Jahr, während die Existenz so vieler verfolgter Christen und die Bedrohung des Christentums von vielen Amtsträgern am liebsten ignoriert wird. …

Europa ist zutiefst christlich geprägt. Nichts anderes hat den Kontinent und all seine Wurzeln in den letzten 2000 Jahren so stark geformt – auch wenn man die Beiträge der römisch-griechischen Antike mit ihren rechtlichen, philosophischen und kulturellen Errungenschaften sowie der Aufklärung mit ihrer Betonung von Vernunft, Freiheit, Menschenrechten und Wissenschaft ähnlich würdigen muss.

Immer mehr Menschen wird beklemmend klar, dass in wenigen Jahrzehnten etwa in Österreich die Mehrheit der Bürger dem Islam zugehören wird, einer totalitären Religion, die mit keiner der drei Wurzeln Europas etwas anfangen kann oder will. Umso wichtiger wäre der Kampf für die Bewahrung dieser drei Fundamente. Gewiss steht es um die beiden anderen Fundamente auch nicht sonderlich gut. Man denke nur an die Krisen der Justiz oder an die wachsende Einschränkung der Meinungsfreiheit. Aber das christliche Fundament ist wohl am meisten bedroht.
Abgesehen vom steinzeitlichen Nordkorea hat die Verfolgung der Christen immer denselben Namen: [] Islam. In Syrien, in der Zentralafrikanischen Republik, in Nigeria, im Irak, in Ägypten, in Eritrea, in Pakistan und in einem weiteren Dutzend afrikanischer oder asiatischer Staaten: Kirchen werden zerstört, Christen ermordet, christliche Dörfer vernichtet, die Menschen vertrieben. Selbst in den relativ besser gesitteten Staaten wird die Konversion zum Christentum streng bestraft.

Fast immer sind es islamistische Gruppen, die den Expansionismus ihrer Religion nicht mit Überzeugung und Mission, sondern mit brutaler Gewalt vorantreiben. Zwar sind gewiss nicht alle Moslems eine Bedrohung. Aber es ist doch erstaunlich, dass die Distanzierung von den Radikalen und deren Taten immer nur im Nachhinein erfolgt (wie etwa bei der islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich).

Die Einwohner christlicher Dörfer in Syrien, die von den islamischen Rebellen eingenommen worden sind, werden vor eine einzige Alternative gestellt: Muslim werden (und zwar in einer ganz atavistischen, besonders Frauen unterdrückenden Form) oder getötet werden. Das sind genau die gleichen Methoden, mit denen der Islam schon vor mehr als tausend Jahren den ganzen Nahen Osten unter seine Gewalt gebracht hat.

Sein Vordringen bis Wien und bis [über die] Pyrenäen konnte damals zwar zurückgedrängt werden. Aber die Wende vom 20. zum 21. Jahrhundert zeigt einen neuen, viel erfolgreicheren Vorstoß der geburtenstarken islamischen Welt in den gesamten Westen und in Afrikas Süden. Während der Westen noch gar nicht mitbekommen hat, was da geschieht, ist ein neuer globaler Krieg schon in vollem Gang. Diesen haben zwar wenigstens einzelne deutsche [?] und amerikanische Politiker mutig beim Namen genannt, aber noch kein einziger österreichischer.

Natürlich ist es frustrierend, wenn heute ausgerechnet demokratiefeindliche Diktatoren und autoritäre Herrscher die relevantesten Verbündeten der bedrohten Christen sind. Dennoch ist es Faktum, dass die von Jesus Christus gegründete Religion im syrischen Diktator Assad und im ägyptischen Machthaber Sisi jeweils die letzte Zuflucht hat, während die verblendeten westlichen Regierungen – Frankreich an der Spitze – tendenziell an der Seite der Islamisten stehen.

Es ist auch Faktum, dass sich ausgerechnet der Russe Putin – unabhängig von all seinen unerfreulichen autokratischen Attitüden und seinem wirtschaftspolitischen Scheitern [??? Siehe dagegen: Der russische Weg] – der Frontstellung der christlichen Welt gegen den Islam sehr bewusst ist. Das ist in Putins Fall natürlich die orthodoxe Welt, aber er hat sich nirgendwo gegen katholische oder protestantische Christen gewandt.

Niemand weiß, ob Putin innerlich irgendetwas mit Religion anfängt. Aber nach außen trägt er diese demonstrativ vor sich her so wie etwa viele katholische Kaiser im Laufe der Geschichte. Putin setzt sehr bewusst auf christliche und traditionelle Werte wie die Familie, die er gegen die forschen Vorstöße insbesondere der schwulen Aktivisten verteidigt. Womit er sich zugleich viele Sympathien nicht nur in Russland, sondern auch außerhalb geholt hat.

Der Papst aus Lateinamerika hingegen ist sich der globalen Bedrohung der christlichen Welt offensichtlich nicht bewusst. …

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Eine Antwort zu Christentum ignoriert islamischen Vormarsch

  1. heureka47 schreibt:

    Wird die – Bereitschaft zur – Wehrhaftigkeit der Christen nicht durch ihre Religion selbst vereitelt?
    Soll der Christ nicht nach dem Schlag auf den einen Backen auch noch den anderen hinhalten?
    Wird das möglicherweise falsch gedeutet??
    Soll man als wahrhaft Gläubiger, am höchsten Prinzip des Universums orientierter Mensch, dem Treiben der höchsten Formen von Gottlosigkeit anderer tatenlos zusehen und nichts tun?

    Oder lebt das „christliche Abendland“ den „anderen“ etwas falsches vor??
    Hat unsere – vom Christentum angeblich geprägte – Lebensweise keine Vorbild- / Überzeugungskraft??

    Ich hörte mal den Satz: „Lebe so, daß man dich fragt!“
    Wenn aber ein Teil der Bevölkerung eine „Wahrnehmungs-Störung“ / „FRAGE-Störung“ hat??
    Wenn die „anderen“ unsere Lebensweise gar nicht als „besser“ erkennen (können)??
    Wenn sie selbst durch die „Kollektive Neurose“ der modernen / zivilisierten Gesellschaft schwer beeinträchtigt / verblendet sind??
    Ähnlich wie WIR??

    Wir ALLE – von sehr wenigen einzelnen Ausnahmen abgesehen – gehen von FALSCHEN Voraussetzungen aus.
    Wir im christlichen Abendland halten uns für die „Guten“; die anderen aber halten SICH für die „Guten“ und UNS für die „Bösen“.

    Die einzige Möglichkeit, das – absehbare – „böse Ende“ zu verhindern, ist die Bereitschaft zur Erkenntnis der WAHRHEIT. Und bei Feststellung eines Mangels, diesen grundlegend zu beheben.

    Die Völker des „Morgenlandes“ sind ähnlich von der „Kollektiven Zivilisations-Neurose“ befallen und beeinträchtigt wie die des „Abendlandes“. Einige asiatische Kulturen sind zwar nicht von der „Lebens-Energie“ entfremdet wie wir im Einflußgebiet der Römer, aber ENTFREMDET sind jene Kulturen auch.

    Unsere Geschichtsbücher und wissenschaftlichen Werke lassen allermeist das Wichtigste aus: Daß unsere Geschichte der letzten 10.000 oder mehr Jahre unter dem Einfluß einer schweren seelischen Störung / Bewußtseins-Entwicklungs-Störung abgelaufen ist bzw. gestaltet wurde – von einer Form des Irrsinns / Irreseins, dem „rationalen Irresein“, der „Pathologie der Normalität“, wie Erich Fromm das nannte.
    Das – psychiatrisch kaum relevante / genannte – „rationale Irresein“ ist die Krankheit der großen Mehrheit. Nur eine kleine Minderheit leidet an dem „GEgenstück“ dazu, dem „irrationalen Irresein“ – was Psychiater als „schizophren“, „psychotisch“ oder ähnlich bezeichnen.

    Dabei ist das „rationale Irresein“ nicht weniger irre als das irrationale!
    Es ist in jedem Falle eben ein Irre-sein – mit schlimmen Symptomen und Folgen!

    Grundlegende Heilung ist in jedem (Einzel-)Fall möglich!

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