Buch: Deutschland von Sinnen

Andreas Lombard: http://www.die-entdeckung-des-eigenen.de/2014/03/05/was-will-akif-pirincci/:

In wenigen Wochen erscheint Akif Pirinçcis erstes Sachbuch Deutschland von Sinnen. Der irre Kult um Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer. … Besonders berühmt wurde im vergangenen Jahr sein auf der Achse des Guten erschienener Text »Das Schlachten hat begonnen«, der auch in seinem Deutschland-Buch enthalten sein wird. In Kirchweyhe war der junge Deutsche Daniel S. von mehreren türkischen Jugendlichen zu Tode geprügelt worden, und Pirinçci reagierte fassungslos auf die Tatsache, daß sich die Deutschen in einer zunehmend angespannten Konfliktsituation, die Todesopfer unter deutschen Jugendlichen fordert, erstens nicht zu wehren wissen und daß sie sich zweitens von ihren Politikern und Medienleuten des Rechtsradikalismus verdächtigen lassen müssen, was den offenkundigen Zweck hat, ihre Widerstandskraft auf einem lebensgefährlichen Minimum einzufrieren.

… Was bringt einen 1959 in Istanbul geborenen Mann, der mit neun Jahren nach Deutschland kam und hier ein erfolgreicher Schriftsteller wurde, dazu, den Deutschen vorzuwerfen, daß sie sich auf dekadente Weise von ihren ausländischen Gästen, seinen eigenen Landsleuten, tyrannisieren und terrorisieren ließen? Warum weist er sie mit aller Drastik darauf hin, daß sie, wenn sie so weitermachten, früher oder später einem unerbittlichen evolutionären Programm zum Opfer fallen würden, wonach die vielen jungen Männer aus dem zugezogenen Volk hinsichtlich ihrer Fortpflanzungschancen zu Konkurrenten, Gegnern und Feinden der autochthonen jungen deutschen Männer werden? Einem Programm, das junge, gut organisierte Türken dazu bringe, eben diese Deutschen, sobald sie irgendeine Schwäche erkennen lassen, zu bedrohen, zu verprügeln und zu ermorden. Was treibt ihn dazu, davor zu warnen, daß seine Landsleute früher oder später auch deutsche Frauen vergewaltigen, kurz, daß sie alles Mögliche tun werden, um die autochthone Bevölkerung eines Tages zu dominieren und zu beherrschen, jedenfalls dann, wenn sie niemand aufhält?

… Der Autor Pirinçci ist ein Phänomen, das die Multikulti-Romantiker nicht auf der Rechnung hatten, denn Pirinçci ist Türke. …

O-Ton Pirinçci, aus seinem Anfang April erscheinenden Buch:

… Meine Eltern waren keinen einzigen Tag ihres deutschen Berufslebens arbeitslos; daß der Staat Sozialhilfe an Leute auszahlt, die einfach gar nichts tun, erfuhren sie erst Mitte der achtziger Jahre, als sie längst wieder in die Türkei zurückgekehrt waren und dort ihren Lebensabend genossen.

Soweit das aufschlußreiche Zitat aus dem zweiten Kapitel, das die Überschrift trägt: »Der Islam gehört zu Deutschland wie die Reeperbahn nach Mekka«. In diesen Tagen teilt die BZ übrigens mit, daß laut Berliner Senat 35.735 EU-Bürger allein in Berlin von Sozialhilfe leben. …

… Oder erzähl doch mal dem Ordnungsamt, daß es etwas gegen die auf dem Schulweg deiner Tochter und im Stadtpark Spalier stehenden schwarzen Drogendealer unternehmen soll. Vielleicht hast du Glück. Dann bekommst du nur eine Geldstrafe wegen Rassismus, und die Psychopathen von der Antifa sehen davon ab, dein Auto abzufackeln.

Die politisch unkorrekten Positionen dieses Autors wird man über kurz oder lang, soweit es nicht schon geschieht, als »rechtsradikal« oder, um ein von einem bekannten Journalisten kürzlich verwendetes Wort zu zitieren, als »eklig« abtun wollen. …

… Es geht um die Enttäuschung eines Türken darüber, daß die Deutschen nicht mehr sie selbst sein wollen und daß sie ihm (sie ihm!), dem Zugereisten, seine Heimat wegnehmen, daß sie ihn aus dem Land seiner Kindheit vertreiben. Ein Türke, deutscher als die Deutschen, will nicht zum Heimatvertriebenen werden.

… Unsere Politiker, unsere Tugendwächter und unsere Medienideologen werden sich daran gewöhnen müssen, daß die bundesdeutsche »Vielfalt« die eine oder andere Überraschung für sie bereithält, daß es Leute gibt, die nach Deutschland kommen und in Deutschland bleiben wollen, weil es sich um Deutschland handelt und nicht um Anatolien, Syrien oder um irgendein postmodern-namenlos-selbstvergessenes Territorium in Europa oder irgendwo sonst in der großen weiten Welt. Pirinçci ist der lebende Beweis dafür, daß es ein unverwechselbares türkisches Temperament gibt. Es könnte deutscher sein als das deutsche.

Thomas Hoof: http://ef-magazin.de/2014/02/24/4998-anlaesslich-akif-pirincis-deutschland-von-sinnen-der-war-on-sanity:

Worte des Verlegers vor dem erwartbaren Tumult

Wer den Zustand Deutschlands ungetrübten Auges am Inhalt seiner Journale und Fernsehsendungen ablesen wollte, könnte nur zu einem Urteil gelangen: Voll das Tollhaus.

Es sind drei Gruppen, die seit Jahren zum Objekt bizarrer ritueller Feiern gemacht werden: Frauen (50 Prozent der Bevölkerung), Homosexuelle (ein bis zwei Prozent) und Zuwanderer (19 Prozent). Das Frausein, das Homosexuellsein und das Zugewandertsein scheinen zu mystischen Qualitäten in der Morgenröte einer  besseren Welt geworden zu sein.

… Unzählig die Schlagzeilen, die mit „Frauen sind die besseren …“ beginnen und mit „Geldanleger, Firmenchefs, Fußballspieler, Mathematiker, Autofahrer und so weiter“ enden, was aber natürlich alles nur Kürzel sind für die eigentliche, nach Empirie und Logik wahnwitzige Conclusio: Frauen sind die besseren Männer. …

Und das Ende vom Lied? Seit 1972 (!) zeigen die großen amerikanischen und europäischen Panels eine ständige Minderung der subjektiven Lebensqualität der Frauen. Sie werden von Jahr zu Jahr unglücklicher und therapiebedürftiger. Das ist der von Feministen gellend beschwiegene „paradox female happiness decline“. Zwar kann man Köpfe eine Zeitlang irremachen, aber dann werden Kräfte wirksam, die sich vom medialen Tumult genauso wenig irritieren lassen wie die Schwerkraft.

… Die schmale Schar der „Schwulen und Lesben“ wird derzeit aufgestockt um herbeihalluzinierte Heerscharen von Quer-, Transgender- und Pansexuellen, und damit ist der eigentliche „Zukunftsmensch“ skizziert: durch nichts bestimmt, keine Herkunft, keinen Ort, kein Geschlecht, nur ein kosmopolitisch-hermaphroditisches Potential, das jede Sekunde seines Lebens sinnt, in welche Richtung es als nächstes zucken könnte. Das alles drängt und treibt in eine wuchernde, aber ziellose Erotomanie, aus der keine Wege ins geschlechterversöhnte Arkadien, dafür viele in die Wartezimmer therapeutischer Gemeinschaftspraxen führen werden.

Und von 16 Millionen Zuwanderern – begrüßt als Rettung vor drohendem Fachkräftemangel – hat ein Drittel keine Berufsausbildung. Der Nachwuchs der Gruppe ist auch wenig erpicht darauf, eine zu kriegen, wie die nicht zu-, sondern abnehmende Ausbildungsquote zeigt. Sie bereichert uns aber trotzdem, und zwar mit der Illustration des infamsten aller linken Multi-Kulti-Sprüche, der da lautet: „Jeder ist Ausländer – fast überall.“ Das ist ja sogar richtig, und zwar dann, wenn die beiläufige Einschränkung ins Zentrum rückt: Allerorten ist man Fremdling oder Gast, nur in einem kleinen Weltwinkel eben nicht: zuhause nämlich. Das aber soll in der Einen-Welt-Phantasie überall und demnach nirgends sein.

… in dieses ganze Umerziehungsdelirium schlägt jetzt Akif Pirinçci mit dem Hammer … und es ist zu erwarten, dass die Betschwestern, nachdem sie sich aus den ersten Ohnmachtsschauern mit Mühe hochgerappelt haben, in ein steinerweichendes Gezeter ausbrechen werden. Es wird von „Verachtung“ die Rede sein und von „fehlendem Respekt“, was ja die neueste Nullität im Werkzeugkoffer der politisch-korrekten Nothelfer ist. …

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Ergänzung 27.3.2014:

http://www.wiwo.de/politik/deutschland/bettina-roehl-direkt-ist-deutschland-von-sinnen-seite-all/9662964-all.html   (25.3.):

Menschenfreund und Katzenliebhaber Akif Pirinçci hat ein Buch über Deutschland geschrieben. Der Bestsellerautor will die deutsche Gesellschaft erlösen: mit dem Bulldozer und mit einer Liebeserklärung an das Land .

… Pirinçci ist viel eher ein Moraliker, der Deutschland und der deutschen Gesellschaft zurückgeben möchte, was er in den siebziger Jahren als türkisches Einwandererkind in diesem Land von diesem Land und von dieser Gesellschaft, wie er es beschreibt, bekommen hat.

… Und Pirinçci sieht viele Realitäten, die die deutsche Gesellschaft zerstören, die er in einer negativen Vision bereits im Jahr 2030 nur noch als untergegangene, morbide und geschundene Restgesellschaft sieht.

… Pirinçci liefert eine kurze vernichtende Beschreibung des Islam. Er beschäftigt sich mit der Zuwanderung aus islamisch geprägten Ländern und er befasst sich mit den großen Komplexen des Feminismus/Genderismus und der Schwulenpolitik.

… Begonnen hat alles vor einem Jahr, als Pirinçci aus dem Nichts mit seinem inzwischen berühmt gewordenen Artikel „Das Schlachten hat begonnen“ auf den Mord von Kirchweye an Daniel S. vom 10. März 2013 reagierte.

… Fest steht: Entweder Pirinçci hat mit seinem Text, „Das Schlachten hat begonnen“, der auch in seinem Buch „Deutschland von Sinnen“ enthalten ist, einen schon gefährlich zu nennenden Zustand geistiger Umnachtung offenbart oder er hat einen gefährlichen Zustand der Gesellschaft, der zutreffendenfalls auf eine gefährliche Art systematisch unterdrückt wird, offenkundig gemacht.

… Was kann jemand, der es darauf anlegt schlagartig zum Teufel der Nation zu werden, tun? Er kann die Schwulenbewegung scharf kritisieren. Und den politisch-gesellschaftlich-juristischen Schutz der Schwulen als falsche Vorgehensweise geißeln. Oder er kann dem Feminismus eine gesellschaftszerstörende Wirkung zuschreiben oder … er kann die Integration für gescheitert erklären und daran den Zuwanderern oder gar den muslimischen Zuwanderern die Schuld zuschreiben. Oder er kann den Menschen aus muslimisch geprägten Ländern einen niedrigeren IQ zuschreiben. Oder er kann Deutschland für ein schönes, grünes Land erklären, in dem die Menschen ihm, damals 1969, als er neun Jahre alt mit seiner bitterarmen Familie aus Istanbul hier einwanderte, einen nachhaltig herzlichen Empfang bereiteten und er kann hinzufügen, dass er sich als Adoptivsohn dieser Gesellschaft, die ihn niemals hat spüren lassen, dass er kein leiblicher Sohn sei, pudelwohl fühlt.

Pirinçci übererfüllt in seinem neuen Buch alle Varianten auf einmal, wie man sich ganz sicher ins gesellschaftliche Aus schießt. …

… Klar, der politisch korrekte Mainstream, der, wie gesagt, alles und jeden vom Tisch wischt, sobald irgendeine fehlende Mainstreamkompatibilität sichtbar wird, steht immer noch wie leicht betäubt vor dem großen Big Bäng, mit dem Pirinçci nach seinen Katzenbüchern jetzt die gesellschaftlich-politische Bühne vermittels seines neuen Buches betritt. …

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Ergänzung 30.3.2014:

Michael Paulwitz: http://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2014/ein-sarrazin-fuers-saftige/   (29.3.):

Akif Pirincci hat wieder zugeschlagen. Seit gut einem Jahr macht der 1959 in Istanbul geborene Autor, der vor einem Vierteljahrhundert über Nacht mit dem Katzen-Krimi „Felidae“ berühmt geworden war, im Internet Furore mit wütenden Attacken auf politisch korrekte Tabus.

Seine Abrechnung mit dem „irren Kult um Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer“ hat er jetzt zwischen zwei Buchdeckel gepackt: „Deutschland von Sinnen“

Pirinccis erster Nicht-Roman ist kein nüchternes Sachbuch à la Sarrazin. Seine Streitschrift ist mal polemisch, mal derb, mal blumig-poetisch, aber immer mit heißem Herzen geschrieben: Ein Sarrazin fürs Saftige.

Pirincci spielt bewußt mit dem Klischee des Macho-Türken

„Deutschland von Sinnen“ ist drauf und dran, den überraschenden Bestseller-Erfolg von „Deutschland schafft sich ab“ zu wiederholen: Einer, von dem man’s nicht erwartet – türkischer Einwanderersohn, Erfolgsautor, Liebling der Kulturszene –, spricht unbequeme Wahrheiten offen und direkt aus.

Der vulgäre Ton, den er bisweilen anschlägt und der zarter besaitete Konservative bisweilen irritiert, sollte nicht täuschen: Die rotzige Punkrock-Pose, der drastische Einsatz von Fäkal- und Genitalvokabular, ist kalkulierte Attitüde, um in der abgestumpften und reizüberfluteten Mediengesellschaft auf die Pauke zu hauen.

Pirincci spielt bewußt mit dem Klischee des Macho-Türken, der sich von keinem einschüchtern läßt, wenn er seine neue deutsche Heimat mit Klauen und Zähnen verteidigt – Pirincci beginnt und schließt mit einer Liebeserklärung an das Land, das ihn wie einen Sohn adoptiert hat.

Pirincci übersetzt Phrasen in Klartext

Dazwischen fordert er Einwanderer auf, ihr Ursprungsland zu vergessen („Erinnere dich, weshalb du hier bist: Weil es hier besser ist als dort, woher du stammst. Sonst würdest du ja dorthin wieder zurückkehren, stimmt’s?“), übersetzt scheinheilige Intellektuellen-Multikulti-Sozialgerechtigkeits-usw.-Phrasen in Klartext, rechnet mit Gender-Ideologen, der linksgrünen Gesinnungsdiktatur, Staatsfunkern, der das eigene Land hassenden Polit-Klasse, „Hosenscheißern“, dem umverteilenden Gouvernanten-Steuerstaat und dem Islam ab – der „gehört zu Deutschland wie die Reeperbahn nach Mekka“.
Einiges kennt man schon aus den Internet-Blogs eigentümlich frei und Achse des Guten, lesenswert ist es allemal, denn hinter der schnoddrig-rotzigen Sprache steckt ein heller und differenziert argumentierender Kopf. Im letzten Kapitel dokumentiert Pirincci seinen vor just einem Jahr erschienenen Blogbeitrag „Das Schlachten hat begonnen“, in dem er den Mord an Daniel S. in Kirchweyhe in den Kontext eines vertuschten beginnenden Genozids stellt, und die Kontroverse darum. Schon dafür lohnt es, sich „Deutschland von Sinnen“ in den Bücherschrank zu stellen.

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Ergänzung 3.4.2014:

https://www.youtube.com/watch?v=jzbVrWd8nTk   Akif Pirinçci – Deutschland von Sinnen – ZDF Mittagsmagazin 02.04:

Akif hält uns Deutschen den Spiegel vor das Gesicht. Der Mann war einfach gut!
Da wird so mancher dieser „grün-rot-versifften“ Gutmenschen Bauchschmerzen bekommen. Er hat das ausgesprochen, was die vielen Mitbürger selbst auch genau so empfinden.
PS: Der Beitrag wurde bereits aus der ZDF-Mediathek wegzensiert… sprich: entfernt!

http://www.pi-news.net/2014/04/akif-pirincci-zum-zdf-schmierenstueck/   (2.4.):

Liebe Freundinnen und Freunde, nachdem ihr diesen Text gelesen habt, bitte ich euch, ihn so oft wie möglich zu teilen oder auf eure Seiten zu posten. Es geht darin nicht um mich, und es liegt mir auch fern, mich wichtig machen oder dadurch mein Buch zu verkaufen. Das müßt ihr mir glauben. Nein, es dreht sich darum, wie in diesem einst so freien Land inzwischen mit Meinungsfreiheit umgegangen wird. Und wie deren Zukunft aussieht.

Wie ihr wißt, war ich heute zum ZDF MITTAGSMAGAZIN eingeladen. Man empfing mich mit herzlicher Gastfreundschaft und verköstigte mich fabelhaft. Die Moderatorin Frau Susanne Conrad kannte ich von früher, denn ich war in der Sendung vor etwa acht Jahren schon einmal eingeladen. Ich darf versichern, daß diese hyperfreundliche Frau mit ganz großem Herz ebenso wie ich das Opfer des später abgelaufenen Schmierenstücks geworden ist. Ursprünglich sollte das Interview 15 Minuten dauern – daraus sind dann allerdings ganz fix acht Minuten und noch was geworden. Das hatte einen bestimmten Grund. Man dachte wohl, daß ich live und vor aller Welt Augen den gezähmten Akif geben würde, der leise zurückrudert und sein eigenes Buch relativiert. Leider bekamen sie aber den Akif, der auch im Buch steht, und ich feuerte eine Salve nach der anderen ab.

Ich wunderte mich, weshalb das Interview so schnell vorüber war, da beugte sich Frau Conrad zu mir und sagte, daß sie währenddessen über den Mann in ihrem Ohr von der Regie ständig die Aufforderung bekam: „Abwürgen! Abwürgen! Abwürgen! …“ Wenn es je eines Beweises bedurft hätte, wie sehr das Staatsfernsehen von diesen grün-rot versifften Wichsern beherrscht wird, hier wäre er!

Die Komödie ging aber noch weiter. Während ich schon Sekunden später auf mein Handy zirka 1000 Mails von Zuschauern bekam, in denen sie mir gratulierten und meinen Ansichten recht gaben, informierte man mich, daß das Interview aus der Mediathek einfach entfernt worden wäre. Ich habe bis dahin so etwas in Deutschland nicht für möglich gehalten. Im Gegenteil, ich habe davor über Verschwörungstheoretiker immer gelacht. Natürlich weiß ich, daß die Öffentlich-Rechtlichen von der Politik jeden Tag durchgefickt werden wie eine Nutte in ihren besten Jahren. Aber normalerweise selektierte man bis dato die Gäste so, daß sie in das jeweilige Konzept paßten. Eine direkte Zensur gab es im deutschen Fernsehen nicht.

Falsch gedacht! Es gibt bei den Öffentlich-Rechtlichen also doch die hammerharte, primitive Zensur. Schämt euch! Als dann wohl das ZDF mit Protestmails und -anrufen zugeschissen wurde, stellte man das Interview doch wieder in die Mediathek – allerdings um die brisanten Stellen geschnitten (die ungeschnittene Version ist auf Youtube zu sehen). Man könnte sich kaputtlachen, wenn es nicht so traurig, ja auch bedrohlich wäre.

Zudem rief mich mein Verleger an und informierte mich, daß der Buchhandel massiven Widerstand leisten würde, das Buch zu verkaufen, geschweige denn in Stapeln auszulegen. Überall und allüberall sind die sozialistisch totalitären Soldaten unterwegs. Aber – es wird leider nix nützen. Das Buch ist jetzt schon der Verkaufsknaller des Jahres. Einzig und allein weicht Amazon nicht vom toleranten Weg ab und liefert weiter. Bravo, du Kapitalist!

Zum Schluß danke ich euch sehr, daß ihr an das ZDF geschrieben oder dort angerufen habt. Man darf denen das einfach nicht durchgehen lassen – sonst tun sie es wieder und wieder, und ehe man sich versieht, sitzen wir in einer neuen DDR.

Ich grüße euch alle!

Akif

(Dieser Text ist im Original erschienen auf der Facebook-Seite von Akif Pirinçci)

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http://www.pi-news.net/2014/04/zeit-vergleicht-pirincci-buch-mit-mein-kampf/   (3.4.):

Der Literaturchef der ZEIT, Ijoma Alexander Mangold, hat in einem aktuellen Artikel für die Printausgabe der Wochenzeitung das neue Buch von Akif Pirinçci “Deutschland von Sinnen” mit Hitlers “Mein Kampf” verglichen und dem Autor “pure Menschenverachtung” und “brutalorechtes Denken” attestiert. …

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Ergänzung 4.4.2014:

http://jungefreiheit.de/kultur/medien/2014/akif-pirincci-zdf-zensur/   (3.4.):

MAINZ. Das ZDF hat die Zensurvorwürfe des Buchautors Akif Pirinçci zurückgewiesen. „Die rechtliche Bewertung des Interviews hat gezeigt, daß die vollständige Einstellung des Gesprächs in die ZDF-Mediathek zu rechtlichen Risiken für das ZDF führen würde“, teilte das ZDF auf Anfrage der JUNGEN FREIHEIT mit. „Grund dafür ist, daß die Rechtsprechung an Aussagen in Live-Interviews einen großzügigeren Maßstab anlegt als an zeitversetzt ausgestrahlte oder zum Abruf bereitgehaltene Sendungen.“ Die Kürzung habe deswegen in „Wahrnehmung unserer redaktionellen Verantwortung“ stattgefunden und sei „selbstverständlich keine Zensur“.

Pirinçci hatte dem ZDF zuvor vorgeworfen, ein mit ihm geführtes Interview im Mittagsmagazin nachträglich verfälscht zu haben. „Das ist Zensur“, sagte Pirinçci der JUNGEN FREIHEIT. Der öffentlich rechtliche Sender hatte das Gespräch erst aus der Mediathek gelöscht und dann wieder gekürzt eingestellt. Seine Äußerung „Die Kindersexpartei – die Grünen – haben das Land kaputt gemacht“, fehlt jedoch.

„Wenn sie das Interview ganz rausgenommen hätten, wäre das in Ordnung. Es ist ihr Sender“, betonte Pirinçci. Die eigenmächtige Kürzung des Interviews sei aber inakzeptabel. Vom ZDF sei er darüber auch nicht informiert worden. Ansonsten sei er jedoch gut behandelt worden. „Alles war ganz friedlich.“

Kritik an der Wochenzeitung Die Zeit

Bereits am Mittwoch hatte der Autor in einer auf Facebook veröffentlichten Stellungnahme das ZDF scharf angegriffen. „Ursprünglich sollte das Interview 15 Minuten dauern – daraus sind dann allerdings ganz fix acht Minuten geworden.“ Zudem habe die Moderatorin Susanne Conrad während des Gesprächs die Anweisung „Abwürgen! Abwürgen! Abwürgen!“ bekommen. Nach Angaben des ZDF liegt die normale Dauer eines Gesprächs bei fünf bis sieben Minuten. Eine andere Absprache mit dem Autor sei nicht getroffen worden.

Zugleich verteidigte sich Pirinçci gegen den Vorwurf der Wochenzeitung Die Zeit, sein Buch erinnere an Hitlers „Mein Kampf“. Dies sei „ein Wink an den Buchhandel“, „diffamierend“ und völlig unverständlich, betonte Pirinçci gegenüber der JF. Mit dem Verkauf zeigte er sich jedoch sehr zufrieden: „Das Buch ist jetzt schon der Verkaufsknaller des Jahres.“

http://jungefreiheit.de/debatte/interview/2014/wir-haben-einen-veritablen-buergerkrieg-in-deutschland/   (3.4.):

BERLIN. Der Erfolgsautor Akif Pirinçci schreibt in seinem neuen Buch „Deutschland von Sinnen“ gegen das „Irrenhaus Deutschland“ an. Im Interview mit der JUNGEN FREIHEIT erklärt Pirinçci, warum er Deutschland liebt und was er gegen „Migrantenindustrie, schwachsinnige Politiker und geisteskranke linke Medienleute“ hat.

Sein neues Erfolgsbuch „Deutschland von Sinnen“ habe er „in einem dreimonatigen Wutanfall zusammengedonnert“, sagt Pirinçci. Hart geht er mit den Grünen ins Gericht, die Deutschland in einen „verkommenen Zustand“ gebracht hätten und eine „Mischung aus Schämt-euch-Attitüde, Technikfeindlichkeit, Kindersex-Sehnsüchten, Selbsthaß auf alles Eigene und Deutsche und Überhöhung des Anderen“ seien.

„Wenn das Geld alle ist, bricht so eine Gesellschaft auseinander“

Es gebe ein „links-grün versifftes Dogma, daß Zuwanderung, namentlich islamische, automatisch ein Segen für Deutschland sei“. Die Grünen seien dafür verantwortlich, daß sich Einwanderer heute nicht mehr assimilierten. „Das funktioniert aber nicht, spätestens wenn das Geld alle ist, bricht so eine Gesellschaft auseinander. Dann hat er sich ausgetanzt, der Karneval der Kulturen“, betonte Pirinçci.

Zur These, daß junge Muslime durch ihre Gewalttaten lediglich ihre Minderwertigkeitskomplexe abreagieren würden, erklärt Pirinçci, „daß nichts und niemand so viel Selbstbewußtsein hat wie ein Araber oder Türke, der einem Deutschen am Bordstein das Hirn aus dem Schädel tritt. Und ich glaube, daß die Zahl der so Ermordeten bewußt geheimgehalten wird, da sonst offenbar werden würde, daß es sich um einen veritablen Bürgerkrieg handelt.“ …

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Ergänzung:

Dieter Stein: http://jungefreiheit.de/debatte/streiflicht/2014/wutausbruch-eines-schriftstellers/   (3.4.):

Ein Mann läuft Amok. Dem Schriftsteller Akif Pirinçci ist der Kragen geplatzt. Auf sein Konto geht ein zwischen Buchdeckel gepreßter Wutausbruch: „Deutschland von Sinnen – Der irre Kult um Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer“. Es wimmelt in diesem Buch von vulgären und beleidigenden Stellen. Pirinçci hatte es jedoch satt, die Kritik auf Raumtemperatur herunterzudrehen. Er will den Lesern, der Öffentlichkeit die Wirklichkeit um die Ohren hauen, zumindest das, was er für sie hält.

Dabei enthält sein Buch zärtliche, literarische Passagen. Insbesondere, wenn er sich poetisch vor Deutschland („Du schönstes aller schönen Länder“) verneigt, das ihn und seine Familie Mitte der sechziger Jahre als türkische Gastarbeiter aufgenommen hatte. Pirinçci, durch Katzenkrimis in Millionenauflagen zum Erfolgsautor geworden, kann das Gerede von der vermeintlichen Diskriminierung von Ausländern nicht mehr hören und stellt knapp fest: „Ich glaube, wer sich in Deutschland anständig benimmt, dem passiert das in der Regel auch nicht.“

Die Politische Korrektheit hat die Spielräume verklebt

Pirinçci wählt in seinem Buch drastische Mittel, denn er hat mit angesehen, wie vernünftig und akademisch argumentierende Sachbuchautoren, die vor einer blauäugigen Multikulti-Politik und linken Utopien warnen, vom großen Magen des öffentlichen Diskurses verdaut und folgenlos ausgeschieden wurden. Thilo Sarrazins „Deutschland schafft sich ab“: 1,5 Millionen Mal verkauft. Die Wellen des Meinungsstromes schlugen nach einigen Monaten der Erregung wieder über ihm zusammen, und das Land steuert ungebremst Richtung rot-grüner „Brave New World“.

Wie Bauschaum hat die Politische Korrektheit die Spielräume verklebt. Pirinçci ahnte, daß durch das „zigste Sachbuch über deutsche Mißstände mit rechthaberischen Tabellen und grauen Zahlenkolonnen“ nichts mehr auszurichten wäre, daß die „schweigende Mehrheit sich selbst gegen den größten von Vollidioten ausgeheckten Schwachsinn nicht mehr wehrt“. Pirinçci mußte sich „austoben, brüllen“, den Gegner beleidigen, um ein „Kehr um!“ in das Land zu schreien.

Ein Einwanderer rüttelt uns wach

Es ist bemerkenswert, daß uns ein Einwanderer wachrütteln muß, der seine neue Heimat liebt und darunter besonders leidet, wie sehr „eingeborene“ Deutsche sich wehrlos machen, ihren Stolz aufgeben, sich in mediale Zwangsjacken stecken und Knebel in den Mund schieben lassen, die ihre Selbstaufgabe zu einer kosmopolitisch-progressiven Weltanschauung überhöhen und Landnahme als Befreiung schönreden.

Vielleicht gelingt es nur durch Drastik à la Pirinçci, das weiße Rauschen einer weichgespülten, in Dutzenden Talkshows von Leisetretern entschärften Debatte zu übertönen, um uns am Kragen zu packen und so lange zu schütteln, bis das Gehirn endlich wieder selbständig arbeitet.

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Ergänzung:

André F. Lichtschlag: http://ef-magazin.de/2014/04/03/5153-die-zeit-ueber-akif-pirinci-volle-ladung-hass:

Über „pure Menschenverachtung“

In der Wochenzeitung für Beamte „Die Zeit“ bespricht heute Ijoma Mangold, der Literaturchef höchstselbst, das Wutbuch von Akif Pirinçci: „Deutschland von Sinnen: Der irre Kult um Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer“.

Überschrieben ist der Artikel mit „Volle Ladung Hass“ und „pure Menschenverachtung“. Eine solche Polemik war bis hin zur Wortwahl vorhersehbar, wobei der große Literaturkritiker (oder sein Thesaurus-Programm) die Vokabeln für zehn Rezensionen in einer einzigen unterbringt, weshalb wir uns hier mit dem Zitieren ausgewählter und adjektivierter Textschnipsel aus diesem beeindruckenden Repertoire begnügen wollen.

Pirinçcis Buch sei also „zynisch“, „überspannt“, „roh“, „brutal“, „enthemmt“, „rauhbeinig“, „pamphletisch“, „rauschhaft“, „rausgekotzt“, „vulgär“, „verletzend“, „beleidigend“, „volksverhetzend“, „symptomatisch“, „beispiellos“, „obszön“, „verhasst“, „schlagend“, „verschärft“, „bizarr“, „grölend“ „menschenverachtend“, „brutalorechts“, „rechts“, „xenophob“, „wildgeworden“, „triumphalistisch“, „brutal“, „heulend“, „adolfhitleristisch“, „bärendienlich“, „gefährlich“, „rechtsrandig“, „wüst“ und „komisch“. Ja, komisch.

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Ergänzung:

A. F. Lichtschlag: http://ef-magazin.de/2014/04/04/5159-akif-pirinci-live-in-einer-episode-von-south-park:

Die deutsche Linke mit heruntergelassener Hose

Schauen Sie sich einmal den Diskussionsbereich unter den jüngsten Versuchen einer Auseinandersetzung mit Akif Pirinçci auf der Homepage der Wochenzeitung „Die Zeit“, im Blog des Medienkritikers Stefan Niggemeier oder auf der Facebookseite von Konstantin Wecker an! Es lohnt sich.

Die deutsche Linke ringt um Fassung. Verzweiflung hier wie dort: Wie sollen sie jetzt mit diesem wild gewordenen Akif Pirinçci umgehen? Wie werden sie mit ihm fertig? Meint der das alles überhaupt ernst? Ist er ein Nazi? Aber das ist ihm eh egal. Und was ist er sonst? Wer kann ihn stoppen? Wie schafft er es, dermaßen erfolgreich und provokant sein? Und gleichzeitig auch noch so witzig?

Pirinçci selbst hat diese Fragen im Interview der Wochenzeitung „Junge Freiheit“ in dieser Woche schlüssig beantwortet: „Die Ironie entsteht, weil wir diese abstruse Medienwelt haben, in der der gesunde Menschenverstand ausgeschaltet ist. Schalten Sie den wieder ein, wird das Absurde deutlich. Nehmen Sie etwa das neue Werbevideo der EKD. Na, wo spielt das wohl? Auf einem öffentlichen Scheißhaus, wo auch sonst? Dann kommen Schwule und Lesben aus der Kabine, wo sie sich eben befummelt haben, und eine Frau rasiert sich das Kinn. Damit wirbt man für eine Kirche. Das ist doch, als wären wir live in einer Episode von South Park. Alle finden den Christopher-Street-Day im Fernsehen natürlich gaaaanz toll. Weil die Kamera nicht runterschwenkt, wo Männer auf offener Straße …, und die Kinder am Straßenrand schauen zu. Ich zeige das in meinem Buch eben mal auf: Deutschland von Sinnen.“

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Ergänzung 5.4.2014:

Eine linke Gegendarstellung:
http://www.stefan-niggemeier.de/blog/hammerharte-zensur-zdf-geht-hassprediger-pirinci-auf-den-leim/   (3.4.)

Absolut lesenswert: eine brillante Stellungnahme von Martin Lichtmesz:
http://www.sezession.de/44403/akif-pirincci-vs-ijoma-mangold-goldener-godwin-der-woche.html   (3.4.)

Bettina Röhl: http://www.pi-news.net/2014/04/bettina-roehl-volle-ladung-hass-und-ein-menschenverachtender-hitlervergleich/   (3.4.)

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Ergänzung 7.4.2014:

http://www.pi-news.net/2014/04/akif-pirincci-in-bild-am-sonntag/   (6.4.)

http://www.pi-news.net/2014/04/akif-pirincci-interview-im-aktuellen-focus/   (7.4.)

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Ergänzung 8.4.2014:

http://www.andreas-unterberger.at/2014/04/die-zensur-der-tugendterroristen-wird-immer-schlimmer/   (7.4.):

Jetzt hat der linke Terror das nächste Opfer gefunden. In Deutschlands öffentlich-rechtlichem Fernsehen wurde ein Interview mit dem deutsch-türkischen Autor Akif Pirinçci wegen seiner nicht ins politisch korrekte Schema passenden Antworten während laufender Sendung einfach auf die Hälfte verkürzt, dann aus der Mediathek genommen, und schließlich – unter einem Proteststurm der Zuhörer – zwar wieder hineingestellt, aber schwer zensuriert.

… Der Autor, der sich bisher auf Kriminalromane spezialisiert hatte, stürmt mit seinem neuen Buch „Deutschland von Sinnen“ Seite an Seite mit Thilo Sarrazin alle Verkaufsrekorde. Dabei gibt es eine Reihe von Buchhandlungen, die Sarrazin und Pirinçci zu boykottieren versuchen oder nur mit einem sichtbaren Naserümpfen verkaufen (Dieser Tage bei einer Großbuchhandlung in der Wiener Wollzeile selbst erlebt). Umso weniger Mitleid muss man mit solchen Buchhandlungen haben, wenn sie mit Existenznöten kämpfen und nach der Reihe eingehen.Das Widerlichste an der Pirinçci-Affäre: Der im Nebenzimmer sitzende Redakteur hat trotz der vereinbarten Interview-Länge der Moderatorin sehr rasch in deren Ohrset die Botschaft zukommen lassen: „Abwürgen, Abwürgen!“ Wie das der linke Mainstream im Öffentlich-Rechtlichen Fernsehen ja immer wieder tut (es würde mich sehr wundern, wenn Pirinçci trotz seiner großen Auflagenerfolge im ORF auch nur irgendwo erwähnt würde, geschweige denn zustimmend. Für Hinweise wäre ich jedenfalls dankbar).

Gewiss, Pirinçci hat eine Vorliebe für das, was man im Englischen als Four-Letter-Words bezeichnet. Die zählen zwar nur eher selten zu meinem Sprachgebrauch. Aber ich falle auch nicht gleich mit dem Ruf „Nachbarin euer Fläschchen“ in Ohnmacht, wenn jemand solche Worte gebraucht. Längst sind sie massenweise in die Hochliteratur eingekehrt und werden von solchen Buchhändlern ohne Wimpernzucken verkauft. Die Zeiten, wo man an Stelle solche Wörter betreten drei Sternchen machte, sind längst vorbei.

Was die linken Mainstream-Medien und Buchhandlungen so stört, ist – trotz des rapiden Altjüngferlich-Werdens der Grünen – natürlich nicht die Verwendung von Fäkalausdrücken durch Pirinçci. Es ist in Wahrheit seine Liebeserklärung an Deutschland; es ist seine scharfe Kritik an der Herrschaft des Feminismus, des Schwulismus, des Grünismus (mit seinem Kindersex) und der islamischen Zuwanderung.

Wieder einmal weiß sich die Linke nur durch breite Zensur gegen einen brillanten Autor zu helfen. Sarrazin – obwohl aus der SPD kommend – hat man ja schon ins rechte Eck zu stellen versucht. Da tut man sich bei einem Deutschtürken noch um etliches schwerer. Beide versucht man jedenfalls nach linker Art einfach abzudrehen. Oder ihnen ständig das Wort im Mund umzudrehen. Weil man sich einer echten Diskussion nicht mehr zu stellen wagt.

Mit vehementen Worten wendet sich Pirinçci gegen das ständige schlechte Gewissen, das Zuwandererkonferenzen und Imame in uns wachzurufen versuchen. Er bekennt voll Dankbarkeit, wie er sich bei seiner Einwanderung mit zehn Jahren gefreut hat, dass ihm schon nach drei Monaten sein Vater ein Fahrrad kaufen konnte – was in der Türkei für seine Familie vollkommen undenkbar gewesen ist.

Pirinçci spricht Wahrheiten aus, die als politisch inkorrekt gelten. Dass man auswandere, um anderswo zu arbeiten und dafür dankbar zu sein. Und nicht um in einem anderen Land Rechte zu haben. Als er als Bub ausgewandert ist, hat im Gegensatz zur Gegenwart auch noch keine türkische Frau ein Kopftuch getragen, das er als Zeichen eines „Salontürkentums“ lächerlich macht.

Seine scharfe Kritik an der Linken trifft aber auch deren Hang zu den verstiegensten feministischen Thesen ebenso wie die vor allem von den Grünen durchgesetzte Energiepolitik.

Jedenfalls ein absolut lesenswertes Buch. Und im Gegensatz zu dem voller Daten und Fakten steckenden Sarrazin auch ein sehr schwungvoll zu lesendes Buch. Testen Sie Ihren Buchhändler: Wenn dieser das Pirinçci-Buch nur widerwillig hergibt, nur ganz versteckt zeigt oder gar nicht hat: Dann sollten Sie rasch Ihren Buchhändler wechseln. Nicht nur, weil er als Zensor seiner Kunden sowieso eingehen wird, sondern weil Meinungsfreiheit auch von uns allen täglich erkämpft werden muss.

Von selber bekommt man die nämlich nicht.

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Ergänzung:

Werner Reichel: http://ef-magazin.de/2014/04/08/5170-deutschland-von-sinnen-wesentlich-groessere-eier:

Danke Akif Pirinçci!

„Deutschland von Sinnen“ hat in der deutschen Medienlandschaft eingeschlagen wie eine Bombe. Und das macht Spaß. Richtig Spaß. Zu sehen, wie die selbstverliebten Herrscher über die veröffentlichte Meinung nach Luft schnappen, verbal um sich schlagen und so überreagieren, dass es nur noch lächerlich ist, das ist ganz großes Kino.

Die politisch korrekten Wachhunde der gleichgeschalteten Mainstream-Presse schlagen an, aber es ist nicht mehr als substanzloses Gekläffe. Die Reaktionen der, wie Pirinçci sie nennt, linksversifften Journalisten erinnern an den österreichischen Kaiser Ferdinand I. Als er im Revolutionsjahr 1848 die für Meinungsfreiheit protestierenden Bürger hörte, sagte er verzweifelt und überfordert zu Staatskanzler Metternich: „Ja, dürfen’s denn des?“

Pirinçci darf nicht, er tut es trotzdem. Ihm ist gelungen, woran viele Kritiker der politischen Korrektheit bisher gescheitert sind: Er führt die selbstgerechten Gutmenschen als kleingeistige, unterwürfige und verdruckste linke Spießer vor. Das gelingt ihm, weil er, im Gegensatz zu Thilo Sarrazin, erst gar nicht versucht, die verdrehten und absurden Glaubenssätze und Utopien der Neosozialisten mit Zahlen, Daten, Fakten und soliden Argumentationsketten zu hinterfragen. Er haut einfach auf den Putz. Und das mit einer brillanten, direkten, brutalen und vulgären Sprache.

Pirinçci überschreitet permanent die Grenzen des guten Geschmacks, aber selten die Grenzen der Vernunft. Er ist witzig, intelligent und bricht (echte) gesellschaftliche Tabus. Pirinçci verkörpert und macht all das, was linke Opportunisten so gerne für sich selbst in Anspruch nehmen und was sie allen Nichtlinken stets absprechen. Und jetzt das! Er hat ein linkes Monopol gebrochen. Und wie. Einige Gutmenschen scheinen es tatsächlich zu erkennen oder zumindest zu erahnen.

Deshalb haben viele von ihnen die Contenance verloren, sie plärren und schlagen wie kleine Kinder wild um sich. Die bisherigen Mittel, um unbequeme Geister mundtot zu machen und zu diskreditieren, greifen bei Pirinçci nicht. Es ist ihm nämlich ziemlich egal, ob er als Nazi bezeichnet wird oder nicht. Es amüsiert ihn, wenn sie ihn, wie in solchen Fällen üblich, als „Hassprediger“, „Provokateur“, oder „Populisten“ bezeichnen.

Pirinçci lässt sich nicht mehr auf die ewig gleichen Spielchen der Gutmenschen ein. Die sind deshalb etwas konsterniert. Was tun? Pirinçci ist noch dazu witziger, geistreicher, direkter, vitaler und er hat vor allem die wesentlich größeren Eier als sie. Das schmerzt sogar die durchgegenderten linken Journalisten. Die üblichen Verunglimpfungen reichen für Pirinçci deshalb nicht mehr aus.

Man langt in die unterste Schublade und setzt auf Beleidigungen und Untergriffe. Verächtlich nennt man ihn einen „doofen Katzenkrimi-Autor“ oder einen Autodidakten. Es ist der klägliche Versuch politisch korrekter Bildungskleinbürger Pirinçci als ungebildeten und ressentimentgeladenen Proleten darzustellen. Doch auch das will nicht so recht gelingen. Seine Texte sind mutiger und haben einfach mehr Saft und Ausdrucksstärke, als alles, was der durchschnittliche linke Lohnschreiber in seinem bisherigen Journalistendasein so produziert hat. Deshalb fährt man mit noch schwereren Geschützen auf.

Da vergleicht etwa Ijoma Mangold in der „Zeit“ „Deutschland von Sinnen“ ernsthaft mit Hitlers „Mein Kampf“. In seiner Verzweiflung greift er zum ultimativen Totschlagargument, quasi zur argumentativen Wasserstoffbombe. Das ist allerdings so überdreht und lächerlich, dass es – um die Worte eines anderen linken Schreiberlings zu benutzen – schon körperlich schmerzt. Und man fragt sich, was Herr Mangold und die anderen Hirten der politisch korrekten Schafherde machen, wenn tatsächlich der böse Wolf auftaucht. Noch lauter und schriller rufen als jetzt, geht wohl nicht mehr. Auch Robert Misik ist ein Journalist am Rande des Nervenzusammenbruchs. In der taz schreibt er:

„Die Rede ist vom rechten Hassprediger und Hetzschreiber Akif Pirinçci, der so doof ist, dass es körperlich schmerzt. Pirinçci (…) mit seiner Hassfibel gegen Frauen, Schwule und Zuwanderer (…)“

Oh wie pfiffig, da versucht einer den Stil von Pirinçci nachzuahmen. Netter Versuch. Nicht genügend! Und mehr oder weniger unverhohlen ruft Misik zur Zensur auf: „Ich habe den leisen Verdacht, dass an dieser unschönen Entwicklung das Internet und die mit ihm verbundene Utopie der ‚Demokratisierung‘ der Medien nicht ganz unschuldig sind.“

Dem würde Recep Tayyip Erdoğan sicher sofort zustimmen. Freie Meinung, Demokratie! Im Kommunismus hätte es das nicht gegeben, denkt da wohl Misik, ein ehemaliges Mitglied der Gruppe Revolutionärer Marxisten. Er hat offenbar Angst um die linke Meinungs- und Deutungshoheit. Schließlich verkauft sich Pirinçcis Buch wie geschnitten Brot, während er selbst für die im Niedergang befindliche Zeitungsbranche schreiben muss. Die Zeiten ändern sich.

Hoffentlich!

Pirinçci hat mit „Deutschland von Sinnen“ die politisch korrekte Kruste, die alles überzieht und erdrückt, ein Stück aufgebrochen, er hat etwas in Gang gesetzt. Hoffentlich folgen ihm andere nach. Ansonsten werden die politisch korrekten Bücklinge die Risse wieder ganz schnell mit ihrem Meinungsbrei zuschmieren.

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Ergänzung 9.4.2014:

http://freies-oesterreich.net/2014/04/01/akif-pirincci-systemmedien-als-scheissanstalt/:

Der türkischstämmige Autor Akif Pirinçci ist ein Ausnahmephänomen in vielerlei Hinsicht. Es ist beachtlich, dass er einen einzigartigen Schreibstil verkörpert, der sich – trotz aller Fäkalsprache – angenehm und leicht konsumierbar liest. Und vor allem ist erstaunlich, WAS er schreibt. Denn er „rechnet ab mit Gutmenschen und vaterlandslosen Gesellen, die von Familie und Heimat nichts mehr wissen wollen, mit einer verwirrten Öffentlichkeit, die jede sexuelle Abseitigkeit vergottet, mit Feminismus und Gender Mainstreaming, mit der Gleichschaltung in den öffentlich-rechtlichen Medien“ usw. usw.

… Im Klappentext steht ein Zitat von Akif Pirinçci, das vielen „Rechts-Politikern“, die ihr ganzes Gehabe daran orientieren, ob sie vielleicht „politisch verunglimpft“ werden könnten, ins Stammbuch geschrieben gehört: „Mit Verlaub, es ist mir völlig egal, ob man mich einen Nazi schimpft oder eine Klobürste!“ Im Buch führt er weiter aus, dass der Begriff „Nazi“ im BRD-Jargon mittlerweile derart inflationär verwendet wird, dass seine Bezeichnung den Schrecken verloren habe und es daher nichts Schlimmes sei, wenn man als Nazi bezeichnet werde. …

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Ergänzung 10.4.2014:

Adorján F. Kovács: http://ef-magazin.de/2014/04/10/5185-taz-gegen-pirinci-lupenreiner-linker-rassismus:

Auf den Spuren Lenins gegen den „nützlichen Idioten“

Seit Tagen verfolge ich, nach genussvoller Lektüre von Pirinçcis Bestseller, die leitmedialen Krampfanfälle, die den verzweifelten Versuch begleiten, mit diesem Buch zurande zu kommen. Am Dienstag hat die „taz“ endlich eine vermeintliche Lösung gefunden.

Man hat ja schon oft von rechten Verschwörungstheorien gehört. Nun basteln sich die Linken auch welche. Unter dem Titel „Ein nützlicher Idiot“ kommt die „taz“ zum Schluss, dass Pirinçci sich „politisch erfahrenen Rechten“ angedient hat, zu denen sie einmal Thomas Hoof, den Inhaber des Manuscriptum-Verlags zählt („kein verwirrter Kleinverleger, sondern ein reicher Mann“, schreibt die „taz“, als wären alle Kleinverleger verwirrt und Reiche per se schlecht – in linker Logik sind sie das ja). Ferner gehören zu den rechten Verschwörern André F. Lichtschlag, der das angeblich rechtslibertäre Magazin „eigentümlich frei“ herausgibt und Andreas Lombard, dessen Verbrechen es ist, von der angeblich rechten Wochenzeitung „Junge Freiheit“ einen Preis bekommen zu haben. Diese Leute haben also den Autor brutal für ihre verwerflichen Zwecke ausgenützt, ohne dass er es merkt.

Während die „taz“ sich selbstverständlich als „links“ versteht und nichts dabei findet, „links“ zu sein, oder das vielmehr in äußerster Bescheidenheit für extrem gut hält, sind für sie „rechte“ Publikationsorgane und Publizisten automatisch und fraglos komplett inakzeptabel. Dieses Etikett soll wie ein Schandmal wirken und jede Diskussion beenden. Warum eigentlich? Pirinçcis Ansatz, dass ihm solche von Linken angehängten Etikette vollkommen egal sind, könnte ein heilsames Ergebnis zeitigen. Eine gesunde politische Kultur muss auch „rechte“ Positionen kennen, die im medialen Diskurs nicht einfach mit „Nazi-Parolen“ gleichgesetzt und weggewischt werden dürfen.

Der Begriff des „nützlichen Idioten“ wiederum stammt aus der Mottenkiste des guten alten Wladimir Iljitsch Lenin, passt also zu der einwandfrei demokratischen, progressiven und emanzipatorisch wirkenden „taz“ wie der Arsch auf den Eimer, um in Pirinçcis Jargon zu bleiben. Er war auf die Steigbügelhalter der Diktatur des Proletariats gemünzt, die nach vollendeter Machtergreifung beseitigt, das heißt ermordet werden sollten. Politisch unkorrekt würde man das so sagen: Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen. In diesem Bild ist also der nützliche Idiot Pirinçci der Mohr.

Es fällt der „taz“ gar nicht auf vor lauter rechthaberischer Besoffenheit, dass sie dem blöden Türken Pirinçci nicht zutraut, selbständig zu denken. Er ist nur eine hilflose Funktion böser rechter Verschwörer, die ihn wie eine Marionette lenken. Lenin hat die Idioten, die gegen ihre eigenen Interessen handelten, verachtet. Pirinçci handelt aber sicher in seinem Interesse, er muss nicht von einem linken Blatt paternalistisch auf seine Interessen hingewiesen werden, die er als doofer Ausländer angeblich nicht erkennen kann. Denn für die „taz“ ist er immer noch kein richtiger Deutscher, da kann er machen was er will. Die „taz“ verachtet Ausländer im Grunde, sie hält sie für unfähig, selbständig zu denken und zu handeln. Mit anderen Worten: Es handelt sich hier um lupenreinen linken Rassismus.

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Ergänzung:

Andreas Lombard: http://ef-magazin.de/2014/04/10/5187-an-die-zeit-lieber-ijoma

Andreas Lombard: http://ef-magazin.de/2014/04/10/5189-wenn-die-zeit-anruft-die-infektion-mit-dem-boesen

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Ergänzung 11.4.2014:

Christian Ortner: http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/christianortner/1589407/Lebt-Hitler-als-deutschturkischer-Bestsellerautor-jetzt-in-Berlin?   (11.4.)

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Ergänzung 12.4.2014:

Adorján F. Kovács: http://www.freiewelt.net/der-wind-dreht-sich-10029772/ (11.4.):

Liebe Leute vom Tagesspiegel, Ihr schriebt gestern: „Akif Pirinçci wütet in seinem Buch »Deutschland von Sinnen« gegen Frauen, Schwule und Zuwanderer.“ Das Buch heißt aber im Untertitel, und sein Inhalt bestätigt das jedem, der es liest: „Der irre Kult um Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer“.

Worum also geht es? Genau. Um den Kult. Also eben nicht um Frauen, Schwule und Zuwanderer per se. Und auch nicht gegen sie. Aber dafür muss man richtig lesen können. Und wollen. Aber Ihr, wie fast alle Eure fassungs- und hilflosen „KollegInnen“ von den Leitmedien, schweigt im Grunde zum Thema des Kults um Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer. Denn Ihr denkt stereotyp, Ihr handelt ritualisiert. Weil Ihr ganz einfach glaubt, recht zu haben, wiederholt Ihr Euch ständig, vorhersehbar und kultisch. Vielleicht könnt Ihr gar nichts zu den Inhalten Eures “links-grünen” Kultes sagen. Denn „den Wahn erkennt natürlich niemals, wer ihn selbst noch teilt“ (Freud).

Es soll ein „irrer Kult“ sein. Wenn Ihr denkt, er sei nicht irre, bringt doch Argumente. Stattdessen schreibt Ihr, dass Pirinçci nichts mehr verstünde von „eine(r) Welt, die sich im ewigen Umbruch befindet“, als wären es nicht interessengeleitete Akteure, sondern das unerforschbare Schicksal und der liebe Gott, die den Umbruch bewirken, und zitiert pseudowissenschaftliche Traktate über „antimuslimischen Rassismus“, als wäre eine politische Religion eine Rasse. Auch sind nicht alle Argumente gegen die sogenannte Ehe von Homosexuellen und die Frauenquote automatisch „agitatorisch“ und „polemisch“, wie Ihr das so gern unterstellt. Was Ihr auch schreibt, es ist falsch. Und der absurde Breivik-Vergleich zeigt Eure ultimative Verzweiflung.

Ihr verweigert, wie immer, die echte Diskussion, weil Ihr das Recht und die Zukunft gepachtet zu haben glaubt. Wo Ihr seid, ist angeblich Moderne und Liberalität. Doch das stimmt nicht. Ihr seid durchschaut. Und man sieht an Euren entsetzten Reaktionen, das Ihr das gemerkt habt. Ihr seid getroffen. Eine erste Erschütterung, ein leiser Zweifel rührt Euch an. Veränderung braucht Zeit. Noch habt Ihr nicht umgedacht. Aber der Wind dreht sich.

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Ergänzung:

Ronald Berthold: http://jungefreiheit.de/debatte/2014/12-04-der-kontrollverlust/   (12.4.):

Daß Ausländer in Fernsehsendungen vor allem ihr Klagelied anstimmen sollen, wie furchtbar und rassistisch die Zustände in Deutschland seien, ist spätestens seit einer „Hart aber fair“-Talkshow kein Geheimnis mehr.

Als dort ein Migrant live im Gespräch mit Moderator Frank Plasberg die Chancen für Zuwanderer lobte, wenn diese nur wollten, flüsterte der türkischstämmige Grünen-Politiker Özcan Mutlu der damaligen SPD-Justizministerin Brigitte Zypries zu: „Wurde der denn nicht gebrieft?“ Und Zypries antwortete: „Doch!“ Die beiden ahnten nicht, daß ihre Mikrofone offen waren und sie so die Absprache, wie sich ein Nichtdeutscher zu äußern habe, einem Millionenpublikum bekannt machten.

Auch für Migrationshintergründler hat die Meinungsvielfalt Grenzen

Um so vorhersehbarer kamen dagegen Akif Pirinçcis Lobeshymnen auf Deutschland und seine scharfe Kritik an der Einwandererlobby im ZDF-Mittagsmagazin daher. Denn die sind zentraler Teil seines Buches „Deutschland von Sinnen“, das auf Platz 1 der Bestsellerlisten steht und das er in der Sendung präsentieren durfte. Die große Überraschung war daher, daß er überhaupt eingeladen wurde. Später räumten die Mainzer denn auch ein, wie sehr sie bedauern, dem Autor ein Forum geboten zu haben: Die Redaktion habe sich „im Nachgang mit dem Interview selbstkritisch auseinandergesetzt und die Defizite offen diskutiert“. Heißt wohl: So einer kommt bei uns nicht mehr zu Wort. Diese Haltung verdient Kritik. Übertrieben ist jedoch der Zensur-Vorwurf wegen einer leicht gekürzten Interviewfassung in der Mediathek des ZDF. Dafür reichen die wenigen, das Gespräch nicht entstellenden Kürzungen nicht aus.

Trotzdem belegt der Fall, daß sich auch für Migrationshintergründler Meinungsvielfalt innerhalb immobiler Leitplanken bewegt. Wehe also, es fährt ein Mitglied dieser gehätschelten Community rechts der Spur. Die taz outet für die Branche das mediale Selbstverständnis von Meinungsfreiheit und stellt fest, daß „nicht jede Meinung gleich viel wert ist“: Pirinçci, „der so doof ist, daß es körperlich schmerzt“, dürfe niemals im Fernsehen auftreten. Medienjournalist Stefan Niggemeier sekundiert, die Interviewerin hätte ihn „zur Ordnung rufen“ müssen.

Interviewer und Interviewter vergewissern sich, auf der richtigen Seite zu stehen

Ordnung – ein Wert, gegen den viele Journalisten einst Sturm liefen, hat sich im Medienmilieu zu einem Begriff gemausert, der das Wohlfühlklima definiert: Interviewer und Interviewter vergewissern sich gegenseitig, moralisch auf der richtigen Seite zu stehen. Dann ist alles in Ordnung. Gähn! Diese Hofberichterstattung langweilt immer größere Gruppen, erzeugt Verdruß und bildet den Katalysator für den Erfolg nonkonformer Publizisten.

Denn die Einseitigkeit kommt so maßlos daher, daß die Menschen sie als Bevormundung empfinden und sie Gegenreaktionen auslöst. Wahrscheinlich wäre Thilo Sarrazin mit „Deutschland schafft sich ab“ ohne den medialen und politischen Tugendterror kein Allzeit-Bestseller gelungen. Daher hat sich die Totschweige-Strategie als wirkungsvoller erwiesen. In vielen Medien steht kein Wort über Pirinçcis Bestseller. Doch Ignoranz fällt keineswegs allen Missionaren leicht: Die Zeit konnte nicht widerstehen und behauptet, das Buch sei ein Werk „reiner Menschenverachtung“. Jenseits der üblichen Satzbausteine „Stammtisch bedienen“, „Volksverhetzung“ und „Gefahr am rechten Rand“ muß sich die Rezension negativer Super-Superlative bedienen. Denn die bisherigen Höchststufen sind abgenutzt. Der journalistische Gutmensch braucht aber immer neue Steigerungsmöglichkeiten.

Was kommt nach dem Superlativ Hitler?

Wenn Sarrazin als Synonym des Bösen etabliert ist, muß Pirinçci in der Zeit eben ein „verschärfter Sarrazin“ sein. Auch das Etikett „rechts“, das inzwischen jedem Abweichler angeheftet wird, reicht nicht mehr aus. Daher unterstellt man Pirinçcis Buch nun „brutalorechtes Denken“. Dieses erinnere „an Adolf Hitlers ‘Mein Kampf’“. Auch diese Kategorie ist nun belegt. Demnächst bleibt wohl nur noch „schlimmer als Hitler“. Und danach?

Dennoch: Gut gemeint, liebe Zeit. Aber auch im Medienkartell bleibt es das Gegenteil von „gut gemacht“. Und so scheint den Welt-Vizechef Ulf Poschardt an der Rezension nur zu stören, daß diese damit „Werbung für ein Buch macht, das sowieso schon auf Platz 1 der Bestsellerliste ist“. Das postete er auf Facebook – freilich, ohne Titel und Autor zu nennen.

Völlig hilflos, dafür aber mit ebenso martialischen wie abgedroschenen Phrasen konstatiert die Zeit, die so viel auf ihre Schreibe hält, Pirinçcis Verkaufserfolg. Das Buch habe „eingeschlagen wie eine Bombe“ und zwar „ohne publizistische Schützenhilfe“.

Die Gatekeeper-Funktion der Presse wird unterlaufen

Abgesehen von diesen stilistisch peinlichen Formulierungen stellen sich Fragen: Wie konnte das nur passieren? Entgleitet den Vordenkern in den Medien die Leserschaft? Wo ist die in Journalismus-Seminaren gelehrte Gatekeeper-Funktion der Presse geblieben? Die besagt doch, was wir nicht durchs Tor der Öffentlichkeit lassen, kommt auch nie rein. Inzwischen staubt diese Publizistik-Theorie genauso vor sich hin wie die Einfalt in den Redaktionen. Sie hält mit der Vielfalt in der Gesellschaft und deren Wunsch, sich frei zu informieren, nicht Schritt.

Immerhin, es gibt auch einige abwägende Stimmen in den Reaktionen auf Pirinçci. So sieht der Publizist Alexander Kissler in dem Wutbuch auch ein „Symptom für das Ende der Konsensgesellschaft“. Gerade unter den Bedingungen einer „jeden Oppositionsgeist zermürbenden“ Großen Koalition wachse „die Sehnsucht nach dem Abweichenden, dem fundamental Anderen“. Pirinçci sei „das außerparlamentarische Sprachrohr der Frust- und Normaldeutschen, die sich marginalisiert, düpiert, ausgeplündert sehen“.

Grund dafür, zornig zu sein, haben sie in diesen sinnentleerten Zeiten leider allemal.

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Ergänzung 17.4.2014:

Andreas Lombard: http://www.freiewelt.net/es-war-ganz-anders-10030133/   (16.4.):

Wie das Buch Deutschland von Sinnen wirklich entstand

Was die Feuilletons der Republik anläßlich des Erscheinens von Deutschland von Sinnen veranstalten, ist, man muß es so direkt sagen, die reine Show. Daß kaum einer über das Buch schreibt und schon gar nicht über die objektive Lage, auf die es antwortet – geschenkt. Aber was stattdessen so alles spekuliert, theoretisiert, enthüllt, geraunt, geblökt und geunkt wird, das geht auf keine Kuhhaut.

Es ist das alte Spiel, bei dem dem Thermometer die Schuld für die angezeigte Temperatur gegeben wird. Man muß es zerschlagen und zertreten, als ob es dadurch kühler würde. Ja, regt Euch nur auf, schon wieder ein Ernst Jünger-Zitat! Einer Eurer Kollegen hat dieser Tage den Typus des Einzelgängers als Waldgang-Leser enttarnt. Wohin soll das führen? Soll der auf Staatskosten geführte »Kampf gegen Rechts« aus Gründen der politischen Korrektheit bald auch das Individualwandern unterbinden? Ihr nervösen Kollegen von Zeit, Spiegel, taz, Welt, European und wie sie alle heißen, Ihr tut dieser Tage nichts anderes, als im Stundentakt Kulissen vor die Entstehungsgeschichte eines einzigen Buches zu schieben, auf daß der empörende und allen gut erinnerliche Anlaß dieses Buches mit dem Namen KIRCHWEYHE keinesfalls zur Sprache komme. Damit nicht gesagt werden muß, daß am Anfang dieses Buches nicht etwa der blinde Haß stand (abgesehen vom Haß der damaligen Täter), sondern die Wut eines Türken auf seine Landsleute, die seit einiger Zeit ohne ersichtlichen Grund junge deutsche Männer tottreten, und dann seine Wut auf die Deutschen, die sich dagegen nicht zu wehren wissen, die sich gar nicht wehren wollen und die da, wo sie es etwa doch noch wollen, gar nicht dürfen und sofort unter den Verdacht des Rechtsradikalismus gestellt werden. Hatte nicht auch der Bürgermeister von Kirchweyhe nach der Ermordung des jungen Deutschen durch junge Türken zum »Kampf gegen Rechts« aufgerufen? Hatte nicht Akif Pirinçci ihn deswegen auf der Achse des Guten ein »verkommenes Subjekt« genannt, was der einzige angemessene Kommentar in der gesamten deutschen Presse war?

Hinzu kommt das demografische Problem, das im Großen und Ganzen auf die Pille, auf die massive Förderung der Homosexualität und auf die millionenhafte Abtreibungspraxis über Jahrzehnte hinweg zurückgeht (spättraumatisierte, abgetrieben habende Frauen inklusive). Wer das Leben ohne Kinder immer noch zu anstrengend findet, dem wird künftig die Sterbehilfe angeboten … Autogenozid nennt man das: Millionen Kinder erleben ihre Geburt nicht, während ein paar andere für viel Geld künstlich gezeugt werden müssen. Frauen sollen arbeiten, statt sich um Nachwuchs zu kümmern, und ansonsten wird den europäischen Völkern das Gefühl eingetrichtert, daß sie durch beliebige Zuwanderer aufzufrischen wären oder daß sie aus Altersschwäche ohnedies ersetzt werden müßten. Es ist jedenfalls eine Situation entstanden, in der der »Kampf gegen Rechts« keinem anderen Zweck dient als der Wehrlosmachung des eigenen Volkes. Die Spatzen pfeifen es von den Dächern, und längst hat sich diese Tatsache weit über die Leserkreise von Junger Freiheit, edition antaios, Compact und eigentümlich frei hinaus herumgesprochen. Das ist das Problem, vor dem Ihr die Augen verschließt, das Ihr nicht wahrhaben wollt, das Ihr mit immer heftigeren Abwehrgesten wegzudrücken versucht. Dummerweise hat dieses Problem jetzt auch einer erkannt, vom dem man das nicht erwartet hat, der aber wie viele andere auch, von denen man das ebenfalls nicht erwartet, etwas zu verlieren hat, und zwar ein geborener, assimilierter, erfolgreicher, großstädtischer, anarchischer, moderner, atheistischer, amerikafreundlicher, film- und musikbegeisterter Türke, der über Kardinal Meisner lacht und einen Großteil seiner Zeit auf spontify verbringt oder mit den neuesten DVDs. Er wird unter den Türken nicht lange allein bleiben, er ist es schon  heute nicht.

Als er begriff, was in diesem Land los ist, war er keineswegs NPD-Mitglied, nicht einmal Autor der Jungen Freiheit, der Sezession oder von eigentümlich frei, sondern (die Damen und Herren Feuilletonisten wissen es und sagen es um keinen Preis) – des Internet-Blogs Achse des Guten. Dort fiel Akif Pirinçci im vergangenen Sommer mit seinem scharfblickenden Essay »Das Schlachten hat begonnen« auf, der landauf, landab nicht Hunderttausende, sondern Millionen von Lesern fand und aufrüttelte. Und wie so oft taten die großen Zeitungen, als ob nichts wäre, derweil ihre Parallelwelt weiter schrumpfte. Kein Lüftchen regte sich in ihren Stübchen, während draußen im Land der Sturm losbrach. Ich erinnere mich an den schönen Bootsausflug der Achse des Guten, rauf und runter die Spree, ebenfalls im vergangenen Sommer, mit Akif Pirinçci als neuem Star-Autor und hinreißendem Auftritt auf der kleinen Schiffsbühne unter Deck, wo er von schönen Frauen und großen Waffen schwärmte. Ich verrate nicht, wer noch alles da war, aber ich verrate, wer nicht da war: Es gab keinen einzigen Vertreter der Jungen Freiheit, von eigentümlich frei oder von der Sezession. Die Achse-Leute inklusive Henryk Broder präsentierten stolz ihre explodierten Leserzahlen und klopften dem kleinen Akif fröhlich auf die Schulter. Die »bösen Buben« waren weit weg, sie wären auch niemals eingeladen worden. Akif Pirinçci würde Sie, liebe Leser, jetzt fragen: »Alles klar soweit?«

Zu diesem Zeitpunkt hatten wir von Manuscriptum soeben die Idee entwickelt, Pirinçci, ich wiederhole für Schnelleser: den meistgefeierten Achse-Autor des Sommers 2013, um ein Buchmanuskript zu bitten. Pirinçci  wiederum war schon auf der Suche nach einem Verlag, nur hatte seltsamerweise niemand angebissen. Warum sogar der Vertreter eines wirklich potenten Verlages an Bord des Schiffes die Gelegenheit ungenutzt verstreichen ließ, weiß ich nicht. Pirinçci wünschte lediglich, wie das für einen Autor seines Namens mehr als verständlich ist, einen ordentlichen Vorschuß. Einen Betrag, wie ihn Rowohlt, Fischer, Ullstein, Heyne, List locker hätten zahlen können, aber offenbar nicht wollten, weil ihnen die Sache zu heiß war. Allen war die Sache offenbar zu heiß, allen, die das Geld hatten, nur uns nicht. Es tut uns schrecklich leid, aber als Akif Pirinçci den Entschluß faßte, auf der thematischen Grundlage seiner erfolgreichen Achse-Beiträge sein Buch für uns zu schreiben, da war das Wesentliche längst passiert. Die Ereignisse, die Gedanken, die Thesen, alles war längst da, denn sonst hätten wir es gar nicht bemerken können. Es brauchte nur noch einmal in veränderter Form zu Papier gebracht zu werden.

Das Schreckensszenario einer Strippen ziehenden abgründigen Rechten, das jetzt an die Wand gemalt wird, das gab es einfach nicht. Jetzt soll es davon ablenken, daß das Kind schon so gut wie geboren war, als wir auf den Plan traten, oder in den Brunnen gefallen – je nachdem, wie man die Sache sieht. Das ist die naheliegende und menschliche Version der Geschichte und die wahre obendrein, denn solche Dinge werden nicht von langer Hand vorbereitet und inszeniert, sondern sie passieren einfach. Jedenfalls passieren sie einem kleinen Verlag wie Manuscriptum, der nicht weit im Vorfeld mit Chefredaktionen und Chefeinkäufern seine Dispositionen trifft. Sie passieren dem Autor, der jetzt auch nicht weiß, wie ihm geschieht, und uns, die wir mit einem Erfolg zwar gerechnet hatten, aber bestimmt nicht mit so einem. Den verdanken wir eben nicht den »Rechten«, sondern einem einzelnen, beobachtenden, selber denkenden Schriftsteller und dann den ganz normalen Leuten, die täglich zu Tausenden sein Buch kaufen. Das sind zu 95 Prozent Leute, wie wir nicht kennen, unter denen aber der junge, einfache Arbeiter ebenso vertreten ist wie der Professor in den mittleren Jahren und die hochbetagte, köstlich amüsierte Witwe eines bekannten Herrenausstatters, übrigens eine sehr gebildete Leseratte. Ansonsten kennen wir diese Leute nicht und kennt auch die rechte Szene, wie ich vermute, sie zu 95 Prozent nicht. Wie kommt es dann, daß die »anonymen Käufer« dieses Buches, wie der Tagesspiegel die vielen Leute nannte, die jetzt vermummt die Buchläden zu stürmen scheinen, allesamt »rechts« sind?

Spart Euch einfach die Mühe. Hört einfach mal auf, Eure Leser zu Mündeln zu machen. Findet lieber heraus, was sie wirklich interessiert. Dann müßt Ihr auch nicht auf »böse« Thermometer eindreschen, die frecherweise immer noch funktionieren. Übrigens haben wir in der Vergangenheit viele kluge und weniger aufgeregte Bücher gemacht, nur habt Ihr die nicht besprochen. Auch dagegen lügt Ihr an, indem Ihr ein epochal kluges Buch wie Jargon der Weltoffenheit von Frank Böckelmann zu einem »Pamphlet« herabwürdigt. Wer am Erregungsgeschäft teilnehmen will, und das wollt Ihr genauso wie wir, der muß a) etwas aushalten können und b) starken Stoff bereithalten (»stinkenden«, wie der Stern über Deutschland von Sinnen schrieb). Bitteschön, da habt Ihr ihn. Daß Euer Stoff Tag für Tag schlechter geht, wie man Euren Kommentarbereichen ablesen kann, dafür können wir nichts. Wir stoßen nur in die Lücke. Die Masse ist träge, aber sie ist nicht blöd. Soweit ist es gekommen, daß Die Zeit ihre empörten Leser und Pirinçci-Fans fragen muß, was eigentlich los ist draußen im Land, warum sie die gediegene Berichterstattung der strengen Gouvernante vom hohen Elbufer nicht mehr ernst nehmen wollen. Warum sie in Scharen, jawohl, in Scharen Partei für Pirinçci ergreifen. Es dauert nicht mehr lange, dann werden die Zeit-Leser selber eine Zeitung machen und sie den verdutzten Redakteuren zur Fortbildung anempfehlen. Sie sind schon dabei, im Internet. Da machen wir gerne mit, getreu dem Motto der Edition Sonderwege: »Als Querdenker wird von den Mainstream-Medien heute geadelt, wer deren Irrtümer mit noch einmal gesteigerter Inbrunst verficht. Die Edition Sonderwege verlegt Autoren, die erstens eine Meinung (und zwar eine deutlich abweichende) haben, und sie zweitens auch noch formulieren können.«

Das war’s auch schon, mehr ist nicht passiert. …

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Ergänzung 17.4.2014:

Thorsten Hinz: http://jungefreiheit.de/kolumne/2014/ueber-pirinci-aengste-und-stutenbissigkeit/   (16.4.):

Das Buch von Akif Pirinçci hat die von Ignoranz durchsetzten Aggressionen entfacht, die im Tollhaus Deutschland zu erwarten gewesen waren. Überrascht hat mich höchstens, daß der Literatur-Chef der Zeit, Ijoma Mangold, im Mediengeheule einen besonders schrillen Part übernommen hat. Ich hatte Mangold bis dato als einen klugen, differenziert urteilenden und kultivierten Schreiber wahrgenommen. Auf sein Schimpfen und Zetern und auf sein Ziehen der Hitler-Karte – „Deutschland von Sinnen“ erinnere ihn an „Mein Kampf“, behauptet er – will ich nicht eingehen und erwähne ihn nur, weil seine Enthemmung mir beweist, daß Pirinçcis Brachialkritik den Zentralnerv des herrschenden Meinungsmacher-Milieus getroffen hat. …

… Dem Rundfunkredakteur Jochen Grabler von Radio Bremen, ehedem Wahlkampfleiter der hanseatischen Grünen, fiel 2013 nichts Besseres ein, als Pirinçci einen „Haßprediger“ zu nennen und wurde daraufhin von diesem derart vermöbelt, daß er sich, obwohl er in „Deutschland von Sinnen“ als Schandmal des Journalismus aufgeführt wird, nur noch auf dem Medien-Blog von StefanNiggemeier hervorwagt, in der Kommentarfunktion: „Ihr macht Euch nicht nur lächerlich, ihr verliert obendrein auch noch. Das macht natürlich eine wahnsinnig schlechte Stimmung. Laßt doch mal das pöbelige Rumgemeine und versucht’s doch mal mit Argumenten.“ …

… Ein drittes Element kommt in einem von Caroline Fetscher und Christian Schröder verfaßten Artikel des Berliner Tagesspiegel hinzu: eine exzeptionelle Bösartigkeit, die ihren Höhepunkt in dem Satz erreicht: „Anders als Breivik, der das Ausagieren von Ressentiment, Haß und Paranoia mörderisch zelebrierte, beläßt es dieser Tobende (Pirinçci – Th.H.) offenbar beim Wort; man muß hoffen, daß auch seine Rezipienten so viel Zurückhaltung aufbringen.“ Offenbar! …

… Ach ja, Pirinçci: Ich teile nicht jede seiner Aussagen und Thesen, und sein Stil bereitet mir Schwierigkeiten. Aber: Er macht die Zustände und ihre Protagonisten bis zur Lächerlichkeit kenntlich. Und das macht Spaß bis zum Brüllen!

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Ergänzung 18.4.2014:

Thomas Böhm: http://ef-magazin.de/2014/04/15/5214-deutschland-zu-sinnen-aufstehen-akif-hat-den-wecker-gestellt:

Diesseits von affentheatralischem Gejaule

Akif Pirinçci hat das geschafft, was vielen Autoren vorher nicht gelungen ist. Er hat mit „Deutschland von Sinnen“ die Mainstream-Journalisten aus der Reserve gelockt und sie gleichzeitig als das bloßgestellt, was sie sind: Handlanger und Profiteure eines fett gefressenen Systems, die das wieder ausspucken, was ihnen von der Politik in den Hals gestopft oder auf den Redaktionstisch gelegt wurde.

Bei so viel Schnappatmung (der Begriff „Rezension“ wäre in diesem Zusammenhang übertrieben) bleibt den linksseitig gelähmten Wiederkäuern natürlich nicht genügend Luft, Akif Pirinçci inhaltlich zu widerlegen, sich überhaupt ernsthaft mit seinen Thesen auseinanderzusetzen. Also lenken sie auf Akifs Schreibstil ab. Und genau das ist der Punkt. Akif verwendet die Sprache des Volkes, fernab von hohlen intellektuellen Phrasen gibt er das wieder, was unten auf der Straße und in den Kneipen – mehr und mehr hinter vorgehaltener Hand (Feind hört mit) – geredet wird.

Diese Sprache allerdings war und ist unseren feinen Herren, die auf ihren angewärmten Redaktionsstühlen kleben, schon immer ein Graus. Das gilt insbesondere für die Politik-, Meinungs- und Feuilletonjournalisten, die sich schon immer für die besseren, weil wichtigeren Autoren verstanden haben. Damit sind sie sich eins mit unseren Politikern, die ebenfalls gerne aus ihren Palästen herab aufs Volk schauen und entsetzt mit den Kopf schütteln, wenn basisdemokratische Begehrlichkeiten in einfache Worte gefasst werden.

Man sollte allerdings Verständnis für diese armen Meinungsschlucker haben. Sie wollen auch nur sich und ihre Familie ernähren und sind deshalb darauf angewiesen, dass sie ihren Bossen genehm bleiben. Also schreiben sie das, was ihnen der Chefredakteur diktiert. Dass dieser aber auch nur das weiter gibt, was ihm der Verleger vorschreibt und dieser wiederum eng verbandelt mit Politik und Wirtschaftslobby ist, wissen wir alle.

So sitzen sie also in gläsernen Hallen, fahren zwischen Wohnung und Redaktion hin und her, ohne auf die Straße zu gucken und speisen ihr journalistisches Wissen aus der Google-Brühe.

Das System ist gut eingespielt und so findet die Zensur im Kopf statt. Kein Wunder also, dass sie alle durchdrehen, wenn jemand mit scharfer schwarzer Tinte und spitzer Feder ihr Nest beschmutzt und zerkratzt.

Absurd wird es allerdings, wenn die so genannten Verteidiger der „guten“ Sprache selber herumpöbeln, von Hitler faseln und zu den Wutbürgern mutieren, auf die sie in ruhigeren Zeiten sonst selbst gerne herabspucken. Und wenn ausgerechnet diejenigen, die in höchsten Tönen jubeln, dass in Kinderkrippen Dildos statt Schnuller verteilt werden, sich echauffieren, wenn jemand wie Pirinçci vor seiner Tastatur unter der Gürtellinie herumfuchtelt, dann kann man schon von affentheatralischem Gejaule sprechen.

Aber unser Akif wird den ideologisch entfachten Flammenwerfer schon verkraften, er hat die hyperventilierende Gegenwehr sicherlich einkalkuliert, wenn nicht sogar provoziert. Wir aber sollten „Deutschland von Sinnen“ als Chance sehen. Akif hat den Wecker gestellt, es ist jetzt an uns, aufzustehen.

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Ergänzung:

Martin Lichtmesz: http://www.sezession.de/44690/deutschland-von-sinnen-das-bellen-der-getroffenen-hunde.html   (14.4.)

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10 Antworten zu Buch: Deutschland von Sinnen

  1. Nonnen schreibt:

    Allerdings ist bei weiterer gender-ideologischer Gleichmacherei zu erwarten, dass die Hauptleidtragenden die Frauen sein werden. Denn wenn die eigentlichen weiblichen Vorteile und Überlegenheiten ausgeredet oder gar negativ bewertet werden, ist die innere Identität zerstört und es bleiben nur noch Äußerlichkeiten, die dann kultmäßig in den Mittelpunkt rücken (Diäten, Schönheitsoperationen, Castingshows, Sexting usw.) [Kommunikationswissenschaftlerin Petra Grimm, 2010: Mädchen ziehen zunehmend Selbstbewusstsein daraus, Jungen als Sexobjekte zu dienen].
    Gefahr: Frau wird zur Ware (Leihmutter, Eizellenlieferantin, Prostitution usw.)
    Die Überredungs-Ideologie, dass Gleichberechtigung nur durch Aufhebung der Geschlechtrollenunterschiede möglich sei, kann bei Frauen mit den anderen selbst erlebten motivationalen Grundlagen zu inneren Konflikten und damit zu Depression und anderen ernsthaften psychischen Problemen führen [Moulton, 1977]
    Siehe auch in den hierzulande weitgehend unbekannten Studien z. B. von Prof. Annica Dahlström, Uni Göteborg: Innerhalb der letzten 15 – 20 Jahre einen Anstieg psychischer Erkrankungen bei schwedischen Mädchen um 1000 Prozent, Depressionen um 500 Prozent; Suizidrate finnischer Mädchen ist die höchste in Europa
    Gleichheit kann sich höchstens addieren, Verschiedenheit kann wesentlich mehr erreichen (siehe Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 4. erweitere Auflage, Logos-Verlag, Ansbach, 2014)

  2. heureka47 schreibt:

    „…früher oder später einem unerbittlichen evolutionären Programm zum Opfer fallen würden,…“:

    Unsinn!
    Das ist kein „evolutionäres Programm“!

    Das ist eine – heilbare – KRANKHEIT!!
    Und sie ist hinlänglich bekannt!

    Die Literaturliste in meinem seit fast 20 Jahren geführten „Arbeitsblatt Kollektive Zivilisations-Neurose“ beweist das – und die ist keinesfalls vollständig!

    >>
    Michael Balint: Grundstörung
    BEAULIEU-Gruppe: „Aufbruch von innen“, psych. Epidemie einer Kultur;
    Martin Dammholz: “Der ganze Mensch”;
    Dieter Duhm: „Angst im Kapitalismus“;
    René Egli: „Das LOLA-Prinzip“, Normopathie;
    Hans J. Eysenck: „Neurose ist heilbar!“, Normalneurose;
    Marilyn Ferguson: „Die sanfte Verschwörung“;
    Frederic Flach: „Depression als Lebenschance“;
    Viktor Frankl: noogene Neurose, „Das Leiden am sinnlosen Leben“;
    Sigmund Freud: Menschheitsneurose, „Das Unbehagen in der Kultur“;
    Erich Fromm: „Die Furcht vor der Freiheit“, „Wege aus einer kranken Gesellschaft“, „Die Pathologie der Normalität“, „Haben oder Sein“, etc.; „Kollektive Neurose“;
    Rainer Funk: „Entfremdung in der Marktwirtschaft“;
    Adrian Gaertner: „Soziale Therapie“;
    Horst Geyer: „Über die Dummheit“;
    Arno Gruen: „Der Wahnsinn der Normalität“;
    Arthur Janov: „Anatomie der Neurose“, „Der (neue) Urschrei“;
    Leopold Kohr: „Das Ende der Großen“;
    Wilhelm Kütemeyer: „Die Krankheit Europas“; „Die Krankheit der Gesellschaft“;
    „Psychopathologie des Alltags“;
    Christopher Lasch: „Das Zeitalter des Narzißmus“;
    Jean Liedloff: „Auf der Suche nach dem verlorenen Glück“;
    Christa Meves: Neurotische Verwahrlosung, „Manipulierte Maßlosigkeit“;
    Hermann Oberth: Kakokratie, Gesellschaftsneurose,
    „Wählerfibel für ein Weltparlament“ (Uni-Verlag Roth-Oberth);
    Sigrun Preuss: „Umweltkatastrophe Mensch“;
    Wilhelm Reich: „Die Massenpsychologie des Faschismus“,
    „Christusmord“, Biopathie, emotionale Pest;
    Riesman, D.: „Die einsame Masse“;
    Florian Sartorio: „Die entgleiste Menschheit“;
    Wolfgang Schiesches: Massenneurose, Soziose (van den Berg);
    Helmut Schulze: „Aufstand aus der neurotischen Versklavung“;
    Martti Siirala: „Die Schizophrenie des Einzelnen und der Allgemeinheit“;
    Oswald Spengler: „Der Untergang des Abendlandes“
    Laura Stokes: Kollektive Manie „Im Bund mit dem Teufel“ (epoc 05/2010);
    Rainer Taéni: „Latente Angst. Das Tabu der Abwehrgesellschaft“;
    Heinz von Foerster: Dysgnosie, „Wissen und Gewissen“;
    A. von Haller: „Gefährdete Menschheit“;
    V. von Weizsäcker: „Begegnungen und Entscheidungen. Soziale Krankheit und
    soziale Gesundung“.
    Außerdem – u.a.: Ruth Dirx, Ivan Illich, C.G. Jung, Peter Lauster, R.D. Laing,
    J. Bodamer, Mitscherlich, Marcuse, Adorno, Horkheimer. <<

  3. "Die Frau des Polizisten" schreibt:

    da kommt am Donnerstag ein bedrückender Film in die Kinos

    entwickelt an einem Kreuz…der Linie der Gewalt und der Linie der Seele
    fragt sich: ist es ein GLEICHSCHENKELIGES KREUZ, welches im Lot hält oder ist es ein UNGLEICHSCHENKELIGES KREUZ, ein TODESKREUZ, welches aus der Mitte wirft?
    Ein Todeskreuz?
    (Das Todeskreuz einer Indoktrination? Eines „Vaters“, der LIEBT oder TÖTET?)

    http://www.deutschlandradiokultur.de/kritik-familiendramen-ungewoehnlich-erzaehlt.1287.de.html?dram:article_id=280179
    http://www.sueddeutsche.de/news/kultur/film-die-frau-des-polizisten-drama-ueber-gewalt-in-der-ehe-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-140313-99-01800

    Wie ales „so kommt“…

    DAS EIGENE BEWAHREN.

    man könnte es fortsetzen: Die Glaubenspolizei des Mannes….

    • DIe Gemein(D)e des Mannes schreibt:

      Das Eigene bewahren gilt ganz besonders hier:

      „Kriterien zur Beurteilung

      Worauf müsste man aber achten, um eine mögliche Konfliktträchtigkeit einer Gemeinde einzuschätzen? Sollten folgende Kriterien in einer Gemeinde verstärkt auftreten, würde dies auf eine eher problematische und konfliktträchtige Struktur dieser Gemeinde hindeuten:

      Der Teufelsglaube mit der damit verbundenen Angst und dem stark ausgeprägten Gedanken des Kampfes gegen den Teufel spielen eine große Rolle. Sehr häufig kommen Teufelsaustreibungen (auch als “Befreiungsgebet” oder “geistlicher Kampf” bezeichnet) vor. Bestimmte Gegenstände, aber auch Orte und Personen werden recht schnell als “dämonisch belastet” charakterisiert.
      Die Geistheilung (durch Gebet bzw. Handauflegung) spielt eine sehr große Rolle und vermittelt den Anhängern das Gefühl, dass ihnen dort besser als in der wissenschaftlichen (“Schul-”) Medizin geholfen wird. Eventuell wird sogar behauptet, dass eine ausbleibende Heilung ihre Ursache im mangelnden Glauben bzw. Beten des Kranken habe.
      Das Mitglied hat kaum intensivere Freundschaften außerhalb der Gruppe, sondern wird angehalten, auch die menschlichen Beziehungen vor allem innerhalb der eigenen Gemeinschaft zu suchen.
      Es wird in der Regel nur abschätzig über andere Kirchen und Gemeinden gesprochen. Andere Glaubensauffassungen gelten als teuflisch.
      In der Gemeinde selber gibt es keine Kritik. Eine kritische Reflexion der eigenen Glaubens-, Gemeinde- und Lebenspraxis findet nicht statt.
      Die Außenbeziehungen sind von Gruppenegoismus geprägt. Falls überhaupt (soziale) Aktivitäten in der Gesellschaft stattfinden, dann mit dem Hintergedanken, auf diese Weise neue Mitglieder zu bekommen bzw. das Image der Gemeinde zu verbessern.
      Die Leiter der Gemeinde haben keinen Blick für die Vielfalt christlicher Lebensstile und Spiritualitäten, sondern halten eine bestimmte Form von Spiritualität bzw. einen bestimmten Lebensstil für den einzig möglichen. Sie wissen meist erstaunlich genau, was Gott von einem bestimmten Mitglied erwartet und lenken ihn dadurch in seinem Lebensvollzug.
      Gottes Segen manifestiert sich nach Ansicht der Gemeinde ganz deutlich im jetzigen Leben: Wohlstand, Erfolg, Glück und Gesundheit sind Zeichen von Gottes Segen. Krankheit, Armut, Misserfolg und Leid sind Strafe für eigenes Versagen bzw. eigene (evtl. dämonische) Belastetheit. (sog. “Wohlstandsevangelium”)

      mehr
      http://www.sekten-sachsen.de/charismati.htm

      Gottogottogottwashabichmichverar…lassen
      und zum Glück mich nie weiter EINGELASSEN….

      • DIe Gemein(D)e des Mannes schreibt:

        unsere „lieben“ CDU-Politiker…wie Hermann Gröhe (EAD)….in jenem „christlichen“ Gesamtverbund
        lehnen die Bürgerversicherung ab :- ) grö l

        dann schaun mer mal, was für eine gerechte PFLEGE dabei heraus kommt (für Mütter und Frauen)
        Männer fahren die schwarzen großen Powerlimousinen
        Frauen den Kleinwagen (wenn überhaupt)

  4. Die Frau des Polizisten schreibt:

    wo ist denn der Kommentar?

  5. In der Tat schreibt:

    so weit ist es nämlich….
    es sind immer dieselben Luschen, die keine Strafen fordern, sondern nur labern

    dlf
    http://www.deutschlandfunk.de/campus-karriere.679.de.html

    Sendung vom 17.03.2014

    Die Lehrerin Hava Kolbasi (l) unterrichtet am Dienstag (19.02.2008) an der Katharina-Henoth Gesamtschule in Köln in einer 11. Klasse türkischstämmige Schüler in ihrer Muttersprache. An der Schule wird Türkisch im Unterricht als zweite Fremdsprache angeboten.
    Islamismus“Spitze des Eisbergs, wenn manche nach Syrien reisen“

    In Hamburg sorgen Schüler für Unruhe, die extreme islamistische Ansichten vertreten, aus Bremen haben sich Jugendliche gar auf den Weg nach Syrien gemacht, um dort, wie sie meinen, zu helfen. André Taubert, von der Bremer Beratungsstelle „kitab“ sieht einen Zusammenhang mit klassischen Schwarz-weiß-Feindbildern, die jungen Muslimen vermittelt werden.
    Mehr …
    25 Millionen Korane wollen die Salafisten in Deutschland verteilen
    IslamismusDruck auf muslimische Schüler?

    Islamisten sollen an einer Hamburger Schule gezielt Jugendliche werben, berichtet eine lokale Zeitung. Verfassungsschutz und Schulsenator halten die Lage nicht für bedenklich. Jedoch würden einzelne Provokationen genau beobachtet und Schulen unterstützt.

    • heureka47 schreibt:

      ALLE „Groß“-Religionen, Massenreligionen und Sekten stehen im Verdacht – je größer, desto mehr – keine wahre „religio“ zu sein; denn das muß eine Beziehung sein, die zwischen dem einzelnen Menschen und dem Höchsten (Gott) individuell gestaltet wird.

      Die Bibel vermittelt, daß Gott – zu gegebener Zeit (typisch in der Pubertät) – seine Kinder „bei ihrem Namen ruft“; und das ist das Zeichen für den jeweiligen Menschen, darauf zu antworten und die Kommunikation und die weitere seelische Entwicklung zu beginnen.

      (Auch) DAVON jedoch sind die zivilisierten Menschen ENTFREMDET – und so werden die jungen Menschen nicht aufgeklärt über das, was auf sie zukommt, so daß sie folglich auf das „Rufen“ nicht achten und es eher für „Einbildung“ halten und verwerfen. Psychiater („Schulmediziner“) würden in aller Regel „Halluzination“ / „Wahn“ unterstellen, also eine „Störung“.

      In Wahrheit jedoch sind es diese Psychiater / Wissenschaftler, die gestört sind. Und eigentlich wissen die das auch – denn sie wissen selbstverständlich von der „Kollektiven Neurose“ (in) der zivilisierten Gesellschaft. Aber was ihre eigene Beeinträchtigung durch diese Störung betrifft, unterschätzen sie diese sehr wesentlich – und erkennen nur die „Spitze des Eisbergs“.

      Das „christliche Abendland“ sollte also den Blick nicht nur auf „die anderen“ richten und das Fremde und befremdlich Scheinende ins Blickfeld nehmen – und kritisieren – sondern auch selbst sich im (Bewußtseins-)Spiegel kritisch betrachten und beleuchten, ob WIR nicht für die „anderen“ ähnlich „entartet“ / „bedrohlich“ wirken.

      Ich gehe davon aus, daß nicht nur das „Abendland“ durch die „Kollektive (Zivilisations-)Neurose“ entfremdet und lebensbedrohlich gefährdet ist – wie das Buch „Der Untergang des Abendlandes“ von Oswald Spengler glauben machen könnte -, sondern auch das „Morgenland“!

      Von der „Krankheit der Gesellschaft“ befallen und beeinträchtigt ist inzwischen der weitaus größte Teil der Weltbevölkerung und wir stehen vor der nächsten – und vielleicht LETZTEN – „Kollektiven PSYCHOSE“ der Art wie die von 1933-1945.

      Daß diese äußerst gefährliche Lage von den Wissenschaftlern und Politikern nicht erkannt wird und daß keine wirklich problemlösenden Maßnahmen ergriffen werden, ist ebenfalls Auswirkung der Kollektiven Neurose und der typischen „Abwehr- / Vermeidungshaltung“ und darunter – meist aus dem Unbewußten heraus – wirkenden ANGST, die verhindert, daß die Betreffenden sich der unbequemen Wahrheit stellen (können).

      Ansonsten ist nämlich NEUROSE bekanntermaßen HEILBAR!
      Folglich ist auch jeder einzelne Mensch von der Beeinträchtigung durch die „Kollektive (Zivilisations-)Neurose“ zu heilen. Er muß nur seine Befallenheit und die Heilungs-Bedürftigkeit erkennen und den Weg der Heilung selbst gehen.

      Siehe „Wahre Heilung“ auf meiner HP http://www.Seelen-Oeffner.de.

      Herzlichen Gruß!

  6. politisch ebenfalls "nicht korrekt" :- ) schreibt:

    wegen dieser „politisch korrekten“ Haltung der Allgemeinheit und nach ihren üblichen „rassistisch-nationalistischen“ Vorwürfen, wenn man nicht mit ihrem üblichen Mainstream kongruent ist, sondern DAS EIGENE anmahnt, habe ich mich nach Jahren aus einem NOCH frequentierten „kritischen“ (Sekten-)Forum ausgeklinkt. Nach diesem obigen Text, den man genüßlich mehrmals lesen kann, hat es den Redelsführern scheinbar die Sprache verschlagen. Zeigt sich, wer die wahren Feiglinge sind.

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